Bryan Flynn

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Bryan Flynn

Brian Flynn (1885-1958) hat u?ber fu?nfzig Kriminalromane veröffentlicht, die meisten davon drehen sich um die Ermittlerfigur Anthony Bathurst. Als Zeitgenosse von Agatha Christie ist er einer der Vertreter des Goldenen Zeitalters des britischen Detektivromans.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bryan Flynn

Cover des Buches Die Morde von Mapleton (ISBN:9783832181062)

Die Morde von Mapleton

 (19)
Erschienen am 16.09.2019

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Rezension zu "Die Morde von Mapleton" von Bryan Flynn

Die Story war interessant
kleine_wellevor einem Monat

Weihnachten auf Vernon House. Sir Eustace hat einige Gäste eingeladen um den Heiligen Abend zu feiern. Doch nach dem Essen steht er ziemlich abrupt auf und verschwindet. Später am Abend finden die Gäste den Butler Purvis tot auf, er wurde vergiftet. Was ist geschehen?


Das Cover passt mit seiner Schneelandschaft natürlich wunderbar zu einem Weihnachtskrimi. Obwohl sich der Fall natürlich etwas länger hinzieht und nicht an einem Abend gelöst werden kann.

Da Brian Flynn aus der Zeit von Agatha Christie ist, ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass der Krimi in diesem Stil aufgebaut ist. Und wenn man dann natürlich die Zeit bedenkt, ist es auch nur logisch, dass die Herren das Kommando übernehmen um die Damen zu schützen. Damit sie sich nicht aufregen. Was ich persönlich natürlich sehr altmodisch fand, passte aber in die Handlung und die Geschichte. 

Ich war schon sehr gespannt wer der Mörder ist und was da alles passiert ist, denn direkt am Anfang gibt es einen ziemliche Überraschung und generell hatte ich das Gefühl, als würde die Geschichte schnell an einem vorbeiziehen, ohne viele Erklärungen abzugeben. Aber keine Angst, diese folgen dann am Ende haarklein, wenn Anthony Bathurst nochmal detailliert erklärt, wie er auf alles gekommen ist. 

Apropos Bathurst, ein Charakter der mir nicht immer so gefallen hat, denn er wirkte ziemlich überheblich auf mich, weil er immer so getan hat als würde er den absoluten Überblick haben und alles durchschauen. Außerdem fand ich es ziemlich furchtbar, dass er den eigentlichen Inspector der Ermittlung Craig oft auflaufen lässt. Und ihn generell im Dunkeln lässt. Das hat mich sehr genervt, weil ich finde, dass die beiden doch hätten zusammenarbeiten sollen. Aber es wirkte mehr wie ein gegeneinander. Zudem war mir nicht klar ist Bathurst ein Detective oder nicht? Denn alle Polizisten wurden mit ihren Rängen angesprochen nur er mit Mr. Bathurst. 

Natürlich war der Schreibstil anders als man das heutzutage gewöhnt ist und so konnte ich mich manchmal doch recht amüsieren, denn die Dialoge zum Beispiel waren sehr förmlich und irgendwie steif. Selbst zwischen Freunden, merkt man keine Lockerheit und das war schon gewöhnungsbedürftig. Aber okay, das ist wohl auch der Zeit geschuldet.

Die Auflösung am Ende hat mir dann wieder sehr gut gefallen und ich hätte so nicht damit gerechnet. Das konnte wieder einiges gut machen.


Mein Fazit: Wenn man sich bewusst macht, wann dieses Buch geschrieben wurde, dann kann man sich schon an den Schreibstil und die Handlungen der Personen gewöhnen, außerdem mochte ich den Kriminalfall sehr, denn er war an einigen Stellen überraschend und die Auflösung ist sehr gut. Allerdings mochte ich Bathurst nicht so gerne, denn er wirkte auf mich überheblich und eingebildet und ließ seinen Kollegen meiner Meinung nach zu oft auflaufen. Warum kann man nicht zusammenarbeiten? Ich bin mir nach der Lektüre leider nicht so sicher ob ich das Buch unbedingt weiterempfehlen würde, vielleicht dann eher an Agatha Christie Liebhaber, denn so ähnlich ist es aufgebaut. 

