Bruno P. Kremer

 4,3 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor*in von Bäume, Steinbachs großer Pflanzenführer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Bruno P. Kremer lehrte Didaktik der Biologie an der Universität zu Köln. Er veröffentlichte neben zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen auch Sach- und Lehrbücher sowie Naturführer.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bruno P. Kremer

Cover des Buches Steinbachs großer Pflanzenführer (ISBN: 9783818613433)

Steinbachs großer Pflanzenführer

 (3)
Erschienen am 13.01.2021
Cover des Buches Die Küste (ISBN: 9783806235531)

Die Küste

 (2)
Erschienen am 20.11.2017
Cover des Buches Tiere in meinem Garten (ISBN: 9783258082554)

Tiere in meinem Garten

 (2)
Erschienen am 11.04.2022
Cover des Buches Die Wiese (ISBN: 9783534273102)

Die Wiese

 (2)
Erschienen am 09.10.2020
Cover des Buches Düne, Strand und Wattenmeer (ISBN: 9783440117408)

Düne, Strand und Wattenmeer

 (2)
Erschienen am 04.01.2010
Cover des Buches Basiswissen Physik, Chemie Und Biochemie (ISBN: 9783540712381)

Basiswissen Physik, Chemie Und Biochemie

 (2)
Erschienen am 05.09.2007
Cover des Buches Blütengeheimnisse (ISBN: 9783258077826)

Blütengeheimnisse

 (1)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie (ISBN: 9783440168554)

Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie

 (1)
Erschienen am 13.02.2020

Neue Rezensionen zu Bruno P. Kremer

Cover des Buches Steinbachs großer Pflanzenführer (ISBN: 9783818613433)
Jorokas avatar

Rezension zu "Steinbachs großer Pflanzenführer" von Bruno P. Kremer

Sehr umfassende Übersicht
Jorokavor einem Jahr

 .. hinsichtlich einheimischer bzw. angesiedelter Wildblumen, Sträuchern und Bäume, jeweils zu einem Drittel des Gesamtumfangs des Buches. Eine 25-seitige Einführung weckt das Interesse, sich tiefgehender auf das Werk einzulassen und erläutert die Merkmale der Artengruppen, was die Einteilung und somit die Suche und Recherche erleichtert.


Die Unterkapitel sind bei den Wildblumen nach Gewächsarten sortiert (Hahnenfuß, Nelken, Kreuzblüten, Rosen, Schmetterlingsblüten, Lilien und Röhrenblüten mit den jeweiligen verwandten Arten). Bei den ca. 440 aufgeführten Arten finden die häufigsten ihren Platz, aber es tauchen auch eher seltene Gewächse wie z.B. Acker-Wachtelweizen und Diptam auf.


Zusätzlich gibt es auch nochmals zu Beginn der Übersicht eine Einteilung hinsichtlich Blütenfarbe mit Abbildung und Seitenzahl.


Bei den Sträuchern ist das Werk nach Nacktsamern, Kätzchenblühern, Röhrenblütigen und Hahnenfuß-, Rosen- sowie Schmetterlingsblütengewächsen sortiert. Zu Beginn des Kapitels auch nochmals eine Übersicht hinsichtlich Wuchstypen- und Strauchgestalten-Einteilung sowie Blätter-, Blüten- und Früchtegruppen.


Bei den Bäumen noch zusätzlich in Gruppen der Ahorne, Rosskastanien, Linden sowie Platanen, Eschen etc. Vor diesem Unterkapitel eine Einführung zur Baumtypen-Bestimmung; Laubblätter-, Blüten- und Früchte-Einteilung.


Zu den Pflanzen im Einzelnen wird der deutsche und lateinische Name, die Familienzugehörigkeit, Merkmale, Standort, Verbreitung, Wissenswertes genannt. Neben schematischen Zeichnungen sind besonders die wirklich gut fotografierte Abbildungen zur exakten Bestimmung besonders hervor zu heben.


Fazit: Auch die Neuauflage von 2021 lädt zum Stöbern und Schmökern ein und ermöglicht es, Pflanzen einfach zu bestimmen. Von der Größe des Buches her passt es durchaus noch in einen Rucksack auf Wanderungen.

