Bruno Varese

 3.8 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Die Tote am Lago Maggiore, Intrigen am Lago Maggiore und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bruno Varese

Bruno Varese lebt im Valle Vigezzo und in der Schweiz. Sein Debütroman "Die Tote am Lago Maggiore" erschien im Februar 2016 beim KiWi Verlag. Darin hängt der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe Matteo Basso seinen Job an den Nagel und übernimmt die Macelleria seiner Eltern in Cannobio. Als schließlich eine exzellente Schwimmerin ertrinkt, glaub Matteo nicht an einen Unfall und ermittelt auf eigene Faust. Die Fortsetzung "Intrigen am Lago Maggiore" erschien im Mai 2017 mit einem weiteren Fall für Matteo Basso, der auch diesmal mit Kommissarin Nina Zanetti zusammenarbeitet.

Alle Bücher von Bruno Varese

Die Tote am Lago Maggiore

Die Tote am Lago Maggiore

 (47)
Erschienen am 18.02.2016
Intrigen am Lago Maggiore

Intrigen am Lago Maggiore

 (8)
Erschienen am 11.05.2017
Totenstille über dem Lago Maggiore

Totenstille über dem Lago Maggiore

 (2)
Erschienen am 09.05.2018
Die Tote am Lago Maggiore

Die Tote am Lago Maggiore

 (6)
Erschienen am 25.02.2016

Neue Rezensionen zu Bruno Varese

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Intrigen am Lago Maggiore" von Bruno Varese

Bruno Varese - Intrigen am Lago Maggiore
miss_mesmerizedvor 3 Monaten

Matteo Basso, ehemaliger Mailänder Polizeipsychologe und nun Inhaber einer Macelleria am Lago Maggiore, beliefert die Feier eines Freundes auf der Isola dei Pescatori. Während der alkoholreichen Feier will einer der Gäste gesehen haben, wie ein Mann von einem Boot über Bord geworfen wird, was jedoch niemand so richtig glauben will, zu beschaulich ist die Lage am See. Als Matteo am folgenden Morgen noch verkatert aufwacht, traut er seinen Augen kaum: auf dem Einhorn-Denkmal der Isola Bella ist ein Toter aufgespießt. Die Kommissarin Nina Zanetti ist bereits auf dem Weg. Das Opfer, Vittorio Ferretti, arbeitete als Fotograf, doch auf seinem Computer finden sich quasi keine Bilder und die, die Matteo und Nina sehen, haben eher die Qualität eines Amateurfotografen, wer könnte etwas gegen diesen Mann gehabt haben? Und wieso wurde dem Opfer eine symbolische Rippe entfernt? Als wenige Tage später eine weitere Leiche auf der Insel geborgen wird, der ebenfalls eine Rippe fehlt, sind die beiden Ermittler ratlos, denn offenkundige Spuren gibt es keine.

Bruno Vareses Krimi arbeitet mit den typischen Versatzstücken, die einen cosy crime Roman ausmachen: ein malerischer Schauplatz an einer beliebten Urlaubsgegend; eine Menge an kauzigen Einheimischen, die immer wieder auftauchen; ein Ermittlerpaar, bei dem es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie sich verlieben und/oder im Bett landen. Auf innovative Ideen hofft man leider auch bei ihm vergeblich.

Der Mordfall ist allerdings ungewöhnlich komplex für das Untergenre und holt nennenswert weiter aus, als man dies zu Beginn vermuten würde. Die Spurensuche gestaltet sich daher zunächst schleppend bis irgendwann die Puzzleteile mit hoher Geschwindigkeit zueinanderfinden und ein Gesamtbild ergeben. Kommissar Zufalls unterstützt die beiden Protagonisten ebenfalls tatkräftig, so dass sie das Verbrechen schließlich sauber und erfolgreich lösen können.