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Rezension zu "Die Morde von Mapleton" von Bryan Flynn

Verzwickt, verwirrend & klassisch ...
SharonBakervor einem Monat

Sir Eustace Vernon hat wie jedes Jahr zum weihnachtlichen Diner geladen und alle sind gekommen. Die Tafel ist gedeckt, die Unterhaltungen angeregt und das Essen famos. Doch dann muss Sir Vernon überraschend die Gesellschaft verlassen, bittet aber alle, Heiligabend weiter zu feiern. Die Gäste folgen seinen Worten und somit wird eine Partie Bridge oder Billard gespielt. Bis ein Schrei sie ins Arbeitszimmer, des Hausherren führt, wo ein ohnmächtiges Dienstmädchen, und ein offener Safe gefunden wird, aber es soll nicht dabei bleiben. Die Polizei wird verständigt und Sir Austin Kemble und Anthony Bathurst von Scotland Yard nehmen die Ermittlung auf, direkt auf ihren Weg machen sie eine weitere Entdeckung und wissen da schon, dass es ein verzwicktes mörderisches Verwirrspiel ist. Was ist im Herrenhaus zu Mapleton wirklich passiert? Wohin wurde Sir Vernon beordert? Und können die Ermittler die Fäden entwirren?


Ich mag Weihnachtskrimis und lese diese gerade zu der Zeit, unheimlich gern und der Dumont Verlag bringt jedes Jahr ein neues Schätzchen raus, somit musste ich natürlich auch nach Mapleton reisen. Das Cover ist wieder ein Träumchen und auch der Inhalt verspricht eine spannende Lektüre. Ob mich dieser Krimi auch begeistern konnte, erzähle ich euch nun.

Den Anfang bestreitet die weihnachtliche versammelte Gesellschaft und nimmt uns bei ihrer Feier mit. So dinieren wir hervorragend, sind verwundert, dass der Gastgeber uns verlässt, und versuchen doch das Beste daraus zu machen. Bis ein Schrei alles durcheinanderbringt und die Gäste aufscheucht. So findet man das Haus in Aufruhr und der erste Tote wird gefunden, der Butler wurde vergiftet. Aber allein beim Butler fangen schon die Überraschungen an und es sollen noch einige folgen. Die Polizei wird gerufen, aber auch diese wird wieder abgezogen, denn das Scotland Yard übernimmt, und somit verlassen wir das Chaos und verfolgen Anthony Bathurst bei seinen Ermittlungen. Klingt nach einem riesengroßen Verwirrspiel und das ist es auch.

Auf den ersten Seiten fiel es mir schon schwer, allen Personen ein Gesicht zu geben, zu viele Namen, zu viele Positionen und das machte mir den Anfang etwas schwer. Ein bisschen fühlte ich mich zuerst an den Film „ Eine Leiche zum Dessert“ erinnert, aber das klang schnell ab, denn der Humor fehlte, was aber auch total nicht gewünscht war. Es ist ein ganz klassischer Krimi im Stil von Agatha Christie oder Sir Arthur Doyle und hier kommen wir nämlich zum Ermittler Anthony Bathurst, der beschreitet nämlich den größten Löwenanteil der Geschichte. Er stellt die Fragen, er findet einiges mächtig interessant und er ist das Genie, das den Fall lösen wird, daran lässt er gar keinen Zweifel.

Ich glaube, man merkt schon, dass ich mit der Geschichte nicht ganz warm geworden bin. Am Anfang waren mir einfach zu viele Figuren auf einmal, dass ich diese nicht immer von Namen her wusste, wer das noch einmal war. Aber daran hatte ich mich gewöhnt und verfolgte die Geschehnisse im Haus mit großem Interesse. Natürlich tauchte dann die Polizei auf und hier war schon von Anfang an klar, die kann so einen Fall nicht lösen, hier muss der große Ermittler ran und somit wurde die Bühne für Anthony Bathurst bereitet. Tja, und der Kerl blieb mir unsympathisch. Sehr arrogant, über den Dingen stehend, affektiert und absolut spannungslos und somit quälte ich mich etwas durch die Geschichte.

