Bryan Lee O'Malley Scott Pilgrim

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Inhaltsangabe zu „Scott Pilgrim“ von Bryan Lee O'Malley

Scott's is living with his roommate Wallace Wells. He's still playing in a mediocre rock band named Sex Bob-omb. And most importantly, he's still dating the lovely Ramona Flowers while working his way through the gaggle of superpowered, superstylish, superevil ex-boyfriends determined to take him down. But something is different.

Wahnsinn.

— Admiral
Admiral
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  • Das verrückte Leben eines (fast) normalen Kanadiers.

    Scott Pilgrim
    Admiral

    Admiral

    Durchgeknallt - unlogisch - wahnsinnig - grandios. Darf ich direkt meine Meinung mit diesen paar Worten ausdrücken ? Ein amerikanischer im japanischen Mangastil mit japanischen Ideen vermischt. Der Hauptcharakter heißt Scott Pilgrim (welch Überraschung !) und hat ein Problem mit seinem Leben klar zu kommen. Er begegnet der mysteriösen und regelmäßig Kleidung (im Comic sonst ungewöhnlich) und Haarfarbe ändernde Ramona Flowers - die ebenfalls ein kleines Problem dabei hat, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. So muss Scott, wenn er wirklich mit ihr zusammenbleiben will, ihre 7 Evil Ex-Boyfriends besiegen, die eine Liga gegründet haben, um Ramonas künftiges Leben zu bestimmen. NATÜRLICH will und schafft er das. Wie auch anders ? Er ist nunmal Scott Pilgrim. Aber der Weg dorthin ist gepflastert mit Videogames, bissigen Kommentaren seines schwulen besten Freundes, Subspace-Reisen, schwierigen Bandproben, Freundschaften, Feindschaften, Verrat, Liebe, Verwirrung, Hass, Freude, Verzweiflung, Menschen, die ihn Loot (spätestens hier sind nicht-Zockernerds wohl raus) zerspringen, und Schwertern, die wahlweise in Kleidern hübscher Sängerinnen oder im eigenen Bauch versteckt sind. Wie kommt man auch diese neuen krassen Ideen ? Wie kommt man darauf, alte Ideen auf diese neue verrückte Art zusammenzuschreiben ? Keine Ahnung was beides angeht. Aber eines weiß ich: der Comic ist genial. Man kann ihn als einzige Parodie auf das Zockernerdtum verstehen oder umgekehrt als einen einzigen Insiderwitz für eben diese Gruppe. Die Zeichnungen sind liebevoll/japanisch inspiriert mit einem deutlichen eigenen Anteil; die Charaktere sind gut und glaubhaft charakterisiert; die Welt ist in sich geschlossen meistens nachvollziehbar; die Handlung ist total bekloppt. Wundervoll ! Noch eine kurze Notiz zum Film. Den habe ich nämlich zuerst gesehen. Und er war ganz gut. Aber gott sei dank habe ich separat durch eine externe Empfehlung die Comics gelesen, denn (für mich zumindest) haben Film und Comic echt nur wenig gemeinsam. Der Comic ist stellenweise so völlig anders ! Und das wahrlich zum Guten.

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