Bryan Smith Todesgeil

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Inhaltsangabe zu „Todesgeil“ von Bryan Smith

Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen … Bryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Fans von hartem Horror a la Richard Laymon, Jack Ketchum oder Brett McBean können hier bedenkenlos zugreifen. Bryan Smith schlägt voll zu – unter die Gürtellinie! Bryan Smith – der Slasher-König endlich auf Deutsch! Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Tod, Sex und pure Gewalt gemischt mit ein bisschen Story.

— life_of_magnolia
life_of_magnolia

Zu langatmig, zu wenig Spannung und Story

— KyraCade
KyraCade

Fuck Yeah. Roxie I love you <333 Der perfekte Anteil Anspruch, Blut und Sex! :P

— LeseBlick
LeseBlick

Ziemlich durchgeknallt...

— Zinu
Zinu

Ein genialer Horrortrip! Nichts für schwache Nerven!

— heike_herrmann
heike_herrmann

Ein durchgeknalltes Buch voller Psychos...^^

— Virginy
Virginy

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  • Tod, Sex und pure Gewalt

    Todesgeil
    life_of_magnolia

    life_of_magnolia

    07. August 2017 um 12:49

    Nach meinem 2. Festa Buch habe ich so langsam verstanden, dass es bei diesem Verlag hauptsächlich um Tod, Sex und pure Gewalt geht und deswegen kann ich Festa Büchern nur denen empfehlen, die auf Horror und Gewalt stehen.Ich kann mir schon vorstellen, dass es nach einer Weile eintönig wird, denn so wie auch bei diesem Buch, ist jede weitere Handlung darauf bedacht, eine weitere Szene voller Sex und/oder Gewalt zu bieten.Dennoch ist die Geschichte spannend und während man Rob und Roxie bei dem Trip begleitet, fragt man sich wie das alles nun ausgehen soll.Außerdem bietet auch dieser Bryan-Smith eine mysteriöse Komponente - Lulu. Die Frage ist, ob Lulu wirklich existiert (Fantasy Part) oder ob es einfach eine Wahnvorstellung ist. Das Ende des Buches macht Lust auf mehr, denn ich will dann doch schon wissen, wie es weitergeht. 

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  • Abgebrochen aus Langeweile

    Todesgeil
    KyraCade

    KyraCade

    17. June 2017 um 15:36

    Rob möchte eigentlich nur tanken und sein Leben weiterleben, doch dann wird ihm eine Waffe an den Kopf gehalten und er soll einem anderen Auto folgen. Dabei lernt er seine Entführerin kennen und wird immer stärker von ihr angezogen – schließlich gefällt ihm ihre knallharte, tödliche Lebensweise und er schließt sich ihr gerne an… Bryan Smith, oder vielleicht sollte man besser sagen, dass es hier der Festa Verlag ist, schafft es immer wieder, spannende und mitreißende Klappentexte abzudrucken, die einen geradezu zwingen, das Buch zu kaufen. Leider kann er aber gar nicht halten, was er verspricht. Dabei muss ich gestehen, dass Smith mich persönlich gar nicht anspricht, wohl aber seine verdiente Fangemeinde hat und ein guter Horrorautor ist. Für mich nur nicht. Das dritte Smith-Buch, das ich abgebrochen habe, ist Todesgeil – und es wird mein letztes sein. Was macht er denn, dass ich damit nicht klar komme? In meinen Augen gelingt es Smith nicht, stringent Spannung aufzubauen. Er hat mehrere Schauplätze und Protagonisten, die im Laufe der Geschichte alle eine Verbindung miteinander haben – das ist gut, nicht neu und gefällt mir normalerweise auch. Problematisch ist nur, dass Smith eine sehr langweilige Erzählart präsentiert, die nicht mitreißt und Höhepunkte komplett auslässt. Man erfährt zu wenig, es wird nicht spannend, es fehlt das Highlight des Kapitels, der Cliffhanger, der die Ausblendung und den Wechsel der Handelnden im folgenden Kapitel zu einer nervenaufreibenden Unterbrechung werden lässt. Stattdessen plätschert alles so trivial dahin und wird plötzlich mit Aktionen gespickt, die keine Grundlage haben, keine Begründung, keine Berechtigung. Warum werden plötzlich andere erschossen? Natürlich ist es eine Machtdemonstration, die zeigen soll, zu was die Protagonistin fähig ist. So weit, so unlogisch, denn die Tat an sich geschieht unmotiviert. Hier hätte es mehr Spannung, mehr Erklärung, mehr Verrücktheit und Psychopathie gebraucht – doch es kommt nichts. Bryan Smith ist sicherlich kein schlechter Autor, nur für mich ist er unfertig, langweilig, lustlos. Dennoch spreche ich die Empfehlung für alle Liebhaber von krasseren Thrillern mit Horrorelementen aus, Smith eine Chance zu geben.

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  • Ein genialer Horrortrip! Nichts für schwache Nerven!

