Bruno Varese Die Tote am Lago Maggiore

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Inhaltsangabe zu „Die Tote am Lago Maggiore“ von Bruno Varese

Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall. Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach Cannobio, um die Macelleria seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Am Wochenende soll das große Oldtimer-Rennen stattfinden und Gisella ihm bei den Salsiccia-Kreationen helfen, die ihm leider noch regelmäßig misslingen. Doch dann wird Gisellas Leiche am Ufer des Sees gefunden. Man vermutet, sie sei ertrunken. Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. Er ermittelt auf eigene Faust. Warum wollte sie ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit Maldini, dem windigen Gran Signore aus Stresa, zu tun? Als es beim Autorennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben. Die aufreibenden Ermittlungen führen die beiden bis ins luxuriöse Mailand und tief in die Geschichte der Region.

Lockerer Krimi im schönen Italien, aber Achtung, es kommt anders, als man denkt!

— meisterlampe

Locker lesend wähnt man sich in allerschönster Umgebung und wird am Ende durchaus noch überrascht.

— stzemp

Der perfekte Krimi für eine Ausflug an den Lago Maggiore!

— figino

Gar nicht mein Fall. War mir einfach zu gemählich und und uninteressant.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Anfangs etwas langatmig.. Das Ende jedoch ist unerwartet und sehr gut.

— lionheart_

Am schönen Lago Maggiore tummeln sich Verbrecher - doch die haben die Rechnung ohne Matteo gemacht: holpriger Anfang, überzeugendes Ende.

— talisha

Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Urlaubsflair.

— nati51

Spannender Krimi

— karin66

Hat mich nicht voll überzeugt

— Langeweile

Da muss noch etwas mehr kommen, damit diese Reihe überzeugt.

— Matzbach

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  • Die Tote am Lago Maggiore

    Die Tote am Lago Maggiore

    meisterlampe

    15. September 2017 um 15:55

    Inhaltsangabe: Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall. Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach Cannobio, um die Macelleria seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Am Wochenende soll das große Oldtimer-Rennen stattfinden und Gisella ihm bei den Salsiccia-Kreationen helfen, die ihm leider noch regelmäßig misslingen. Doch dann wird Gisellas Leiche am Ufer des Sees gefunden. Man vermutet, sie sei ertrunken. Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. Er ermittelt auf eigene Faust. Warum wollte sie ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit Maldini, dem windigen Gran Signore aus Stresa, zu tun? Als es beim Autorennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben. Die aufreibenden Ermittlungen führen die beiden bis ins luxuriöse Mailand und tief in die Geschichte der Region. Dies ist das erste Buch, das ich von Bruno Varese gelesen habe; dank KiWi Krimisommer durfte ich diesen Autor kennenlernen. Das Buch liest sich schnell und leicht, es hat einen flüssigen Schreibstil. Es wird nicht nur von italienischem Essen geschwärmt, bei dem man wirklich Appetit bekommt, sondern auch die Landschaft wird wunderbar beschrieben. Da ich vor zwei Jahren in Italien im Urlaub war, und mir "Bella Italia" noch frisch in Erinnerung war, versuchte ich beim Lesen, mir die Begebenheiten bildlich vorzustellen, wie ich sie dort wahrgenommen hatte. Der Titel selbst ist schon fast "zu einfach" für den Krimi, denkt man auf den ersten Blick. Allerdings gibt es auf den letzten 30 Seiten eine plötzliche Wendung und Auflösung ... Herrlich, wie die älteren Italiener beschrieben werden, als sie Vertretung in der Metzgerei machen, das Chaos sehe ich regelrecht vor mir.  Teodora Venti wird sehr passend als Walküre dargestellt, ein tolles Bild. Dass Nina Zanetti nicht nur einfach Kontakt den Mordfall betreffend haben, erklärt sich von selbst - da bahnt sich doch sicher in weiteren Bänden noch etwas an?! Wünschen würde ich es den Lesern und natürlich auch Matteo. Schade, dass wir nicht erfahren, warum er wirklich seinen Psychologen-Job bei der Polizei aufgegeben hat und was es mit seinem früheren Privatleben auf sich hat. Hier hätte der Auto etwas mehr ausschmücken bzw. aus der Vergangenheit plaudern können, damit sich alle Zusammenhänge erschließen. Wie lange ist Matteo schon zurück in Cannobio, es klingt nach längerer Zeit... Interessant fand ich, dass Gisellas Vorgeschichte an der Mailänder Scala spielte, die sicherlich einiges an Faszination zu bieten hat. Als Gisellas "Auszeit" erwähnt wird, dachte ich schon, diese hat etwas mit einer Schwangerschaft bzw. Kind zu tun. Welche Auswirkungen das Ganze jedoch auf die Gegenwart hat, ahnte ich da natürlich noch nicht. Den zweiten Band mit Matteo Basso habe ich mir auch schon besorgt und bin gespannt, was den gemütlichen Italiener diesmal erwartet. Für Band 1, "die Tote am Lago Maggiore" vergebe ich 4 Sterne.

