Bryan Smith Verkommen

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Inhaltsangabe zu „Verkommen“ von Bryan Smith

Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur noch eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben … Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis – und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht … Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum. Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Total spannend mit einem Ende, welches ich so nicht erwartet habe

— life_of_magnolia
life_of_magnolia

Spannende Backwood-Story mit einem Hauch von Übersinnlichem... der allerdings nicht unbedingt notwendig gewesen wäre...

— PeWa
PeWa

Girl-Power mit viel Gewalt und einem Fantasy-Aspekt der meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen wäre.

— Argent
Argent

Teilweise kommen ziemlich krasse Sachen vor.

— Banani
Banani

Der Klappentext war vielversprechend, das Resultat eher enttäuschend. absurd - absurder - verkommen... Schade!

— Ywikiwi
Ywikiwi

Wer Laymon, Ketchum & Co liebt, der wird auch mit Smith happy sein! Hat mir sehr gut gefallen!

— heike_herrmann
heike_herrmann

Einfach nicht meine Art von Buch.

— Principessa de la Luna
Principessa de la Luna

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  • Sex, Gewalt und pure Spannung!

    Verkommen
    life_of_magnolia

    life_of_magnolia

    01. June 2017 um 21:55

    Ein krasses Buch von einem krassen Verlag.Dieses Buch handelt von Menschen, die auf verschiedene Weise in Hopkins Bend landen und nun alles versuchen, um dem zu entfliehen. Dabei müssen sie Dinge tun, die sie sich nie zugetraut hätten und lernen die verborgene dunkle Seite ihrer Seele kennen. Hopkins Bend ist eine ganz andere Welt mit verschieden Clans, die machen können, was sie wollen, ohne Konsequenzen zu erfahren. Oder doch nicht?Zudem liegt ein Fluch über einer der Familien in Hopkins Bend, der die Menschen dort auf undenkbare Weise entstellt.Menschen quälen, vergewaltigen oder ermorden scheint in diesem Ort nicht nur möglich, sondern alltäglich zu sein.Das wird den Opfern von Hopkins Bend schnell bewusst und sie wissen, dass sie sofort fliehen müssen. Wie sie das machen sollen, das wissen sie noch nicht. Doch was sie wissen ist, dass die Zeit in Hopkins Bend sie nachhaltig verändern werden.Normalerweise halte ich mich von dem Genre Horror fern, doch diesem Buch habe ich mich, auf Empfehlung hin, dann doch genähert und war von der ersten Seite an gefesselt. Zudem war ich von dem Ende überrascht, da ich es so nicht erwartet hätte.

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  • Spannend mit einem Hauch von Übersinnlichem...

