Bruno P. Kremer

 4.3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Bäume, Bäume und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bruno P. Kremer

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Bruno P. KremerDie Küste
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Die Küste
Die Küste
 (2)
Erschienen am 01.12.2017
Bruno P. KremerWas blüht in den Alpen?
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Was blüht in den Alpen?
Bruno P. KremerBlütengeheimnisse
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Blütengeheimnisse
Blütengeheimnisse
 (1)
Erschienen am 01.09.2013
Bruno P. KremerSteinbachs großer Pflanzenführer
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Steinbachs großer Pflanzenführer
Steinbachs großer Pflanzenführer
 (1)
Erschienen am 21.01.2016
Bruno P. KremerNaturGenies
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NaturGenies
NaturGenies
 (1)
Erschienen am 01.05.2012
Bruno P. KremerIm Moor und auf der Heide
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Im Moor und auf der Heide
Im Moor und auf der Heide
 (1)
Erschienen am 18.09.2013
Bruno P. KremerDas große Kosmos-Buch der Mikroskopie
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Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie
Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie
 (1)
Erschienen am 11.06.2015
Bruno P. KremerKiwi, Kaffee, Kardamom
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Kiwi, Kaffee, Kardamom
Kiwi, Kaffee, Kardamom
 (1)
Erschienen am 09.10.2014

Neue Rezensionen zu Bruno P. Kremer

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Die Küste" von Bruno P. Kremer

Hochinformatives Sehnsuchtsbuch
Igelmanu66vor 8 Monaten

Küsten sind für mich schon immer Sehnsuchtsorte gewesen. Ich kann ewig an einem Strand entlanglaufen, auf die scheinbar endlose Weite des Meeres blicken und die typischen Klänge und Gerüche auf mich wirken lassen. Als ich dieses Buch sah, ahnte ich schon, dass meine Sehnsucht reichlich Futter bekommen würde. Und ich hatte recht.

 

Die Autoren sind vom Fach, Dr. Bruno P. Kremer studierte Biologie, Chemie und Geologie und lehrte an der Universität zu Köln, Fritz Gosselck studierte Biologie und spezialisierte sich auf Meeresbiologie. Mit diesem Buch haben sie einen großartigen Mix geschaffen. Der Leser darf sich auf viele wunderschöne, große Farbfotos freuen, die die enorme Vielfalt der Natur in Küstenregionen eindrucksvoll zeigen. Zusätzlich gibt es umfangreiche Sachinfos, angefangen bei Grundlagen wie dem Unterschied zwischen Strand und Küste oder der Frage, wieso das Meer eigentlich blau aussieht, über immer umfangreichere Themenbereiche (zum Beispiel: Wie entstehen Meereswellen? Oder gar Monsterwellen? Wie unterscheiden sich Nord- und Ostsee? Wie entstand die Ostsee? Wieso gibt es Gezeiten?) bis hin zu wirklich ungewöhnlichen Punkten, von denen sicher so mancher Leser noch nicht gehört hat. Ich habe mich jedenfalls zum ersten Mal mit Gezeitentümpeln befasst. Und war fasziniert von diesen spannenden Kleinlebensräumen!

 

Gestaunt habe ich auch über die Ausführungen zu Braunalgen. Wo einem diese im täglichen Leben überall begegnen, ist wirklich faszinierend. Das Kapitel über Vogelfelsen mochte ich ebenfalls sehr und erst den Abschnitt über die unglaubliche Vielfalt von Lebensformen, die einen Sandstrand bevölkern! Da gibt es winzig kleine Lebewesen, die Lücken zwischen Sandkörnern zu ihrem Lebensraum gemacht haben!

Wer hätte gedacht, dass Muschelschalen Klima- bzw. Umweltarchive darstellen, die von Wissenschaftlern ausgewertet werden können?

Und wie kommt eigentlich das Meeresrauschen ins Schneckenhaus?

 

Fragen über Fragen, hier werden sie ausführlich beantwortet und häufig mit informativen Schaubildern ergänzt. Schön ist zudem, dass all diese Infos höchst angenehm in einem lockeren Tonfall rübergebracht werden. Da plaudern Experten, vermitteln Sachwissen und bemühen sich gleichzeitig, dies unterhaltsam zu gestalten. Das ist witzig und anschaulich zugleich. Wenn die gemeinsame Drehbewegung von Erde und Mond verglichen wird mit dem „Walzertanz eines schwergewichtigen Möbelpackers mit einem gertenschlanken Mannequin“, dann bekommt auch der größte Nicht-Astronom eine Vorstellung davon, wie diese Bewegung aussieht.