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  • Kurzweilig, Spannend und ich hoffe auf einen 2. Teil!

    Die Tote am Lago Maggiore

    figino

    14. November 2016 um 14:09

    Der Krimi ist wunderbar in die Region eingebetet und man lebt den Lago Maggiore wirklich mit. Ich auf jeden Fall habe es so empfunden. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend, da nicht wirklich klar ist, wer nun wirklich was getan hat. Der Hauptdarsteller ist sympathisch und die 3 Alten sind einfach zum Knutschen. Ausserdem ist der ganze Krimi SEHR aktuell, da das "Corpus Delicti" heute wohl jeden Tag so stattfindet und ganz bestimmt so stattfinden könnte. Ich hab es genossen und hoffe, dass eine 2. Folge geben wird.

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  • Langweilig.....glich eher Reisewerbung denn einem Krimi -.-

    Die Tote am Lago Maggiore

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    06. November 2016 um 21:41

    Titel: Die Tote am Lago MaggioreReihe: Wort und Totschlag #1Autor: Bruno VareseVerlag: Kiepenheuer & Witsch Genre: KrimiSeitenanzahl: 304 Klappentext: Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall. Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach Cannobio, um die Macelleria seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Am Wochenende soll das große Oldtimer-Rennen stattfinden und Gisella ihm bei den Salsiccia-Kreationen helfen, die ihm leider noch regelmäßig misslingen. Doch dann wird Gisellas Leiche am Ufer des Sees gefunden. Man vermutet, sie sei ertrunken. Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. Er ermittelt auf eigene Faust. Warum wollte sie ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit Maldini, dem windigen Gran Signore aus Stresa, zu tun? Als es beim Autorennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben. Die aufreibenden Ermittlungen führen die beiden bis ins luxuriöse Mailand und tief in die Geschichte der Region. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch im Rahmen des KiWi von Lovelybooks gewonnen....Gott sei Dank, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe.Ich weiß gar nicht, was die meisten anderen Leser so toll an diesem Krimi finden, denn er ist langweilig, bietet Standardcharaktere und fühlt sich anhand der ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung eher wie eine Reisewerbung denn wie ein Krimi an.Kann ich überhaupt etwas positives sagen ? Nicht wirklich.Diesen Matteo fand ich einfach nur daneben. Seine ganze Art stößte mich irgendwie nur ab...um es mal ganz hart zu sagen. Ich konnte den überhaupt nicht leiden. Er war mir einfach zu selbstsicher und überheblich....obwohl es von den Beschreibungen ja eher auf diesen komischen Maldini zutrifft...aber Matteo fand ich einfach dämlicher...so arrogant...Die Story plätschert nur vor sich hin. Es wird Matteos Leben beschrieben...aber das wirkt eher einschlafend als denn spannend.Auch als dann endlich mal die Leiche gefunden wird und er zu ermitteln anfängt, kam keine Spannung auf....wie gesagt, es ist sehr gemählich wie ein dicker älterer Herr, der entspannt am Strand entlangläuft...dieses Bild habe ich irgendwie, wenn ich meine Gedanken zu dem Krimi äußere.Das Ende ist leider auch nicht besser...erst wirkt es wie schon tausendmal gelesen und dann kommt es ganz anders...aber leider wirkt diese letzte Wendung einfach sehr unausgereift, da sie zu plötzlich und wie aus der Luft gegriffen daherkommt....nicht sehr gut geschrieben.. Bewertung: Leider so gar nicht mein Fall..irgendwie einfach nicht gut geschrieben und die Story kommt null in Fahrt...Von mir gibt es: 2 von 5 Sterne