    Verkommen
    PeWa

    PeWa

    14. April 2017 um 13:37

    Als Jessica ihren Vergewaltiger Hoke in einem verlassenen Waldstück hinrichten will erscheint plötzlich eine Gruppe degenerierter Hinterwäldler. Sie verschleppen Hoke und jagen Jessica, die sich den mordlüsternen Gestalten entziehen kann. Was Jessica nicht weiß, ist, dass die Einwohner von Hopkins Bend eine verschworene Gemeinschaft sind und die inzestuösen Bewohner suchen dringend nach Frischfleisch für den großen Festtagsschmaus. Das müssen auch Megan Phillips und ihr Freund Pete Miller feststellen, als sie an einem Rastplatz nahe Hopkins Bend halt machen. Pete gerät in die Fänge der pervers veranlagten Familie Preston und wird auf dem Anwesen der Sippe in einen Zwinger gesperrt, in dem bereits ein Opfer der Prestons auf den großen Festtagsschmaus wartet. Megan gelingt zunächst die Flucht, die jäh endet, als Deputy Hal sie aufgreift. Doch das Gesetz in Hopkins Bend ist alles andere als ein Freund und Helfer. Auch für Megan beginnt ein Alptaum von beispielloser Grausamkeit. Währenddessen macht Hoke die Bekanntschaft mit dem sinistren Garner, der von sich behauptet die Kinchers, eine rückständige Familie von schrecklichem Aussehen, verflucht zu haben. Und dann ist da noch Abby Maynard, eine junge Frau, die von ihrer Familie verachtet wird, weil sie als einzige noch keine Kinder bekommen hat. Stoisch erträgt sie die Demütigungen ihrer Mutter und ihrer Schwester, bis sie eines Tages den Entschluss fast zu fliehen. Helfen soll ihr ausgerechnet die Beute, die für den großen Festtagsschmaus herhalten soll.Auf gut 380 Seiten entfesselt der Autor Bryan Smith einen Alptraum von beklemmender Intensität. Sex, Gewalt und Tod sind die Eckpfeiler der Geschichte, zwischen denen sich die Protagonisten bewegen. Insgesamt fünf Handlungsstränge müssen parallel verfolgt werden, was jedoch kein Problem ist, denn Smith hat die Figuren sehr lebendig charakterisiert. Dabei wird jeder Protagonist mit einer anderen schrecklichen Facette von Hopkins Bend konfrontiert. Doch wo andere Autoren andeuten und wegblenden, hält Bryan Smith gnadenlos drauf. Alles was passiert wird detailliert beschrieben und wer allzu zart besaitet ist, sollte die Finger von dem Buch lassen. Häufig werden Bücher und DVDs aus werbetechnischen Gründen mit ausdrücklichen Warnungen versehen, in diesem Fall wäre ein solcher Button absolut gerechtfertigt, denn die Lektüre dieses Romans ist erst ab 18 Jahren empfehlenswert. Smith bedient sich darüber hinaus eines minimalistischen Schreibstils, bei dem er sich nicht allzu lange mit Nebensächlichkeiten und Landschaftsbeschreibungen aufhält. Der Autor kommt schnell zur Sache und fährt große Geschütze auf, um den Leser zu schocken. Bryan Smith schreibt so rasant und kurzweilig wie Richard Laymon, inklusive dessen Vorliebe für derben Sex. Die Figuren aus 'Verkommen' sind gewöhnliche Menschen, die aus heiterem Himmel in extreme Situationen geraten und Smith zeigt dem Leser, was solche Erfahrungen aus einem Menschen machen können. Der Roman ist darüber hinaus gespickt mit überraschenden Wendungen und knallharter Action, ausgestattet mit einem Finale, an dem Quentin Tarantino seine helle Freude haben würde. Mit „Verkommen“ bekommt der Leser einen Horror-Trip der Superlative serviert, der in keiner ernstzunehmenden Horror-Sammlung fehlen sollte.

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  • Girl-Power und jede Menge Gewalt

    Verkommen
    Argent

    Argent

    26. January 2017 um 14:51

    Brutale und spannende Leseunterhaltung und geballter Girl-Power sowie überraschendes Ende.

    Ob der Hauch Fantasy wirklich notwendig war ... meiner Meinung nach nicht unbedingt. So oder so gutes Lesevergnügen.

  • Super spannend

    Verkommen
    Susi180

    Susi180

    20. July 2016 um 11:18

    Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben ... Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht ... Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum! Der Autor: Bryan Smith schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller. Meine Meinung: Was für ein krasses Buch. Mir stockt immer noch der Atem. Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven.Ab der ersten Seite ist man in der Geschichte gefangen, der Schreibstil der Autors ist einfach unglaublich gut und bildhaft. Ich hatte die ganze Zeit beim lesen einen Film im Kopf. Er schreibt einfach flüssig und super rasant. Die Charaktere waren super beschrieben und ich habe teilweise echt mit ihnen gelitten. Die Geschichte beginnt ab der ersten Seite sehr spannend und der Autor schafft es die Spannung auch wirklich das ganze Buch zu halten. Eine Meisterleistung. Es ist wirklich eins der besten Horror Bücher die ich je gelesen habe. Die Thematik der Geschichte erinnerte mich an den Film Wrong Turn und ich habe mir diese Kreaturen auch so vorgestellt. Gänsehaut pur.Ich muss wirklich sagen ein sehr gelungener Roman der absolut zu empfehlen ist. Es ist einfach nur spannend und ich freue mich nun auf den zweiten Teil. Klare Kaufempfehlung für alle die mal etwas richtig krasses lesen wollen aber auch wert auf eine spannende Geschichte haben. Den hier wird nicht nur viel Blut fließen sondern auch die Handlung nimmt einen gefangen. Tolles Buch

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  • Rezension zu "Verkommen"

    Verkommen
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    01. February 2015 um 16:12

    Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie.Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben ... Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht ... Meine Meinung: Ein Satz mit X… Schade schade schade. Der Klappentext klang so vielversprechend. Anfangs erinnerte mich die Geschichte auch an einen typischen „Roadmovie-Horrorfilm“ alá „Oh sieh mal, da ist eine Tankstelle ich geh mal kurz zu den Einheimischen rüber etwas quatschen“ – (zb. Wie bei dem Film „Wrong Turn“) wie es dann weitergeht wisst ihr ja. ;) Aber so eine Horrorgeschichte ist das hier leider nicht. Der Klappentext greift auch nur einen von insgesamt 5 Handlungssträngen auf! Davon ist einer absurder als der andere. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchen Hopkins Bend sorgten anfangs ja noch für Grusel. Die vielen verschiedenen armen Seelen, die sich in dieses Städtchen verirrten und somit einem grausamen Schicksal entgegen rannten machten das Ganze auch sehr spannend. Als es aber dann nach kurzer Zeit nur noch um möglichst abartigen und in den absurdesten Situationen verübten Sex ging, kam ich um ein Augenrollen nicht drumherum. Aber na gut... damit konnte ich noch gut leben, bin ja Laymon geübt. Doch als dann noch ein Dämon auftauchte - mit Hörnern (!) - wusste ich ehrlich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Irgendwie hatte ich einfach mit einer authentischeren Story gerechnet. Das Ende bzw. die Enden der verschiedenen Handlungen waren dann auch teilweise so an den Haaren herbei gezogen, dass ich das Buch nicht einmal halbwegs zufrieden beenden konnte. Zum Schreibstil brauche ich wohl auch nicht viel sagen. Er ist einfach und primitiv gehalten mit vielen Kraftausdrücken. Und obwohl ich Perspektivenwechsel wirklich LIEBE hatte ich hier teilweise echt Probleme der Geschichte zu folgen. Jedes Kapitel bedeutete einen Szenenwechsel und das man dann oftmals selber herausfinden musste, in welcher Szene man sich denn nun befand, war mit der Zeit irgendwie lästig. Vor allem wenn man das Buch, so wie ich, nicht an einem Stück liest. Puuh… ich weiß das ist viel Kritik und normalerweise lese ich wirklich gerne Horrorbücher, aber für dieses Buch oder auch diesen Autor bin ich wohl einfach die falsche Zielgruppe. Fazit: Da mir der Anfang relativ gut gefallen hat und es bis zum Zeitpunkt, als es richtig unrealistisch wurde, auch sehr spannend war, vergebe ich trotzdem 2 nette Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Verkommen" von Bryan Smith

    Verkommen
    dieDoreen

    dieDoreen

    30. October 2014 um 21:10

    Um mit Euch die Nacht der Nächte zu feiern verlose ich auf http://bucheckle.blogspot.de/2014/10/halloweenblitzverlosung.html?m=0 unter anderem diesen schaurigen Schocker. Schaut vorbei wenn ihr euch traut. 

  • Nimm nie die Abkürzung...

    Verkommen
    Virginy

    Virginy

    28. October 2014 um 11:37

    Eigentlich wollte Jessica nur ein Auto kaufen, nach dem abgeschlossenen Geschäft läd der Verkäufer sie in seine Wohnung ein, zum Anstoßen. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellt, denn kaum angekommen, fällt er über sie her. Nachdem er sie vergewaltigt hat, schickt er sie nach Hause, als wäre nichts gewesen, natürlich ohne den Wagen. Jessica will nur noch eins, Rache, und so schnappt sie sich zu Hause ihre Knarre, fährt zurück zu dem Typen, packt ihn in den Kofferraum ihres neuen Autos und fährt mit ihm in die Wälder, um ihn zu erschießen, doch dazu kommt es nicht, denn merkwürdige Gestalten tauchen auf. Jessica kann fliehen, ihr Vergewaltiger aber wird von den Hinterwäldlern verschleppt. Während sie sich ihren Weg durch den Wald freischießt, geraten auch Pete und Megan in die Fänge der mißgebildeten Einwohner von Hopkins Bend. Irgendetwas Böses scheint in diesem Städtchen vorzugehen... Nun ja, das Buch an sich läßt sich gut lesen. Ich hatte etwas blutigeres erwartet, aber das ist nicht mein Kritikpunkt, sondern, mal wieder, das Ende und die teilweise doch sehr merkwürdigen Gedankengänge der Akteure. Da rennt eine junge Frau nachts durch den Wald, wurde vergewaltigt, muß töten um zu überleben und das nicht gerade wenig, trifft einen Kerl im Auto, der sie in Sicherheit bringen soll und alles, was ihr durch den Kopf geht, ist, wie sie ihn wohl am besten ins Bett kriegt...? Aber Horror und normal handelnde Personen paßten ja noch nie wirklich zusammen, also sehe ich darüber mal hinweg. Unterm Strich bleibt ein spannendes Buch, das Richtige für einen kalten Herbstabend auf der Couch.