 

Die Autoren schreiben mit großer Begeisterung und Leidenschaft, man fühlt sich beim Lesen richtig mitgerissen. Ich würde so gerne sofort meine Koffer packen! Einziges Manko für mich: An vielen Bildern fehlt die Beschreibung, was genau dargestellt wird, wo zum Beispiel der gezeigte Küstenabschnitt sich befindet.

 

Fazit: Toller Mix aus hochinformativem Sachbuch und schönem Fotoband. Ein echtes Sehnsuchtsbuch eben! Und zudem ein wundervolles Geschenk für Naturfreunde.

 

»Im Mittel leben unter 1 m² Sandbodenoberfläche innerhalb der Gezeitenzone mindestens etwa 1 bis 2 Mio. Individuen. Das sind, bezogen auf eine 2 dm² große Männerhandfläche immer noch rund 400.000 Kleinsttiere oder – unter der Fläche eines durchschnittlichen Fingernagels (1 cm²) – sogar noch deutlich über 1000. Hätten Sie das vermutet, als Sie vor der Liegezeit im Strandkorb einen ausgedehnten Strandspaziergang über die nassglänzenden Feinkornflächen unternommen haben? Sie schritten buchstäblich über Millionenstädte…«

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Wedmas avatar

Rezension zu "Die Küste" von Bruno P. Kremer

Die schöne Nord-Ostsee Küste. Viele tolle Fotos und Wissenswertes dazu!
Wedmavor 9 Monaten

Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend: „Wo Land und Meer direkt aufeinanderprallen, haben sich einige der schönsten und faszinierendsten Naturräume der Erde herausgebildet. Neben einer einzigartigen Flora und Fauna entstehen im Wechselspiel von Wind und Wellen, von Wasser und Land sich stetig verändernde Landschaften. Obwohl sie nur einen schmalen Saum am Rande der Kontinente bilden, gehören unsere Küsten zu den spannendsten und dynamischsten Gebieten auf der Welt. Ob feinsandiger Strand oder felsiges Kliff, von den Gezeiten geprägtes Watt oder windgepeitschte Dünen: Alle Küsten bieten eine atemberaubende Natur zum Entdecken, Erfahren und Erleben. Bruno P. Kremer und Fritz Gosselck nehmen Sie mit auf mitreißende Dünenwanderungen, erklimmen steile Klippen und tauchen mit Ihnen in geheimnisvolle Gezeitentümpel ein. In diesem eindrucksvoll bebilderten Band lernen Sie unsere Küstenlandschaften von Nord- und Ostsee von ihren spannendsten Seiten kennen und erfahren viel Besonderes über die hier beheimatete Pflanzen- und Tierwelt.“


Auf 192 Seiten, mithilfe von 244 Farbabbildungen und 10 Tabellen, bringen die Autoren die Küste von Nord- und Ostsee ihren Lesern nahe.


Mit viel Liebe ist dieser Band gemacht worden. Man sieht die Begeisterung für die Küste und ihre Bewohner den Ausführungen an. Auch das pädagogische Wissen und Können kommt nicht zu kurz.


Zu den Autoren laut der Verlagsseite:

„Dr. Bruno P. Kremer, Studium der Biologie, Chemie und Geologie, bis 2012 Hochschullehrer an der Universität zu Köln. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen der Umweltbildung, Naturerlebnispädagogik und Regionalwissenschaften (bislang ca. 170 Titel, übersetzt in 14 Sprachen).“

„Fritz Gosselck studierte an der Universität Rostock Biologie und spezialisierte sich auf das Fach Meeresbiologie. Dabei beschäftigen ihn die spezielle Fauna und Flora des Brackwassers sowie die Probleme, die der erhöhte Nährstoffeintrag, die Rohstoffgewinnung und Zerstörungen durch Bebauungen mit sich bringen. Meeresnaturschutz, speziell in Nord- und Ostsee sind weiterhin seine wichtigsten Betätigungsfelder.“


Es ist wie ein Kurzurlaub, wenn man im Buch blättert und den einen oder den anderen Text liest. Viele wunderschöne Fotos schaffen die Atmosphäre der Küste. Man genießt sie nicht nur, man lernt auch etwas dazu.


