Burkhart Kroeber

 4 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf von Burkhart Kroeber

Burkhart Kroeber, geboren 1940 in Potsdam, studierte Ägyptologie, Romanistik und Politikwissenschaft in Tübingen, Heidelberg und Paris. 1968 promovierte er in Tübingen und ist seit 1971 als Übersetzer tätig. Kroeber übersetzt hauptsächlich literarische Werke aus dem Italienischen, zum Beispiel von Umberto Eco oder Italo Calvino. Für seine übersetzerische Tätigkeit und sein Engagement erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen, darunter 1985 den Literaturpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft, 2001 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung, 2006 den Übersetzerpreis der Stadt München und 2011 den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Verschwörungen (ISBN: 9783446271432)

Verschwörungen

Neu erschienen am 23.08.2021 als Hardcover bei Hanser, Carl.

Alle Bücher von Burkhart Kroeber

Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)

Der Name der Rose

 (1.567)
Erschienen am 01.08.2008
Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783423211109)

Das Foucaultsche Pendel

 (344)
Erschienen am 18.12.2008
Cover des Buches Baudolino (ISBN: 9783423195256)

Baudolino

 (231)
Erschienen am 23.09.2011
Cover des Buches Wenn ein Reisender in einer Winternacht (ISBN: 9783596904426)

Wenn ein Reisender in einer Winternacht

 (166)
Erschienen am 25.07.2012
Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)

Der Friedhof in Prag

 (164)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Die Insel des vorigen Tages (ISBN: 9783446239081)

Die Insel des vorigen Tages

 (104)
Erschienen am 08.10.2011
Cover des Buches Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana (ISBN: 9783423134897)

Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

 (107)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Die Kunst des Bücherliebens (ISBN: 9783423139892)

Die Kunst des Bücherliebens

 (38)
Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Burkhart Kroeber

Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)Alexandra_Wagners avatar

Rezension zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

fast so spannend wie der Film :)
Alexandra_Wagnervor 2 Tagen

vermutlich bin ich eine Ketzerin, wenn ich sage, dass in diesem Fall der Film noch besser war als das Buch. Warum? Die architektonischen Beschreibungen und philosophischen Einschübe im Buch waren mir doch zu viel - aber trotzdem ist dies einer der besten Klosterkrimis aller Zeiten. Sehr zu empfehlen.

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Cover des Buches Der Leopard (ISBN: 9783492059848)claudiaZs avatar

Rezension zu "Der Leopard" von Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Beeindruckender Klassiker über Wandel und Veränderung
claudiaZvor einem Monat

Die Handlung des Romans beginnt zu einer Zeit, als politische Unruhen zur  Einheit Italiens und in Sizilien zu gesellschaftlichen Umbrüchen führen. Sehr  interessant finde ich die beiden Hauptcharaktere, den Fürst Salera und seinen Neffen Tancredi. Obwohl sie unterschiedlichen Seiten angehören, kommen sie bestens miteinander aus. Insbesondere aus dem Verhalten des Fürsten ist zu erkennen, dass er Verständnis für seinen Neffen aufbringt, der jung ist und dessen Leben durch die Veränderungen geprägt wird.
Dass Veränderungen unausweichlich sind, wird aus der Beschreibung der Lebensumstände der Landbevölkerung ersichtlich. Ob und wann sich die Situation der einfachen Menschen tatsächlich ändern wird, steht jedoch „in den Sternen“.

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Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423105514)W

Rezension zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

Auf der Suche der Wahrheit
Waldspaziergangvor 4 Monaten

Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          


William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
 Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     


Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.


Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.


In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.


Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

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