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    • 5
  • Auch am schönen Lago Maggiore tummeln sich Verbrecher - doch die haben die Rechnung ohne Matteo Bass

    Die Tote am Lago Maggiore

    talisha

    01. September 2016 um 09:37

    Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach: viele italienische Wörter, die man auch auf Deutsch schreiben hätte können oder zumindest nur einmal auf Italienisch. Macelleria tönt halt netter als Metzgerei, aber es wirkte aufgesetzt. Zudem musste ich mich auch noch über die Unüberlegtheit von Matteo ärgern: Pflutschnass dringt er in ein Haus ein und hinterlässt natürlich Spuren, dann setzt er sich auch noch mit einem Buch hin und beginnt zu lesen... Jo also chumm hey... Dazu raucht er wie ein Schlot und hat überall Kopfschmerztabletten verteilt für den Notfall.Nein, der Protagonist hatte wahrlich keinen guten Start bei mir. Ich bin mir auch jetzt noch nicht sicher, wie ich ihn finde; ans Herz gewachsen ist er mir nicht. Dennoch macht er einen guten Job und hat auf jeden Fall den richtigen Riecher. Als seine Bekannte Gisella eines Morgens nicht auftaucht, macht er sich auf die Suche nach ihr und gibt nicht auf, obwohl er oft sehr träge daher kommt. Auf den 304 Seiten bringt Matteo Erstaunliches ans Licht. Gisella war eine Freundin, doch augenscheinlich hat er sie nicht wirklich gekannt. Genau so geht es dem Leser bei Matteo: man erfährt, dass er früher Polizeipsychologe war und er seinen Job aufgab, doch nicht nur weil er die Metzgerei seines Vaters fortführen will. Es gibt zwar viele Andeutungen, aber der tiefere Grund dazu erschliesst sich dem Leser nicht. Einige Charaktere, die bei einer allfälligen Fortsetzung sicher wieder auftauchen, hab ich im Gegensatz zu Matteo sofort ins Herz geschlossen: Sergio, Luigi und Flavio. Ihnen gehört die Autowerkstatt und sie haben das Herz am rechten Fleck. Leider trifft dies nicht auf Kommissar Buffon zu, der skeptisch gegenüber Matteo ist und ihn sogar verdächtigt. Zum Glück dient Kommissarin Nina Zanetti als Puffer, sie gibt Matteo oft Rückendeckung.Der Plot ist bis auf die erwähnten Schwächen durchdacht. Auch die Szenen in Mailand fand ich spannend und aktuell. Das überraschend inszenierte Ende lässt den schleppenden Anfang und die vielen Wiederholungen fast vergessen. Einem zweiten Teil würde ich jedenfalls eine Chance geben.Für Ortsunkundige ist auf der ersten Seite eine Karte der Umgebung abgedruckt, was ich sehr hilfreich empfand, da ich nur die Schweizer Seite des Lago Maggiore kenne.  Fazit: Ein Erstling an schöner Location, aber mit schleppendem Anfang, der sich zum Glück zum Ende hin beachtlich steigert.Knappe 4 Punkte.

