Bruno Bandulet Vom Goldstandard zum Euro

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Inhaltsangabe zu „Vom Goldstandard zum Euro“ von Bruno Bandulet

Das deutsche Trauma: Wenn Geld wertlos wir »Bruno Bandulet erzählt eine hoch spannende und sehr lehrreiche Geldgeschichte. Schon nach den ersten Zeilen zieht sie den Leser in ihren Bann, weil er spürt, dass der Autor sein umfangreiches Wissen, sein Denken und zudem auch seine Zukunftsahnungen offen und großzügig mit ihm teilt. Dr. Bandulet gilt nicht umsonst als einer der renommiertesten Experten für Gold- und Währungsfragen im deutschsprachigen Raum. Und nicht zuletzt besticht das Buch durch die Integrität des Autors, die sich vor allem darin zeigt, wie er die Erkenntnisse seiner Analysen verständlich mitteilt und ihre Konsequenzen offen und ungeschminkt benennt. Zum Beispiel lautet seine Antwort auf die heute vielfach gestellte Frage, wieso Deutschland bei der Einheitswährung überhaupt mitmachen konnte: »Letzten Endes war es eine Mischung aus Feigheit, Inkompetenz, Selbsttäuschung und europäischem Illusionismus, welche die deutschen Politiker dazu brachte, in die Währungsfalle von Maastricht zu laufen.« Bruno Bandulet richtet in diesem Buch natürlich auch den Blick in die Zukunft. Er zeigt Szenarien auf, welchen Verlauf die Euro-Krise nehmen und zu welchem Ergebnis sie führen kann. Darauf aufbauend leitet er Ratschläge ab, wie der Sparer sich gemäß seinen persönlichen Bedürfnissen auf die kommenden Umbrüche einrichten kann. Dass dem Gold (und anderen Edelmetallen) bei der Vorsorge der Vorzug zu geben ist, ist eine folgerichtige Empfehlung, die der Autor aus den währungshistorischen und -theoretischen Erkenntnissen seiner Analyse ableitet. Wer Dr. Bandulets Schrift gelesen hat, der weiß nicht nur, dass staatliche Papierwährungen kommen und (immer wieder unter)gehen, sondern dass das Gold bleibt. Der Leser erfährt auch, warum das bisher so war und warum das auch künftig so sein wird. Denn solange die Regierungen und nicht die freien Märkte bestimmen, was Geld ist, wird das Geld schlecht sein: Es wird inflationär und ungerecht sein und mitunter – wie beim Euro – eine kurze Lebensdauer haben. Das vorliegende Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die danach streben, der deutschen Währungsgeschichte, die immer wieder so viel Unheil gebracht hat, auf den Grund zu gehen – und insbesondere auch das Euro-Debakel, seine Gründe und seine Folgen zu verstehen. Bruno Bandulets Buch wird ein Klassiker der deutschen Geldgeschichte werden, in dem Wahrheit, Klarheit und Klugheit zu Wort kommen und ideologische Verklärung sowie politischer Opportunismus mehr als entzaubert werden.« Professor Dr. Thorsten Polleit Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management »Das ultimative Armageddon wird kommen, und jeder Anleger muss für den Tag des Jüngsten Gerichts Vorkehrungen treffen.« Marc Fabe

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  • "Die Währungen kamen und gingen, Gold blieb."

    Vom Goldstandard zum Euro
    R_Manthey

    R_Manthey

    20. July 2015 um 09:52

    Mit diesem Satz endet das jüngste Buch von Bruno Bandulet. Er verbindet in seinem Text die Geschichte deutscher Währungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit der Geschichte der Degussa, der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt, die 1843 noch unter anderem Namen in Frankfurt a.M. ihren Betrieb aufnahm. Leider hat es der Autor vorgezogen, recht kurz über die wechselvolle Geschichte deutscher Währungen hinwegzugehen. Das ist umso bedauerlicher, als Parallelen zur aktuellen Situation geradezu ins Auge stechen. Beispielsweise zitiert Bandulet Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, dem Deutschland den Ausweg aus der Hyperinflation zu verdanken hat, so: "Es gibt kein noch so geniales und ausgeklügeltes Rezept oder System der Finanz- und Geldtechnik, keine Organisation und keine Kontrollmaßnahmen, die wirksam genug wären, die verheerenden Wirkungen einer uferlosen Ausgabenwirtschaft auf die Währung hintan zu halten. Keine Notenbank ist imstande, die Währung aufrechtzuhalten gegen eine inflationistische Ausgabenpolitik des Staates." Inzwischen sieht es noch schlimmer aus, denn die Notenbanken haben sich dazu entschlossen, dem Treiben der Staaten hinterherzujagen, um ihre Währungen zu retten. Absurder geht es nicht mehr. Natürlich sind die Kapitel aus diesem Buch am interessantesten, die sich mit der unheilvollen Einführung des Euro und den dilettantischen Versuchen beschäftigen, ihn zu retten. Bandulet beschreibt welcher politischer Hintergedanke der Euro-Erschaffung zugrunde liegt und wie der damalige Bundeskanzler von den europäischen Südländern in jeder Beziehung über den Tisch gezogen wurde. Insbesondere erwähnt Bandulet dabei auch die zahlreichen kompetenten Warnungen vor dem schicksalhaften Euro-Feldversuch. Zu den Unterzeichnern eines entsprechenden Manifestes gehörten beispielsweise 1997 Karl Schiller und viele bedeutende deutsche Ökonomen jener Zeit. Ihre Prognosen sind leider wahr geworden. Lesenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Abschnitte, in denen Ex-Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl Stellung zum Euro-Desaster nimmt. Bandulet weist darauf hin, dass die politische Elite bis heute den Kern der Eurokrise nicht begriffen hat. Er liegt nicht in der Staatsverschuldung, obwohl diese schon schlimm genug ist. Länder wie Spanien, Portugal oder Irland haben damit zwar ein Problem, es unterscheidet sich aber nicht wesentlich von dem Deutschlands. Vielmehr liegt das wirkliche Problem in der Verschuldung des privaten Sektors, die wiederum die Banken in Schwierigkeiten bringt. Und diese Verschuldung ist eine direkte Konsequenz des Euros und der mit seiner Einführung verbundenen Zinskonvergenz, die falsche, weil künstliche, ökonomische Signale erzeugte und zur Fehlleitung riesiger Kapitalströme, unter anderem aus Deutschland, in den Süden Europas führte. Der Süden kaufte in Deutschland und ließ bei der Bundesbank anschreiben. Fällt dieses Geld aus, ist Deutschland doppelt bestraft. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor auf viele der in diesem Buch nur angerissenen Probleme viel ausführlicher eingegangen wäre. Am Ende des Textes findet der Leser noch einige Ausführungen, wie er sein eventuell vorhandenes Vermögen vom Zugriff des Staates retten könnte.

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