Brunonia Barry Die Frauen von Salem

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen von Salem“ von Brunonia Barry

Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?

Für Leser und Interessierte schöner mystischer Geschichten. Teils Fakten, teils Fiktion. Toller Schreibstil. Ich fand es sehr gut !

— AnneHuhn

Brunonia Barry kann gleichermaßen erzählen wie auch schreiben! Ein wunderbares Buch, das man am liebsten nie mehr aus der Hand legen würde.

— SusannePichler

Leider eher enttäuschend. Viele Längen trotz gutem Schreibstil.

— Luiline

Mystische Märchen für Erwachsene,,,

— Angie*

Der Klappentext ist irreführend - kein Krimi, aber ein Roman mit viel Mystik, Esoterik und Übersinnlichem! Geschmacksache!

— miriamB

Ein Roman mit ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebesgeschichte und sehr viel Mystik.

— CarenL

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Underground Railroad

Unglaublich intensiv. Jeder Gedanke und jedes Gefühl der Charaktere hat mir bewusst gemacht, welche Monster Menschen sein können.

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-Leselust-

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  • Absolute Leseempfehlung für die kommende Herbst- und Halloweenzeit.

    Die Frauen von Salem

    AnneHuhn

    06. October 2017 um 10:32

    Die Geschichte beginnt im 17. Jahrhundert mit den Hexenprozessen von Salem und erstreckt sich über mehrere Generationen bis hin zu Callie, der Hauptprotagonistin. Als sie 5 Jahre alt war, erlebte sie den Mord an ihrer Mutter und deren Freundinnen mit und ist seitdem traumatisiert. Ein erneuter mysteriöser Mord an Halloween lässt Callie 25 Jahre später als junge Frau nach Salem zurückkommen.Unter Mordverdacht damals wie heute, steht Callies Tante Rose. Doch weder der Polizeichef noch die verängstigten Bürger können ihr was nachweisen. Und Callie ist von Roses Unschuld überzeugt und möchte dies beweisen. In der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit und der Geschichte der Stadt gerät Rose immer tiefer in den Sog der Geheimnisse.Lieblingssätze:„Und sobald man anfängt, bestimmte Gruppen von Menschen zu dämonisieren, wenn man sie zum Anderen macht, dann kann man doch so gut wie alles rechtfertigen, was man ihnen antun will, nicht wahr? Sieh dir doch einmal die Geschichte an, wenn du mir nicht glaubst.“„Sag mir, was du willst, und ich sage dir für wen du dich hältst. Sag mir, wovor du dich fürchtest, und ich sage dir, wer du wirklich bist.“Fazit:Für den 600 Seiten Roman muss man sich Zeit nehmen. Und am besten passiert dies eingekuschelt im Bett oder auf der Couch, wenn es draußen, so wie jetzt im Herbst, stürmt und regnet. Das Cover finde ich sehr ansprechend und der dicke Roman hat sich als ein absolutes Highlight entpuppt. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und die Geschichte ist sehr spannend geschrieben.Er beruht auf Fakten und Fiktion. Also für Geschichtsinteressierte für das puritanische Amerika sowie für Mystiker der keltischen Sagen und Sympathisanten der weisen Frauen. Auch ein interessantes Buch für Neuheiden und Anhänger der New-Age Bewegung.Wer mit Übersinnlichen überhaupt nichts anfangen kann oder einen klassischen Kriminalroman erwartet, wird dem Zauber des Romans nicht viel abverlangen können.Absolute Leseempfehlung für die kommende Herbst- und Halloweenzeit.Ich danke dem Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares. Dies hat meine Meinung in keinem Fall beeinflusst.

