Burkhard Rüth

 3,5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Schatten über Bozen, Eiszeit in Bozen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Burkhard Rüth

Burkhard Rüth, Jahrgang 1965, war viele Jahre als Unternehmensberater und Fachautor tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Begeisterung für die Bergwelt Südtirols und für spannungsgeladene Literatur schlägt sich in der Südtirol-Krimireihe um Commissario Vincenzo Bellini nieder.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Burkhard Rüth

Cover des Buches Eiszeit in Bozen (ISBN: 9783954510375)

Eiszeit in Bozen

 (2)
Erschienen am 19.10.2012
Cover des Buches Das Monster von Bozen (ISBN: 9783897059047)

Das Monster von Bozen

 (2)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Adler über Bozen (ISBN: 9783740804121)

Adler über Bozen

 (1)
Erschienen am 26.07.2018
Cover des Buches Schatten über Bozen (ISBN: 9783954515776)

Schatten über Bozen

 (2)
Erschienen am 18.06.2015
Cover des Buches Sterbenslang (ISBN: 9783954512966)

Sterbenslang

 (1)
Erschienen am 18.06.2014
Cover des Buches Goldrausch in Bozen (ISBN: 9783954511877)

Goldrausch in Bozen

 (0)
Erschienen am 24.10.2013

Neue Rezensionen zu Burkhard Rüth

Cover des Buches Schatten über Bozen (ISBN: 9783954515776)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Schatten über Bozen" von Burkhard Rüth

"Wennst nicht brav bist, holt dich der Zingerle"
Bellis-Perennisvor 9 Monaten

In diesem vierten Fall bekommt es Commissarion Vincenzo Bellini wieder mit seinem alten Widersacher Mantlinger, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und sich in den Südtiroler Bergen versteckt hält, zu tun. 

Doch Mantlinger, mit dem er noch eine persönliche Rechnung offen hat, wird nicht der einzige Mörder sein, der Bellini und sein Team auf Trab hält. 

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der erste aus Burghard Rüths Feder, der mir in die Hände gefallen ist. Ein wenig hat mich der Krimi zwiegespalten zurückgelassen.

Für mich persönlich hat der Autor einfach zu viel „Action“ in das Buch gepackt. Schon alleine die Story rund um Mantlinger wäre Stoff für ein eigenständiges Buch gewesen. Hier noch zusätzlich die mysteriösen Vorgänge in der Bozener Klinik hineinzupacken, lässt mich einen Stern abziehen.

Die Handlung wirkt unübersichtlich, zahlreiche Tote säumen unseren Weg und trotzdem hatte ich recht bald eine Idee, wer oder was dahinter stecken könnte.

Der historische Exkurs zu Guido Zingerle (1902-1962), der als „Monster von Tirol“ bekannt wurde und mehrere Frauen vergewaltigt und ermordet hat, erzeugt jede Menge Gänsehaut. Vor allem das Massenphänomen der Selbstjustiz, die wider jegliche Vernunft annimmt, dass Zingerle „wiederauferstanden“ bzw. nach wie vor lebt (er wäre über 110 Jahre alt), ist sehr gut beschrieben. Auch die unrühmliche Rolle der Medien, die bewusst, aus reiner Sensationsgier, die Emotionen schüren, lässt die Leser schaudern.  

Fazit:

Wie gesagt, eine Beschränkung auf die Hälfte der Handlungsstränge hätte mir besser gefallen. Dennoch werde ich mir die drei Vorgänger besorgen. Gerne gebe ich diesem Krimi 3 Sterne.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Schatten über Bozen (ISBN: 9783954515776)

Rezension zu "Schatten über Bozen" von Burkhard Rüth

Enttäuschung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

So, nun ist das, was generell passieren konnte, eingetreten: das erste Buch aus dem emons-Verlag, das mich total enttäuscht hat.

Bis Seite 120 habe ich durchgehalten, ins Ende habe ich mal kurz hereingeschnuppert und meinen Verdacht bestätigt gefunden.

Warum gefällt mir das Buch nicht? Ich finde es maßlos überfrachtet. Ein psychopathischer Verbrecher entflieht aus der Haft und bedroht den ihn damals verhaftet habenden Commissario, der hat Probleme mit seiner Partnerin, außerdem muss er einen brutalen Mord aufklären. Daneben: ein unsympathischer Emporkömmling, der in eine reiche Adelsfamilie einheiratet und vermuten lässt, dass er das personifizierte Böse ist. Ein Präludium und weitere Zwischensequenzen, die nahe legen, dass das Böse in den Genen beheimatet ist. Das alles ist für mich zu viel des Guten (sprich Schlechten), so dass sich zunehmend Leseunlust bei mir breit macht.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Roman seine Anhänger findet, aber für meinen Geschmack taugt er nicht.

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