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Rezension zu "Der Toten gedenken - Indische Frauen bitten zu Tisch: Indische Frauen bitten zu Tisch - Anthologie" von Bulbul Sharma

Rezension zu "Der Toten gedenken - Indische Frauen bitten zu Tisch: Indische Frauen bitten zu Tisch - Anthologie" von Bulbul Sharma
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Indische Frauen bitten zu Tisch passt perfekt. Denn alle Kurzgeschichten sind eingelassen in eine Totengedenkfeier (ich hoffe ich bezeichne es einigermaßen richtig). In Indien ist es scheinbar Tradition das sich die Familie am Todestag eines Angehörigen trifft und die Frauen vorab zusammen kochen. In diesem Kochen sind alle Geschichten eingelassen. Jede der Frauen erzählt eine Geschichte und dem Anlass entsprechend geht es in fast jeder um Tod, egal ob die Protagonisten schon Tod sind oder zu Tode kommen. Egal ob auf natürlich oder unnatürlichen weg. Es ist mal mit mehr Humor mal weniger, einige der Geschichten fand ich sehr gut, andere wiederrum weniger. So ist es aber immer wenn man Kurzgeschichten liest und ich habe es nicht anders erwartet. Einige haben mich richtig gerührt, bei anderen konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Aber was ich noch viel wichtiger finde ist, das ich in eine fremde Kultur Einblick bekommen durfte. Durch einen Blog von jemanden der für 3 Monate mal bei ihrer indischen Schwiegermutter in Indien gelebt hat (sie war glaube ich Deutsche), durfte ich schon mal einen Einblick in diese Kultur gewinnen die so anders ist als die unsere.

Das Buch hat mir gefallen, ob man es nun unbedingt lesen muss weiß ich nicht. Empfehlen kann es es auf alle fälle allen die auch gerne mal was anderes lesen als das was auf den Bestellerlisten steht. Auch allen die sich für die Indische Kultur interessieren oder einfach mal einen Einblick in diese bekommen möchten.

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Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma

Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Inhalt:
Nach ihrem Bestseller »Der Ärger der Auberginen« hat Bulbul Sharma eine weitere Sammlung von Frauengeschichten über das Essen aus der indischen Küche geschrieben. Eine junge Frau, vernachlässigt von ihrem lasterhaften Ehemann, entscheidet sich, ihn »auf sanfte Art« zu töten und stopft ihn mit Essen voll, eine andere kocht wie besessen, eine dritte nimmt sich Geld und kleine Schmuckstücke aus den Taschen ihres Mannes, wo sie die verschiedenen Aromen der Frauen findet, mit denen er zusammen gewesen war … Neben dem Ehemann gibt es noch die allgegenwärtige Schwiegermutter, die schon einen Monat nach der Hochzeit in das Schlafzimmer des frisch verheirateten Paares einzieht. Jedes Portrait ist abwechselnd witzig, bewegend, makaber eine köstliche Auswahl, die Bulbul Sharmas meisterliches Talent für die Geschichten der kleinen Leute und die Dramen des täglichen Lebens zeigt.

Meinung:
Das Cover des Buches sticht natürlich sofort ins Auge. Ein Blumenkohl und ein blutiges Messer. Wer hier jedoch ein “blutiges” Vergnügen erwartet, wird leider enttäuscht.

Das Buch lässt sich mit seinen 133 Seiten relativ zügig lesen und ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Es beinhaltet insgesamt 9 Geschichten. Leider hat der Klappentext bereits alle spannenden Stellen genannt und somit bietet das Buch keine wirklichen Überraschungen mehr. Etwas holperig war es auch aufgrund der vielen fremdländischen Wörter, die nicht immer einheitlich geschrieben wurden.

Interessant war, das der Leser hier Einblick in den Alltag indischer Frauen bekommt.

Fazit:
Für Bollywood-Fans.

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma

Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma
Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren

Anlässlich der Vorbereitungen zum Todestag eines Angehörigen treffen sich indische Frauen, um das Essen vorzubereiten. Es gibt dabei einiges zu beachten, das den Traditionen entspricht. Während der Zubereitungen unterhalten sich die Frauen und verkürzen sich die Zeit mit Geschichten.
So findet der Leser hier Geschichten, die sich ums Essen drehen.
Eine Mutter, die ihren Sohn zu Besuch hat, der in den USA lebt, kocht jedes seiner Lieblingsgerichte, um die Liebe ihres Sohnes wieder zu erringen, der sich mit dem primitiven Leben seiner Eltern nicht mehr identifizieren kann oder 2 verstorbene Tanten, die ihrer Nichte im Traum erscheinen und Wünsche äußern.
Einige andere folgen. Sie spielen alle in Indien und bringen dem Leser so ein wenig von den Traditionen und dem Leben in Indien nahe.
Die Geschichten sind kurzweilig und lassen sich gut lesen.

Aufmerksam bin ich durch das Buch aufgrund des Covers gekommen. Die Idee mit dem Blumenkohl und dem blutigen Messer sprach mich sofort an. Es suggerierte mir, dass es sich hier um Geschichten handelt, die irgendwie mit Kriminalfällen zu tun haben. Dem war leider nicht so.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Cover gelungen ist, aber nicht zum Inhalt des Buches passt.

Ein kleines dünnes Buch, das man gern mal zwischendurch lesen kann.

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