Burny Bos

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Ich bin MäuseKatzenBärenStark

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Erschienen am 01.09.2004
Maxi Pixi 224: Olli, der kleine Elefant

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Erschienen am 28.07.2016
Valentino Frosch

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Erschienen am 01.02.2010
Familie Maulwurf. Voll in Fahrt!

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Erschienen am 20.07.2018
Good Times With the Molesons

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Erschienen am 01.10.2001
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Erschienen am 01.11.1997

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pantaubookss avatar

Rezension zu "Familie Maulwurf. Voll in Fahrt!" von Burny Bos

Jungen Lesern wird zu wenig zugetraut
pantaubooksvor 24 Tagen


Familie Maulwurf. Voll in Fahrt! wollte ich unbedingt aufgrund der tollen Illustrationen von Hans de Beer lesen. Hans de Beers Kinderbücher über Lars den kleinen Eisbär haben meine Kindheit und vor allem meine Kindergartenzeit geprägt. Sie zählten zu den ersten Büchern, die ich überhaupt besessen habe und die wunderbaren Geschichten über den abenteuerlustigen Eisbären haben sich bis heute in mein Gedächtnis gebrannt. Auch diesem Kinderbuch merkt man an, wie viel Liebe und Zeit in die vielen Geschichten und tollen Illustrationen investiert wurde. Doch es sind auch nicht die Zeichnungen, die ich an diesem Kinderbuch kritisieren muss, sondern die selbst für das Alter der Zielgruppe viel zu knappen Geschichten, von denen ich mir etwas mehr erhofft hatte.

Mama arbeitet, während Papa sich um die Kinder [Mats und Mia] kümmert. Er räumt zu Hause auch schön auf. (S.11)

Doch erst möchte ich ein Lob aussprechen, für die alternative Ausrichtung des Kinderbuchs! Der Autor setzt mit seinen Geschichten ein Zeichen gegen das in Kinderbüchern doch immer noch weit verbreitete traditionelle Modell der Familie. Denn nicht Papa Maulwurf ist es, der arbeiten geht, sondern Mama Maulwurf und Papa Maulwurf kümmert sich unterdessen um den Haushalt und die Kinder. Schön ist auch, dass die Kinder Mats und Mia nicht in die konventionellen Geschlechterrollen Mädchen und Jungen gepresst werden, sondern dass es vorkommen kann, dass Mats die Puppe und Mia den Bagger zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Familie Maulwurf ist am Strand. Es ist warm genug, um im Sand zu spielen, aber das Wasser ist noch zu kalt zum Schwimmen. Mia und Mats bauen eine große Sandburg, mit der sie das Meer aufhalten wollen. Sie haben also viel zu tun. (S 56)

Jedes Familienmitglied der Maulwurfs ist etwas Besonderes. Oma Maulwurf sitzt zum Beispiel im Rollstuhl, ist aber noch ziemlich rüstig und bei jedem Schabernack der Kinder mit von der Partie. Papa Maulwurf ist der ungewollte Spaßvogel der Familie, denn nicht selten tritt er in Fettnäpfchen, hinterlässt Chaos und oder ist einfach tollpatschig. Die Kinder Mats und Mia haben auf jeden Fall eine Menge Spaß mit ihm und sind selbst sehr quirlig und kaum zu halten. Mir haben die einzelnen Charaktere der Geschichte sehr gut gefallen, sie sind je nach Situation ausgelassen, witzig oder ernsthaft und gestalten die Geschichten sehr lebendig.

„Auf geht’s Kinder“, sagt Mama. „Mit welchem Karussell möchtet ihr zuerst fahren?“ „Wollen wir nicht lieber erst mal Papa suchen?“, fragt Mia. „Ich vermisse ihn schon „, jammert Mats. „Also gut“, seufzt Mama. „Dann suchen wir ihn.“ (S.67)

Wie oben bereits angedeutet, ist jedoch jede der Geschichten recht kurz und inklusive Bildern nicht länger als drei oder vier Seiten. Auch wenn Kindergartenkinder nicht mit zu langen Geschichten überfordert werden dürfen und die Aufmerksamkeitsspanne ihres Alters bei der Länge von Geschichten bedacht werden muss, hatte ich hier den Eindruck, dass viele der Geschichten zu knapp waren, sogar oft abrupt abbrachen, wenn es am spannendesten war. Hier hätte man der Zielgruppe meiner Meinung nach schon mehr zutrauen können, indem man die Geschichten etwas verlängert, dafür aber auf ungefähr die Hälfte von ihnen verzichtet hätte. Wie man in den Zitaten schön sehen kann, ist aber die Sprache jedoch sehr gut den jungen Zuhörern angepasst. Knappe und verständliche Sätze machen es leicht der Handlung zu folgen und gleichzeitig die Bilder als Stütze für die Fantasie zu nehmen.