Die Texte sind meist kurz: mal eine, mal zwei, mal eine halbe Seite. Viel Wissenswertes über die Küste wird darin vermittelt: über ihre Flora und Fauna, über ihre Entstehung, weitere Entwicklung, Geschichte, Geologie, etc. Mit manchem weit verbreiteten „Falschwissen“ wird auch aufgeräumt, z.B. die Pflanzenbezeichnungen werden richtig gestellt, Einzelheiten zum Leben mancher Tiere erläutert, uvm.


Und natürlich ist man beim Lesen dieses Buches gleich dazu verleitet, an die  Küste zu fahren, um das alles mit eigenen Augen zu sehen, im Watt zu wandern, die schöne Luft einzuatmen und die im Buch beschriebenen Naturphänomene zu beobachten.


Das Buch ist sehr gut zum Lesen mit Kindern geeignet, denn all die vielen bunten Naturbilder ziehen sogleich Aufmerksamkeit an sich. Das Wissen ist so zugänglich und bildhaft, anhand von Graphiken, Tabellen und Fotos vermittelt, dass es sich leicht einprägt, mehr Verständnis für die Vorgänge in der Natur entwickelt, sowie das Auge fürs Detail, auch für die Schönheit der Küste und ihrer Bewohner schult.


Das Buch ist hochwertig gestaltet: Festeinband in Tiefblau, Schutzumschlag. Weiterführende Literatur ca. 82 Titel, Register zum besseren Navigieren, Abbildungsverzeichnis gibt es hinten. Es ist recht groß: 23 x29,5 x2cm und wiegt 1151gr.


Fazit: Ein schöner Bildband mit viel Wissenswertem über die Nord-Ostsee Küste. Für Naturliebhaber und diejenigen, die es werden wollen. Prima als Geschenk und zum Lesen mit Kindern.

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Kiwi, Kaffee, Kardamom" von Bruno P. Kremer

Botanisches Lexikon mit vereinzelten Rezepten
ForeverAngelvor 4 Jahren

Kiwi, Kaffee, Kardamom. Schon der Name klingt exotisch, fremd, aufregend und beim ersten Durchblättern wird klar: das ist kein Kochbuch. Es ist vielmehr eine Art botanisches Lexikon über die verschiedensten Nutzpflanzen, die in ihren Heimatländer eine wichtige kulinarische Bedeutung haben. 

 

~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~


Manche dieser Pflanzen kennt man, weil sie beliebt und schon lange in unseren Supermärkten zu finden sind. So beispielsweise die Banane, die ihren Ursprung in Südostasien hat. Oder die Peperoni, die eigentlich aus Süd- und Mittelamerika bzw. der Karibik stammt. Wieder andere hat man schon mal gesehen oder man erinnert sich an ihre seltsamen Namen, wie etwa die Stinkfrucht (Durian). Und dann gibt es auch viele, die mir völlig unbekannt waren, wie etwa Cherimoya (Seite 23), Sauersack(Seite 25) oder Luffagurke (Seite 166). 

 


Das Buch beginnt mit einem Einleitungstext über die erstaunliche Vielfalt an nicht heimischen Obst- und Gemüsesorten, die wir tagtäglich in Supermärkten vorfinden. Es soll einen Überblick darüber geben, woher die Produkte, die wir konsumieren, ursprünglich kommen und welch kulinarische Weltreise wir teilweise an einem einzigen Tag unternehmen. Weiter erzählt Bruno P. Kremer von der Herkunft von Worten wie Salat, die wir täglich verwenden, die aber über die Zeit einen starken Wandel durchgemacht haben. So hat der italienische Begriff insalata, der sich aus dem Lateinischen Wort sale für Salz ableitet so gar nichts mehr mit modernen Obstsalaten zu tun. Oder habt ihr euren Obstsalat schon mal eingesalzen? Und wieso heißt die Erdbeere eigentlich Erdbeere, wo sie doch botanisch gesehen eine sogenannte Sammelnussfrucht ist? Diese und viele weitere interessante Informationen bietet Kiwie, Kaffe, Kardamom, sowohl in der Einleitung wie auch in den folgenden Lexikonbeiträgen.