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  • Salem, The Witch City

    Die Frauen von Salem

    SusannePichler

    07. September 2017 um 15:33

    Brunonia Barry kehrt in ihrem neuen Roman "Die Frauen von Salem" nach Salem, Massacusetts zurück. Man trifft auf viele vertraute Figuren und Orte aus ihrem Debütroman "Die Mondschwimmerin". Yellow Dog Island, die kleine Insel vor der Küste Salems, der Teesalon, Towner und Rafferty, sie alle spielen auch in diesem Buch eine wichtige Rolle und sind dem Leser sofort wieder vertraut.In der Halloween-Nacht 1989 wurden drei junge Frauen in Salem auf brutale Weise ermordet. Die drei Frauen waren allgemein als die "Göttinnen" bekannt. Sie waren schön und betörend, geheimnisvoll und verrucht. Für die einen waren sie nur leichtlebig und verantwortungslos, für die anderen Göttinnen und wieder für andere Anhängerinnen des Teufels. Rose Whelan, die in der Todesnacht bei den Göttinnen war und einst eine angesehene Historikerin, geriet unter Mordverdacht. Obwohl ihr nie etwas nachgewiesen werden konnte, forderten die Geschehnisse ihren Tribut. Rose zog sich in ihre eigene Welt zurück, wurde obdachlos, sprach mit Bäumen und widmete ihre gesamte Zeit den Hexenprozessen von 1692. Und Callie, im Jahre 1989 fünf Jahre alt und Tochter einer der Göttinnen, überlebte, versteckt im Gebüsch, den Mord an ihrer Mutter und deren Freundinnen.Als 25 Jahre später ein Jugendlicher in Salem ermordet wird, wieder in der Halloween-Nacht und wieder im Beisein von Rose, ist Rafferty gezwungen nach und nach auch den ungelösten Fall von 1989 wieder aufzurollen. Und Callie kehrt, als sie in den Nachrichten von den Geschehnissen hört, nach Salem zurück.Nach der Ermordung ihrer Mutter wurde Callie von Nonnen in einem Waisenhaus großgezogen. Diese Nonnen begegneten dem kleinen seltsamen Mädchen mit einer beständigen Reserviertheit. Die Ermordung ihrer Mutter und deren Verbundenheit mit den Hexen von Salem, sowie Callies spröde verschlossene Persönlichkeit, überforderten die Nonnen. Die Erinnerungen an die Mordnacht hat Callie erfolgreich verdrängt, nur einzelne Fetzen der Geschehnisse finden den Weg in ihre Alpträume. Die Alpträume verfolgen sie bei Nacht, tagsüber plagen sie eine Art von Hellsichtigkeit und Visionen, die unvermittelt auftreten. Aber zumindest in ihrem Beruf als Klangtherapeutin sind sind sowohl Empathie als auch Sensibilität von Vorteil.Im heutigen Salem, das es bestens versteht die Hexenprozesse von 1692 zu vermarkten und das für Weiße und Graue Hexen offensteht, lösen dennoch die von allerlei Mythen umgebenen Morde an den Göttinnen sowie der Tod des Teenagers und die sonderbare Rose bei der Bevölkerung Unbehagen und Ansätze von Panik aus. All dies bekommt Callie bei ihrer Rückkehr zu spüren. Verzweifelt versucht sie die Unschuld von Rose zu beweisen und auch endlich für sich selbst die Geheimnisse der Mordnacht zu lösen. Unterstützt wird sie dabei von Polizeichef Rafferty und seiner Frau Towner Whitney.Brunonia Barry gelingt es, das vergangene wie auch das gegenwärtige Salem lebendig werden zu lassen. Die Hexenprozesse, Nathaniel Hawthorne, die Mayflower und die Puritaner stehen in ihrer Lebendigkeit dem Salem von heute, in dem sich Esoterik, alte Mythen und pure Geschäftstüchtigkeit mischen, in nichts nach. Wenn man "Die Frauen von Salem" liest, kann man das Meer riechen, die Menschen vor sich sehen und einem imaginären Stadtplan folgen. Brunonia Barry verwebt auf beeindruckende Weise mythologische Stoffe, historische Fakten und esoterische Einflüsse. Es spricht eindeutig für sie, dass diese Mischung perfekt ausbalanciert ist und keinen schalen Eindruck hinterlässt. Ich hoffe sehr, dass Brunonia Barry in einem zukünftigen Roman wieder nach Salem und zur Familie Whitney und ihren Freunden zurückkehren wird. Geschichten gibt es in Salem genug zu erzählen!

