Bruno Bandulet Gebt uns unsere D-Mark zurück

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gebt uns unsere D-Mark zurück“ von Bruno Bandulet

Wie wär’s mal mit der Wahrheit? Was beim Euro-Crash wirklich auf Sie zukommt Die Mehrheit der Deutschen will wieder die D-Mark zurück. Rund sechzig Prozent bekunden jedenfalls bei repräsentativen Umfragen, kein Vertrauen mehr in den Euro zu haben. Die D-Mark stand über viele Jahrzehnte für den Wiederaufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg, für Stabilität, für Wirtschaftswachstum und vor allem für Wohlstand. Millionen Menschen trauern ihr inzwischen nach. Denn die Versprechungen der Politiker, nach denen der Euro ebenso stabil sein werde wie einst die D-Mark, haben sich in Luft aufgelöst. In diesem Buch erfahren Sie, wie die Deutschen, die den Euro nicht wollten, von den Politikern getäuscht und belogen wurden. Fünf renommierte Fachleute beantworten die wichtigsten Fragen zum absehbaren Crash der Fehlkonstruktion »Euro«: Professor Karl-Albrecht Schachtschneider untersucht die Rechtsstaatlichkeit der Euro-Rettungspolitik. Er kommt zu einem Schluss, der als Weckruf zu verstehen ist: Die Euro-Rettungspolitik ist ein milliardenschweres Unrecht, das gegen Verträge und die Verfassung verstößt. Die Rechtswidrigkeit gleicht einem Staatsstreich der politischen Klasse und jeder Deutsche hat nicht nur das Recht, sondern angesichts des Staatsstreiches die Pflicht, Widerstand zu leisten. Wenn die Bürger zusehen, wie die politische Klasse fortgesetzt und folgenlos geltendes Recht bricht, erschüttert diese Staatsstreichpolitik die Grundfesten der Demokratie. Professor Wilhelm Hankel liefert ein flammendes Plädoyer für den Erhalt der deutschen Marktwirtschaft und des deutschen Wohlstandes. Der Euro hat Deutschland zum Zahlmeister Europas gemacht. Doch jetzt droht uns selbst die Pleite. Der renommierte Währungsexperte widerlegt die Mär, Deutschland sei der größte Profiteur der Währungsunion. Dr. Bruno Bandulet beleuchtet den Euro im Spiel der Geopolitik. Er deckt die Hintergründe auf und rechnet mit den Schuldigen ab. Wie kam es dazu, dass Helmut Kohl die Deutsche Mark opferte und die Bundesbank entmachtet wurde? Welche Rolle spielt die amerikanische Hochfinanz im Währungskrieg zwischen Dollar und Euro? Dr. Udo Ulfkotte zeigt die umfangreichen Medienmanipulationen und Falschmeldungen auf, mit denen die Bürger vom Euro überzeugt werden sollen. Die Bundesregierung schreibt deutschen »Qualitätsjournalisten« vor, was berichtet und was auf keinen Fall gemeldet werden darf. Ulfkotte warnt für den Fall des Euro-Crashs vor bürgerkriegsähnlichen Unruhen. Von der Öffentlichkeit unbemerkt werden jetzt überall in Europa Sondereinsatzkräfte darauf vorbereitet, erwartete soziale Proteste mit Gewalt niederzuschlagen. Professor Bernd-Thomas Ramb zeigt, dass eine Währungsreform in naher Zukunft immer wahrscheinlicher wird, und gibt konkrete Hinweise, wie Sie sich auf den kommenden Zusammenbruch unserer Währung solide vorbereiten können. Er hat sogar die Wahrscheinlichkeit errechnet, wann sich die Währungsreform ereignen wird!

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "... ein ökonomisches Projekt, mit dem illegal ein Unionsbundesstaat erzwungen werden soll"

