Brunonia Barry

 3.3 Sterne bei 76 Bewertungen
Autorin von Die Mondschwimmerin, Die Frauen von Salem und weiteren Büchern.
Brunonia Barry

Lebenslauf von Brunonia Barry

Brunonia Barry ist im US-Bundesstaat Massachusetts geboren und aufgewachsen. Sie studierte Literatur am Green Mountain College in Vermont und an der University of New Hampshire. Danach verbrachte Barry ein Jahr in Dublin, um sich intensiv mit James Joyces »Ulysses« zu befassen. Sie ist Mitbegründerin der Portland Stage Company und arbeitete jahrelang als Drehbuchautorin in Kalifornien, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Inzwischen lebt Brunonia Barry mit ihrem Mann in Salem, Massachusetts. »Die Mondschwimmerin« ist ihr Romandebüt.

Alle Bücher von Brunonia Barry

Die Mondschwimmerin

Die Mondschwimmerin

 (48)
Erschienen am 10.01.2011
Die Frauen von Salem

Die Frauen von Salem

 (24)
Erschienen am 13.06.2017
Die Widmung

Die Widmung

 (3)
Erschienen am 08.06.2012
The Lace Reader

The Lace Reader

 (1)
Erschienen am 01.08.2008
The Map of True Places

The Map of True Places

 (0)
Erschienen am 04.05.2010

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Rezension zu "Die Mondschwimmerin" von Brunonia Barry

Die Mondschwimmerin von Brunonia Barry
Krimifee86vor 3 Monaten

Meine Mutter ist bekannt dafür, dass sie den Countrysheriff, die Polizei von Salem und einen Haufen aggressiver Journalisten gleichzeitig in Schach halten kann. Sie kann eine florierende Firma führen oder der Newsweek ein großartiges Interview geben, aber wenn es um die Familie geht, dann kann sie gar nichts. [Seite 67]

Als ihre Großtante Eva stirbt, kommt Towner nach Jahren der Abwesenheit in ihre Heimatstadt Salem zurück. Dort gehen merkwürdige Dinge vor sich. Eine Gruppe von Hexen und Calvinisten liegt in ständigem Clinch miteinander, Towners Mutter führt eine Art Frauenhaus auf einer Insel und während Towner wieder in die Zeit des Todes ihrer Zwillingsschwester Lindley zurückgeworfen wird, muss sie sich gleichzeitig fragen, ob ihre Großtante möglicherweise ermordet wurde. Die Geschichte ist dabei alles: Krimi, Thriller, Psycho, Familiengeschichte, Liebesgeschichte.
Und das macht sie neben den vielen unterschiedlichen Charakteren, die alle in ihrer eigenen Welt leben, für mich irgendwie verwirrend und zum Teil nicht ganz so leicht nachvollziehbar. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass die Autorin zu viel wollte und zu viel in einem unterbringen wollte.

Er hätte mich einfach loslassen, mich mit Lindley sterben lassen sollen. Das Sterben tat nicht weh, aber das Zurückkommen ins Leben war unerträglich. [Seite 356]

In dem Buch spielen wirklich eine Menge Charaktere mit. Charaktere aus der Vergangenheit, die wir aber trotzdem recht gut kennenlernen (wie Lindley und Eva), aber auch Charaktere wie Towner, die eigentlich Sophya heißt, May (ihre Mutter), Cal (ihr Stiefonkel), Rafferty (der Polizist der den Fall aufklären soll) und Ann (eine Hexe).
Ich habe es schon angedeutet, für mich war es schwierig den Überblick zu behalten, wer nun wer ist und wer wie mit wem im Verhältnis steht. Offensichtlich wissen die Charaktere das aber auch selbst nicht so ganz genau, denn da kommt es noch zu einigen Verwicklungen.

Gestört hat mich aber auch, dass die Geschichte so voll gestopft war. Der Tod von Eva birgt meiner Meinung nach schon genug Geschichte. Aber nein, es muss noch ein junges, schwangeres Mädchen verschwinden und darauf aufbauend zu einem großen Drama kommen (das meiner persönlichen Meinung nach vollkommen überzogen war). Ich habe das als viel zu viel empfunden und mir schwirrte beim Lesen zum Teil echt der Kopf.

Sie vertrauten den Nicht-Vertrauenswürdigen. Sie hatten keine andere Wahl. Nur die Hoffnung, dass sich der Kreis schließen würde, wie es bei allem Bösen sein muss, bevor das Ende erreicht wird. [Seite 445]

An sich war das Buch von der Sprache her gut geschrieben. Insbesondere der Einstieg in die Geschichte und die Idee mit dem Spitzenorakel (was mir bis dahin gar nichts sagte) fand ich sehr gut gelungen. Allerdings erschien mir das Buch an vielen Stellen auch sehr melodramatisch. Auch hier hätte ich mir wiederum mehr Realismus gewünscht.

Das Buch hat in meinen Augen einige Mängel, hat mich aber gleichzeitig auch gut unterhalten (wobei ich mich sehr auf das Lesen konzentrieren musste). Insgesamt vergebe ich damit gerne drei Punkte und würde tatsächlich gerne mehr von der Autorin lesen.