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  • Leider ein Flop

    Die Frauen von Salem

    Luiline

    10. August 2017 um 17:15

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry. Ich habe erst im Nachhinein gemerkt, dass es sich um einen dritten Band handelt, "Die Mondschwimmerin" und "Die Widmung" sind bereits 2011 bzw. 2012 erschienen. Man kann das Buch aber sehr gut als Einzelband lesen.   Verlag: btb / Seitenzahl: 608 / Erscheinungsjahr: Juni 2016 / Originalausgabe: "The Fifth Petal" / Übersetzung: Elke Link / ISBN: 978-3-442-71436-0 / Preis: 9,99€ (TB)  Inhalt: Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?  Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen und hat eine spannende und auch mystische Handlung versprochen. Die Geschichte spielt 2014, es gibt aber immer wieder Rückblenden ins Jahr 1989, die aus der Sicht der Protagonistin Callie erzählt werden. Die Rückblenden waren immer recht kurz und leider auch etwas verwirrend. Callie war damals fünf Jahre alt und erinnert sich im Jahr 2014 noch an jedes gesagte Wort. Diesen Aspekt fand ich leider sehr unlogisch. Am Anfang hatte ich ebenfalls Probleme die Figuren einzuordnen und ich finde auch, dass sie sehr flach bleiben. Auch waren mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch. Vielleicht liegt es daran, dass es ein dritter Band ist und man die Figuren in den vorherigen Büchern schon besser kennenlernt. Viele Handlungen der Protagonisten konnte ich auch überhaupt nicht nachvollziehen.Positiv vermerken kann ich den Schreibstil der Autorin und die Atmosphäre des Buches. Leider hatte das Buch aber auch einige Längen, besonders bei den Dialogen. Hier habe ich an manchen Stellen dann nur quer gelesen! Ich habe mir von diesem Buch erhofft, auch etwas mehr über die Hexenprozesse und die historischen Hintergründe zu erfahren. Dem war leider nicht so. Die Geschichte verliert sich ein wenig und wird erst zum Ende hin ein wenig spannend. Natürlich ist es ein Roman und kein Thriller, aber dennoch versprach der Klappentext ein spannendes Buch.  Fazit:Für mich war das Buch leider ein Flop. Meine Erwartungen an die Geschichte wurden nicht erfüllt und es war auch im Allgemeinen sehr langatmig und stellenweise sogar langweilig. Wem die ersten beiden Bücher gefallen haben, der wird dieses Buch bestimmt mögen.   Daher gibt es von mir 2 Sterne!

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  • Mystische Märchen für Erwachsene,,,

    Die Frauen von Salem

    Angie*

    24. July 2017 um 16:23

    Zum besseren Verständnis des Romans empfehle ich bei Wikipedia einige Infos abzurufen und zu lesen.Die Hexenprozesse von Salem 1692REZENSIONINHALT:  Salem in Neuengland, eine Stadt in der es im Jahr 1692 Hexenverfolgungen und Prozesse gab. Die Bevölkerung und einige Nachkommen dieser verurteilten und ermordeten  Frauen profitieren in heutiger Zeit immer noch von diesem schrecklichen Ereignis, da es viele Touristen gerade an Halloween in die Stadt zieht.  Callie Cahill musste als fünfjähriges Kind Schreckliches miterleben. Ihre Mutter und zwei  ihrer Freundinnen wurden vor ihren Augen im Jahr 1989 ermordet. Rose Whelan, eine stadtbekannte und renomierte Historikerin wird verdächtigt, dieses Verbrechen begangen zu haben. Es konnte ihr aber nicht nachgewiesen werden. Erneut stirbt ein Junge auf mysteriöse Weise und wieder ist die inzwischen etwas verwirrte, obdachlose, ehemalige Wissenschaftlerin Rose in dieses Geschehen verwickelt. John Rafferty, der Polizeichef ermittelt in dem Fall  und entdeckt  Verbindungen zu  der inzwischen  nun erwachsenen Callie, Rose Whelan und dem Geschehen vor Jahrhunderten. Ist Rose womöglich eine Banshee? Der irisch geprägte Aberglaube an Feen und ihre Wandlungen  ist in der Bevölkerung von Salem immer noch vorhanden,,,,MEINE MEINUNG: Vorsicht! Dieser Roman ist kein echter Krimi, wie ihn Liebhaber dieses Genre  vielleicht erwarten würden. Mystische, esoterische Vorstellungen, Aberglauben, religiöser Fanatismus  sind in diesem Roman von der Autorin, einem bunten Flickenteppich gleich, in diese unheimliche Geschichte eingewoben worden. Ihr Schreibstil ist gut verständlich und anschaulich. Teilweise gibt es in diesem Roman einige Längen, aber es lohnt sich weiterzulesen, da der Spannungsbogen immer wieder neu aufgebaut wird.  Brunonia Barry hat den Ort Salem sehr stimmig beschrieben und man spürt den Sog der alten Geschichten, die auch in den Köpfen der Bevölkerung immer noch lebendig aufspielen. Hexen - ich würde eher sagen , es sind weise Frauen , die sich mit alternativen Kräuterheilmethoden auskennen, leben auch heute dort noch. Man mag an diesen Zauber glauben  oder nicht, die Autorin hat mit diesen Hilfsmitteln eine spannende, manchmal etwas surreal erscheinende Geschichte erschaffen und mir damit einige anregende *Märchenstunden* für Erwachsene geschenkt.  Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.Meine Bewertung: Vier **** Sterne.Herzlichen Dank an die Autorin und die Random House Group für dieses unterhaltsame Leseexemplar!

