Bruno und Ivonne unternehmen mit ihrer Betty eine Reise durch die verschiedenen Kulturen. Start ist die Schweiz, über Russland, Kasachstan, Indien, Australien, Malaysia, Japan und die Mongolei geht ihre Reise. Es müssen nicht immer Jahre sein, die man herumreist. Bereits in kleinen Trips kann man neue Menschen und Kulturen kennen lernen. Für die beiden Reisenden ist das Wertvollste am Reisen, die Begegnungen mit den Menschen und genau dieses spiegelt sich im Buch wieder. Hauptschwerpunkt liegt hier auf die Beschreibung von Bräuchen, Kulturen und die Geschichte einiger Bauwerke. Der Leser taucht in die Geschichte der einzelnen Länder ein. Hier steht nicht die Anstrengung der Reise im Vordergrund, sondern der Leser wird mit in die einzelnen Länder genommen. Dies ist ein Buch wo jeder noch etwas lernen kann und von seiner eigenen Reise am Ende wiederkommt. Damit das Reisen nicht so schwerfällt befindet sich im Umschlag eine Reiseroute, auf die gerne immer wieder geschaut werden kann. Loslassen, bevor eine Reise beginnt steht das Thema des Loslassens an. Genauso hier im Buch. Es begann mit Träumen, die nun ausgelebt werden sollen. Kurz wird aufgezählt an was alles gedacht werden muss und trotz aller Mühe sind die letzten Tage vor der Abfahrt am Hektischsten. Doch davon lassen sich die Beiden nicht unterkriegen. An einem Frühlingstag geht es mit „Highway to Hell“ von ACDC auf die Reise. Trotz Reisestrapazen geht der Humor in diesem Buch nicht verloren. So treffen die Beiden bereits an den Rheinfällen auf Sikhs. Für Bruno und Ivonne ist es neu gemeinsam zu reisen. Doch sie lernen sich noch besser kennen und festigen ihre Beziehung. Nach den Rheinfällen geht es nach Sankt Petersburg. Hier wird der Leser nicht allein gelassen. Er bekommt genauste Hintergrundinformationen und fühlt sich wie auf einer kleinen Stadttour. Auch die genaue Beschriftung mit Seitenzahl und darunter der Kapitelname ermöglicht eine problemlose Orientierung in dem Buch. Als sehr positiv zu bewerten sind die ausgewählten Bilder und das damit Abwechseln von Text und Bild. Dies ermöglicht ein angenehmes Lesen und gleichzeitig eintauchen in die Kultur. Sehr gelungen sind die genauen Informationen über den Aralsee. Aber auch ein kleines Lächeln wird dem Leser ins Gesicht gezaubert, zum Beispiel S. 34 als das Polizeiauto im Bach landet. Wie kann man am besten die Grenzübergänge überwinden, hierzu lernt der Leser einiges. Auf den folgenden Seiten wird immer wieder deutlich, was für eine Organisation in der Reise steckt. Einziges Manko ist die Bildbeschriftung auf S.90, hier steht rechts und ganz rechts, dies verwirrt den Leser.
Insgesamt ist dieses Buch nur zu empfehlen und bittet seinen Lesern einen Urlaub in verschiedenen Ländern. Sie müssen sich nicht ins Auto setzten. Sondern legen die Füße hoch und begleiten Ivonne und Bruno auf ihrer Reise und werden zugleich Teil davon. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrer Reise. Ich bin so eben wieder angekommen.
Bruno Blum
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Der weiteste Weg
Neue Rezensionen zu Bruno Blum
Der Schweizer Weltenbummler Bruno Blum ist auf seiner letzten Weltreise vom Motorrad auf den Campingbus gewechselt und hat seine Freundin mitgenommen auf den „weitesten Weg“, der die beiden über Russland und Kasachstan und Indien bis nach Australien geführt hat. Von dort sind sie über Japan und die Mongolei quer durch Russland wieder zurück nach Europa gefahren.
Mit vielen traumhaften Fotografien bebildert und erzählt er von einer abenteuerlichen Reise und vielen Menschen, denen die beiden begegnet sind und zahllosen zum Teil grotesken Situationen, die sie in dieser Zeit bewältigen mussten.
Ein Buch über ein Abenteuer, das beim Lesen und Betrachten selbst zum Abenteuer wird.
Dieses Buch wollte ich unbedingt haben und ich wurde nicht enttäuscht! Ich bin begeistert von dieser spannenden Weltreise, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat. Der Autor Bruno Blum versteht es auf eine herrliche Art und Weise, den Leser mitzunehmen und auf eine wunderbare Reise auf vier Rädern um die Welt zu entführen. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Yvonne wagt er sich auf den weiten Weg nach Australien und das mit einem Campingbus. Ein gewagtes Abenteuer!
Seine Beschreibungen sind herrlich und detaillreich, aber nie langweilig oder ausschweifend. Dazu illustrieren unglaublich viele bunte Bilder seinen Reiseweg. Dadurch hat man als Leser die Möglichkeit, alles wie mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben. Da ich selbst schon einige Orte seiner Reise kenne, war ich umso begeisterter, mit ihm und Yvonne noch einmal an diese herrlichen Orte zu reisen und meine eigenen Erinnerungen mit seinen zu vergleichen. Einfach herrlich! Man möchte sofort die Koffer packen und in einen Campingbus einsteigen!
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