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  • weniger blutig als erwartet aber trotzdem nicht schlecht

    Verkommen
    dieDoreen

    dieDoreen

    15. October 2014 um 19:48

    Hm was soll ich sagen ich habe einen Horrorroman erwartet und irgendwie auch einen bekommen. Er war vielleicht nicht so gruselig wie ich erwartet habe und auch nicht so blutig aber er war auch nicht schlecht gut die Grenzen des guten Geschmacks wurden öfters mal überschritten aber das wußte ich schon vorher und war mir dessen bewusst. Ich hatte um ehrlich zu sein nicht mit so vielen verschiedenen Handlungssträngen und so viel Story gerechnet was mich aber positiv überrascht hat. 

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  • Ein spannender, sehr blutiger Höllentrip! Nichts für schwache Nerven!

    Verkommen
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur noch eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben … Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis – und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht … Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum. Meine Meinung: Richard Laymon, Jack Ketchum, Wrath James White... alles für mich sehr bekannte und unheimlich gern gelesene Autoren, wenn ich in der Stimmung auf "extreme Lesekunst" bin. Man darf bei den genannten Autoren nicht zimperlich sein, da es stets brutal und blutig zugeht. Allerdings müsste man das vorab wissen, wenn man sich über die Autoren oder die Klappentexte informiert. Und der Verlag "Festa" oder "Heyne Hardcore", sprechen auch für sich... Bryan Smith, war für mich noch Neuland in diesem Genre. Umso neugieriger war ich auf seine Art zu schreiben und die meist brutalen Dinge zu beschreiben. Im nach hinein kann ich sagen, das mich auch dieser Autor absolut überzeugt hat. Die Story beginnt sehr rasant und verliert in den gesamten 377 Seiten kein bisschen an Tempo. Man wird als Leser sofort in den Höllentrip zu den "Hinterwäldlern" geschickt. Man erlebt, wie eigentlich unschuldige Leute in die regelrechte Hölle geraten. Z.b. Jessica, die sich auf gemacht hat, sich in den einsamen Wäldern an ihrem Vergewaltiger zu rächen, den sie im Kofferraum eingesperrt hat. Doch dazu kommt sie gar nicht, denn plötzlich wird sie von seltsamen Kreaturen überrascht. Sie sehen irgendwie schon aus wie Menschen, doch sie sind unheimlich groß und im Gesicht entstellt und Jessica bemerkt sofort, das sie am besten die Flucht ergreifen sollte... Dann gibt es z.b. noch Pete und Megan, ein junges Pärchen, das unterwegs zu einem Musikfestival ist. Sie machen Halt an einer Tankstelle, ausgerechnet in Hopkins Red und der Alptraum beginnt... Es gibt noch weitere Protagonisten. Z.b. Abby, deren Sicht, ich auch recht interessant fand. Denn sie gehört zur "anderen Seite", zu den alteingesessenen Bewohnern, deren Kultur und Rituale für "normale" Menschen sehr grausam und einfach nur ekelerregend ist. Denn sie haben ihre Opfer zum fressen gern...Doch Abby spürt innerlich einen Prozess, bei ihr beginnt das umdenken, das erkennen, das die Rituale vollkommen falsch und extrem schmerzhaft sind. Sie spürt plötzlich Mitleid und ihre Wut macht eine Umkehr. Sie möchte selbst kein willkommenes Opfer ihrer Sippschaft mehr sein, ist die Hänseleien und Demütigungen satt und möchte ihren eigenen Frust nicht mehr an den Fremden, den Opfern auslassen, sondern sie möchte ausbrechen, sich befreien...sie freundet sich mit einem Opfer an und sie planen eine gemeinsame Flucht. Diese Abschnitte gefielen mir besonders gut, da die Eindrücke der "Bösen" sehr interessant und mal ganz anders waren. Ansonsten gefiel mir der Extrem- Thriller sehr gut. Man muss diese Art von Storys allerdings mögen und keine Angst vor Brutalität, Blut, Gewalt und Sex haben. Die Spannung wurde hier sehr groß geschrieben, man fieberte mit den Figuren mit und erlebte, wie sie von einer Hölle in die nächste wanderten. An manchen Stellen, war mir allerdings einiges zu sehr überzogen oder vorhersehbar, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Klar gehört das zu den Büchern dieses Genres eigentlich so gut wie dazu, aber ab und an, war es mir zu überdreht oder "dämonisch". Wer das Buch kennt wird wissen, was ich meine. Auch hätte es für mich persönlich gerne noch eine Spur "härter" sein können, obwohl das Buch wirklich nicht gerade ohne war, ich jedoch schon so einiges gewöhnt bin. Aber das sind klitzekleine, minimale Kritikpunkte, die niemanden vom lesen abhalten sollten. Fazit: Für Leser und Freunde der "extremen Lesekunst", ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Das Lesevergnügen war sehr groß und dies wird mit Sicherheit nicht mein letzter Smith bleiben!