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  • Warnhinweis: New-Age-Content!

    Die Frauen von Salem

    dubh

    22. July 2017 um 22:59

    Salem in Massachusetts wurde im frühen 17. Jahrhundert von puritanischen Siedlern gegründet und durch die sogenannten Hexenprozesse im Jahre 1692 berühmt. Auch heute ist die Stadt, die den Beinamen "The With City" trägt, noch ein Touristenmagnet - vor allem rund um Halloween.1989 wurden in der Halloween-Nacht drei junge Frauen grausam ermordet - überlebt hat die fünfjährige Tochter eines der Opfer. 25 Jahre später geschieht wieder ein Mord an Halloween und wieder wird dieselbe Frau verdächtigt: Rose Whelan, einst eine angesehene Historikerin, die sich mit den Hexenprozessen in Salem beschäftigt hat. 1989 konnte man ihr nichts nachweisen, doch dieses Mal gesteht die inzwischen psychisch kranke Frau ihre Verantwortung am Tod des renitenten jungen Mannes...John Rafferty beschäftigt sich als Polizeichef mit dem aktuellen Fall, rollt aber den alten aufgrund der Zusammenhänge und der identischen Verdächtigen wieder auf. Hinzu kommt, dass Callie Cahill, das kleine Mädchen, das damals als Kind eines Opfers überlebt und die Stadt daraufhin verlassen hat, nach Salem zurückkehrt. Ihr ist es ein echtes Anliegen, zu beweisen, dass Rose Whelan unschuldig ist - damals wie heute. Doch liegt sie mit ihrer Zuneigung für Rose richtig? Ist die Historikerin tatsächlich unschuldig?Was sich wie ein spannender Cold Case anhört, entpuppt sich als eine mystische Geschichte, die vor übersinnlichen Anspielungen und New Age-Anspielungen nur so trieft.Ohne Frage: Brunonia Barry kann erzählen; sie schildert die neuenglische Stadt und die geschichtlichen Hintergründe wirklich gut, so dass die Geschehnisse 1989 wie 2014 gut in die Fakten eingearbeitet werden. Auch ihre Figuren stattet sie mit einer guten Tiefe aus, die einiges an Fingerspitzengefühl benötigen, da einige nicht gerade eine einfache Vergangenheit haben. Aber dann mehren sich die Hinweise auf seherische Fähigkeiten, hexerische Talente, die nach schwarzer, grauer und weißer Magie zu unterscheiden sind, die Suche nach einer Banshee, der heilende Einsatz von Klangschalen und gesungenen Tonlagen, das Lesen aus Spitze, lineare und nicht lineare Zeit und so weiter und so fort.Keine Frage, wenn sich die Geschichte der Autorin neben der Lösung des Kriminalfalls um eine Art moderne Hexenjagd drehen würde - um Mobbing, bewusst falsch gestreute Gerüchte, Aufstachelung des "Volkszorns" etc. - dann wäre ich komplett bei ihr. So aber zeigt sich schon nach einigen Seiten, dass Brunonia Barry ein anderes Ansinnen hat. Sie ist gefangen in den übersinnlichen Schilderungen, stattet beispielsweise auch die anfänglich so pragmatische Callie mit Fähigkeiten aus, die in meinen Augen fragwürdig sind. Bald schon waren ihre Visionen von dem damals in der Mordnacht 1989 Erlebten nicht mehr trennbar. Stattdessen wunderte ich mich zunehmend darüber, mit welchem Detailreichtum sich eine Frau nach 25 Jahren an ihre Erlebnisse in einer total traumatischen Nacht als Fünfjährige erinnern kann. Das schließt sogar wörtliche Rede ein!Dennoch konnte ich mich nicht komplett von der Spannung des Romans freimachen, denn ich wollte durchaus wissen, wer nun der Mörder der drei jungen Frauen damals ist und ob diese Tat mit dem Mord 2014 zusammenhängt. Wenn man die ganzen New Age-Elemente und ein paar kleinere Längen übersteht, dann wird man mit einem überraschenden Ende belohnt, dass frei von Übersinnlichem ist. Zum Glück, denn mehr hätte ich wirklich nicht verkraftet!Die Autorin kann schreiben, liebt das Esoterisch-Übersinnliche und hat mich damit fast 608 Seiten in den Wahnsinn getrieben. Kurzum: ein Warnhinweis für Menschen, die mit beiden Beinen auf dem Erdboden stehen, wäre wirklich schön gewesen!