    Todesgeil
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Als Rob seinen Wagen voll tankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen ... Bryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Meine Meinung: Nach "Verkommen", war dies der zweite Thriller den ich von Bryan Smith gelesen habe. Auch hier, ließ er mich mit großer Begeisterung zurück. Man muss anmerken, das man diese Art von Bücher mögen muss. Wenn man sich allerdings ein Buch aus dem Festa-Verlag zulegt, muss dies einem jedoch schon klar sein. Denn Festa-Bücher sind "GEWALTig", im wahrsten Sinne des Wortes. Mir war es mal wieder nach solch einem Schocker und ich wurde nicht enttäuscht. Die Story trieft vor ganz bösen Menschen, Gewalt, Sex und Blut. Das 20 jährige Gothicgirl - Roxie- ist das Böse in menschlicher Gestalt. Solch eine skrupellose, kaltblütige Mörderin, ist mir noch nicht oft untergekommen und das will was heißen. Die Verwandlung von Rob, den jungen Kerl, den sie kidnappt und der ihr später hörig wird, war interessant zu verfolgen. Sein innerlicher, hormongesteuerter Kampf mit sich selbst und seinen Gefühlen, war zwischen den Gewalt- und Sexszenen abwechslungsreich. Julie taucht auch irgendwann ins Geschehen ein. Schon früh merkt man, das sie eventuell noch gestörter und skrupelloser als Roxie zu sein scheint - und das Mädel ist erst 17 und äußerst pervers und krank im Kopf... Apropos krank im Kopf - denn das, sind in dieser Story irgendwie fast alle. Die meisten haben extreme Vorlieben, seien es nun die oben drei genannten Personen, oder die Jugendclique, auf die es Roxie abgesehen hat - im Endeffekt, haben alle einen Schlag weg. Aber, das ist auch gut so, denn so muss das einfach sein und hat mir sehr gut gefallen! Zum Ende hin, wartet die Story noch mit einer Überraschung auf, mit der ich nicht gerechnet habe...alles in allem, wurde ich exzellent unterhalten! Fazit: Für Fans der extremen Literaturkunst, des Festa- Verlags oder Richard Laymon, ist diese Story absolut zu empfehlen! Für Leute mit einem schwachen Magen, rate ich jedoch ab, denn hier geht es hammerhart zur Sache!

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    • 2
    Floh

    Floh

    28. August 2015 um 12:27
  • Sehr ins Detail gehender Schocker.

    Todesgeil
    leseratte69

    leseratte69

    07. April 2015 um 18:05

    Gastrezension von Karl (meiner besseren Hälfte) Klappentext Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen … Bryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Fans von hartem Horror a la Richard Laymon, Jack Ketchum oder Brett McBean können hier bedenkenlos zugreifen. Bryan Smith schlägt voll zu – unter die Gürtellinie!(Quelle Festa Verlag) Über den Autor Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller. Meine Meinung Story Das junge Gothikgirl Roxie entführt den ahnungslosen Rob und begibt sich mit ihm auf eine blutige Jagt auf ein paar Jugendliche, nur weil diese sie auf Grund ihres Aussehens, beleidigt haben. Was folgt ist eine Orgie aus Gewalt, Folter, Mord und Sex. Während Rob anfänglich sich noch dagegen sträubt, lässt er sich immer mehr in den Strudel hineinziehen, bis es auch für ihn kein Zurück mehr gibt. Der Slasher-König Bryan Smith hat sich in diesen Roman einer Story angenommen die frei von Fantasy oder Horror Elementen ist. Dadurch entsteht eine Geschichte, die tatsächlich so geschehen sein könnte. Dabei geht Bryan Smith wieder einmal sehr ins Detail, was man ja auch von einem Slasher-Autor erwartet. Ich erlaube mir kein Urteil ob das sein muss, es ist halt eine Form von schriftstellerischer Freiheit. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen und die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Charaktere Neben Rob und Roxie, handelt das Buch noch von den Jugendlichen, sowie von einem weiteren Paar, dass mordend durch die Lande zieht. Als Leser schwankt man zwischen Akzeptanz und einer distanzierten Haltung, nicht nur gegenüber den Gewalttätern Mein Fazit Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde auch im Gegensatz zu dem Roman Verkommen, von Bran Smith ( Festa-Verlag), eine schriftstellerische Steigerung zu sehen, die Geschichte ist alles andere als oberflächlich und man sollte sie auch nicht auf die Slasher Elemente reduzieren. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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  • Wenn die Klapse Ausgang hat...

