„...Ihre gehetzten Schritte wurden immer langsamer. Die eisige Luft schmerzte mit jedem Atemzug. In ständigen Wellen peitschte der Wind Schneekristalle in das zerbrechliche Gesicht…“
Mit diesen Zeilen beginnt ein spannender Mittelalterroman. Für die junge Frau allerdings kommt ihr Retter zu spät. Doch Konrad von Falkenstein kann zwei ihrer Söhne retten.
Die Geschichte wird fesselnd erzählt. Dazu tragen vor allem die vielen Elemente aus dem Bereich der Fantasy bei. Letztendlich geht es um den Kampf zwischen Licht und Finsternis. Im Buch ist es der Kampf zweier Brüder.
Beide waren auf den Kreuzzug in Jerusalem. Beide gelten als verschollen. Nach dem Tode von Johannes, dem dritten Bruder, steht Konrad der Königsthron zu, doch Magos möchte ihn haben. Er hat sichden dunklen Mächten verkauft.
Nach seiner Rückkehr hat Konrad auf einem Felsvorsprung in einem verborgenen Tal die Burg Falkenstein errichtet. Hier leben nun seine beiden Neffen Elias und Julius. Die Rückkehr an den Königshof ist ausgeschlossen, denn dort ist ihr Leben in Gefahr.
Auf Falkenstein lebt auch Prior Bernadus. Er kümmert sich um die Ausbildung der Brüder. Viele wissen nicht, dass er außerdem über besondere Glaubenskräfte verfügt. Aus dem Nahen Osten hat er sich den Rat eines alten Rabbiners eingeprägt.
„...Wisst Ihr, bei dem Allmächtigen gibt es zwei Geschwindigkeiten: langsam und sehr langsam!…“
Lüge, Verrat, Intrigen und mehrere Kämpfe dominieren die rasante Handlung.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.