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  • Zu viel Hexerei...

    Die Frauen von Salem

    miriamB

    15. July 2017 um 20:00

    Die Frauen von Salem   Salem, bekannt durch die Hexenverfolgung aus dem Jahre 1692, ist Ort dieses Romans.  Im Jahre 1989 werden drei junge Frauen in der Halloweennacht ermordet.  Nur Rose Whelan, eine stadtbekannte Historikerin und Callie, ein 5jähriges Mädchen, überleben dieses Massaker. Der Täter wurde nie gefasst. Rose wurde zwar beschuldigt, aber nicht angeklagt. Callie kommt in ein Heim und Rose ist traumatisiert, psychisch krank. 25 Jahre später stirbt ein Jugendlicher unter mysteriösen Umständen – und wieder wird Rose Whelan beschuldigt. Callie kommt zurück nach Salem, um sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen und um Roses Unschuld zu beweisen. So ähnlich war der Klappentext und ich erwartete eine spannende Mischung aus Cold case und historischem Roman. Das war leider ein Irrtum! Denn die Hexerei ist weiterhin stark vertreten in Salem – zumindest in dieser Geschichte! Für meinen Geschmack deutlich zu stark! Die Autorin schafft es, die Stimmung in Salem zu vermitteln, die psychologischen Phänomene innerhalb einer Gemeinschaft gut zu beschreiben und die einzelnen Personen klar zu charakterisieren. Aber die eigentliche Geschichte und die zahlreichen Nebenhandlungen werden immer wieder durchsetzt von mystischen, übernatürlichen und esoterischen Elementen und ich kann leider nicht viel damit anfangen. Daher war dieser Roman, der gut geschrieben ist und passagenweise auch spannend war, für mich einfach nur mühsam zu lesen! Möglicherweise können all jene, die diesen Themen interessierter gegenüber stehen, diesen Roman mit mehr Vergnügen und Interesse lesen.  Ich konnte es nicht - ohne Leserunde und Diskussionen hätte ich dieses Buch sicher nach 50 Seiten weggelegt!

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  • [Rezension] Die Frauen von Salem von Brunonia Barry