    Todesgeil
    Virginy

    Virginy

    01. March 2015 um 02:31

    Eigentlich will Rob nur tanken, dabei fällt ihm ein scharfes Gothic-Girl auf. Als sie zu ihm herüberschlendert, kann er es kaum glauben, doch dann bedroht sie ihn plötzlich mit einer Waffe. Roxie, so stellt sie sich ihm vor, will, das er einen Wagen verfolgt, damit sie die Insassen umbringen kann und schon bald merkt Rob, das mit ihr nicht zu spaßen ist, denn Leichen pflastern ihren Weg. Trotz allem macht sie ihn an und auch Roxie scheint Gefallen an ihm zu finden, denn sie läßt ihn am Leben... Und dann ist da noch Julie. Sie will sich nur das Geld vom Babysitten beim Nachbarn abholen und ihn nebenbei noch ein bißchen anmachen, wenn seine Frau nicht da ist, doch alles kommt ganz anders. Anstatt zu flirten, landet Julie mitten in einem Albtraum, denn 2 Irre haben gerade die Nachbarsfamilie umgebracht und entdecken sie. Einen kann sie töten, der andere wirft sie in den Kofferraum eines Autos und braust mit ihr davon... Irgendwie scheint jeder, oder zumindest fast jeder in diesem Buch mehr oder weniger durchgeknallt zu sein und so ist klar, das es mächtig krachen wird, wenn man erst einmal aufeinander trifft. Aber wer ist verrückt genug, sich gegen die anderen durchzusetzen? Zur Vorwarnung, normale Menschen gibt es hier so gut nicht, jeder ist gestört, der eine mehr, der andere weniger. Das sich der Weg so vieler Irrer kreuzt ist (hoffentlich) recht unwahrscheinlich, trotzdem weiß das Buch zu unterhalten und wer es blutig mag, kann hier ruhig mal einen Blick riskieren...

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  • Bitte lass es das nicht wirklich geben.

    Todesgeil
    Krimifee86

    Krimifee86

    14. April 2014 um 13:10

    Inhalt: Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen … Cover: Das Cover finde ich echt gut! Es wirkt nicht wirklich unheimlich, aber schon irgendwie mysteriös, wenn man das so sagen kann. Ein Mädchen, das durch ein Feld oder über eine Wiese läuft. Eigentlich ein schönes Bild, das vielleicht nicht unbedingt zu einem Horror-Buch passt. Schreibstil: Da gibt es nichts zu meckern. Was ich eine gute Idee fand, war, dass der Autor nicht nur aus verschiedenen Perspektiven (also Roxy und Rob, die vier verfolgten Jugendlichen,…) erzählt, sondern auch zwischendurch in Form eines Blogs. Der Blog des durchgeknallten Girls, womit er einen am Anfang natürlich ein wenig foppt.  Die Story: Ich hoffe, dass dieses Buch unrealistisch ist! Das hoffe ich wirklich. Natürlich gibt es viele Psychopathen auf der Welt. Aber so extreme Psychopathen? Bitte nicht. Die Story war etwas mau. Naja, was heißt mau. Man konnte am Anfang nicht wirklich nachvollziehen, warum Roxie die vier Jugendlichen unbedingt verfolgen muss. Und vor allem nicht, warum sie Rob am Leben ließ. Das löst sich natürlich nach und nach auf und macht dann auch irgendwann Sinn. Alles in allem fand ich die Story dann auch gar nicht mehr so schlecht, sondern im Gegenteil recht gut. Und ja, ich bin naiv, aber ich hätte mir tatsächlich ein kleines bisschen mehr Happy-End erhofft. Fazit: Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nicht so ganz weiß, was ich von diesem Buch halten soll. Es wird einem viel Blut versprochen. Das ist auch definitiv viel geflossen. Aber man hat oft nicht erfahren, warum. Oft war einfach die Rede von „Das was er / sie xy zugefügt hatte, war unaussprechlich.“ Ich meine, das, was uns verraten wurde, war schlimm genug und ich bin wirklich nicht traurig, dass nicht auf alles eingegangen wurde. Aber ich hatte mir eben noch viel mehr „Schockmomente“ versprochen. 

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  • Schade eigentlich

    Todesgeil
    jimmygirl26

    jimmygirl26

    06. July 2013 um 17:23

    Dieses Buch ist wirklich sehr brutal und nicht schlecht geschrieben, nur hat es sich beim lesen gezogen wie Kaugummi so das ich nach einigen Seiten aufgehört habe. Die Geschichte hat einige Handlungsstränge die aber nicht störend sind. Für Leser mit eher schwachem Magen Finger weg von diesem Buch die Morde werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Schade ich hab mich echt auf das Buch gefreut war wohl nix.

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    Costarina

    Costarina

    21. January 2013 um 13:00

    Hmmmm....Schwierig über "Todesgeil" eine Rezension zu schreiben. Nach meinem ersten Buch von Bryan Smith "Verkommen" war ich wirklich gespannt, ob der Autor es noch toppen kann... Und ich wurde leider sehr enttäuscht! Denn ich finde, dass Todesgeil keine Handlung vorweist, sondern nur eine sinnlose Aneinanderreihung von Morden und Sex... Jeder mit jedem und dann bringt man mal den um, und zum Spaß mal den... Warum eine der Hauptpersonen Roxie das macht - darauf wird nicht weiter eingegangen. Warum auch? Man kann das ganze ja mit weiterem Lesbengetue und Abriss-Parties füllen. Vielleicht ist dieses Buch eher für die ganz jungen Leser (damit meine ich jetzt keine Teenies, dafür ist das Buch viel zu brutal) geeignet, die sonst mit Literatur nix am Hut haben. Da kann man zur Abwechslung mal das "Kettensägen-Massaker" im TV gegen ein ebenso brutales und widerliches Buch tauschen! Versteht mich nicht falsch - Ich lese auch gerne Horror und den ein oder anderen Trash-Roman - Aber zwischendrin auch eine in sich stimmige Handlung wäre toll :-)

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    romanasylvia

    romanasylvia

    13. December 2012 um 06:33

    Ennnnnnnnndlich fertig mit dem Buch. Obwohl es nicht soviele Seiten hat, hab ich doch recht lange gebraucht. Wirklich vom Stuhl hat es mich nicht gehauen. Für schwache Nerven ist es nicht unbedingt geeignet, aber ich finde wirklich viel Sinn von der Handlung her hat das Buch nicht gehabt.

