Burkhard Spinnen Mehrkampf

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Inhaltsangabe zu „Mehrkampf“ von Burkhard Spinnen

Ein furioser Roman über die Angst des mittelalten Mannes.“ Deutschlandradio Los Angeles, 1984. Roland Farwick patzt beim Weitsprung. Das kostet den weltbesten Zehnkämpfer die Medaille, seine Karriere und seine Lebenslust. Zwanzig Jahre später wird er angeschossen; prompt setzt er sein still gestelltes Leben wieder in Bewegung. Und gewinnt einen Partner. Der ermittelnde Hauptkommissar Ludger Grambach ist einer der Millionen, die Zeugen von Farwicks Schicksal wurden. Und seine eigene Geschichte als gescheitertes Genie ist mit der des Zehnkämpfers eng verknüpft. Statt Freundschaft aber beginnt ein Duell, bei dem alles, was vor zwanzig Jahren aufgeschoben wurde, endlich ausgetragen werden muss.

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  • Eine ganz besondere Midlife-Crisis

    Mehrkampf

    Duffy

    02. July 2015 um 18:20

    Roland Farwick hält nach 20 Jahren noch das drittbeste Punkteergebnis auf der "ewigen" Rangliste im Zehnkampf. 1984 bei Olympia war seine Karriere zu Ende, weil er beim Weitsprung patzte. Mit dem Verlust der Karriere ging auch seine Lebenslust verloren. 20 Jahre nach dem denkwürdigen Ausstieg wird auf ihn geschossen und er kann nur mit viel Glück dem Tod entrinnen. Der ermittelnde Kommissar ist Grambach, der damals diesen tragischen Zehnkampfmoment miterlebt hat. Auch in seinem Leben lief nicht alles nach Wunsch. Als Wunderkind gehandelt, brach er mit der Juristerei und wurde Polizist. Irgendwie ist das Schicksal der beiden miteinander verwoben und eigentlich wäre es eine Chance für eine Freundschaft. Doch stattdessen entwickelt sich ein Konkurrenzkampf, der nicht nur aus Missverständnissen besteht. Spinnen hat ein Szenario entwickelt, in dem das "kritische" Männeralter zwischen 40 und 50 beleuchtet wird. Das, was gemeinhin als Midlife-crisis bekannt ist. Er versucht in seinem Roman, der vielleicht im Ansatz mal Krimi sein sollte, diesen Aspekt anhand von vielen Retrospektiven und Gegenüberstellungen aufzuarbeiten. Das gelingt ihm nur bedingt, denn auf der einen Seite packt er ihn zu voll mit Nebenwegen und Verknüpfungen, andererseits verliert das Buch dadurch manchmal sehr viel an Dynamik. Der Leser muss sich konzentrieren, um die überraschenden Rückblicke richtig einzuordnen und es gibt natürlich auch dadurch manchmal Schwierigkeiten mit den Zuordnungen der agierenden Personen. Den einen oder anderen Aspekt hätte der Autor ein wenig ausdünnen können. Immerhin gelingt ihm ein überraschendes Ende, das aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass trotz des gewohnt versierten Schreibstils das Ganze manchmal ein wenig zerrissen daherkommt und unter dem Strich etwas zu lang geraten ist.

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