Allerdings muss man auch über so manches hinwegsehen, um den Roman als entspannende Urlaubslektüre genießen zu können. Matteo hat einen eigenen Laden, den er einfach so geschlossen lässt, die verderbliche Ware, mit der er handelt, scheint kein Problem für ihn zu sein. Als ihm aufgeht, dass das nicht so ideal ist, überlässt er ihn einfach einer Gruppe von Rentnern, die eigentlich Autos reparieren – kein Problem, Wurstwaren und Fahrzeuge sind ja nicht so verschiedene Dinge. Es scheint auch keinen zu stören, dass er Zugang zu Ermittlungsinformationen hat und als Privatperson an der Seite der Kommissarin Nachforschungen anstellt. Er gibt auch Beweismittel an Bekannte weiter, die ebenfalls die Untersuchung unterstützen wollen – machen auch alle auf Freundschaftsbasis, niemand scheint ernsthaft Geld verdienen zu müssen oder einen geregelten Arbeitsalltag zu haben. Von seinen Superkräften – verprügelt und über Bord geworfen kann er im kalten nächtlichen See mehrere hundert Meter zügig schwimmen ohne sich auch nur einen Schnupfen zu holen oder einen einzigen blauen Fleck zu haben - mal ganz zu schweigen. Leider sind diese Dinge auch nur allzu typisch für die cosy crime Romane, denen etwas mehr Realismus guttun würde; mich als Leser verärgert so etwas und raubt den Spaß am Lesen.

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baerins avatar

Rezension zu "Totenstille über dem Lago Maggiore" von Bruno Varese

Matteo ermittelt im letzten Paradies der Alpen!
baerinvor 4 Monaten

Der ehemalige Polizei-Psychologe Matteo Basso, der nun eine Fleischerei am schönen Lago Maggiore betreibt, macht eine Wanderung in die Berge. Als ein Unwetter aufzieht, bemerkt er einen abgestürzten Wanderer weit unter sich, der offenbar tot ist. Er kommt durchnässt in eine Berghütte, wo er eine seltsame Gruppe von Leuten antrifft, die einer merkwürdigen Sekte angehören. Wenig später macht er eine grausige Entdeckung ...

Da die Polizei seiner Meinung nach zu wenig unternimmt, beginnt Matteo mal wieder selbst zu ermitteln und reist dafür bis nach Marseille und Turin. Er stöbert im Prostituiertenmilieu, in Immobilienkreisen, bei einer Sekte und in den Bergen. Auch die drei durchgeknallten Alten von der Autowerkstatt sind wieder mit von der Partie und sorgen für manchen Lacher.

Der dritte Fall für Matteo und seine Kommissarin Nina Zanetti hat mir bisher am besten von allen gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Beschreibung der schönen Landschaft macht Lust auf mehr.

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PettiPs avatar

Rezension zu "Intrigen am Lago Maggiore" von Bruno Varese

Verzwickte Ereignisse!
PettiPvor 10 Monaten

Matteo Basso, früher Polizeipsychologe, jetzt Metzger in Cannobio entdeckt am Morgen nach einer Feierlichkeit einen Toten. Dieser wurde auf einer Einhornskulptur drapiert. Bald darauf findet er sich mitten in den Ermittlungen von Kommissarin Nina Zanetti wieder. Als ein weiterer Mord geschieht bittet Zanetti ihn, ihr bei der Suche nach den Mördern zu helfen.

Dieses Buch ist eine Mischung aus Reiseführer und Krimi. Am Anfang kam ich sehr schlecht in die Story rein. Es wurde die Gegend rund um den Lago Maggiore und ihre Traditionen beschrieben, wobei mir der Krimi zu kurz kam, welches mich etwas langweilte. Ab ca. der Mitte des Krimis änderte sich das komplett. Es ging ab da hauptsächlich um die Morde und ihre Aufklärung. Von da an stieg auch Spannung enorm. Bis zum Schluss wusste man nicht wie die einzelnen Geschehnisse zusammen passten, welches mir sehr gut gefiel. So konnte ich dann auch tief in der Geschichte versinken. Die Lösung der Fälle und ihr Zusammenhang kamen erst ganz am Ende heraus.
Fazit: Dadurch dass die Spannung innerhalb des Buches enorm gestiegen ist, kann ich es mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.

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