Bruno Morchio Bacci Pagano. Kalter Wind in Genua, italienische Ausgabe

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Inhaltsangabe zu „Bacci Pagano. Kalter Wind in Genua, italienische Ausgabe“ von Bruno Morchio

Bacci Pagano, Privatdetektiv und "Analphabet in Gefühlsdingen", liebt Mozart, gutes Essen und die Literatur.§Sein Revier sind die Carruggi, die engen Gassen in der Altstadt von Genua, die er auf seiner amarantroten Vespa 200 PX durchkreuzt. Bei Ermittlungen für eine vornehme Familie aus dem Genueser Industrieadel stößt er auf pikante Liebesaffären und dubiose Millionengeschäfte. Doch plötzlich bekommt er einen noch viel heikleren Fall: Aus dem Studio eines linken Radiosenders wurde ein Gewehr gestohlen. Irgendjemand plant damit ein Attentat auf den Ministerpräsidenten, der Genua in diesen Tagen einen Besuch abstatten wird

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  • Rezension zu "Bacci Pagano. Kalter Wind in Genua, italienische Ausgabe" von Bruno Morchio

    Bacci Pagano. Kalter Wind in Genua, italienische Ausgabe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2012 um 17:46

    Wer sich in einem Buch mit lebenden Personen namentlich oder - wie in "Kalter Wind in Genua" - ohne den Namen zu nennen auseinandersetzt, geht immer ein gewisses Risiko ein. Einiges an diesem Buch darf daher kurz wie folgt abgetan werden: Berlusconi - "Abtritt"! Aus! Amen! - Die ganze Geschichte, die in dem Buch erzählt wird und schon ausführliche Rezensionen erfahren hat, erscheint daher eigentlich überholt. Der italienische Ministerpräsident, um den es Morchio in seinem "Krimi" geht, der als Roman bezeichnet ist, ist nicht erschossen worden, jedenfalls nicht während seiner Amtszeit, der vermutlich keine weitere Amtszeit nachfolgt. - Gleichwohl: Die in dem Buch geschilderte Atmosphäre hat keine wesentliche Änderung erfahren. Hie Faschismus, dort Kommunismus (nachgebildet dem "Hie Welf, hie Waibling!"), hier die Digos (Divisione Investigazioni Generali e Operazioni Speciali) und dort die Mordkommission, all das lebt weiter. Deshalb frage ich mich nach wie vor, ob Morchio es wirklich ernst meinte, wenn er seinen mit den "Linken" sympathisierenden Privatdetektiv alles unternehmen ließ, um einen Anschlag auf den italienischen Ministerpräsidenten zu unterbinden. Freilich muss man dazu sagen, dass ein Anschlag nur deswegen verhindert werden sollte, weil dafür vermutlich die "Linken" verantwortlich gemacht worden wären. Sei es, wie es sei! Am meisten besticht das Buch sowieso nicht durch die Handlung, sondern durch die Verbundenheit des Autors mit seiner Stadt. Man gewinnt den Eindruck, Morchio habe beim Schreiben ständig einen Straßenplan Genuas vor sich gehabt, so viele Straßennamen erwähnt er, und er habe sich mehr auf dem Weg durch die zugigen Gassen des winterlichen Genua als am Schreibtisch befunden. Dass es ihm um Genua, um "kalte" urbane Impressionen aus dieser Stadt und um die Veränderungen ging, die diese einstmals bedeutende Hafenstadt erfahren hat, stellt er in einem Nachtrag sogar ausdrücklich heraus. Schon alleine aus diesem Grund hebt sich das Buch von anderen Büchern eines ähnlichen Genres deutlich ab.

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