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  • Die Tote am Lago Maggiore

    Die Tote am Lago Maggiore

    Nehalina

    08. June 2016 um 21:45

    Wenn man sich das Cover anschaut, muss man direkt an Urlaub, Italien, Entspannung und gutes Essen denken. Die Hauptrolle in dem Buch spielt der ehemalige Polizeipsychologe Matteo Basso. Er ist nach Cannobio zurückgekehrt um die Fleischerei seiner Eltern zu übernehmen und weiterzuführen. Plötzlich findet man eine Leiche im Lago Maggiore. Es war eine gute Freundin von Matteo. Auf eigene Faust begibt sich Matteo auf die Suche nach dem Mörder und wird dadurch immer tiefer in den Fall hineingezogen. Bei seinen Ermittlungen lernt er die zauberhafte Kommissarin Nina Zanetti kennen. Ich fand das Buch von Anfang an spannend und fesselnd. Da ich nicht spoilern will werde ich nicht weiter auf die Geschichte eingehen (jeder soll ja selbst die Geschichte kennenlernen und genauso überrascht vom Verlauf der Handlungen sein wie ich) Das Ende hab ich auf jeden Fall so nicht erwartet. Kann es nur weiterempfehlen.

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  • Die Tote am Lago Maggiore

    Die Tote am Lago Maggiore

    karin66

    04. June 2016 um 13:19

              Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreistil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Matteo, ein ehemaliger Polizeipsychologe hat sich aus seinem Beruf zurückgezogen. Er führt jetzt eine Metzgerei, die vorher seinem Vater gehört hat. Jeden Morgen geht er am See angeln. Am nächsten Wochenende soll das legendäre Autorennen stattfinden, bei dem Matteo auch einen Stand hat. Gieselle, die ihm immer wieder in der Metzgerei hilft, hat ihn dazu überredet.Doch Gieselle erscheint nicht zum Dienst. Matteo sucht nach ihr. Doch erst nach einiger Zeit wird sie Tod im See aufgefunden. Matteo glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Als auch noch ein Rennfahrer stirbt, kommt ihm alles verdächtig vor und er beginnt eigene Nachforschungen zu betreiben.War es Mord, Selbstmord oder Unfall? Um die Spannung zu erhalten, möchte ich an dieser Stelle nicht mehr von dem Buch erzählen.Ein sehr angenehm geschriebener Krimi, den ich sehr gerne und zügig gelesen habe. Etwas schade fand ich, dass nirgends erwähnt wird, weshalb Matteo aus dem Polizeidienst ausgetreten ist. Aber vielleicht wird das ja in der Fortsetzung herauskommen.       

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Viele Intrigen vor traumhafter Kulisse

    Die Tote am Lago Maggiore

    Langeweile

    02. May 2016 um 09:06

    Matteo Basso , ehemaliger Polizeipsychologe, ist in seine Heimat zurückgekehrt um nach dem Tod seines Vaters , dessen Macelleria (Metzgerei) zu übernehmen. Als Gisella , mit der er befreundet ist und die ihn tatkräftig bei der Arbeit unterstützt, eines Tages verschwunden ist, macht sich Matteo auf die Suche nach ihr. Kurz darauf wird die Leiche der jungen Frau am Seeufer gefunden. Die Polizei geht zunächst von einem Unfall aus. Doch Matteo weiß, dass Gisella eine ausgezeichnete Schwimmerin ist und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei trifft er immer wieder auf die ermittelnde Kommissarin Zanetti. Obwohl diese ihm eigene Ermittlungen untersagt, lässt sich Matteo nicht davon abbringen, dass seine Freundin ermordet wurde. Aufgrund seiner Hartnäckigkeit und weil ihr Matteo sympathisch ist, arbeiten sie nun zusammen. Die Geschichte begann vor über 13 Jahren in Mailand, wo die Ermordete früher lebte. Obwohl mir der Schreibstil gut gefallen hat, plätscherte die Geschichte für meinen Geschmack zu sanft dahin. Erst zum Ende des Buchs, nach einem weiteren Mord und mehreren ungeahnten Verwicklungen , kam etwas Spannung auf. Die Aufklärung der gesamten Ereignisse wurde dann sehr schnell abgehandelt. Trotz der sehr sympathischen Protagonisten , war es in meinen Augen nur bedingt ein Krimi. Buchtitel: Die Tote am Lago Maggiore

