Verrottet

von Bryan Smith 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Verrottet
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Charakterstarke Protagonisten und eine Welt voller Zombies, was will man zum gruseln mehr? :D

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Ein Zombie-Roman, ein Road-Trip und ein junger Mann auf dem Weg zur Selbsterkenntnis...

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Inhaltsangabe zu "Verrottet"

Noah lebt in einer abgelegenen Berghütte an der Ostküste Amerikas. Seit Jahren hat er keinen anderen Menschen mehr gesehen, denn eine Zombie-Seuche hat fast alle dahingerafft. Die Einsamkeit ist so unerträglich, dass sich Noah in stummer Verzweiflung langsam um den Verstand säuft.
Doch als überraschend seine Schwester Aubrey mit ihrem Freund auftaucht, erwacht Hoffnung in Noah: Er hätte nie gedacht, dass sie noch lebt.
So entschließt er sich, nach Westen zu ziehen, um Lisa zu finden. Auf dem College war sie seine große Liebe. Ihr Foto trägt er immer noch bei sich. Wahrscheinlich ist sie längst tot, aber jetzt hat er endlich ein Ziel …

Es gibt viele ›Road-Trip-durch-die-Apokalypse-Romane‹, aber nur wenige erreichen die emotionale Tiefe von VERROTTET (Slowly We Rot).

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865525482
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Festa Verlag
Erscheinungsdatum:26.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Charakterstarke Protagonisten und eine Welt voller Zombies, was will man zum gruseln mehr? :D
    Für Zombiefans


    Meine Meinung
    Ich liebe Zombie-Bücher einfach und da darf eines aus dem Horror-Verlag schlechthin natürlich nicht fehlen. 


    Noah lebt bereits seit 5 Jahren auf einer Berghütte und bleibt somit von den meisten Zombies verschont, nachdem sein Vater zusammen mit seiner kranken Schwester zu einem Krankenhaus aufgebrochen ist und wie wieder zurück kam, ist es jedoch sehr einsam für ihn. Er verbringt seine Zeit mit Träumereien, Kiffen und Lesen. 
    Als Protagonist fand ich ihn teilweiße etwas schwierig, da ich seine Handlungen öfter nicht verstanden habe, doch in das Buch allgemein hat er hervorragend gepasst. In eine kaputte Welt einen kaputten Menschen zu setzen ist einfach eine super Idee und das ganze hat sich toll ergänzt. 


    Noahs Schwester Aubrey habe ich mir komplett anders vorgestellt und war sehr über die Art und ihr Verhalten erstaunt. Man merkt jedoch während der Geschichte, das sie eigentlich ein guter Mensch ist, der einfach weiß, wie er mit anderen Menschen umgehen muss um das beste für sich selbst rauszuschlagen. Was in so einer Welt wahrscheinlich kein schlechter Charakterzug ist.


    Der Schreibstil des Autors war sehr authentisch und man konnte sie Atmosphäre des Buches richtig spüren. Es war sowohl spannend als auch abwechslungsreich. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und auch die Welt in der sie sich befanden konnte ich mir gut vorstellen. Teilweise waren die Szenen im Buch sehr brutal geschildert, was ich jedoch beim Festa-Verlag auch erwarte, daher fand ich es überhaupt nicht schlimm, auch mal etwas schlimmeres lesen zu müssen wie z.b. die genaue Beschreibung von Zombies. 


    Einige Dinge im Buch so wie auch das Ende sind eher offen und für die Fantasie des Lesers da, sodass man sich selbst ein Urteil darüber bilden kann, was genau geschehen ist. Mir hat das gut gefallen und meiner Meinung nach kommt sowas heutzutage leider viel zu wenig in Büchern vor.


    Autor
    Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.


    Einzelbewertungen
    Schreibstil 5/5
    Charaktere 5/5
    Spannung 5/5
    Ende 5/5
    Cover 4/5


    Fazit
    Ein grandioses Zombie-Buch das ich allen weiterempfehlen kann, die auf klassischen Horror stehen und gerne auch ihre eigene Fantasie anregen möchten.

