Brunonia Barry

 3.3 Sterne bei 75 Bewertungen
Autorin von Die Mondschwimmerin, Die Frauen von Salem und weiteren Büchern.
Brunonia Barry

Lebenslauf von Brunonia Barry

Brunonia Barry ist im US-Bundesstaat Massachusetts geboren und aufgewachsen. Sie studierte Literatur am Green Mountain College in Vermont und an der University of New Hampshire. Danach verbrachte Barry ein Jahr in Dublin, um sich intensiv mit James Joyces »Ulysses« zu befassen. Sie ist Mitbegründerin der Portland Stage Company und arbeitete jahrelang als Drehbuchautorin in Kalifornien, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Inzwischen lebt Brunonia Barry mit ihrem Mann in Salem, Massachusetts. »Die Mondschwimmerin« ist ihr Romandebüt.

Alle Bücher von Brunonia Barry

Brunonia BarryDie Mondschwimmerin
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Die Mondschwimmerin
Die Mondschwimmerin
 (47)
Erschienen am 10.01.2011
Brunonia BarryDie Frauen von Salem
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Die Frauen von Salem
Die Frauen von Salem
 (24)
Erschienen am 13.06.2017
Brunonia BarryDie Widmung
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Die Widmung
Die Widmung
 (3)
Erschienen am 08.06.2012
Brunonia BarryThe Lace Reader
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The Lace Reader
The Lace Reader
 (1)
Erschienen am 01.08.2008
Brunonia BarryThe Map of True Places
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The Map of True Places
The Map of True Places
 (0)
Erschienen am 04.05.2010

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Neue Rezensionen zu Brunonia Barry

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Brixias avatar

Rezension zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

Mystisch und spannend!
Brixiavor 4 Monaten

Dieses Buch lag bereits seit mehreren Monaten auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) und wurde von mir mit Nichtbeachtung gestraft. Bisher konnte es nicht wirklich mein Interesse wecken, manche kennen das sicherlich. Wenn die Leselaune gerade nach Fantasy oder einem guten Krimi geht - dann liest man keinen Roman. Und so war es auch bei mir - zu meinem Leidwesen. Aber nachher ist Leser bekanntlich immer schlauer,so konnte ich erfahren was es heißt wenn einem die guten Bücher direkt vor der Nase liegen und man sie einfach nicht sieht. Als ich mich endlich dazu entschloss dieses Buch von meiner Leseliste abzuhaken, hatte ich gar keine großen Erwartungen - es hat mich dennoch bis zur letzten Seite gefesselt.

Grundsätzlich hat die Autorin wirklich einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil der sich gut lesen lässt. Dieser sorgt auch dafür das man sich vieles in Salem sehr gut bildlich vorstellen konnte.
Die Charaktere, allen voran Callie sind sehr gut und detailliert ausgearbeitet worden. Die Autorin hat hier wirklich sehr auf das entstehende Szenario geachtet und Ihre Ideen gut untergebracht und umgesetzt. Ich glaube das ich zum ersten Mal keine Verbindung zu anderen Büchern oder Geschichten ziehen konnte, etwas das mich erstmal positiv überrascht hat. Natürlich kommt auch diese hier nicht ohne ein paar Klischees weg - wenn man aber nicht sonderlich gut drauf achtet, würde man sie nicht mal bemerken.
Die Autorin baut nämlich einen Spannungsbogen auf der direkt auf der ersten Seite beginnt und am Ende seinen Höhepunkt findet. Positiv viel mir vor allem auf das es zwischendurch zwar auch mal ruhige Phasen der Ermittlung gab, es aber alles in allem durchweg geheimnisvoll und spannend geblieben ist.

Dabei ist die Geschichte von Callie und die Frauen von Salem schnell erzählt; Salem ist eine Stadt der Hexenverfolgung und der Halloweenpartys, in keinem anderen Ort dauert dieses Fest fast einen Monat lang. Callie lebt seit der einen schrecklichen Nacht nicht mehr dort, sie wurde nach dem Mord an ihrer Mutter in ein Kloster gebracht weit außerhalb von Salem. Als sie aber im Fernsehen ihrer Tante Rose sieht die unter Mordverdacht steht - kehrt sie in die verfluchte Stadt zurück. Nicht ohne einiges an Aufsehen zu erregen, denn die Stadt will einen Schuldigen sehen und geht bis ans äußerste um dies zu erreichen.
Der Polizeichef Rafferty will Rose endlich von der Last der ständigen Anklagen befreien und rollt den fünfundzwanzig Jahre alten Fall wieder auf. Doch mit der Zeit merkt er, dass einige Beweise fehlen und andere nicht mal Dokumentiert worden sind. Langsam offenbart sich das Netz des Mörders, Callie und Rafferty arbeiten zusammen um das Rätsel zu Lösen und begeben sich damit selbst in Gefahr. Denn die Hexen von Salem wollen nicht, dass man ihr Geheimnis offenbart.

