Bulbul Sharma Der Toten gedenken

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Inhaltsangabe zu „Der Toten gedenken“ von Bulbul Sharma

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  • Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma

    Der Toten gedenken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2012 um 20:16

    Inhalt: Nach ihrem Bestseller »Der Ärger der Auberginen« hat Bulbul Sharma eine weitere Sammlung von Frauengeschichten über das Essen aus der indischen Küche geschrieben. Eine junge Frau, vernachlässigt von ihrem lasterhaften Ehemann, entscheidet sich, ihn »auf sanfte Art« zu töten und stopft ihn mit Essen voll, eine andere kocht wie besessen, eine dritte nimmt sich Geld und kleine Schmuckstücke aus den Taschen ihres Mannes, wo sie die verschiedenen Aromen der Frauen findet, mit denen er zusammen gewesen war … Neben dem Ehemann gibt es noch die allgegenwärtige Schwiegermutter, die schon einen Monat nach der Hochzeit in das Schlafzimmer des frisch verheirateten Paares einzieht. Jedes Portrait ist abwechselnd witzig, bewegend, makaber eine köstliche Auswahl, die Bulbul Sharmas meisterliches Talent für die Geschichten der kleinen Leute und die Dramen des täglichen Lebens zeigt. Meinung: Das Cover des Buches sticht natürlich sofort ins Auge. Ein Blumenkohl und ein blutiges Messer. Wer hier jedoch ein “blutiges” Vergnügen erwartet, wird leider enttäuscht. Das Buch lässt sich mit seinen 133 Seiten relativ zügig lesen und ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Es beinhaltet insgesamt 9 Geschichten. Leider hat der Klappentext bereits alle spannenden Stellen genannt und somit bietet das Buch keine wirklichen Überraschungen mehr. Etwas holperig war es auch aufgrund der vielen fremdländischen Wörter, die nicht immer einheitlich geschrieben wurden. Interessant war, das der Leser hier Einblick in den Alltag indischer Frauen bekommt. Fazit: Für Bollywood-Fans.

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  • Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma

    Der Toten gedenken
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. April 2012 um 20:35

    Anlässlich der Vorbereitungen zum Todestag eines Angehörigen treffen sich indische Frauen, um das Essen vorzubereiten. Es gibt dabei einiges zu beachten, das den Traditionen entspricht. Während der Zubereitungen unterhalten sich die Frauen und verkürzen sich die Zeit mit Geschichten. So findet der Leser hier Geschichten, die sich ums Essen drehen. Eine Mutter, die ihren Sohn zu Besuch hat, der in den USA lebt, kocht jedes seiner Lieblingsgerichte, um die Liebe ihres Sohnes wieder zu erringen, der sich mit dem primitiven Leben seiner Eltern nicht mehr identifizieren kann oder 2 verstorbene Tanten, die ihrer Nichte im Traum erscheinen und Wünsche äußern. Einige andere folgen. Sie spielen alle in Indien und bringen dem Leser so ein wenig von den Traditionen und dem Leben in Indien nahe. Die Geschichten sind kurzweilig und lassen sich gut lesen. Aufmerksam bin ich durch das Buch aufgrund des Covers gekommen. Die Idee mit dem Blumenkohl und dem blutigen Messer sprach mich sofort an. Es suggerierte mir, dass es sich hier um Geschichten handelt, die irgendwie mit Kriminalfällen zu tun haben. Dem war leider nicht so. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das Cover gelungen ist, aber nicht zum Inhalt des Buches passt. Ein kleines dünnes Buch, das man gern mal zwischendurch lesen kann.

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  • Rezension zu "Der Toten gedenken" von Bulbul Sharma

    Der Toten gedenken
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2012 um 18:23

    Das sagt der Klappentext: Eine junge Frau, vernachlässigt von ihrem lasterhaften Ehemann, entscheidet sich, ihn »auf sanfte Art« zu töten und stopft ihn mit Essen voll, eine andere kocht wie besessen, eine dritte nimmt sich Geld und kleine Schmuckstücke aus den Taschen ihres Mannes, wo sie die verschiedenen Aromen der Frauen findet, mit denen er zusammen gewesen war ... Neben dem Ehemann gibt es noch die allgegenwärtige Schwiegermutter, die schon einen Monat nach der Hochzeit in das Schlafzimmer des frisch verheirateten Paares einzieht. Jedes Portrait ist abwechselnd witzig, bewegend, makaber – eine köstliche Auswahl, die Bulbul Sharmas meisterliches Talent für die Geschichten der kleinen Leute und die Dramen des täglichen Lebens zeigt. Der Klappentext war es auch, der mich dazu gebracht hat, mich um das Buch zu bewerben. Leider ist der aber auch das Spannendste am ganzen Buch... Worum geht es? In Indien ist es Sitte, am Todestag es Familienpatriarchen einen Leichenschmaus zu veranstalten. Das Essen wird dabei von den Frauen aus dem engsten Umfeld des Verstorbenen zu. Gemeinsam werden verschiedene Gemüsesorten vorbereitet und die Gerichte gekocht. Dabei erzählen die Frauen sich gegenseitig Geschichten. Meistens geht es dabei um zwischenmenschliche Beziehungen aus Ehe und Familie. Der kulturelle Unterschied zwischen Indien und Europa ist dabei in jeder Geschichte zu spüren, und macht manche Geschichten genau dadurch auch nur schwer nachvollziehbar. Außerdem sind in Indien vielleicht alltägliche Bezeichnungen, Ehren- oder Kosenamen nicht erklärt, was es manchmal schwer macht, der Geschichte zu folgen. Nichtsdestotrotz sind die Probleme und Problemchen mit den lieben Verwandten dieselben wie hier. Leider waren im Klappentext die drei interessantesten Geschichten des Buches bereits genannt, und auch diese stellten sich zumindest für mich als nicht so spannend heraus, wie es möglicherweise klingen mag. Ich hatte eher so etwas wie morbide oder dramatische Kurzgeschichten erwartet, morbide oder wirklich dramatisch war dann letztlich nichts. Leider auch hier wieder keine Weiterempfehlung, wenn ich Sterne vergeben müsste, wären es allenfalls zwei von fünf.

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