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    • 7
  • Nichts für schwache Nerven

    Verkommen
    leseratte69

    leseratte69

    22. April 2014 um 15:28

    Klappentext Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben ... Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht ... Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum! Meine Meinung Die Story Beim Kauf eines Autos wird die Käuferin Jessica von Verkäufer Vergewaltigt, Jessica dreht den Spieß um und bringt ihren Peinigerin in ihre Gewalt. Sie bringt ihn an eine einsame Stelle im Wald und will ihn gerade erschießen als seltsam verwachsene Menschen auftauchen. Jessica erschießt einen davon und flüchtet Ihr Peiniger ist noch mal davon gekommen gerät aber in die Hände dieser Kreaturen. Während Jessica weiter auf der Flucht ist , muss sich ihre Peiniger fragen ob es nicht besser gewesen wäre wenn Jessica in erschossen hätte den der Ort an den man ihnen Hinbringt ist die Hölle. Logik, Handlung ,Sinn ???? Wer das such braucht gar nicht erst anzufangen. Es ist wohl ziemlich klar das es wohl kaum eine Frau geben dürfte, die morgens die Pein einer Vergewaltigung über sich ergehen lassen muss und bis zum Abend über 10 Menschen ,darunter ein Kind, tötet. Ein Auto anhält und Verlangen spürt mit dem Fahrer ins Bett zu steigen. Aber eine sinnvolle Geschichte darf man auch nicht in Büchern, die dem Genre des Slasher-Romans zugeordnet werden, erwarten. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mich in einen Sog gezogen. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstiel Das Buch einfach zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig. Der Text verständlich und sehr direkt, Nicht unbedingt was für zart-besaitete Leser. Die Charaktere Die Geschichte wir aus mehreren Blickwinkel erzählt , sowohl aus Jessicas , als auch aus Sicht ihres Peinigers, aber auch andere Charakter kommen hinzu und bilden eine Geschichte von unbeschreiblicher Gewalt und Grausamkeit. Mein Fazit Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist keine hochtrabende Literatur Kunst, aber ein Buch das die tiefsten Wünsche nach grenzenloser Gewalt,.... die Jeder Mensch in sich trägt und die nur durch den Mantel der Vernunft verborgen werden .... als Rache Motiv beschreiben. Und das kann auch Kunst sein. Deshalb bekommt dieses Buch von mir volle fünf von fünf Sternen.

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  • Ein Albtraum von einem Buch

    Verkommen
    Levus

    Levus

    21. August 2013 um 17:57

    Was als vielversprechender Thriller beginnt, entpuppt sich schnell als reine plakative Darstellung von Rache, Gewalt und Sex — mit zu vielen Handlungssträngen. 

  • Nicht meins.

    Verkommen
    Principessa de la Luna

    Principessa de la Luna

    Stilistisch vielleicht nicht schlecht, sicherlich etwas für Horror Fans, aber für mich absolut nicht zu gebrauchen. Nicht mein Genre. Würde ich nicht wieder lesen.