    Die Frauen von Salem

    HappySteffi

    15. July 2017 um 19:40

    Taschenbuch: 608 SeitenVerlag: btb Verlag Erscheinungstermin: 13. Juni 2017ISBN-10: 3442714362KlappentextSalem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch? AutorBrunonia Barry, geboren und aufgewachsen in Massachusetts, studierte Literatur am Green Mountain College in Vermont und an der University of New Hampshire. Sie verbrachte ein Jahr in Dublin, um sich intensiv mit James Joyces Meisterwerk »Ulysses« zu befassen. Barry war Mitbegründerin der Portland Stage Company und arbeitete jahrelang als Drehbuchautorin in Kalifornien. Inzwischen lebt Brunonia Barry mit ihrem Mann in Salem, Massachusetts. Ihr Romandebüt »Die Mondschwimmerin«, das sie zunächst im Selbstverlag publiziert hatte, wurde dank Mundpropaganda ein sensationeller Erfolg. Es wurde in über 20 Länder verkauft und stand wochenlang auf den ersten Plätzen der New York Times Bestsellerliste. CoverRelativ unaufgeregt zeigt sich „Die Frauen von Salem“, bei dem der Focus des Titelbildes auf den Händen einer jungen Frau oder eines Mädchens liegt, die vor ihrem einfachen, blauen Kleid Blütenblätter fallen lässt. Der Titel sowie der Name der Autorin fügen sich dieser ruhigen Atmosphäre und halten sich schnörkellos und in weiß.MeinungEin viertel Jahrhundert ist seit den drei Morden in Salem vergangen und schon wieder wird Rose Whelan verdächtigt jemanden umgebracht zu haben. Da die Fälle vor genau 25 Jahren nicht aufgedeckt wurden mausert sich das derzeitige Geschehen schnell zur Hexenjagd. Damals nahm Rose die fünf jähriege Callie Cahill bei sich auf und versuchte ihr so die Mutter, eines der drei Todesopfer, zu ersetzen. Als Callie erfährt, das auch diesmal ihre Ziehmutter in Verdacht steht, reist sie zurück nach Salem um zu beweisen, das Rose diese Taten nicht begangen haben kann. Auch wenn sich der Klappentext wie ein Krimi liest, ist „Die Frauen von Salem“ gespickt mit Mythologie und Übersinnlichem. Die Morde stehen stehen zwar im Zentrum des Geschehens, nehmen aber nicht den Großteil der Handlungen ein, da Rafferty, der neue Polizeichef mit seinen Ermittlungen weit in der Vergangenheit nach Zusammenhängen zwischen den Taten sucht. Callie gefällt mir als Charakter ganz gut. Sie hat noch immer sehr mit dem Mord ihrer Mutter zu kämpfen, ist sonst aber eine sympathische junge Frau. Auch der Ermittler John Rafferty wird überzeugend dargestellt und man merkt, wie viel Mühe sich die Autorin mit der Charakterzeichnung gemacht hat. Ebenso gut kann man sich Salem vorstellen. Das Esoterisch-Übersinnliche, das sich durch die ganze Geschichte zieht empfindet man auch wenn man sich den Ort vorstellt. Man hat den Eindruck, die Hexenjagden und Traditionen der Vergangenheit sind auch heute noch präsent und werden besonders an Halloween sehr deutlich. Barry´s Schreibstil ist mir weder als besonders positiv noch als negativ aufgefallen. Ich mochte zwar die Art, wie sie die Stimmung in Salem transportiert, jedoch habe ich auf den gut 600 Seiten auch hier und da Passagen gehabt, in denen ich mich selber daran erinnern musste nicht quer zu lesen, da sie doch über Längen verfügen. FazitFür „Die Frauen von Salem“ sollte man einen gewissen Fable für Übersinnlichkeit und die Hexengeschichten von Salem mitbringen, da diese Thematik sich durch die gesamte Geschichte zieht. Auch findet man hier wesentlich weniger spannenden Krimi, als der Klappentext vermuten lässt. Wer hier aber Interesse hat, wird belohnt mit einem schlüssigen und überraschenden Ende. 

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  • Ein bisschen Krimi, viel Hexerei

