Bryan Smith Verrottet

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Inhaltsangabe zu „Verrottet“ von Bryan Smith

Noah lebt in einer abgelegenen Berghütte an der Ostküste Amerikas. Seit Jahren hat er keinen anderen Menschen mehr gesehen, denn eine Zombie-Seuche hat fast alle dahingerafft. Die Einsamkeit ist so unerträglich, dass sich Noah in stummer Verzweiflung langsam um den Verstand säuft. Doch als überraschend seine Schwester Aubrey mit ihrem Freund auftaucht, erwacht Hoffnung in Noah: Er hätte nie gedacht, dass sie noch lebt. So entschließt er sich, nach Westen zu ziehen, um Lisa zu finden. Auf dem College war sie seine große Liebe. Ihr Foto trägt er immer noch bei sich. Wahrscheinlich ist sie längst tot, aber jetzt hat er endlich ein Ziel … Es gibt viele ›Road-Trip-durch-die-Apokalypse-Romane‹, aber nur wenige erreichen die emotionale Tiefe von VERROTTET (Slowly We Rot).

Mit „Verrottet“ hält man den steten Zerfall der Zivilisation in den Händen – spürt sie förmlich durch die Finger rinnen.

— DaRoSo
DaRoSo

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    Verrottet
    DaRoSo

    DaRoSo

    05. September 2017 um 19:45

    Bryan Smith ist bekannt für seine Slasher: den Leser mal eben über ein paar hundert Seiten prügeln und dann noch auf ein „Danke“ warten – so kennen und lieben wir Smith!Jetzt ein Zombie-Roman…Also: Arschbacken zusammenkneifen und sich über ein paar hundert Seiten über verwesendes, zuckendes Fleisch prügeln lassen – denkste! Mit „Verrottet“ hat Bryan Smith bewiesen, dass er eben doch auch anders kann.Anstatt den Leser nun schlicht und einfach mit einer Zombie-Apokalypse ungebremst zu überrollen, diesen unter verwesendem Fleisch zu begraben und als größte Gnade die stumpfen und gebrochenen Augen des Untodes blicken zu lassen, hat er ein Beziehungsdrama geschaffen – über die Beziehung zwischen dem Individuum Mensch und dem Leben; eine Liebesgeschichte verfasst – über die Bereitschaft, die sie birgt; einen Bewusstseinsroman geschrieben – über die Misanthropie und ihre Humanität.   Das Grundkonstrukt ist durchaus mit Kirkman’s „The walking Dead“ zu vergleichen: hier geht es um die Folge, die Konsequenz, welche ein gesellschaftlicher Niedergang, der Tod eines humanistischen Systems, mit sich bringt. Aus Wert wird Pflicht, aus Verhalten wird Reaktion, aus Vertrauen wird Verdacht.Mit „Verrottet“ hält man den steten Zerfall der Zivilisation in den Händen – spürt sie förmlich durch die Finger rinnen.Man begleitet Noah auf seinem Weg durch das Unverständnis. Weniger hilf-, als alternativlos, rettet man den eigenen Verstand in die einzig greifbare Konsequenz: Überleben.   Das Buch unterteilt sich in vier Teile. Zugegebener Maßen hatte ich anfangs meine Probleme mit dem dritten Teil. Smith wechselt hier in einen beinahe schon psychedelischen Stil, welcher sich mir auf den ersten Seiten nicht erschließen wollte.Lässt man sich nun aber darauf ein, gibt sich nicht dem so vertrauten Bild des Slasher-Königs hin, akzeptiert eine Vielfalt, eine Differenzierung, wie man sie Smith (wohl möglich) nicht zugetraut hätte, wird man mit einer „Wahrheit“ belohnt, wie sie eben doch nur ein Bryan Smith entsinnen kann! Immer wieder wechselt Smith in Noahs Vergangenheit. In die Zeit vor dem Zerfall. Er gewährt so Einblicke in die Welt von Noah, auf das, was Noah einst war – oder noch immer ist.Er baut dabei weniger eine Beziehung auf, es scheint auch nicht die Intention, als, dass er dem Bild, welches man von Noah hat, Farben schenkt. Zudem ist es letztlich die Vergangenheit, seine Geschichte, welche Noah bereist… Das Ende bleibt als bitter-süße Flucht, als Hoffnung, als frisches Fleisch dem Genesis dargeboten.   Nein, er ist kein Richard Matheson (I am Legend), weder ein Vincent Voss (Faulfleisch) noch ein Robert Kirkman (The walking Dead) – und das ist auch gut so!Denn wenn ich Bryan Smith kaufe, dann will ich eben auch Bryan Smith lesen – und genau das tue ich hier; wenngleich auch so herrlich unbekannt.

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