    • 3
  • Rezension zu "Verkommen" von Bryan Smith

    Verkommen
    Wolfgang Brunner

    Wolfgang Brunner

    31. January 2013 um 22:05

    Als Jessica einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, wird sie von dem Verkäufer zur Vertragsunterzeichnung nach Hause gelockt. In dessen Wohnung fällt der Mann über sie her und vergewaltigt sie. Jessica gelingt es danach, den Täter zu überwältigen. Sie beschließt, ihn, mit dem nunmehr geklauten Gebrauchtwagen, zu entführen und in der Wildnis zu eschießen. Als Jessica dabei ist, ihre Selbstjustiz auszuführen, wird sie von, teils verstümmelten, Menschen angegriffen und ergreift die Flucht. Was Jessica noch nicht weiß, aber bald auf schreckliche Weise in Erfahrung bringen wird: sie befindet sich in der Nähe von Hopkins Bend, einem bösen Ort, wo die inzüchtigen Einwohner über Generationen hinweg ein grauenvolles Geheimnis bewahren und nur darauf warten, bis sich jemand in ihre Nähe begibt … . Bryan Smith, Amerikas Slasher-König, lebt in Tenessse und trägt seltsamerweise den gleichen Namen wie der Autofahrer, der Stephen King 1999 überfuhr. Fünf Jahre später erschien Smiths erster Roman – Zufall oder handelt es sich um eine Pseudonym? Als Leser aller Genres, darunter fällt selbstverständlich auch Extreme Horror, war ich neugierig auf die „Neuentdeckung“ des Festa-Verlages, der sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat, seine brutalen Romane nach und nach zu veröffentlichen. Das Buch bringt mich in einen gewissen Zwiespalt. Der Einstieg könnte aus einem Film von Qunetin Tarantino stammen und macht auch dementsprechend Spaß. Wie Jessica mit ihrem Vergewaltiger umgeht … das hat schon einen gewissen Reiz. Auch die erste Hälfte des Buches übte eine Faszination auf mich aus, schafft Smith es doch, konträr zu vielen seiner Kollegen, eine Inzuchtgesellschaft darzustellen, die gefühlvoll und manches Mal sogar tatsächlich „nachvollziehbar“ wirkt. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Schilderungen, wie eine Frau denkt, die in so einer Gesellschaft/Familie lebt, waren aus meiner Sicht absolut überzeugend. Smith hat, zumindest in der ersten Hälfte von „Verkommen“ einen manchmal gar gehobenen, angenehmen Schreibstil, der mich überzeugt hat und mit dem ich bei einem „Slasher-König“ nicht gerechnet habe. Auch die Handlung entwickelte sich bis zur Hälfte sehr ansprechend, wenn auch teils extrem brutal, und erinnerte mich an den ein oder anderen Slasher-Film der 80er- bzw. 90er-Jahre. Und dann? Ab der Mitte des Buches driftet die Handlung in ein Klischee ab, das ich nicht mochte und mich an wöchentlich erscheinende Heftchenromane vor 40 Jahren erinnert hat. Seltsamerweise ändert sich ab diesem Zeitpunkt auch, zumindest aus meiner Sicht, der Schreibstil von Bryan Smith und nähert sich der Richtung oben erwähnter „Groschenromane“. Ich kann es nicht einmal genau erklären, wo für mich das Problem lag, Quintessenz ist aber: die erste Hälfte bekommt von mir die volle Punktzahl und die zweite Hälfte dümpelt zwischen 2,5 und 3 Bewertungssternen herum. Sicherlich gab es vereinzelte Stellen in der zweiten Hälfte, die mir wieder gut gefallen haben, aber dennoch wurde der Plot durch einige „Patzer“ immer wieder zerstört. Nichtsdestotrotz ist „Verkommen“ defintiv nicht der letzte Roman von Bryan Smith, denn dafür hat es einfach viel zu viel Spaß gemacht. Das Motiv auf dem Buchumschlag, der in der für den Festa-Verlag typischen Lederoptik gehalten wird, passt hervorragend zum Anfang der Story, begeistert mich und verführt defintiv immer wieder zum Lesen, sobald man das Buch zu sehen bekommt. . Fazit: Harter, brutaler Thriller, der am Anfang so richtig in Fahrt kommt und gegen Ende hin leider etwas nachlässt. Smith ist unübersehbar ein Horrorfreak und das kommt in seinem Roman auch stimmungsmäßig voll zum Tragen. Eine tolle erste Hälfte wird von einer eher mäßigen zweiten abgelöst und somit vergebe ich als Gesamtwertung leider nur 3,5 von 5 Sternen. ® Cryptanus für Buchwelten

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  • Rezension zu "Verkommen" von Bryan Smith