Callie ist wirklich ein sehr facettenreicher Charakter der genau in die Geschichte hinein passt. Sie bildet den Mittelpunkt, da sie als kleines Mädchen die Morde der sog. Göttinnen von Salem mitbekam und mit Tante Rose als einzige überlebte. Man merkt wie schwer es ihr fällt nach Salem zurückzukehren und sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen. Rafferty ist stets an ihrer Seite und versucht sie zu unterstützen wo es nur geht. Ihm liegt vor allem die Lösung des Falls am Herzen, um Callie und Rose zu entlasten und den Fall endlich ruhen lassen zu können. Mir gefiel er als Detektiv sehr gut, ich konnte mich in ihn hineinversetzen und seine Handlungen gut nachvollziehen. Rafferty ist wirklich sehr pragmatisch und fackelt nicht lange, wenn es um ihn oder seine Familie geht.

Leider hat mich das Cover nicht wirklich überzeugt, ich habe mir dadurch vom Inhalt überhaupt nicht viel versprochen und dachte an einen langweiligen Roman. Der Klappentext lenkt den Leser ein bisschen besser und trotzdem hätte das Zusammenspiel hier ein bisschen besser platziert werden sollen.

Fazit

"Die Frauen von Salem" ist mehr Krimi als Roman und zieht den Leser durch die Geschichte und die Seiten. Einmal hätte ich sogar meine Bahnhaltestelle verpasst, das Buch hat mich wahnsinnig fesseln können und überzeugte mit einem tollen Schreibstil und einer geschichtsträchtigen Handlung. Eine absolute Leseempfehlung von mir, für alle die gerne mal ein paar Krimielemente in einer fantasievollen Geschichte lesen wollen.

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Franzis2110s avatar

Rezension zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

Mystischer Roman mit Längen
Franzis2110vor 9 Monaten


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thebooklettess avatar

Rezension zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

Definitiv nicht einfach nur "eine weitere Geschichte rund um Salem"
thebooklettesvor einem Jahr

Salem ist eine sagenumwobene Stadt und untrennbar mit den berühmten Hexenprozessen des 17.Jahrhunderts verbunden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Thema im Zentrum des Romans steht- allerdings nicht, wie es schon so oft x-mal der Fall war, denn die eigentliche Handlung spielt in der Gegenwart. 

 

An Halloween 1989 erschüttert ein grausamer Mehrfachmord die Stadt. Es überleben nur ein kleines Mädchen, Callie, und eine scheinbar verwirrte Historikerin.  Das Schicksal trennt sie und führt sie erst über zwanzig Jahre später wieder zusammen, als erneut in Salem ein Halloween-Mord geschieht. Schnell steht Historikerin Rose unter Mordverdacht, die weist jedoch jede Schuld von sich und behauptet, die "Banshee" sei dafür verantwortlich, eine Art Geisterfrau. Die Polizei von Salem untersucht mit Hilfe der Einwohner der Stadt, die teilweise über besondere mysteriöse Fähigkeiten verfügen, mögliche Zusammenhänge zwischen den Morden. Plötzlich steht auch die Überlebende Callie unter Verdacht, die eigentlich nur auf der Suche nach Antworten ihrer eigenen Vergangenheit ist. Wer versucht hier seine Spuren zu verwischen? Und ist vielleicht ein weiteres Opfer in Gefahr?

 

Ein Genre für diesen Roman zu bestimmen ist nicht einfach. Es gibt durchaus Züge eines historischen Romans, da die Historie den Rahmen vorgibt, allerdings gespickt mit kleinen romantischen Momenten. Größer ist dagegen das Label des Krimis, wobei auch hier in keinster Weise von einem Thriller gesprochen werden kann. Wer einen superspannenden Krimi erwartet, ist hier falsch. Es wird lediglich Spannung durch die Mördersuche aufgebaut, der Spannungsbogen bleibt allerdings recht flach. 

Das Setting macht es dem Leser leicht sich in dieses Thema hineinzuversetzen. Oft wird in aller Ausführlichkeit über die Hexen geschrieben, deren Ruf, Klischees oder andere mystische Phänomene, wie zB die Banshee. Die Handlungs- bzw. Zeitsprünge sind als roter Faden ideal, man kommt nicht durcheinander, sondern versucht selbst die fehlenden Puzzlestücke zusammen zu setzen. Man muss sich als Leser allerdings auf ein gewisses Level der Mystik und des Aberglaubens einlassen, bzw. sollte nicht unbedingt alles logisch hinterfragen, was aufgeführt wird.

 

Mir waren die vielen historischen Details, vor allem die Ausführungen zur Banshee- Thematik leider teilweise zu intensiv, da hätte ich lieber mehr Spannung an dieser Stelle gehabt. Dennoch ist es ein Buch, das man ungern aus der Hand legt, und vor allem für den Herbst ideal.

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