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    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Zombie-Roman, ein Road-Trip und ein junger Mann auf dem Weg zur Selbsterkenntnis...
    Ungewöhnlich unterhaltsam !


    Verrottet


    von


    Bryan Smith




    Inhalt:




    Noah lebt in einer abgelegenen Berghütte an der Ostküste Amerikas. Seit Jahren hat er keinen anderen Menschen mehr gesehen, denn eine Zombie-Seuche hat fast alle dahingerafft. Die Einsamkeit ist so unerträglich, dass sich Noah in stummer Verzweiflung langsam um den Verstand säuft.
    Doch als überraschend seine Schwester Aubrey mit ihrem Freund auftaucht, erwacht Hoffnung in Noah: Er hätte nie gedacht, dass sie noch lebt.
    So entschließt er sich, nach Westen zu ziehen, um Lisa zu finden. Auf dem College war sie seine große Liebe. Ihr Foto trägt er immer noch bei sich. Wahrscheinlich ist sie längst tot, aber jetzt hat er endlich ein Ziel ..

    Cover:

    Wie üblich beim Festa Verlag : Ziemlich abgefahren !

    Meinung:

    Das Buch ist in vier Teile unterteilt, die immer an unterschiedlichen Punkten in Noahs (Protagonist) Leben beginnen.
    Denn tatsächlich ist dieser "Zombie-Roman", nicht einfach nur ein Zombieroman, sondern auch eine Geschichte um einen jungen Mann, der auf der Reise zur Selbstfindung ist.
    Mehr oder weniger erfolgreich.
    Der Einstieg in die Story gelang mir hier recht fix.
    Der Protagonist und seine momentane Situation waren sehr interessant dargestellt und zwangen mich zum weiterlesen.
    Alles beginnt erst mal sehr gediegen.
    Noah hat sich mit der Situation ( Pandemie, Zombies, Einsamkeit ) arrangiert.
    Bis er eines Tages unerwarteten Besuch bekommt und alles anders wird.

    Der Schreibstil ist sehr lebendig, schnell und flüssig zu lesen.
    Der Autor erzählt seine Story teilweise amüsant, dann schonungslos brutal und gnadenlos, bis hin zur tiefen Verzweiflung des Protagonisten, der irgendwann begreift, dass die Gefahr nicht nur durch die Zombies besteht.

    Dennoch hält er sich bei Gewaltdarstellungen und blutigen Szenen, geradezu zurück, die ich eigentlich bei diesem Genre viel stärker und härter in der Story vermutet hatte. Es tut der Geschichte meines Erachtens jedoch sehr gut.

    Der Protagonist verfällt wieder in seine Alkoholsucht und begibt sich im Delirium auf eine Reise in seine Vergangenheit, was zu einem sehr verwirrenden 3. Teil des Buches führt, weil ich nicht so schnell begriffen hatte, was hier eigentlich passiert.
    Als ich es aber begriffen hatte, fand ich die Idee hervorragend, weil dann ein grandioser Plot Twist zutage tritt.
    Und wenn man mich in einer Story zu überraschen vermag, bin ich immer sehr angetan. :-)

    Leider machte die Reise in die Vergangenheit den Protagonisten Noah kein bißchen sympathischer, ganz im Gegenteil.
    Das hatte zur Folge, das ich ab diesem Lesepunkt kein bißchen mehr mit Noah litt.

    Das Ende ließ mich ein wenig ratlos zurück, aber es zwang mich zumindest genau über die Story nachzudenken. :-)

    Fazit:

    Verrottet war mein erstes Buch von Bryan Smith und man hatte mir gesagt, es sei nicht sein Bestes und kein bißchen wie seine vorherigen Bücher.
    Nun, da ich das nicht beurteilen kann, lass ich das einfach mal so stehen.

    Mir persönlich hat es eigentlich ganz gut gefallen.
    Für mich hatte es ein paar Schwächen.
    An manchen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Klarheit gewünscht, ich musste zum Ende hin, oft zwischen den Zeilen lesen und Mutmaßungen anstellen, das störte mich doch sehr.