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  • Mörderisches Geflecht in norditalienischer Idylle

    Die Tote am Lago Maggiore

    Matzbach

    10. April 2016 um 07:18

    Matteo Basso, ehemaliger Polizeipsychologe in Mailand, hat sich nach einer privaten Katastrophe, die - erster Kritikpunkt - im Buch zwar mehrfach angedeutet, aber nie konkretisiert wird, aus dem Dienst zurückgezogen und die Fleischerei seines verstorbenen Vaters am Lago Maggiore übernommen. Doch dann wird eine Freundin und Angestellte von ihm tot im See treibend gefunden. Die örtliche Polizei geht von einem tragischen Schwimmunfall aus, doch Matteo mag das nicht glauben. Zum einen war die Tote eine umsichtige Schwimmerin, zum zweiten, und das viel wichtiger, hat sie in der Nacht vor ihrem Tod erfolglos versucht, Matteo zu erreichen. Die Sprachbox seines Handys enthält so etwas wie einen Hilferuf. Also macht sich Matteo auf eigene Faust auf die Suche nach den Hintergründen. Erster Ansatzpunkt ist die Villa eines reichen Dandys, von der aus der nächtliche Anruf kam. Doch der Verdacht gegen den Besitzer lässt sich nicht erhärten, im Gegenteil, kurze Zeit später kommt der bei einem Autorennen ums Leben. Matteo Basso begibt sich bei seinen Ermittlungen, wohlwollend unterstützt durch eine junge Polizeikommissarin in untergeordneter Stellung, in ein Geflecht aus Korruption und persönlichen Leidenschaften, bevor er die tragische Lösung des Falles findet. Der Untertitel des Romans lässt vermuten, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt. Doch um zu überzeugen, bedarf es etwas mehr als einiger verschleierter Andeutungen zum Vorleben des Protagonisten. Das allein weckt die Neugier auf etwaige Nachfolger nicht, jedenfalls bei mir. Insgesamt hatte ich einige Probleme, in das Buch hineinzukommen, es hat mich schlicht und einfach nicht "gepackt", ohne begründen zu können, warum. Manchmal ist das eben so. Erst so ca. ab der Hälfte des Buches war die Hürde überwunden.

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  • Die Tote am Lago Maggiore

    Die Tote am Lago Maggiore

    Engel1974

    30. March 2016 um 09:25

    „Die Tote am Lago Maggiore“ ist der erste Fall für Matteo Basso und gleichzeitig das Debüt des Autoren Bruno Vanese. Inhalt: Der ehemalige Polizeipsychologe Matteo Basso hat seinen Beruf an den Nagel gehängt und dafür die Fleischerei seines Vaters übernommen. Bei einem Schwimmunfall verunglückt seine Mitarbeiterin Gisela tätlich. Dies weckt Misstrauen bei Matteo, da sie eine sehr gute Schwimmerin war. Er beginnt zu ermitteln. Ein erster Tatverdächtiger ist auch bald gefunden, doch dieser kommt ebenfalls bei einem Unfall ums Leben. Meinung: Das Cover lädt regelrecht dazu ein das Buch in die Hand zu nehmen und macht Lust aufs Lesen, auch der Schreibstil ist gut und der Krimi liest sich allgemein sehr schnell, allerdings konnte er mich nicht wirklich begeistern. Die Handlung plätschert zu sehr vor sich hin, es fehlen Spannungsmomente und mir wurde schnell langweilig. Erwähnenswert sind allerdings die hervorragenden Ortsbeschreibungen, die Fernweh im Leser wecken. Vom Hauptprotagonisten Matteo habe ich mehr erwartet, zu seiner Vergangenheit wirft der Autor immer wieder kurze Brocken in die Handlung, dies wirft nur noch mehr Fragen auf. Irgendwie habe ich mich hier gefühlt als wenn ich sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen wurde, es konnte über seine Beweggründe nur spekuliert werden. Zum Ende hin wurde es für mich noch etwas verworrener und so konnte mich dieser Krimi insgesamt nicht überzeugen. In Kürze: Schreibstil: liest sich gut und flüssig Charaktere: hier fehlte mir der richtige Ansatz, ich wurde einfach nicht warm mit ihnen Inhalt: mangelnder Spannungsfaktor, zähflüssige Handlung Fazit: eine zähflüssige Handlung, ein mangelnder Spannungsfaktor und Charaktere bei denen immer wieder Fragen auftauchen konnten mich hier nicht begeistern