  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    MaryLouise

    MaryLouise

    22. November 2012 um 19:55

    >>> Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen … <<< (Klappentext) Ersteinmal, bevor ich anfange zu rezensieren, möchte ich mich recht herzlich bei Frank Festa vom Festaverlag bedanken, dass er mir aufgrund meiner Nachfrage dieses Buch als Rezensionsexemplar zugesendet hat! Daaaanke Frank!!! Eure Bücher sind sooo toll .. ♥ Immer wieder sehr, sehr, sehr gerne!! :D Cover Hach, ich liebe die Cover der Bücher aus dem Festa-Verlag! So schön düster und sie spiegeln immer die Stimmung im Buch wider. Die Person auf dem Cover... ich nehme jetzt einfach mal freiweg an, dass das jenes Gothicgirl aus dem Klappentext ist. Roxy - oder Missy?.. ;) Erster Teil des Prologs: "Tagebuch eines durchgeknallten Girls Blogeintrag vom 27. März Heilige Scheiße, dieser alte Sack sieht so komisch aus mit seinem verdammten abgeschnittenen Ohr. OH MEIN GOTT." Inhalt Wie auch schon im Buch "Verkommen" von Bryan Smith, werden hier mehrere anscheinend einzelne Geschichten zu einer großen komplexen Story verflochten. Ich persönlich finde, dass dieses mal nicht ganz sooo viel Gewalt vorherrschend war, wie in "Verkommen", aber dafür war das was da war unglaublich eklig und ziemlich krank! O_ö''... Bryan Smith muss echt ein paar düstere Gedanken haben, um sich so etwas auszudenken... xD Wahnsinn! Das Gothicgirl - welches sich Roxy nennt - wurde von einem jungen Mann, der mit ein paar Freunden einen Urlaub machen will, sagen wir einmal gemobbt. Das hat diese an ihre Jugend erinnert und deshalbt wurde sie so wütend, dass sie den Wunsch hegte, den jungen Mann und auch seine Freunde umzubringen. Rob wird ihr Komplize ohne, dass dieser das so wirklich will, aber eine wirkliche Chance hat er nicht sich gegen Roxy zu wehren. Irgendwann will er es auch nicht mehr.. Also, was ich definitiv sagen kann ist, dass weitaus mehr Leute umgebracht werden, als in "Verkommen" (Sorry, dass ich immer Vergleiche.. :) ), aber die meisten Morde geschehen eher im Hintergrund.^^ Aber ich bin der Meinung, dass alles wie von Smith gewohnt blutig ist und es nur so nach kranken Mordgelüsten strotz. Schreibstil Der Schreibstil ist wie gehabt super! Man ist mitten in der Story (und ich hab während der Busfahrt gelesen und natürlich bin ich zwei Haltestellen zu weit gefahren... ohne Mist.. xDD) und fühlt irgendwie - so krank es auch klingen mag - mit allen mit. Das Einzige was mich ab und an gestört hat (das war aber wirklich selten der Fall) war, dass der/die Übersetzer/in oder Lektor/in - wer auch immer, ich möchte niemandem spezifisch etwas unterstellen xD - manchmal die Namen vertauscht hat... anstatt Emily.. keine Ahnung... Zoe oder so geschrieben hat... Das kam glaube ich nur zweimal vor, aber es hat mich doch sehr stocken lassen. x'D Fazit Also, langes rumgeschwafel wird mir nicht bezahlt - allerdings wird mir gar nichts bezahlt..... xD Na ja egal. Um auf jeden Fall auf den Punkt zu kommen möchte ich sagen, dass "Todesgeil" für mich nicht gaaaanz an "Verkommen" heranreicht,

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    16. October 2012 um 11:43

