Leserpreis 2018
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CrystaWinter

vor 12 Monaten

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- Eine Leiche für Perrot -


Agatha Christies Hercule Poirot ist tot. Eine mehr als betrübliche Tatsache ... wenn, ja wenn da nicht der Enkel des großen Detektives in die Fußstapfen seines berühmten Vorfahren treten und uns über den Verlust hinweghelfen würde.

Und da ist er nun, Achille Perrot. Enkel und einziger Nachkomme des großen Hercule Poirot, und er hat von seinem innig geliebten Vorfahren nicht nur die Vorliebe für einen Schnurrbart sondern auch das exzellente Schnüffelgen geerbt. Aber es wird arg strapaziert, dieses Schnüffelgen. Denn ausgerechnet die hinreißend schöne Braut Lady Lucy Atterberry liegt tot am Ufer des Weidehofsees. Keiner der noblen britischen Hochzeitsgäste will den Mord bemerkt haben. Achille Perrot und sein Freund Inspektor Jeff fischen buchstäblich im Trüben ...

Ein Cosy-Krimi der feinen englischen Art, eingebettet in Heidekraut- und Heidschnucken-Idylle, die jedoch mörderisch ist.

Bewerbung läuft bis zum 21. Januar 2018.


Leseprobe:

zur Leseprobe geht es hier: https://www.bod.de/buchshop/eine-leiche-fuer-perrot-crysta-winter-9783744871303


Die Autorin

C‘rysta Winter ist freie Krimiautorin. Sie lebt in der Abgeschiedenheit eines Mühlendorfes im nordwestlichen Teil Niedersachsens. Sie schreibt schwarzromantische und kriminelle Kurzgeschichten. Jetzt hat sie einen Roman verfasst, in dem sie erstmals Achille Perrot auf Mördersuche schickt und damit in ganz besonderer Weise das Flair eines Cornwall-Krimis in der mystischen Landschaft der Lüneburger Heide entstehen lässt.

Die Autorin ist sich sicher. Nirgends mordet es sich lustvoller, als in der Idylle üppig blühender Bauerngärten und ehrenwerter Landhäuser. Unabhängig von dem geografischen Flecken, auf dem sich diese Gärten und Landhäuser befinden.    

 

Autor: C'rysta Winter
Buch: Eine Leiche für Perrot
1 Foto

Jeanette_Lube

vor 12 Monaten

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Sehr gern würde ich an dieser Leserunde teilnehmen. Ich liebe Krimis über alles!!!

Ladybella911

vor 12 Monaten

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Hallo Crysta,

da haben wir schon mal etwas gemeinsam: auch ich liebe Agatha Christies Hercule Poirot.
Und ich bin davon überzeugt, dass mir Perrot genauso gefallen wird, sofern ich unter den Gewinnern sein sollte. Und das wäre ich bei dieser spannenden nur allzu gerne.

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CrystaWinter

vor 8 Monaten

Plauderecke

Sonnenschein12 schreibt:
Achille steht zur Zeit auf Platz 1!!!!

WO ?!?
Hier?
https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Cosy-Crime-gem%C3%BCtliche-Krimis-1466453796/

Da steht er doch schon lange ... 😱
Ungeschlagen. Seit 2 Monaten etwa ... 🤗
Und jemand mit dem Namen Sonnenschein12 hat auch
3 Punkte vergeben ... 😊

Was soll man dazu sagen ;-)

Sonnenschein12

vor 8 Monaten

Plauderecke
@CrystaWinter

Ich hatte lange nicht auf die Liste geschaut... Seit zwei Monaten schon auf Platz 1...? Das ist doch großartig...!!!!

CrystaWinter

vor 8 Monaten

Plauderecke

ja, ist super großartig!!

Kleine Achille Leseprobe gefällig aus dem zweiten Band? Damit die Begeisterung nicht zum Erliegen kommt ;-)
Da ist also die Einladung zur Soiree und Achille macht sich auf den Weg ...