Cover des Buches Tiere in meinem Garten (ISBN: 9783258082554)
P

Rezension zu "Tiere in meinem Garten" von Bruno P. Kremer

Sehr empfehlenswertes Buch zu heimischen Tieren im Garten und was man selbst für sie tun kann
Pflanzenfreundvor einem Jahr

Der Rückseitentext dieses 2021 in 2. Auflage im HAUPT Verlag Bern erschienen Buches von Bruno P. Kremer und Klaus Richarz sagt schon viel über das schöne und informative Buch. Es ist eine Einladung zum Mitmachen, wildlebenden Tieren auch im eigenen Garten ein zu Hause zu bieten, was oft mit geringer Mühe gut erreichbar ist. Im fast 120-seitigen ersten Teil des Buches stellen die Autoren zahlreiche Möglichkeiten vor, wie man einen Hausgarten zu einem kleinen „Naturparadies“ entwickeln kann. Weg vom monotonen „Sportrasen“ und Thuja-Hecken hin zu reich gegliederten und mit verschiedenen Lebensraumelementen angereicherten Gärten. Dabei wird zunächst auf die Auswahl und Anordnung von Gehölzen in Hecken, Gehölzgruppen oder auch als Solitäre sowie Obstgehölze eingegangen und dabei in erster Linie auf heimische Arten gesetzt. Das ist sicher wichtig, aber ich finde, verschiedene nicht heimische Arten verdienen es, auch im Garten zur Bereicherung und Verschönerung beizutragen. Mich ärgert es immer wieder etwas, wenn in manchen Büchern „Exoten“ wie Rhododendren oder Koniferen nahezu verteufelt werden. Denn ein Garten soll nach meiner Meinung nicht nur „Ersatznatur“ sein, sondern möglichst auch über das ganze Jahr etwas mit Blüten oder Strukturen für's Auge bieten. Aber das lässt sich ja mit Augenmaß mit den Zielen der Autoren gut verbinden. So setzen die Autoren natürlich auch bei den im Anschluss behandelten Blütenpflanzen in erster Linie auf heimische Arten. Bei Kräuterbeeten lässt sich das freilich kaum umsetzen, denn die meisten, teils seit Jahrhunderten bei uns kultivierten Küchenkräuter entstammen nicht der heimischen Pflanzenwelt. Weitere Themen sind die Anlage artenreicher Blumenwiesen und -rasen und - recht ausführlich – von Trockenmauern, deren unverfugte Zwischenräume ein Dorado für zahlreiche Kleintiere und geeignete Polsterpflanzen und Sukkulenten sein können. In den Artenvorschlägen müssen die Autoren natürlich auch auf nichtheimische Pflanzenarten zurückgreifen, denn sonst würde es nicht wirklich bunt und vielfältig. Bei dem abschließenden Kapitel im ersten Teil des Buches zu Anlage und Bepflanzung von Gartenteichen fällt das leichter, viele heimische Arten einzubringen. Doch wer dazu in Gartenmärkten eine Auswahl sucht, wird leider zumeist eher auf nicht heimische Arten stoßen. Der 2. Teil des Buches beschäftigt sich mit den verschiedenen tierischen Bewohnern der Gärten, einzelnen Arten wie auch Artengruppen.  Bei den Insekten geben die Autoren zahlreiche Tipps sowohl zur Gestaltung künstlicher Lebensstätten als auch kleiner naturnaher Refugien. Die in Baumärkten oft teuer angebotenen Mini-Insektenhotels“ erfüllen diesen Zweck kaum, viel besser ist es, selbst geeignete Hilfen zu schaffen. Seien dies aufgestapeltes Holz oder Natur- oder auch Ziegelsteine. Im Folgenden werden die „Top Twelve“ der heimischen Wildpflanzen sowie auch weiterer Gartenpflanzen für Schmetterlinge vorgestellt. Stets ist darauf zu achten, dass es sich nicht nur um „bunte Blumen“ handeln muss, sondern auch um solche, die den Faltern wie auch anderen Insekten auch entsprechenden Nektar bieten. Gefülltblütige Sorten sind dabei fast ausschließlich völlig ungeeignet, dürfen aber meiner Meinung nach dennoch das Ensemble „für's Auge“ ergänzen. Dem folgen Kapitel zur Errichtung von „Lebenshilfen“ für Amphibien, für die eben nicht nur ein richtig angelegter Gartenteich gehört, sondern auch passende Übersommerungs- wie Überwinterungsstrukturen. Ähnliches gilt für Reptilienarten, von denen Zauneidechsen und Blindschleichen am ehesten von alleine zuwandern, für Ringelnattern bedarf es schon der Nähe geeigneter feuchtlebensräume in der Umgebung. Aber alte Holz- oder Reißighaufen, gern gemischt mit lesesteinen werden auch von diesen dankend als Unterschlupf angenommen.
Ausführlich fällt verständlicherweise das Kapitel zu den Vögeln aus, sind sie doch die mobilsten und nicht selten die vielfältigste Artengruppe in Gärten. Dabei werden geeignete natürliche Strukturen wie Bäume und Sträucher sowie Nisthilfen unterschiedlichster Art an Bäumen oder auch an Gebäuden vorgestellt. Desgleichen geschieht das beim Kapitel zu Fledermäusen, für die man mit einfachen Mitteln recht viel selbst tun kann, wenn man nicht jede Fuge an Haus oder Dach sorgfältig versperrt. Auch geeignete Kleinhabitate für andere Kleinsäuger wie Igel, Spitzmäuse, Bilche und weitere Arten werden vorgestellt. Im Anhang kann man in einer Liste etwas mehr als 30 Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Gärten selbst durch ankreuzen bewerten, wie es um den eigenen Garten steht. In 5 Klassen wird die unterschiedliche Wertigkeit erläutert. Ein Literaturverzeichnis zum „Weiterlesen“, ein sauber dargestellter Bildnachweis und ein Register runden das sehr gute Buch ab.