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  • Spurensuche auf italienische Art

    Die Tote am Lago Maggiore

    mari-87

    16. March 2016 um 13:45

    „Die Tote am Lago Maggiore“ ist ein Kriminalroman von Bruno Varese, erschienen 2016,Inhalt:Matteo ist als Nachfolger in die Metzgerei seines Vaters am Lago Maggiore zurückgekehrt. An einem morgen fehlt jede Spur von seiner Mitarbeiterin Gisella. Sie wird am Lago Maggiore tot aufgefunden.Die Polizeit geht von einem Unfall aus, doch Matteo vermutet einen Mord an Gisella und ermittelt daraufhin auf eiegene Faust. Schnell hat er einen Verdächtigen gefunden, doch auch dieser stirbt wenige Tage später bei einem mysteriösen Autounfall. Matteo hat den Verdacht, dass Gisella sich in dunklen Kreisen aufgehalten haben musste. Matteo selbst erhlät anonyme Anrufe und gerät bei seinen Ermittlungen selber in Gefahr.Meine Meinung:Von diesem Kriminalroman hatte ich etwas mehr erwartet. Der Anfang war eher langgezogen, dann plätscherte die Geschichte vor sich hin und war stellenweise träge. Die Spannung war nicht so gut ausgeprägt, erst gegen Ende.Die idyllische Region um den Lago Maggiore, sowie die italienische Lebensart war schön und bildlich beschrieben.Mit dem Hauptprotagonisten Matteo konnte ich mich nicht identifizieren. Ein Psychologe, der jetzt ungelernt als Fleischer arbeitetet und unausgebildetet einen Mordfall besser ermittelt als alle Kommissare zusammen passte meiner Meinung nach nicht. Ist die italienische Polizei wirklich so schlecht, dass ein Laie einspringen muss?Das Ende war dann doch überraschend spannend und gut gewesen, mit einer unvorhersehbaren Wendung. Dafür gibt es einen Stern extra, insgesamt 4 Sterne. 

