Bruno Preisendörfer Manneswehen

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Inhaltsangabe zu „Manneswehen“ von Bruno Preisendörfer

Was passiert eigentlich, wenn das beste Stück des Mannes in die Werkstatt muss' Max Vola hat ein Problem: Er sitzt in einer Eierschaukel fest. So nennt er die Hängevorrichtung, die er konstruiert hat, um mit den Nachwehen seiner Sterilisation fertig zu werden. Gefangen in dieser Schaukel erzählt der begeisterte Amateurboxer und Sanitätsfachmann von seiner Liebesbeziehung mit Helen, einer zu drastischen Formulierungen neigenden Gynäkologin. Und er erzählt von den Abenteuern, die mit seiner Operation verbunden waren, einschließlich des übereilten Versuchs, seine männliche Potenz als unbeschädigt zu beweisen. Auch nach seiner Befreiung aus der Schaukel geht das kuriose Geschehen weiter: Vom Transport des eigenen Samens unter dem Herzen bis zu einem bizarren Medizinerfest einschließlich Eifersucht und Heiratswunsch. Jammern geht anders: Bruno Preisendörfers Held erzählt lakonisch und in verwegener Offenheit von den ganz anderen Umständen einer Sterilisation und ihren unerwarteten Folgen.

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  • Rezension zu "Manneswehen" von Bruno Preisendörfer

    Manneswehen

    walli007

    14. April 2012 um 09:08

    Affenschaukel Konnte er es doch nicht sein lassen, nach der Sterilisierung a) zu arbeiten und b) zu beweisen, dass er noch ein Mann ist. Und nun besteht er aus schmerzenden Eiern mit einem Männchen dran. Die einzige bequeme Haltung findet Max in einer selbst gebauten Schaukel. Nur leider ist die etwas zu hoch gehängt und der gute Max merkt erst als seine Freundin Helen schon zur Arbeit ist, dass er alleine nicht aus seiner Schaukel heraus kommt. Also verbringt er den Tag mit mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken und mehr oder weniger eingeschlafenen Beinen.... Irgendwie wollte mir das hehehääähä von Woody Woodpecker nicht aus dem Sinn während ich dieses Buch las. Die Sorgen und Nöte des Protagonisten regen, ich gestehe, sehr zur Schadenfreude an. Dieses kleine Büchlein könnte gerade die richtige Lektüre im Wartezimmer eines Arztes sein, zum Beispiel eines Urologen. Schließlich verbringt Max hier auch einen großen Teil der Zeit. Hilfreich sind vielleicht die Tips, wenn es um die Abgabe einer Samenprobe geht oder um das Rasieren gewisser empfindlicher Zonen. Max ist eben ein echter Mann, der durch diese schwierige Zeit alleine durchmuss, obwohl seine Freundin die Gynäkologin Helen, ihm mit kompetenten Rat und hilfreicher Tat zur Seite steht. Mit einem Augenzwinkern beschreibt der Autor seinen Helden und dessen Leidenszeit, die zum Glück nicht ewig währt. Ein amüsantes kleines Büchlein, das zum Schmunzeln einlädt.

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  • Rezension zu "Manneswehen" von Bruno Preisendörfer

    Manneswehen

    Daniliesing

    01. March 2010 um 12:39

    Verhütung ist nicht immer nur Sache der Frau. Das bekommt Max in "Manneswehen" körperlich zu spüren. Er und seine Partnerin Helen, die Gynäkologin ist, haben sich auf eine Sterilisation geeinigt. Dass das alles nicht so einfach wie erhofft abläuft, kann man sich beim Titel "Manneswehen" schon denken. Sagt man nicht immer, dass Männer eine Geburt nie durchstehen würden? Hier sieht man nun, wie es mit einer Sterilisation ist. Dieses Buch zeigt auf humorvolle Weise die Leiden eines Mannes, der um einen kleinen Teil seiner Männlichkeit "beraubt" wurde auf. Interessant daran ist, dass der Autor Bruno Preisendörfer - selbst ein Mann - so offen mit der mehr oder weniger vorhandenen Leidensfähigkeit seiner männlichen Mitmenschen umgeht. Max ergeht es wirklich nicht gut. Seine Schmerzen zwingen ihn in eine selbst konstruierte Eierschaukel - eine Vorrichtung, in der Max sich weniger Schmerzen erhofft. Dumm nur, dass er sich daraus allein nicht befreien kann und seine Freundin unterwegs ist. Peinlich, peinlich denkt er sich und beginnt über sein Leben und Leiden zu berichten. Als Sanitätsfachmann hat Max seiner Freundin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, oft nichts entgegenzusetzen. Deshalb will er umso mehr seinen "Mann" stehen und keine Schmerzen sowie seine funktionstüchtige Männlichkeit zeigen. Zurückhaltung ist seines Erachtens hier nicht angebracht und die Konsequenzen folgen: Noch mehr Schmerzen! "Manneswehen" ist aber auch ein Buch über das ganz normale Leben, über Liebe und Beziehungen, Freundschaft und Job. Bruno Preisendörfer berichtet hier nicht ausschließlich über die quälenden Folgen einer kleinen Operation. Der unaufgeregte Schreibstil des Autors sowie sein Einfallsreichtum machen dieses Buch durchaus lesenswert. Jedoch bleibt dem Leser der große Aha-Effekt verborgen. "Manneswehen" ist zwar ganz witzig und der Autor hat zwar viele Einfälle - viele davon sind jedoch nicht mehr neu. Dementsprechend wird der Leser eher selten wirklich lachen müssen. Ein bisschen mehr Feuer, Tempo und Eigenständigkeit hätten "Manneswehen" gut getan. Vielleicht muss man aber auch ein Mann sein, um sich in den Leidensdruck von Max richtig einfühlen zu können. Die meisten Leser werden sich sicher eine Schippe mehr Humor von diesem Roman wünschen!

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