Fazit & Bewertung

Familie Maulwurf. Voll in Fahrt! hat mich unterhalten und ist ein schönes Vorlesebuch, das sich für Kinder ab vier Jahren eignet. Die Illustrationen von Hans de Beer sind gewohnt farbenfroh und wunderschön. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Zielgruppe mit den über vierzig Geschichten zu wenig zugetraut wurde. Die Kürze der Geschichten hat ihnen die Spannung genommen und war oftmals dafür verantwortlich, dass es kein befriedigendes Ende gab.

https://pantaubooks.wordpress.com/

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Buechernisches avatar

Rezension zu "Wer legt das schönste Ei?" von Burny Bos

Ob weiß, braun oder grün… illustriert von Hans de Beer
Buechernischevor 5 Jahren

Wer aufmerksam den Titel dieser Rezension gelesen hat, dem wird schnell der Name Hans de Beer ins Auge gefallen sein. Der sehr erfolgreiche, freie Illustrator aus der Nähe von Amsterdam ist der Schöpfer von Lars, dem Eisbären und hat sämtliche Abenteuer des weltbekannten, kleinen weißen Pelzknäuls gezeichnet. Eben jener Hans de Beer schwang auch seinen Pinsel für Burny Bros Bilderbuch rund um das Thema “Wir sind alle gleich!” aus dem NordSüd Verlag, welches ich euch jetzt vorstellen möchte.

Ob weiß, braun oder grün…

Frieda staunt nicht schlecht, als sie sich im Spiegel betrachtet: ihr Federkleid ist herrlich grün! Frieda findet das große Klasse und möchte fortan nichts mehr mit den anderen Hühnern zu tun haben, sie sehen eben nicht so toll aus wie sie selbst. Als der Hahn schließlich in die Runde fragt, wer von den werten Hennen denn das schönste Ei legen könnte, ist sich Frieda sicher, dass ihr Ei nicht nur grün sein wird, sondern natürlich auch das schönste im ganzen Hühnerstall. Ob sie sich da nicht irrt?

Klein, aber fein!

Auf drei Holzstangen tummeln sich vor blauem Himmel mehrere weiße und braune Hennen. Sie kuscheln miteinander und schlafen mit herunter gesunkenen Köpfchen. Nein, moment! Dort unten rechts in der Ecke, etwas abseits sitzt ein grünes Huhn und wirft verächtliche Blicke in Richtung ihrer Artgenossinnen. Was hat es denn damit auf sich, warum ist das grüne Huhn denn so griesgrämig? Diesem Umstand wollen wir mit Burny Bros Bilderbuch für die ganz kleinen Lesemäuse ab 3 Jahren auf den Grund gehen.

Hans de Beer, seines Zeichens weltweit bekannter Illustrator der Kinderbuch-Reihe “Lars, der kleine Eisbär” hat die zauberhafte, kleine Geschichte um Frieda, das grüne Huhn mit zarten Strichen illustriert und ihm die passende, farbliche Note verliehen. Schon von klein auf sollte man den Kindern beibringen, dass niemand etwas Besseres ist, nur weil er besser aussieht oder sich für etwas Besseres hält. “Wir sind alle gleich!” lautet das Thema dieses Bilderbüchleins und trifft damit den Nagel auf den Kopf.

Mit einfachen, verständlichen Worten und kurzen, kind- und altersgerechten Sätzen bringt dieses kleine Bilderbuch auf seinen 32 Seiten schon den jüngsten Lesern bei, dass es völlig unerheblich ist, welche Hautfarbe ein Mensch – oder in diesem Fall – welche Federfarbe ein Huhn hat und vermittelt damit Werte, die für das Erwachsenwerden von unerlässlicher Bedeutung sind. In Zeiten von Rassismus und Anfeindungen aufgrund unterschiedlicher Religion, Volkszugehörigkeit, Hautfarbe oder Gesinnung allgemein kann man nicht früh genug damit anfangen, die Herzen und den Verstand von Kindern auf die richtige Bahn zu lenken. Da ist das Kindergartenalter meiner Meinung nach genau der richtige Zeitpunkt.

Mein Fazit: »Wir sind alle gleich!« sollte so früh wie möglich im kindlichen Verstand verankert werden und dafür bietet dieses Bilderbuch die ideale Grundlage! Hans de Beer vermochte mit sicherer Hand Burny Bros Geschichte Farbe und Form zu verleihen, vielen Dank dafür! Ein schönes, einprägsames Buch für Kinder ab 3 Jahren!

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