    „Ich bringe nicht jeden Tag Leute um. Scheiße, manchmal vergehen Monate, ohne dass ich jemanden umlege. Dann passiert etwas, irgendetwas, was es auslöst, so wie heute Morgen, um das verdammte Gemetzel geht los. Es ist etwas, das einfach raus muss, danach bin ich wieder eine Zeit lang normal. Na ja … normal für meine Begriffe.“ INHALT An der Tankstelle steht plötzlich dieses sexy Gothic-Girl – Roxie - vor Rob, das ihm schon länger aufgefallen war. Mit vorgehaltener Waffe zwingt sie ihn, einem SUV zu folgen, in dem sechs College-Kids auf dem Weg zu einem feuchtfröhlichen Kurzurlaub in einem Strandhaus am Myrtle Beach sind. Einer der Typen hatte sie gerade noch in dem Einkaufszentrum blöd angemacht und so ihren Zorn geweckt. Also würden Roxie und Rob die Teens verfolgen und töten. Es wäre für Roxie schließlich nicht das erste Mal, dass sie ein Blutbad anrichtet. Unterwegs kreuzen die beiden außerdem die Wege des todesgeilen Psychopathen Zebulon, der sich von einer Stimme in seinem Kopf lenken lässt, und der durchgeknallten Göre Julie. „Zwei weitere Dinge unterschieden Clyde von gewöhnlichen durchgeknallten Pennern: 1. Er war vollkommen nackt. 2. Um die Finger seiner rechten Hand waren zahllose Strähnen einstmals üppigen blonden Haars geschlungen, das nun von geronnenem Blut völlig verklebt war. An den Haaren hing der abgetrennte Kopf einer attraktiven jungen Frau.“ MEINUNG Abwechselnd verfolgt Smith den Amoklauf von Roxie und ihrem unfreiwilligen Begleiter Rob, die – ebenfalls nicht ganz jugendfreien – Erlebnisse der Collegekids und den blutigen Weg des aus der Anstalt entflohenen Irren Zebulon, der unterwegs ebenfalls eine Gefährtin findet. Selbstredend kreuzen sich die Wege der einzelnen Parteien früher oder später (wieder) und das Aufeinandertreffen von Roxie und den Collegekids, die als Auslöser der Geschichte auf ihr rumgehackt haben, bildet den Höhepunkt einer ganzen Reihe unappetitlicher Bluttaten. Dennoch spult Bryan Smith hier keine plumpe Aneinanderreihung von Schlachtungen ab – im Gegenteil blendet er hier im direkten Verglich zu ähnlich gelagerten (auch eigenen) Büchern recht schnell ab – sondern nutzt die Zeit zwischen den Gewaltspitzen zur durchaus gelungenen Charakterisierung und Entwicklung seiner Figuren. Darüber hinaus garniert er die Story noch mit einer ganzen Reihe unerwarteter Wendungen, so dass der Handlungsverlauf immer wieder Haken schlägt, und des Öfteren eine Neubewertung der Ereignisse notwendig ist. Dabei gelingt es ihm dennoch, das Ziel nicht aus den Augen zu lassen. Dankenswerterweise verzichtet Mr. Smith in TODESGEIL auch auf ein übernatürliches Element, das z.B. sein VERKOMMEN erheblich geschwächt hat. Nach Brett McBeans DIE MUTTER ein weiterer Kandidat für eine Neuauflage bei Heyne Hardcore. Die Titelgrafik verwendet ein Bild von Shutterstock, das vom Festa-Grafiker wieder passend bearbeitet und mit dem Bryan Smith-Layout überzogen wurde. Man könnte hier den tanzenden Clyde aus Zebulons Einführungsszene erkennen. Das Taschenbuch wurde in Festa-Lederoptik gefertigt, ist sehr gut gearbeitet und sieht auch nach dem Lesen noch aus wie neu. FAZIT Geradliniger und blutiger Thriller mit einigen effektvollen Storytwists. Bisher der beste Bryan Smith bei Festa.

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    30. August 2012 um 12:43