    Verkommen
    Costarina

    Costarina

    06. January 2013 um 15:18

    Kurz zum Inhalt (Klappentext: Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie. Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben ... Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht ... Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum! Meine Meinung "Verkommen" war mein erstes Buch von Bryan Smith, der sich nahtlos an die Seite von Richard Laymon oder Jack Ketchum einreihen darf. Unglaublich, mit welch explosiver Kraft dieser Autor vorgeht. Natürlich darf man keine literarischen Höchstleistungen erwarten, sondern einfach nur flache Unterhaltung, die manchmal eben auch Spaß macht. Das Buch ist absolut brutal mit einer Aneinanderreihung von Gewalt- und Sexszenen, so wie es die Liebhaber dieses Genres eigentlich gewohnt sind. Wer ein Fan von brutalen Thrillern ist, wird Bryan Smith auch lieben lernen. Ich freue mich schon auf ein nächstes Buch von ihm.

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  • Rezension zu "Verkommen" von Bryan Smith

    Verkommen
    Wrathchild

    Wrathchild

    24. December 2012 um 00:10

    Jessica. Hoke. Megan. Pete. Abby. Fünf Personen. Fünf Schicksale. Unabhängig von einander erleben sie auf unterschiedliche Art und Weise den zu Fleisch gewordenen Albtraum menschlicher Abgründe. Und eben dieser lauert in der Kleinstadt Hopkins Bend. Ein Ort des Grauens. Jessica wollte sich lediglich einen Gebrauchtwagen anschaffen, da entpuppt sich der Händler Hoke als Vergewaltiger. Genährt von ihrem Hass packt sie den Mann kurzerhand in den Kofferraum ihres neuen Wagens und will auf und davon. Doch auf dem Pfad der Rache wird Jessica jäh von ein paar missgestalteten Männern aufgehalten. Und ihr bleibt nur eines: Flucht. Unterdessen, im selben Ort an anderer Stelle, halten Pete und Megan an einer Tankstelle, um den alten VW Jetta vollzupumpen. Als Pete sich um die Bezahlung kümmern will, trifft auch er auf ein paar degenerierte Mannen, welche es sich nicht nehmen lassen ihm eines über den Schädel zu ziehen und ihn mitzunehmen. Seine Freundin draußen im Auto bekommt erst spät davon mit. Doch sie macht sich auf den Weg ihren Geliebten zu retten. Während die vier Außenseiter im Begriff sind die Hauptrollen in ihrem ganz eigenen Horrorstreifen zu übernehmen, lebt ihn eine seit ihrer Geburt. Abby Maynard. Sie und ihre Familie sind Teil des Fluchs, welcher auf den Klans in Hopkins Bend lastet. Doch sie träumt von einem besseren Leben. Und sie sieht ihre Chance gekommen, als sie sich näher mit dem Festmahl unterhält. Der schönen Michelle. Abby lässt sich auf die Frau ein und spürt zum ersten Mal so etwas wie Geborgenheit. Schnell manifestiert sich der Traum von der großen Flucht. Das neue Leben scheint zum greifen nahe. So nehmen die Dinge ihren Lauf. Jessica pflastert ihren Weg raus aus dieser Hölle mit Leichen. Megan hingegen wird von korrupten Polizisten aufgegriffen und im örtlichen Bordell 'Sin Den' abgeliefert. Pete findet sich unterdessen zwischen den Schenkeln einer verstörten und liebeshungrigen Frau wieder, während Hoke mit Unvorstellbarem konfrontiert wird. Jetzt ist es an den Protagonisten über sich hinaus zu wachsen. In konfrontiert Bryan Smith den Leser mit den menschlichen Abgründen. Man erlebt die Entwicklung der Opfer, wie sie vom Gejagten zum Jäger werden. Und schnell drängt sich die Frage auf, wer die wirklichen Monster sind. Mit Spannung verfolgt man den Wandel, welchen Jessica und Co. vollziehen, als der Überlebensinstinkt von ihnen Besitz ergreift und sie die erlebten Eindrücke formen. Smith schreibt vollkommen schnörkellos und schreckt auch nicht davor zurück am Buffett der Abartigkeiten voll zuzuschlagen (sanfte Gemüter seien informiert, dass die Warnung auf dem Einband nicht umsonst ist). war mein erstes Buch des Autors und ich bin gespannt auf weitere. Splatter-, aber auch Trash- und Horrorfreunde werden hier auf ihre Kosten kommen. Kenner der Filme Wrong Turn oder The Hills have Eyes werden einige Parallelen finden. Alles in allem jedoch spricht das Buch für sich selbst und weiß gut zu unterhalten.

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