    Die Frauen von Salem

    CarenL

    11. July 2017 um 18:15

    Inhalt: Salem, Halloween 1989: Drei junge Frauen werden ermordet. Rose Whelan wird verdächtigt, man kann ihr aber nichts nachweisen. Auf den Tag genau 25 Jahre später stirbt ein Jugendlicher, wieder ist Rose involviert. Der Ermittler John Rafferty wird auf den Fall angesetzt. Bei seinen Nachforschungen rollt er auch die Morde von 1989 wieder auf. Callie Cahill, eine junge Frau, die bei den Morden vor 25 Jahren verschont wurde und daraufhin Salem verließ, hört von dem neuerlichen Mord und kommt zurück in ihre alte Heimat, um Roses Unschuld zu beweisen. Besteht ein Zusammenhang mit den Hexenermordungen im Jahr 1692? Meine Meinung: Leider wird im Klappentext überhaupt nicht erwähnt, dass es sich um ein Buch mit sehr vielen mystischen und esoterischen Elementen handelt. Das hätte meiner Meinung nach unbedingt dahin gehört. Dann wäre ich vorgewarnt gewesen und hätte die Finger von diesem Roman gelassen. Mit übersinnlichen Dingen kann ich leider so gar nichts anfangen. Die Vorschau lässt einen spannenden Krimi vermuten, das bewahrheitet sich nicht. Ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebesgeschichte, ganz viel Mystik und Esoterik. Die Geschichte an sich hat schon Potential und die Autorin versteht es auch, zu schreiben. Wer sich gerne mit Hexerei, Visionen, Hellseherei und sonstigem Aberglauben abgibt, für den ist dieses Buch sicherlich das richtige. Die Protagonisten haben mir allesamt gut gefallen. Sie werden überzeugend und liebevoll gezeichnet, man mag sie (oder eben auch nicht). Besonders gut gefallen haben mit der Ermittler John Rafferty und seine Frau Towner. Auch die "Hauptdarstellerin" Callie ist nett und sympathisch (wenn man von ihren übersinnlichen Fähigkeiten absieht). Im Verlauf der Geschichte werden sehr viele unklare Andeutungen gemacht, die Ereignisse in der Vergangenheit betreffen. Nicht alle werden am Schluss aufgelöst. Das Ende ist eine Überraschung, aber durchaus schlüssig. Fazit: Hat leider meinen Geschmack nicht getroffen. Wenn ich nicht an einer Leserunde teilgenommen hätte, hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten.

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  • Sie hexen immer noch

    Die Frauen von Salem

    buecherwurm1310

    07. July 2017 um 19:28

    Obwohl das Buch als Roman deklariert ist, habe ich aufgrund des Klappentextes einen spannenden Krimi erwartet. Doch da habe ich wohl falsch gedacht, denn der Kriminalfall steht nicht so im Vordergrund. Dafür gibt es eine Menge Mythen und Aberglauben. Aber zunächst einmal zur Geschichte: Ein junger Mann stirbt an Halloween als er mit seinen Kumpels Rose Whelan belästigt. Rose gesteht, für den Tod von Billy Barnes verantwortlich zu sein. Wieder einmal gibt es eine Hexenjagd, bei der die Bewohner von Salem Rose als schuldig betrachten. Wieder einmal, denn schon vor fünfundzwanzig Jahren starben drei junge Frauen in der Halloweennacht und schon damals wollte man das Rose anhängen. Aber es gab eine Zeugin. Callie Cahill war ungefähr fünf Jahre alt, als sie erleben musste, wie ihre Mutter mit ihren Freundinnen starb. Inzwischen ist John Rafferty Polizeichef in Salem und damit für den Fall Barnes zuständig. Aber er hat von seinem Vorgänger auch den alten Fall übernommen, der nie aufgeklärt wurde und er ahnt, dass es Zusammenhänge gibt. Aber anscheinend muss er noch weiter in der Vergangenheit graben, bis zu der Zeit als 1692 die Hexen von Salem aufgehängt wurden. Ich bin etwas zwiespältig mit meinem Urteil. Hätte ich gewusst, dass dieses Buch so voller Übersinnlichem ist, hätte ich es nicht ausgewählt. Daher bin ich enttäuscht. Aber als ich erst einmal angefangen habe zu lesen, wollte ich natürlich auch wissen, was hinter allem steckt. Das hat mich zwar bei der Stange gehalten, aber streckenweise passierte so wenig, dass ich nicht gerade gefesselt wurde. Der Ort Salem ist sehr gut beschrieben, aber er wirkt auch ein wenig schaurig, ganz besonders zu Halloween. Das Geschehen von 1692 ist immer noch präsent und zieht eine Menge Touristen an. Die Bewohner von Salem leben gut mit der Tradition. Aber etwas gärt unter der Oberfläche und auch heute noch gibt es Hexenjagden. Es gibt eine ganze Reihe von Personen in dieser Geschichte, die alle sehr individuell beschrieben sind. Allerdings gibt es auch eine Menge Andeutungen, die sich erst ziemlich spät klären. Callie hatte früher eine enge Beziehung zu Rose, die seit 25 Jahre als verrückt gilt. Sie ist eine sympathische junge Frau. Was sie damals erlebt hat, verfolgt sie immer noch und ihre Albträume sind beängstigend. Callie kommt zurück nach Salem als sie erfährt, dass Rose verdächtig ist. Besonders gut gefallen haben mir allerdings Rafferty und seine Frau Towner. Wer Geschichten mit viel Mystik mag, wird dieses Buch mögen. Meine Sache war es nicht.