"Sorgsam verriegelte Perrot die Tür seines Hauses. Den Schlüssel zu seinem Krähennest, wie er das Haus scherzhaft wegen der zahlreich vorkommenden Nebelkrähen nannte, verwahrte er in seinem Paletot. In seiner linken Hand trug er ein schmales Päckchen, dessen Inhalt er der Gastgeberin überreichen wollte. Einem raschen Hinaufschauen in den mondlosen, sternenklaren Novemberhimmel folgte ein ebenso rascher Blick auf seine Taschenuhr. Zehn Minuten vor neun. Zu spät fast, um einem Fauxpas durch unpünktliches Erscheinen zu entkommen. Perrot griff sich an seinen weißen, mit einem schmalen schwarzen Streifen abschließenden bow tie. Dieses kleine Accessoire war die Ursache des Ärgernisses. Vielmehr die ungewöhnliche Unentschiedenheit, mit der er erst nach einigem Hin und Her diesem Exemplar den etwas gewagten Vorrang zu einem ausschließlich weißen Querbinder eingeräumt hatte. Gewagt, weil Perrots nachtblauer Smoking und der gesellschaftliche Anlass nach eben jenem einfarbig weißen bow tie verlangt hätten, den er jedoch aus Gründen, die er selbst nicht benennen konnte, verworfen hatte.
Perrot eilte schnellen Schrittes die im Halbdunkel liegende Auffahrt entlang. Durchmaß den spärlichen Schein einer Laterne, verschwand für Momente im Graudunkel des unbeleuchteten Weges, bevor ihn der nächste Lichtstrahl und die nächste Dunkelheit erfassten. Nachtkühle streifte sein Gesicht. Die halbhohe Steinmauer kam in seinen Blick. Perrots Herz tat einen harten Schlag. Hastiger noch als es seine Zeitnot erforderlich machte, folgte er dem Weg nach rechts. Ein paar Schritte weiter und an sein Ohr drang das Zuschlagen einer Tür. War das nahe Bellen eines wachsamen Hundes hinter einer Einfriedung zu hören. Konnte er vorn an der Straße, nicht mehr allzufern, bereits das hell und einladend erstrahlende Haus der Madame Elsa erkennen.
Mit dem ersten von neun Schlägen der Kirchturmuhr und dem Überwinden von dreizehn Stufen hinauf zum Portal des Gebäudes, betätigte Perrot den Türklopfer des Hauses mit der Nummer elf. Er verscheuchte jeden weiteren Gedanken an weiße, schwarz abgesetzte oder sonstwie gestaltete Querbinder, an halbhohe Steinmauern und mäßig beleuchtete Wege und befand sich fast augenblicklich von Madame Elsas Armen umfangen. Sie war in ihrer schwarzroten Pracht herangeweht wie ein Abendwind und verströmte den Duft einer blühenden Sommerwiese. Madame Elsa ergriff Perrots Arm.
„Mein lieber Monsieur Perrot. Eigentlich sollte ich Sie schelten. Was ist mit ihrer vorbildlichen Zuverlässigkeit geschehen?“ Ihr Blick blieb an Perrots bow tie hängen und in ihre Augen trat ein schalkhafter Glanz. „Sollten Sie vielleicht ein wenig zu viel Zeit mit der Wahl ihrer Garderobe vergeudet haben? Das Exemplar, welches ihren Hemdkragen ziert, zeugt von einer kleinen inneren Revolte, die Sie mit sich und diesem Accessoire ausgefochten haben.“
Perrot überließ dem herangetretenen Hausdiener seinen Mantel und nahm die schmale, längliche Schachtel, die er auf einer Kommode abgelegt hatte, wieder an sich. „Ich muss sagen Madame, diese Hypothese entbehrt nicht einer gewissen, kuriosen Plausibilität."
Madame Elsa lachte. Es klang wie das Rauschen eines mächtigen Baumes. In dieses Rauschen hinein überreichte Perrot ihr mit einem Lächeln den mit einer scharlachroten Schleife verschlossenen Karton. Perrot verneigte sich. „Im Inneren Madame, befindet sich mein Dank.“