    GESTALTUNG: Das Cover ist bis auf den grünlichen Autorennamen, der sehr groß hervorgehoben wird, ziemlich dunkel und düster. Der Titel "Todesgeil" wird eher in die Ecke gedrängt und vom Namen des Autors verdrängt. Man kann eine Gestalt erkennen, die meiner Meinung nach männlich ist. Ich tippe mal, dass es Zeb ist, der stinkende Psychopath, der von der Psychiatrie ausgebrochen ist. Er hat die Arme ausgebreitet und steht in einem Feld oder einer Wiese. Das Titelbild erinnert mich an eine Szene aus dem Buch. INHALT: Rob ist an einer Tankstelle und entdeckt ein sehr hübsches junges Mädchen, ein sogenanntes Gothic Girl. Er findet sie total sexy und starrt sie die ganze Zeit an. Das Mädchen, mit dem Pseudonym Roxie macht ein paar Schritte auf ihn zu und hält ihm plötzlich einen Revolver an den Körper. Das Mädchen droht Rob und somit muss er ihr gehorchen, in sein Auto steigen und mit ihr davon fahren. Rob ist die ganze Zeit unter ihrer Gewalt und begibt sich somit auf eine Reise des Schreckens. Er stellt mit Entsetzen fest, dass Roxie nicht normal ist und ihre Leidenschaft das Morden ist. Was soll Rob nur tun, er empfindet ekel und gleichzeitig findet er das Mädchen sexy...... PERSONEN: Rob und Roxie sind eine Gruppe. Roxie entführt Rob an einer Tankstelle und egal wo beide auftauchen hinterlässt sie eine Spur des Todes und der Verwüstung, denn sie genießt das Morden, umso blutiger, umso besser. Rob geht das Ganze ziemlich an die Substanz, aber wehren will er sich dennoch nicht gegen Roxie und ihre Brutalität, welche auch ihm gegenüber nicht harmlos ist. Zeb und Clyde sind beide Psychopathen, wie es nicht besser sein könnte, Zeb hat eine imaginäre Freundin, Lulu. Clyde ist total krank und pervers. Auch Zeb kennt bei seinen Perversionen keine Grenzen. Julie ist ein sechzehnjähriges Blondchen, welches es faustdick hinter den Ohren hat. Dann gibt es noch die Jugendgruppe, bestehend aus Zoe, Emily, Annalisa, Sean, Joe und Chuck. Die Gruppe hat sich auf den Weg nach Myrtle Beach gemacht um dort ihre Sommerferien zu verbringen, verknüpft mit Alkohol, Sex und Orgien. FAZIT: Zunächst finde ich das Cover sehr gelungen, durch den hervorgehobenen Autorennamen und dem düsteren Titelbild weiß man gleich worauf man sich bei diesem Buch einlässt, nämlich auf eine perverse und abartig geile Geschichte. Mit dieser Story hat Bryan Smith wirklich den Titel "Slasher-König" verdient. Die Inhaltsangabe hat mich ehrlich gesagt nur ein bisschen auf das Buch neugierig gemacht, so richtig aufmerksam geworden bin ich eher durch die Rezensionen von anderen Lesern. Die Geschichte an sich ist eine hervorragende Idee mit einer wunderbaren Umsetzung und einem überraschendem Ende. Am Anfang der Geschichte, bis zur Mitte hin, war die Story total ekelerregend und abstossend, dennoch konnte man nicht mit dem Lesen aufhören. Gleich auf der ersten Seite geht es aufregend los und diese Spannung hört nicht auf, sondern steigert sich bis zum Schluss hin. Teilweise brauchte ich aber dennoch eine Verschnaufpause, da wirklich harte Sachen dabei waren, wo ich dachte mein Herz bleibt stehen oder mein Mittagessen bahnt sich einen Weg nach oben. Ich fand die Mischung genau richtig, ich bin eben nur teilweise an meine Grenzen gestoßen. Die ganze Geschichte lässt sich flüssig und sehr schnell lesen, so dass man das Buch in weniger als 2 Tagen durchgelesen hat. Es gibt sehr viele unterschiedliche Personen und Gruppen, die Sichtweisen ändern sich von Kapitel zu Kapitel, was ich sehr gut finde, so baut sich eine Spannung auf, die einem Gänsehaut verleiht. Die Protagonisten sind meiner Meinung dennoch Rob und "Roxie". In der Geschichte wimmelt es von Psychopathen (herrlich!), was mir gut gefallen hat war, dass endlich mal eine Frau total krank im Kopf ist und die Hosen anhat! Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der nicht auf harmlosen Horror steht, sondern auf eine richtig brutale, perverse und skrupellose Geschichte, die einen nicht mehr schlafen lässt! Dies wird auch sicherlich nicht mein letztes Buch von Bryan Smith sein, ich denke er wird sogar einer meiner Lieblingsautoren. LEST DIESES BUCH!

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    BeckyHH

    BeckyHH

    24. August 2012 um 09:43

    Zum Buch Rob steht gerade an der Tankstelle um seinen Chevrolet vollzutanken als er Roxie sieht. Ein Gothic Girl auf der anderen Straßenseite, die auch noch genau auf ihn zusteuert. Während sie vorhat ihn zu entführen, ist er zu sehr in Gedanken und merkt daher nicht, welche Gefahr ihm droht. Erst als sie ihm eine Pistole in die Rippen drückt, wird ihm klar, was geschieht. Mit Handschellen ans Lenkrad gefesselt, starten sie ihre skurrile Tour nach Myrtal Beach. Zeitgleich ist eine Gruppe Jugendlicher unterwegs. Einer von ihnen ist dem Gothic Girl in einem Supermarkt begegnet und hat sie dumm von der Seite angemacht. Die Gruppe setzt ihre Reise nach Myrtal Beach fort und ahnt nicht, dass ihnen bald ein bekanntes Gesicht ganz dicht auf den Fersen ist. Auch liest man die Geschichte vom Serienkiller-Duo Zeb und Clyde, die wahllos Opfer abschlachten und sie nach ihrem Tod sexuell Missbrauchen. Als Julie, die Babysitterin der von dem Duo ermordeten Familie, die beiden Killer dabei erwischt, wie diese sich an der Familie vergehen, keimen ungeahnte Gedanken und Gefühle in ihrem Kopf auf. Wird Rob den Horrortrip mit Roxie überleben? Was passiert mit den Jugendlichen und erreichen sie Myrtal Beach? Welche Gedanken sind es, die Julie durch den Kopf gehen und was passiert mit ihr? Meine Meinung In diesem Buch ist genau das drin, was draufsteht. Nämlich Horror vom Anfang bis zum Ende! Bis auf ein paar kleine Verschnaufpausen, ist das Buch voller Szenen der Quälerei und Grausamkeiten. Allerdings im positiven Sinne, denn die Szenen sind teilweise so detailliert erzählt, dass ich (wie erhofft) eine Gänsehaut bekommen habe. Durch den Schreibstil des Autors konnte ich mir die Szenen bildlich vorstellen, was meinem Magen ehrlich gesagt manchmal gar nicht so gut getan hat. Man lernt die grausamste Seite des Menschen auf eine realistische Art und Weise kennen und ich bin überzeugt, dass es auf der Welt wirklich so kranke Menschen gibt. Der Rahmen der Story, nämlich das alle Darsteller (aus verschiedenen Gründen) auf dem Weg nach Myrtal Beach sind, ist eher schlicht, doch durch die kaum abreißende Spannung störte mich das kein bisschen. Ganz im Gegenteil, denn wenn die Story umfangreicher gewesen wäre, hätte ich sicherlich Schwierigkeiten bekommen, alles nachzuvollziehen. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die Szene, nachdem Roxie auf Zeb getroffen ist. Julie, seine „Begleitung“, ist nach dem Kampf widerspruchslos mit Rob und Roxie mitgefahren. An dieser Stelle im Buch, hatte ich noch einen Kampf zwischen den Frauen erwartet, da Julie ja zu dem Zeitpunkt bereits ihren „Spaß“ am Morden gefunden hatte. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist, dass das Ende vorhersehbar war. Ich wusste eigentlich schon 20 Seiten vor dem Ende wie es ausgeht. Da hätte ich mir noch einen kleinen Kick gewünscht. Dieses Buch ist auf jeden Fall nichts für Personen mit schwachen Nerven (und schwachem Magen). Aber alle die Horror mögen, werden meiner Meinung nach mit diesem Buch eine richtige Wahl treffen. Copyright © 2012 by Rebecca Humpert