Kurzmeinung: Thriller, Krimi, Familiendrama und Liebesgeschichte – wem jetzt noch nicht der Kopf dröhnt, der sollte das Buch lesen.

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Rezension zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

Mystisch und spannend!
Brixiavor 7 Monaten

Dieses Buch lag bereits seit mehreren Monaten auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) und wurde von mir mit Nichtbeachtung gestraft. Bisher konnte es nicht wirklich mein Interesse wecken, manche kennen das sicherlich. Wenn die Leselaune gerade nach Fantasy oder einem guten Krimi geht - dann liest man keinen Roman. Und so war es auch bei mir - zu meinem Leidwesen. Aber nachher ist Leser bekanntlich immer schlauer,so konnte ich erfahren was es heißt wenn einem die guten Bücher direkt vor der Nase liegen und man sie einfach nicht sieht. Als ich mich endlich dazu entschloss dieses Buch von meiner Leseliste abzuhaken, hatte ich gar keine großen Erwartungen - es hat mich dennoch bis zur letzten Seite gefesselt.

Grundsätzlich hat die Autorin wirklich einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil der sich gut lesen lässt. Dieser sorgt auch dafür das man sich vieles in Salem sehr gut bildlich vorstellen konnte.
Die Charaktere, allen voran Callie sind sehr gut und detailliert ausgearbeitet worden. Die Autorin hat hier wirklich sehr auf das entstehende Szenario geachtet und Ihre Ideen gut untergebracht und umgesetzt. Ich glaube das ich zum ersten Mal keine Verbindung zu anderen Büchern oder Geschichten ziehen konnte, etwas das mich erstmal positiv überrascht hat. Natürlich kommt auch diese hier nicht ohne ein paar Klischees weg - wenn man aber nicht sonderlich gut drauf achtet, würde man sie nicht mal bemerken.
Die Autorin baut nämlich einen Spannungsbogen auf der direkt auf der ersten Seite beginnt und am Ende seinen Höhepunkt findet. Positiv viel mir vor allem auf das es zwischendurch zwar auch mal ruhige Phasen der Ermittlung gab, es aber alles in allem durchweg geheimnisvoll und spannend geblieben ist.

Dabei ist die Geschichte von Callie und die Frauen von Salem schnell erzählt; Salem ist eine Stadt der Hexenverfolgung und der Halloweenpartys, in keinem anderen Ort dauert dieses Fest fast einen Monat lang. Callie lebt seit der einen schrecklichen Nacht nicht mehr dort, sie wurde nach dem Mord an ihrer Mutter in ein Kloster gebracht weit außerhalb von Salem. Als sie aber im Fernsehen ihrer Tante Rose sieht die unter Mordverdacht steht - kehrt sie in die verfluchte Stadt zurück. Nicht ohne einiges an Aufsehen zu erregen, denn die Stadt will einen Schuldigen sehen und geht bis ans äußerste um dies zu erreichen.
Der Polizeichef Rafferty will Rose endlich von der Last der ständigen Anklagen befreien und rollt den fünfundzwanzig Jahre alten Fall wieder auf. Doch mit der Zeit merkt er, dass einige Beweise fehlen und andere nicht mal Dokumentiert worden sind. Langsam offenbart sich das Netz des Mörders, Callie und Rafferty arbeiten zusammen um das Rätsel zu Lösen und begeben sich damit selbst in Gefahr. Denn die Hexen von Salem wollen nicht, dass man ihr Geheimnis offenbart.

Callie ist wirklich ein sehr facettenreicher Charakter der genau in die Geschichte hinein passt. Sie bildet den Mittelpunkt, da sie als kleines Mädchen die Morde der sog. Göttinnen von Salem mitbekam und mit Tante Rose als einzige überlebte. Man merkt wie schwer es ihr fällt nach Salem zurückzukehren und sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen. Rafferty ist stets an ihrer Seite und versucht sie zu unterstützen wo es nur geht. Ihm liegt vor allem die Lösung des Falls am Herzen, um Callie und Rose zu entlasten und den Fall endlich ruhen lassen zu können. Mir gefiel er als Detektiv sehr gut, ich konnte mich in ihn hineinversetzen und seine Handlungen gut nachvollziehen. Rafferty ist wirklich sehr pragmatisch und fackelt nicht lange, wenn es um ihn oder seine Familie geht.

Leider hat mich das Cover nicht wirklich überzeugt, ich habe mir dadurch vom Inhalt überhaupt nicht viel versprochen und dachte an einen langweiligen Roman. Der Klappentext lenkt den Leser ein bisschen besser und trotzdem hätte das Zusammenspiel hier ein bisschen besser platziert werden sollen.

Fazit

"Die Frauen von Salem" ist mehr Krimi als Roman und zieht den Leser durch die Geschichte und die Seiten. Einmal hätte ich sogar meine Bahnhaltestelle verpasst, das Buch hat mich wahnsinnig fesseln können und überzeugte mit einem tollen Schreibstil und einer geschichtsträchtigen Handlung. Eine absolute Leseempfehlung von mir, für alle die gerne mal ein paar Krimielemente in einer fantasievollen Geschichte lesen wollen.

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Rezension zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

Mystischer Roman mit Längen
Franzis2110vor einem Jahr


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