Cover des Buches Gefährliche Schönheiten - Giftpflanzen im Garten (ISBN: 9783258082813)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Gefährliche Schönheiten - Giftpflanzen im Garten" von Bruno P. Kremer

Ein Muss für jeden Gärtner!
Kristall86vor 2 Jahren

Klappentext:


„…Giftige Pflanzen nehmen im Naturhaushalt eine ebenso wichtige Funktion ein wie alle übrigen ohne problematischen Inhaltsstoffe. Viele dieser Arten sind ausgesprochen dekorativ und pflegeleicht, daher haben zahlreiche giftige Wildpflanzen als Zierpflanzen den Weg in unsere Gärten gefunden. Solange man um das Gefahrenpotenzial dieser Arten weiß, und sich entsprechend verhält, sind diese Pflanzen im artenreichen Hausgarten ein Gewinn. Dieses Buch porträtiert die wichtigsten Arten Mitteleuropas und informiert im Detail über ihr Aussehen, wo sie vorkommen, über ihre giftigen Inhaltsstoffe und mögliche Verwechslungen mit anderen Pflanzen. Darüber hinaus gibt der Autor praktische Gartentipps und Informationen dazu, welche Tiere im Garten besonders von den Pflanzen profitieren.“




Sie sind schön, bezaubernd und nebeln einem mit ihrer Schönheit komplett den Verstand ein. Aber sie haben auch eine andere Seite: hinter ihrer Schönheit steckt das toxische. Die wilden, einheimischen Schönheiten wie Fingerhut, Herbstzeitlose und Co. sind mitunter tödlich giftig für den Menschen - auch in kleinsten Mengen. 


Dieses Buch befasst sich ausschließlich mit diesen teuflisch-schönen Gewächsen und bietet dem Leser viel Aufklärung und Informationen. Neben Pflanzenporträts werden die negativen aber auch die positiven Aspekte der Pflanzen beleuchtet, denn was für uns Menschen tödlich enden kann, ist für Bienen, Hummeln und Co. ein wahrer Fressplatz an Futter. Ausführlich werden zudem die giftigen Teile der Pflanzen erklärt und natürlich die Gifte die sie enthalten und wie sie wirken. 


Egal ob Buchsbaum, Fingerhut oder Geißblatt - hier gibt es viel Wissen mit allerlei giftig-schönen Informationen die jeder Gärtner kennen sollte. Dieses Buch ist ein unverzichtbarer Begleiter! 5 von 5 Sterne von mir!

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