Ohne Frage die Verwirrungen waren wirklich gut eingefädelt und liessen lange auf die Lösung warten, es gab immer einen Happen Neues und Überraschendes, aber der Weg dahin, war nicht nach meinem Geschmack. Der Stil, ganz klar klassisch angelegt, die Figuren passten in die Zeit und in dem Rahmen, aber leider blieb es auch etwas farb- und fadenlos. Wir folgen also Anthony Bathurst bei seinen Ermittlungen auf Schritt und Tritt, der bei seinen Befragten freundlich und höflich erscheint, er ist der wohlerzogene Mann. Für den Leser allerdings bleiben seine Gedanken verborgen, er stellt fragen und wir hören, das ist aber interessant und denken unseren Teil. Das ist zuerst noch okay, aber es zieht sich durch die komplett restliche Geschichte. Ich empfand es ein bisschen als Egoshow des Ermittlers, vielleicht bin ich aber auch zu streng.

Der Autor ist eine Wiederentdeckung, denn Bryan Flynn hat zu seinen Lebzeiten über fünfzig Kriminalromane geschrieben und gehörte mit zum goldenen Zeitalter des Detektivromans. Sein Held ist Anthony Bathurst und leider ist dieser nicht ganz nach meinem Geschmack. Für mich kann er nicht mit Miss Marple oder Holmes mithalten und bleibt mir nur als borniert in Erinnerung. Eigentlich Schade, denn der Fall hatte es wirklich in sich.

Die Morde von Mapleton können wirklich mit einigen Überraschungen aufwarten und verwirren. Wer es ganz klassisch mag und diesen Detektiven eine Chance gibt, hat hier eine Krimiperle gefunden. Für mich war es okay, aber ich kenne es auch besser.

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Rezension zu "Die Morde von Mapleton" von Bryan Flynn

Die Morde von Mapleton
StephaniePvor 2 Monaten

Sir Eustace Vernon hat am Weihnachtsabend mehrere Personen aus seinem privaten Umfeld zu einem Dinner eingeladen. Nachdem der Gastgeber eine Nachricht in einem Knallbonbon gefunden hat, zieht er sich in sein Arbeitszimmer zurück. Da Eustace mehrere Stunden nicht mehr auftaucht beginnen sich seine Gäste zu sorgen und als dann auch noch der Butler ermordet aufgefunden wird, schalten die Gäste Scotland Yard ein. Die Ermittler Kemble und Bathurst stellen schnell fest, dass in Eustaces Haus vieles auf den ersten Blick anders wirkt, als es letztendlich ist.


Brian Flynns Weihnachtskrimi konnte mich leider nicht überzeugen. Die Handlung hat sich sehr stark in die Länge gezogen und die Spannung blieb durchgehend, selbst bei den Morden, sehr gering. Ich fand das Buch so langatmig, dass ich mich stellenweise überwinden musste weiterzulesen und konzentriert zu bleiben. Zudem erschienen mir ausnahmslose alle Protagonisten zu blass, stellenweise konstruiert und daher absolut unglaubwürdig. Die Ermittlungen waren langatmig und mir wurde auf zu viel Belangloses eingegangen. Die Auflösung war zwar unerwartet, aber dennoch alles andere als spannend. Aus diesem Grund konnte auch sie mich nicht überzeugen.


FAZIT:
 „Die Morde von Mapleton“  ist ein langatmiger Weihnachtskrimi, dem komplett die Spannung fehlt. Zudem sind die Protagonisten blass und die gesamte Handlung unglaubwürdig. Ich musste mich durch das Buch kämpfen und bleibe enttäuscht zurück. Daher kann ich leider nur 1 Stern vergeben!

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