 


Der weitere Aufbau eben dieser Lexikonbeiträge ist mir nicht ganz klar geworden. Anfangs gibt es zwar ein Inhaltsverzeichnis, auf der jede vorgestellte Pflanze aufgelistet wird und hinten gibt es ein alphabetisches Register, aber es ist dennoch etwas unübersichtlich. Die Pflanzeneinträge sind weder alphabetisch noch sonst einer erkennbaren Struktur folgend angeordnet. Es scheint alles sehr willkürlich. Alles beginnt mit derKiwi. Darauf folgt die Kaschunuss. Der Olivenbaum findet sich beispielsweise zwischen Schwarzkümmel und Kaktusfeige und der Sesam zwischen Stachelgurke und Tomate. Eine erkennbare Struktur wäre wünschenswert. Sehr schön dagegen ist, dass es zu jeder Pflanze eine umfangreiche Bebilderung gibt. Blätter, Blüten, Früchte, Knollen, Wurzeln. Alles, was wichtig an der vorgestellten Pflanze ist, wurde abgelichtet. Besonders Bilder wie die der Jungen Kiwanofrucht (Seite 98) sind etwas fürs Auge. Dieses leuchtende Blauviolett ist fast schon unwirklich und das knallige Orange der reifen Früchte steht in krassem Kontrast dazu. 


In erster Linie geht es um die Pflanzen. In ausführlichen Texten erfährt man viel über ihre Botanik, ihren Ursprung und ihre Verbreitung, ihre Verwendung und andere wissenswerte Fakte. Kiwi, Kaffe, Kardamom ist nur am Rande ein Rezeptbuch. Zu manchen Pflanzen finden sich Rezepte, zu anderen Tipps zum eigenen Anbau, bei wieder anderen bleibt es bei den "Standardinformationen". Ich hätte es schön gefunden, wenn es zu jeder Pflanze auch ein Rezept gegeben hätte statt nur zu vereinzelten. 

 

Die wenigen Rezepte, die es gibt, sind nicht sonderlich anspruchsvoll. Oft sind es Klassiker wie Chili con Carne oderVitello Tonnato. Da es ohnehin nicht viele gibt, hätte ich mir welche zu den exotischeren Pflanzen gewünscht. Manchmal fehlen auch jegliche Mengenangaben (Flambierte Maronen Seite 50: wie viele Maronen, wie lange bei wie viel Grad backen, wie viel Rum und Zucker?). Einen Überblick, auf welchen Seiten es Rezepte gibt, vermisse ich ebenfalls. Dabei wäre nichts leichter gewesen, als im Inhaltsverzeichnis ein kleines "R" oder ähnliches hinter jene Pflanzen zu setzen, zu denen es ein Rezept gibt. 
Als passionierte Hobbygärtnerin finde ich die Hobbygärtner-Kästchen interessanter als die doch eher enttäuschenden Rezepte. So werde ich im nächsten Frühjahr beispielsweise versuchen, meine eigenen Erdnüsse zu ziehen. Klingt simpel, vielleicht gelingt es ja. Und vielleicht versuche ich mich auch an der Kultivierung einer Maracuja-Pflanze. 
 

~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~

Kiwi, Kaffee, Kardamom ist ein umfangreiches und trotzdem kompaktes Buch über die insgesamt 123 Pflanzen, die in der Küche Verwendung finden. Es ist kein Rezept- oder gar Kochbuch sondern vielmehr ein Lexikon mit einigen netten Zusätzen wie vereinzelten Rezepten und Kultivierungstipps für Hobbygärtnern. Mit einem Preis von 39,00€ ist es allerdings für ein Buch in diesem kleinen Format und ohne Schutzumschlag sehr teuer. 


3 von 5 
Cover 1/2 Punkt, Rezepte 1/2 Punkt, Vielfalt 1 Punkt, Aufmachung 1/2 Punkt, Preis-Leistung 1/2 Punkt
~*~ Hirzel ~*~ 290 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-7776-2132-6 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 39,00€ ~*~ Oktober 2014 ~*~  Format 23,6 x 25,8 cm ~*~ 

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