Bua Boonmee Miss Bangkok

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Inhaltsangabe zu „Miss Bangkok“ von Bua Boonmee

In Miss Bangkok – Memoiren einer thailändischen Prostituierten erzählt Bua Boonmee offen ihre Erlebnisse als Prostituierte in den Straßen von Patpong, dem Zentrum der thailändischen Sexindustrie: Sie wächst unter ärmlichen Verhältnissen im ländlichen Khorat auf und zieht nach der gescheiterten Ehe ihrer Eltern als junges Mädchen in die schillernde Großstadt Bangkok, um dort einen Neuanfang zu wagen. Bua heiratet und gerät schon bald in einen Strudel von Armut und häuslicher Gewalt, was sie letzten Endes in die Welt der Bierbars und Gogo-Tanzclubs von Bangkoks verruchtem Rotlichtviertel Patpong treibt. Sie wird zur Prostituierten und muss sich den Gelüsten der westlichen Männer, der Farangs, beugen, um ihre Familie zu ernähren. Die Geschichte von Bua Boonmee ist die einer mutigen Frau, die sich trotz aller Schicksalsschläge und Demütigungen durchs wilde Leben Bangkoks kämpft – ein bewegendes und aufrüttelndes Porträt eines thailändischen Bargirls, aufgeschrieben von der irischen Autorin Nicola Pierce.

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  • Rezension zu "Miss Bangkok" von Bua Boonmee

    Miss Bangkok
    sandra_suhr

    sandra_suhr

    19. November 2012 um 21:44

    Rezension: Miss Bangkok DAS SOLLTEN ALLE FARANGS LESEN.... So nennt die thailändischen Prostituierten nämlich ihre Freier aus dem Ausland!! Inhalt: In diesem Buch erzählt Bua Boonmee ihre Lebensgeschichte. Wie sie aufwächst,heiratet,Kinder bekommt und schließlich keinen anderen Ausweg sieht diese zu ernähren und so in dem Rotlichtviertel von Patpong in Bangkok ihren Körper verkauft. Sie erzählt von Leid und Scham,von Gewalt und Drogen,von Ekel und Angst. Aber auch von den,zugegebener maßen eher seltenen Momente des Glücks. Jahr für Jahr ziehen ganze Heerscharen von Touristen nach Thailand und wenn auch nicht alle als "Farangs" in die Rotlichtviertel gehen, ist die Menge derer die dort das Elend und die Armut der einheimischer Frauen zu ihren Gunsten nutzen aberwitzig hoch. Die wenigsten davon denken darüber nach warum diese Frauen dieser Arbeit nachgehen und wahrscheinlich interessiert es sie auch nicht. Genauso wenig möchten sie wissen was sie den Frauen in einem solchen Land antun, indem nicht so wichtig ist ob man reich ist oder arm, aber über allem steht „sein Gesicht zu wahren“. Vielleicht reden sie sich noch ein das Sie den Frauen einen Gefallen tun, ihnen helfen in ihrem Elend. Gerade darum sollten all diese Freiern ( es sind nun mal meist Männer ), diese Lektüre einmal gelesen haben! Die Autorin: Die Autorin schreibt in einem einfach, flüssigen Schreibstil und der Leser kann der Geschichte somit gut folgen. Er bekommt einen Einblick in das Leben der einfachen Thailänder und deren Werte und Ansichten über das Leben,Glück und die Art zu denken. Auch und ganz besonders über die "Farangs"! Man kann die Hoffnung, oder aber auch das völlige fehlen solcher in der Erzählung nachempfinden. Der Wunsch nach einem besseren Leben, oder aber die völlige Perspektivlosigkeit der einzelnen Frauen, machen dem Leser klar was es heißt auf diese Art und Weise seinen Lebensunterhalt zu bestreiten! Keine Sekunde kommt man in die Versuchung ein "Urteil" über die Frauen zu fällen,die in den meisten Fällen gezwungen sind sich zu prostituieren. Im Gegenteil,man schaut eher voller Abscheu auf die Gesellschaft und die Umstände die Bua Boonmee dazu getrieben haben. Auf ihre Eltern und ihren Ehemann und auf das Umfeld oder die Freier denen sie eine Illusion verkauft, einfach nur um ihre Kinder,ihre Familie und sich selbst mehr schlecht als Recht durch zu bringen! Die Autorin schafft es besonders gut diese Gefühle zu transportieren. Sie schreibt klar und ungeschminkt über ein wahres Schicksal, fremde Kulturen, Hoffnung und Gleichgültigkeit, ohne herablassend zu wirken. Mein Fazit: Ich hatte das Buch nach zwei Tagen durch. Es ist gut und flüssig geschrieben. Ich fühlte mich sofort von der Geschichte gefangen und konnte mich in die Protagonisten sehr leicht einfühlen. Ohne Überheblichkeit wird der Leser,wie ich finde, dazu angeregt über die Misstände, die zu diesem Schicksal geführt nachzudenken. Auch wenn der Name Bua Boonmee ein Pseudonym ist, vergisst man keine Sekunde, dass diese Geschichte gelebt wurde und noch wird. Tagtägliche Realität ist für Tausende Frauen in Thailand und anderswo auf der Welt. Und wenn es nur einen Freier darüber nachdenken lässt was er da gerade tut, finde ich hat sich das Buch schon gelohnt! Ich gebe dem Buch sehr gute 4 Sterne und kann Euch die Geschichte über ein wahres Schicksal guten Gewissens empfehlen. Nachtrag: Pseudonym Bua Boonmee Bua heißt übersetzt: Lotus Das ist die Blume die im größten Dreck wächst und zu einer wunderschönen Pflanze erblüht Boonmee bedeutet: Diejenige die Glück hat! Ich glaube das lasse ich einfach mal so stehen!! Eure Sandra

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