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    dark_angel

    dark_angel

    31. July 2012 um 10:47

    Rob glaubt seinen eigenen Augen nicht. Während er seinen Wagen volltankt, taucht unversehens ein umwerfendes Gothic-Mädchen - Roxie - auf und hält ihm eine Pistole an den Kopf. Ehe er es sich versieht, hat Roxie ihn entführt. Sie braucht einen Chauffeur, um ein paar Jugendliche zur Strecke zu bringen, die sich über sie lustig gemacht haben. Was Rob aber noch weniger versteht: Er will bei ihr bleiben... Wer bereits in den Genuss von Bryan Smiths Bücher gekommen ist, weiß, was ihn erwartet: Bryan Smith erzählt unverblümt von allen möglichen Schrecken. Er liefert harte Psycho-Thriller-Kost, deren Inhalt nicht nur teilweise brutal und schockierend ist, sondern auch mit Zynismus und schwarzem Humor versehen ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die kurzen Kapitel steigern merklich das Lesetempo. Die Perspektive wechselt dabei zwischen mehreren Handlungssträngen, die erst später zueinander finden und im Endeffekt so nicht vorhersehbar ist. Bryan Smith gelingt es wunderbar, den Leser mit den verschiedenen Charakteren nicht zu überfordern. Vielleicht mag man über ihnen den Kopf schütteln oder sie belächeln. Doch sie kommen sehr glaubhaft rüber mit all ihren Stärken, Schwächen und Sehnsüchte. Und wer vielleicht Anfangs zur netten Sorte gehört, dürfte am Ende vielleicht sogar eine erstaunliche Wandlung durchmachen. Die fast stetige Aneinanderreihung von Brutalität und sexuellen Handlungen wirkt wie eine Fahrt in die Abgründe der menschlichen Psyche. Beispiel: Rob. Überwältigt von Roxies Brutalität ist er trotzdem nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen oder vor ihr die Flucht zu ergreifen. Selbst dann nicht, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt. Und anhand anderer Charaktere ist mehr als ersichtlich, dass das wahre Monster oft der Mensch selbst ist. Intensive, brutale und spannende Unterhaltung von Bryan Smith, der sich vor Autoren wie Richard Laymon oder Jack Ketchum nicht zu verstecken braucht.

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  • Rezension zu "Todesgeil" von Bryan Smith