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  • Eine trügerische Idylle

    Die Tote am Lago Maggiore

    Maddinliest

    29. February 2016 um 19:39

    Sehr gelungener Kriminalroman aus der wunderschönen Umgebung des Lago Maggiore. Matteo Basso hat sich aus dem Dienst der Mailänder Polizei verabschiedet und führt ein zufriedenes und zurückgezogenes Leben am Lago Maggiore. Er hat einen kleinen Metzgereiladen geerbt, den er nun mit Unterstützung einer guten Freundin namens Gisella weiterführt. Eines Tages wird das entspannte Leben durchkreuzt, die Leiche Gisellas wird im Lago Maggiore aufgefunden. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus, was Matteo Basso aber nicht glauben kann. Gisella war eine sehr gute Schwimmerin, zudem hat sie kurz vor ihrem Tod versucht ihn telefonisch zu erreichen. Er beginnt nun auf eigene Faust mit den Recherchen und stößt dabei immer wieder auf neue Ungereimtheiten, die ihn vermuten lassen seine Freundin Gisella nicht wirklich gekannt zu haben... Bruno Varese hat mit Matteo Basso einen sehr interessanten Charakter in einer unglaublich schönen Umgebung geschaffen. Die sehr natürliche und abgeklärte Art des Hauptprotagonisten mit seinen Vorlieben für gutes Essen und Kultur geben dem Kriminal-roman einen zusätzlichen Flair. Zudem überzeugt das Buch mit detaillierten und ausführlichen Beschreibungen der Menschen vor Ort und ihrer Umgebung. Der Spannungsbogen wird zu Anfang aufgebaut und über die gesamte Länge des Romans aufrecht-gehalten, um dann in einem überraschenden und nachvollziehbaren Finale zu enden. Der Leser bekommt immer wieder die Gelegen heit eigene Rückschlüsse auf die Täterschaft zu ziehen, wird aber wahrscheinlich doch am Ende von der Auflösung überrascht. Für mich war "Die Tote am Lago Maggiore" ein typischer Krimi aus dem Hause KiWi, in deren Kriminalromanen immer viel Wert auf die regionalen Besonderheiten und Charaktere gelegt werden. Insgesamt hat mich der Kriminalroman von Bruno Varese sehr gut unterhalten und ich kann das Buch an Liebhaber spannender Literatur nur weiterempfehlen. Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Die Tote am See

    Die Tote am Lago Maggiore

    Hanz

    29. February 2016 um 18:46

    Der Krimi "Die Tote am Lago Maggiore" von Bruno Varese aus dem Hause Kiepenheuer & Witsch ist ein Kriminalroman mit italienischem Flair. Worum gehts? Grob gesagt geht es um einen ehemaligen Psychologen, der bei der Polizei gearbeitet hat und in seinem Angelurlaub auf eine Leiche stößt. Es kommt wie es kommen muss: Matteo Basso fängt an selbst zu ermitteln, weil er den Tod der Frau nicht als Unfall akzeptieren kann. Persönliche Meinung: Insgesamt finde ich, dass "Die Tote am Lago Maggiore" ein eher durchschnittlicher Krimi ist, der zwar recht unterhaltsam ist, aber meiner Meinung nach nicht an die "Großen" des Genres heranreicht. Auch wenn der Protagonist recht lebhaft und authentisch dargestellt wird, finde ich die Geschichte doch ein Stück weit konstruiert. Der Krimi genügt für ein paar annehmbare Lesestunden, aber für viel mehr auch nicht. Ich würde aber auf keinen Fall jemanden abraten ihn zu lesen, weil es bestimmt auch Leute gibt, die eher in die Zielgruppe passen. Mir fehlen hier einfach die richtigen "Höhepunkte". Daher 3 von 5 Sternen.

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  • Matteo, die Mafia und der Lago Maggiore

    Die Tote am Lago Maggiore

    takabayashi

    26. February 2016 um 21:16

    Der Kettenraucher Matteo Basso - bis vor kurzem Polizeipsychologe in Milano - ist nach dem Tod seines Vaters an den Lago zurückgekehrt, um die elterliche Macelleria zu übernehmen, ein stressfreieres Leben zu führen, und um seinem persönlichen Trauma zu entfliehen. Als seine gute Freundin Gisella, eine Tanzlehrerin und Köchin, die auch hin und wieder mit ihm zusammenarbeitet, nicht aufzufinden ist, stellt er fest, dass sie ihn in der Nacht davor auf seinem Handy angerufen hat, das er - wie üblich - nicht bei sich hatte. Auf dem AB hatte sie ihm eine Nachricht hinterlassen, mit der sie ihn dringend zu einem nächtlichen Treffen bei Maldinis Haus bestellte. Der Name Maldini ist Matteo geläufig, er ist einer von Gisellas guten Kunden, bei dem die Köchin schon des öfteren das Catering für größere Abendessen übernommen hat. Als er daraufhin zu Maldinis Villa fährt, wird er von diesem ziemlich von oben herab abgewimmelt. Gisellas Leiche wird am Ufer des Sees gefunden, und Matteo beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Ganz und gar gegen den Willen der örtlichen Polizei. Die Kommissarin Zanetti allerdings, mit der er immer wieder zusammentrifft, lässt sich schließlich auf einen Deal mit ihm ein und die beiden tauschen ihre Informationen aus. Im Laufe der Ermittlungen tritt er auch Gestalten aus der organisierten Kriminalität auf die Füße. Der Krimi ist gut geschrieben, die handelnden Personen erwachen zum Leben, sie werden sehr lebendig und gar nicht holzschnittartig geschildert. Auch das Ambiente, Land und Leute werden sehr anschaulich und stimmungsvoll beschrieben. Die Krimihandlung ist nicht vorhersehbar und nimmt ungeahnte Wendungen. Die Nebenfiguren, vor allem die drei sympathischen alten Mechaniker würzen die Geschichte mit Humor. Sannung, Humor und Lokalkolorit - genau die richtige Mischung für mich! Ich freue mich (hoffentlich) auf eine Fortsetzung, und bin gespannt wie sich die Beziehung zwischen Matteo und der Kommissarion weiterentwickelt.