    Gebt uns unsere D-Mark zurück
    R_Manthey

    R_Manthey

    14. July 2015 um 12:27

    In diesem schmalen Buch kommentieren fünf bekannte Euro-Gegner die jüngsten Entwicklung bei den Euro-Rettungsorgien, erklären noch einmal ihren Standpunkt und geben Ratschläge zur Vorbereitung auf den wohl unvermeidlichen Zusammenbruch der europäischen Kunstwährung. Besonders lesenswert sind die Beiträge der Professoren Schachtschneider und Hankel. Nach einer kurzen, aber treffenden Einführung in dieses Buch beschreibt Karl Albrecht Schachtschneider die fortwährende Übergabe deutscher Souveränitätsrechte an die EU-Kommission, die keine demokratische Legitimation besitzt. Er nennt das einen "Staatsstreich" und argumentiert dabei als Jurist. Doch im Grunde ist eine solche Beschwerdeführung zwar legitim, aber inzwischen auch in gewissem Sinne fast schon albern, weil hoffnungslos. Selbst wenn sich das BVG tatsächlich dazu aufraffen würde, endlich die schleichende Aushöhlung des Grundgesetzes zu beenden, würde wohl anschließend die Mehrheit von Regierung und Opposition dazu benutzt werden, um die deutsche Verfassung für die Ziele der politischen Eliten passend zu machen. Die einstige Rechtsgrundlage der EU wurde von allen Staaten mehrfach gebrochen, auch wenn das durch juristische Spitzfindigkeiten kaschiert wird. Kein Staat sollte ursprünglich für die Schulden eines anderen einstehen. Doch genau das passiert jetzt. So lesenswert die teilweise in juristische Details gehenden Ausführungen Schachtschneiders auch sein mögen, so zeigen sie nur, dass juristische Mittel offenbar stumpfe Waffen sind, um politisch gewollte Prozesse aufzuhalten. Und der Autor selbst erweist sich inzwischen auch als in sich gespalten, denn auf Seite 34 nennt er das BVG ein "Parteingericht", um dann 14 Seiten später zu hoffen, dass viele Richter im Laufe ihrer Amtszeit die Unabhängigkeit entwickeln würden, die ihr Amt erfordert. Denn nach Ansicht Schachtschneiders müsse es ein Referendum über ein neues Verfassungsgesetz geben, wenn - wie gerade geplant - die Rechtsgrundlage der BRD in wesentlichen Punkten verändert wird. Der ESM oder der Fiskalpakt würden nach Schachtschneider solche gravierenden Veränderungen darstellen. Und natürlich ist das schrittweise Streben nach einem europäischen Bundesstaat nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Darüber hinaus - so Schachtschneider - gebe es kein europäisches Volk für einen europäischen Staat, ganz abgesehen davon, dass die europäischen Völker eine solche Staatsgründung nicht wollen. Ist ein griechischer Euro tatsächlich dasselbe wie ein deutscher? Natürlich nicht, würde man sofort spontan antworten, aber faktisch absurderweise eben doch. Mit dieser Fragestellung beginnt Prof. Wilhelm Hankel seinen Beitrag, der noch einmal den ganzen ökonomischen Unsinn dieser Währung in kurzer, aber präziser Form erläutert. Hankel verweist auf ein Essay des bekannten Ökonomen Eugen von Böhm-Bawerk aus dem Jahre 1914. Es trägt den Titel "Macht oder ökonomisches Gesetz" und beschreibt genau die Frage, um die es in der Tat auch jetzt wieder geht. Was setzt sich durch: das Machtstreben einer politischen Elite oder die ökonomischen Gesetze? Bisher jedenfalls haben immer die ökonomischen Gesetze gesiegt. Und sie werden das auch diesmal in ihrer Unerbittlichkeit tun. Bruno Bandulet beschreibt in seinem Artikel ebenso wie schon Schachtschneider und Hankel die ganze Absurdität der Euro-Rettungsorgien, indem er beispielsweise erklärt, dass selbst das zahlungsunfähige Griechenland Geld in die Rettungskasse einzahlen muss, für das andere, denen es kaum besser als den Griechen gehen würde, geradestehen müssen. Daraus folgt, dass am Ende das letzte noch scheinbar zahlungsfähige Mitglied dieser merkwürdig hoffnungsfrohen Truppe alles bezahlt und daran auch pleite geht. Von Udo Ulfkotte liest man nichts wirklich Neues, denn er bietet lediglich eine Kurzfassung seiner anderswo bereits beschriebenen Bürgerkriegsszenarien. Leider wird er wohl Recht behalten, denn das, was durch den Euro und seine Verheißungen an wirtschaftlichen Deformationen in den südlichen Euro-Ländern angerichtet wurde, lässt sich nicht mal so auf die Schnelle mit deutschen Haushaltsvorstellungen beseitigen. Man kann nicht jemanden, der immer weniger verdient, zu immer mehr Sparen zwingen. Griechenland hätte genug eigene Mittel, um sich zu helfen, heißt es in diesem Buch. Man müsse es nur aus den Euro-Zwängen entlassen und für sich selbst verantwortlich machen. Ansonsten würde nicht nur dort die Anarchie drohen, so Ulfkotte. Bei mehreren Autoren werden zukünftige Szenarien beschrieben, die eine Parallelwährung zum Euro voraussetzen, etwa die Wiedereinführung der Drachme in Griechenland oder der D-Mark in Deutschland bei gleichzeitigem Erhalt des Euro als Währung. Dieser Ansatz ist insofern interessant, weil er zum einen in Argentinien bereits praktisch erprobt wurde und zum anderen eine gewisse Milde in den absehbaren Crash des Euro bringen würde. Insgesamt ein lesenswertes Buch, das die politischen Gründe für das Festhalten an einem offensichtlich gescheiterten ökonomischen Experiment erläutert und einige Zukunftsszenarien diskutiert.

    Mehr