    Empfehlung:

    Für alle, die gerne Zombie-Romane lesen und dabei gerne in die Psyche eines Protagonisten eintauchen möchten.
    :-)

    Von mir gibt's:

    4 von 5 Sternen

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    DaRoSos avatar
    DaRoSovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit „Verrottet“ hält man den steten Zerfall der Zivilisation in den Händen – spürt sie förmlich durch die Finger rinnen.
    Du bist tot. Das weißt du, oder?

    Bryan Smith ist bekannt für seine Slasher: den Leser mal eben über ein paar hundert Seiten prügeln und dann noch auf ein „Danke“ warten – so kennen und lieben wir Smith!
    Jetzt ein Zombie-Roman…
    Also: Arschbacken zusammenkneifen und sich über ein paar hundert Seiten über verwesendes, zuckendes Fleisch prügeln lassen – denkste!

    Mit „Verrottet“ hat Bryan Smith bewiesen, dass er eben doch auch anders kann.
    Anstatt den Leser nun schlicht und einfach mit einer Zombie-Apokalypse ungebremst zu überrollen, diesen unter verwesendem Fleisch zu begraben und als größte Gnade die stumpfen und gebrochenen Augen des Untodes blicken zu lassen, hat er ein Beziehungsdrama geschaffen – über die Beziehung zwischen dem Individuum Mensch und dem Leben; eine Liebesgeschichte verfasst – über die Bereitschaft, die sie birgt; einen Bewusstseinsroman geschrieben – über die Misanthropie und ihre Humanität.

     

    Das Grundkonstrukt ist durchaus mit Kirkman’s „The walking Dead“ zu vergleichen: hier geht es um die Folge, die Konsequenz, welche ein gesellschaftlicher Niedergang, der Tod eines humanistischen Systems, mit sich bringt. Aus Wert wird Pflicht, aus Verhalten wird Reaktion, aus Vertrauen wird Verdacht.
    Mit „Verrottet“ hält man den steten Zerfall der Zivilisation in den Händen – spürt sie förmlich durch die Finger rinnen.
    Man begleitet Noah auf seinem Weg durch das Unverständnis. Weniger hilf-, als alternativlos, rettet man den eigenen Verstand in die einzig greifbare Konsequenz: Überleben.

     

    Das Buch unterteilt sich in vier Teile. Zugegebener Maßen hatte ich anfangs meine Probleme mit dem dritten Teil. Smith wechselt hier in einen beinahe schon psychedelischen Stil, welcher sich mir auf den ersten Seiten nicht erschließen wollte.
    Lässt man sich nun aber darauf ein, gibt sich nicht dem so vertrauten Bild des Slasher-Königs hin, akzeptiert eine Vielfalt, eine Differenzierung, wie man sie Smith (wohl möglich) nicht zugetraut hätte, wird man mit einer „Wahrheit“ belohnt, wie sie eben doch nur ein Bryan Smith entsinnen kann!

    Immer wieder wechselt Smith in Noahs Vergangenheit. In die Zeit vor dem Zerfall. Er gewährt so Einblicke in die Welt von Noah, auf das, was Noah einst war – oder noch immer ist.
    Er baut dabei weniger eine Beziehung auf, es scheint auch nicht die Intention, als, dass er dem Bild, welches man von Noah hat, Farben schenkt. Zudem ist es letztlich die Vergangenheit, seine Geschichte, welche Noah bereist…

    Das Ende bleibt als bitter-süße Flucht, als Hoffnung, als frisches Fleisch dem Genesis dargeboten.

     

    Nein, er ist kein Richard Matheson (I am Legend), weder ein Vincent Voss (Faulfleisch) noch ein Robert Kirkman (The walking Dead) – und das ist auch gut so!
    Denn wenn ich Bryan Smith kaufe, dann will ich eben auch Bryan Smith lesen – und genau das tue ich hier; wenngleich auch so herrlich unbekannt.


    -

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    SweetSecret33s avatar
    SweetSecret33vor 4 Monaten
    R
    Rammsteinvor einem Jahr
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    Skinflowervor einem Jahr

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