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  • Ruhig - aber nur nach außen

    Die Tote am Lago Maggiore

    ChrischiD

    21. February 2016 um 18:54

    Matteo Basso hat seinem alten Leben den Rücken gekehrt und betreibt nun die Macelleria seiner verstorbenen Eltern in Cannobio. Als einstiger Mailänder Polizeipsychologe kann er dann allerdings doch nicht so ganz aus seiner Haut als eine Freundin tot aufgefunden wird. Die Polizei vor Ort geht von einem Unfall aus, doch Matteo kann und will dies nicht einfach so hinnehmen. Er beginnt Gisellas Spuren zu verfolgen und muss einsehen, dass er seine Freundin scheinbar doch nicht so gut kannte wie gedacht. Die Hinweise verdichten sich, so dass auch Kommissarin Zanetti bald daran glaubt, dass Matteo recht haben könnte. Dann geschieht ein weiteres Unglück... Mit „Die Tote am Lago Maggiore“ legt Bruno Varese den ersten Fall für Matteo Basso vor, der den Leser in eine idyllische Landschaft entführt, die allerdings nur auf den ersten Blick friedvoll erscheint. Hat man gemeinhin ein ziemlich vorgefertigtes, klischeehaftes Bild der italienischen Mentalität vor Augen, zeigt sich schnell, dass Matteo Basso diesem keineswegs entspricht. Er ist eher ruhig und in sich gekehrt, denn aufbrausend, dennoch nicht abweisend oder gar desinteressiert. Bei ihm spielt sich Aufregung eher innerlich ab, doch sollte man sich nicht täuschen lassen, er kann auch ordentlich austeilen, wenn das Fass zum Überlaufen gebracht wurde. Ebenso ruhig wie der Hauptprotagonist läuft auch das Geschehen an. Die Darstellungen sind ausladend und ausführlich, gleichzeitig aber merkt man auch, dass einiges nicht gesagt wird, damit der Leser nicht zu früh auf die richtige Spur gelenkt wird. Denn auch wenn man den Eindruck gewinnen kann, dass an manchen Stellen die Spannung fehlt, überraschende Wendungen gibt es zuhauf. Bis zum Schluss muss der Leser mit Überraschungen rechnen, ganz schlechte Karten hat man, wenn man glaubt sich bereits frühzeitig zurücklehnen zu können, da scheinbar alles gesagt wurde. Dieser etwas ruhigere Krimi wirkt im Grunde nur nach außen so. Wenn man sich auf das Leseerlebnis einlässt wird schnell klar, dass unterschwellig ein ganz anderer Film abläuft, den es zu entschlüsseln gilt. Neben einem hohen Maß an Lokalkolorit erschafft der Autor zudem Protagonisten, die dem Leser schnell ans Herz wachsen und von denen man hofft, bald schon weitere Geheimnisse zu erfahren, denn dass es auch charaktertechnisch noch einiges zu erzählen gibt liegt klar auf der Hand.

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