    Todesgeil
    Sky

    Sky

    17. July 2012 um 20:24

    Gothicgirl mit Mordlust Als Rob das attraktive Gothicgirl Roxie sieht, gehen mit ihm die Gedanken durch und auch das Gothicgirl haut mit ihm ab. Mit seinen vollgetankten Galaxie wird er von ihr entführt, als Geisel und Chauffeur gleichermaßen. Mit der Knarre im Anschlag und mit Handschellen ans Auto gekettet, soll er eine Gruppe junger Menschen folgen, mit denen sie eine Rechnung zu begleichen hat. Und das Schlimmste: Er wehrt sich nicht einmal. Er denkt sogar an Sex mit ihr und seine Mitfahrerin weiß es ebenso. Doch die Fahrt entwickelt sich immer mehr zu einen Roadhorrortrip, derer Gewalt er sich nicht mehr entziehen kann. Denn Roxie bringt willkürlich Menschen um, weitaus schilmmer als er es sich in seinen Albträumen ausgemalt hat. Unfreiwillig wird er ein Teil der Gewaltexzesse, muss sich mit ansehen und findet sich einen Mischung auf Faszniation und Ekel wieder. Julie ist besessen von Tatortfotos und Dingen ähnliches Schlages. Doch als sie bei der Familie eintrifft, wo sie Babys sittet, findet sie nicht nur den Ehemann Tod auf, mit dem sie gerne in Bett gestiegen wäre, sondern auch der Rest der Familie. Brutal ermordet von zwei perversen Serienkillern, die sich noch im Haus aufhalten und an den Leichnamen vergehen. Aber statt zu fliehen, bricht sich etwas völlig anderes in ihr Bann... Um diesen Thriller zu lesen, braucht es ein paar Voraussetzungen, damit man den Horror und das Grauen, was einen mit jeder Seite entgegenschlägt, verkraftet: Einen starken Magen, eine starke Psyche und vor allem viel Mut. Denn Bryan Smith serviert feinste Slasher-Kost, drapiert und garniert mit allen, was die tiefschwarze menschliche Seele hergibt. Denn der Autor gibt sich nicht mit klassischen Klischees zufrieden und lässt jegliche Moral und Anstand in diesem Buch komplett wegfallen. Frauen, die sich am Morden und der Qual ihrer Opfer ergötzen, Männer, die sich an Leichen vergehen, sexuelle Ausflüge jeglicher Art und noch vieles mehr lassen den Leser mit aufgerissenen Augen und noch mulmigeren Gefühlen zurück. Dabei ist die Grundidee nicht so unüblich wie es scheint: Ein Mädchen, was Rache nehmen will. Doch dieser oberflächliche Plot und die Tour de Mord, die sich einen entgegenschlägt, münden in weitaus tiefere Abgründe, wie man zunächst vermutet und treiben einen durch den Hochspannungsthriller. Die Charaktere machen viel bei der Spannung aus. Facetten, die man anfangs vermutet, werden später relativiert und auch entwickeln sich die jeweiligen Figuren so stark zueinander, miteinander und gleichzeitig voneinander, dass man schier erstaunt ist, wie der Autor dabei noch Authentizität zwischen all den Wahnsinn schafft. Jede Person hat seinen eigenen Kampf, charakterlichen Schwächen und Stärken wie auch Abgründe und das macht sie alle zu vollwertigen Figuren. Durch diese Greifbarkeit erscheint der gesamte Thriller noch perfider und düsterer als er schon allein von den brutalen Szenen her ist. Der Aufbau greift genau bei diesen Charakteren an und lässt jeden seinem Raum durch seine eigene personale Perspektive. Der Schreibstil passt sich an den jeweiligen Kopf an und bringt Gedanken zu Tage, die man einerseits fürchtet, nachvollziehbar sind und vor allem damit die Persönlichkeit der jeweiligen Figur prägen. Die jeweiligen Handlungsstränge, die aufgeworfen werden, verdichten sich dabei immer mehr. Jeder einzelne Faden trägt zur Zugkraft bei, bis es sich zum Seil entwickelt, dass einen mitreißt. Dadurch entsteht ein starkes Ensemble, welches sich bis zum Ende hin entwickelt und erst mit der letzten Seite auch damit aufhört. Die Handlung gliedert sich in diesem Konzept nahtlos ein und wird im Zeitraum einer Woche erzählt, die durch verschiedene Zeit- und Perspektivwechsel zu ihrem Ganzen findet. Bewusst wird man anfangs komplett ratlos gehalten und es drängt sich die Frage "Warum?" auf. Warum diese Szene existiert? Warum es so geschieht? Warum er und kein Anderer? Manche werden niemals einen Grund haben, was die Angst noch weiter anpeitscht, andere hingegen fügen sich zum Schluss ein, der alles noch einmal hervorbringt. Aber bis zum Ende muss man es schaffen und hier wird es bei „Todesgeil“ schwierig. Das gesamte Konzept des Thrillers ist so dicht und teilweise psychologisch, dass man schier Angst vor dem Lesen bekommt. Der für das Genre wirklich sehr gute und vor allem wandelbare Schreibstil, tut dann sein übriges. Oft muss man es beiseite lesen und nicht wahnsinnig zu werden, zwischen all den brutalen, sadistischen, gnadenlosen und oft auch pornographischen Stellen, die in einem normalen Menschen Ekel und Abscheu hervorrufen. Manchmal ist es schier zu viel für die Psyche und den Magen und dadurch wird „Todesgeil“ zu einer leserlichen Mutprobe für Magen, Psyche und vor allem die Moral in einem. Dieses zu viel, äußert sich leider auch in der Handlung, die durchaus logisch durchgezogen wird, aber oft zur starken Zufälligkeit abschweift und Spannung nimmt. Speziell am Ende hat man die Probleme manches Szenario sich so vorstellen, wie es einen aufgetischt wird. Zu viele Zufälle und manchmal auch leichte Brüche in der Logik manches zu manches feste Gerüst in der Handlung etwas wackelig. Trotz allem wird man am Ende gleich mehrmals überrascht, auch wenn sich im Laufe des Thrillers abzeichnet, wie die verschiedenen Handlungsstränge sich zusammenfügen, und die Frage von Schuld und Sühne stellt sich auf ganz eigene Art in den Raum. Ein fulminanter Schluss, der auch bis zum Ende mit nichts spart. Fazit Mit „Todesgeil“ bricht Bryan Smith moralische Vorstellungen und Horrorthrillerklischees gekonnt hindurch und schafft eine dichte und rasante Handlung, die eine Mutprobe für Magen und Psyche darstellt. Ein Albtraum von Thriller, der in noch größeren Albträumen endet. Ein Thriller mit monstöser Psychologie, der nicht nur einen leichten Schauer auslöst, sondern eine ganze Flut. Verstörend und faszinierend zugleich. Wer es aushält und sich traut: Lesen!

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