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  • Die Frauen von Salem

    Die Frauen von Salem

    NataschaSuennen

    06. July 2017 um 16:40

    Die Geschichte von Salem fand ich immer schon interessant, deshalb war klar, dass ich dieses Buch lesen werde. "Die Frauen von Salem" ist eine moderne Story mit historischen Flair und spannenden Flashbacks. Den größten Teil der Geschichte begleitet man Rafferty und Callie, eine schöne Mischung aus Ermittlungen und der Suche nach Erinnerungen. Es kamen auch einige Nebenfiguren vor, die alle sehr verschieden waren, was ich sehr erfrischend fand. Vor allem Rose ist eine spezielle Frau und ihr Buch der Bäume ist beeindruckend. Neben den Hexen von Salem war auch Callies Beruf ein interessantes Thema, das einen schönen Platz im Buch bekommen hat. Es wurde nie langweilig während der 600 Seiten, die Spannung stieg immer mehr. Man rätselt die ganze Zeit mit, wer in die Geschichte verwickelt war und ist, aber am Ende war es trotzdem sehr überraschend. Ich bin froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe, es seinen Platz auf der Liste meiner Lieblingsbücher gefunden.

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  • Die Frauen von Salem

    Die Frauen von Salem

    Michelle112

    13. June 2017 um 12:33

    Allgemein zum Buch: Titel: Die Frauen von Salem Autor/in: Brunonia Barry Genre: Roman Verlag: btb Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 608 Seiten Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Inhalt: Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch? Meine Meinung: Zu dem Inhalt ist meiner Meinung nach schon genug gesagt, deswegen beginne ich direkt mit meinem Eindruck des Buches. Das Buch hat mein Interesse geweckt, da mich die Thematik durchaus interessiert. Salem, Hexen, Mythen, etwas Übernatürliches und Morde. Erhofft hatte ich mir somit die Auflösung mysteriöser Mordfälle mit übernatürlichem Beigeschmack. Doch wie ich feststellen musste, dreht sich das Buch eher im Hintergrund um die Auflösung der Morde und viel mehr um die Geschichte der Protagonistin und der anderen Charaktere. An sich ist das ja auch kein Problem, nur fand ich die Handlung ziemlich langweilig. In den seltensten  Fällen ist wirklich mal etwas Spannendes passiert. Aber nun erst einmal zu den guten Dingen an dem Buch. Salem ist ein sehr schauriger Ort, der in diesem Buch wirklich gut beschrieben wird. Man wird außerdem in deren Traditionen und Lebensflaire eingeführt. Mythen und Sagen prägen den Ort und somit auch das Buch, was mir sehr gut gefallen hat, da mich diese Bereiche auch privat interessieren. Die Protagonistin wird super beschrieben. Sie steht im Mittelpunkt und wird für den Leser  am besten dargestellt, so dass man sich in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen kann. Sie war mir auch durchaus sympathisch, genau wie die meisten anderen Charaktere. Allerdings standen die weniger im Fokus und wurden daher meiner Meinung nach etwas vernachlässigt. Ein weiterer schöner Aspekt in dem Buch, sind die Zitate vor jedem Kapitel. Mal  sind es welche aus der örtlichen Zeitung oder aus Büchern, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Das hat das Buch ein wenig aufgefrischt und neuen Wind gegeben. Alles in Allem hatte ich jedoch nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Es hat mich streckenweise gar nicht interessiert wie die Geschichte weitergeht und an einigen Stellen hat sich das Buch sehr hingezogen.Trotzdessen enthält es auch positive Aspekte, weshalb ich 2,5/5 Sterne vergebe.

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