Das Rauschen verstummte und gleich darauf glitt die scharlachrote Schleife zu Boden. Über den Glanz in Madame Elsas Augen schien sich Raureif zu legen. Glitzernde kleine Kristalle, die sich frostig ineinander verhakten und ihrer Stimme den Klang des Eises verliehen. „Monsieur Perrot …“ Ihr Tonfall glitt klirrend in noch kältere Regionen. „ …eine schwarze Orchidee?“
Perrot konnte die entstandene Kälte körperlich spüren. Ein wohlüberlegtes Niederschlagen der Augen. Im Schatten seiner Augenwimpern ein schneller, kaum wahrnehmbarer Blick auf Madame Elsas zusammengepresste Wangenmuskeln und Perrot hob galant die Schleife vom Boden.
„In der Tat, Madame. Eine Prosthechea Cochleata. Für mich ist sie die Königin unter den schwarzen Orchideen. Ihr wird nachgesagt, in sich den Schlüssel des ewigen Lebens zu bergen. Und wem Madame, gebührt dieser Zauber des ewigen Lebens mehr als Ihnen?“
Es entstand eine Art von Körperlosigkeit in der geräumigen Diele. Perrot hatte für einen bangen Moment die Empfindung, die Dame werde in ihrer kristallenen Form zu Boden sinken und dort in winzige, kaum noch auffindbare Moleküle zerfallen. Aber Madame Elsa wankte mit ihrem Oberkörper lediglich ein wenig in Perrots Richtung. Ein Augenblick, wie eine Ewigkeit. Doch dann kehrte das Rot in ihre Wangen zurück und ihre Stimme erklang hauchzart und charmant.
„Welch reizende Symbolik , mein lieber Monsieur Perrot. Sie hat mir doch tatsächlich für einen Atemzug die Fassung geraubt. Obwohl ich gestehen muss, dass ich nicht davon ausgehe, dass ihre erwähnte Allegorie tatsächlich der schwarzen Orchidee zugeschrieben wird. Ich verwette Haus und Hof … sie ist ihren kleinen grauen Zellen entsprungen.“
Perrot hielt es für angebracht, momentan weder das außergewöhnliche Verhalten der Madame Elsa zu ergründen, noch sich auf die über jeden Zweifel erhabene Sitte in asiatischen Ländern zu beziehen, vorzugsweise Damen mit einer schwarzen Orchidee ein wortloses Kompliment zu überreichen. Schon gar nicht erlaubte sich Perrot auf die floskelhaft ausgesprochene Haus-und-Hof-Wette einzugehen. Perrot empfand es im Augenblick für mehr als geboten, sich der unübersehbaren Aufforderung seiner Gastgeberin zu beugen und ihr in den angrenzenden Salon zu
folgen.
Allerdings gestattete er sich einen Blick auf die Kommode und die zwei sechsarmigen Kerzenleuchter, dessen Lichterschein alles mit einem strahlenden, lebendigen Schimmer überzog. Nur die verschmähte, blütenreiche Orchideen-Rispe profitierte nicht vom Glanz. Sie lag sterbend zu Füßen der Kandelaber. Mit schmerzlich verrenkten Blütenhälsen."

so weit erst einmal ...

Herzlich
C'rysta

Tinken

vor 8 Monaten

Plauderecke

Madame Elsa! Schwarze Orchidee! Was hat Madame Elsa damit assoziiert? Einen bevorstehenden Mord? Ich reibe mir hier in Vorfreude die Hände 😁

CrystaWinter

vor 8 Monaten

Plauderecke

Tinken schreibt:
Ich reibe mir hier in Vorfreude die Hände 😁

was für ein Motivations-Schub kommt da geflogen. Da plotte ich ja gleich noch mal so schnell ... ;-)

Sonnenschein12

vor 8 Monaten

Plauderecke

Bitte ganz, ganz schnell weiterschreiben... Die schwarze Orchidee birgt in sich den Schlüssel ewigen Lebens??? Dies scheint Madame Elsa nicht so zu empfinden... Ach, wie spannend...
Und Achille ist mal wieder so liebevoll detailliert beschrieben...

CrystaWinter

vor 8 Monaten

Plauderecke

Sonnenschein12 schreibt:
Bitte ganz, ganz schnell weiterschreiben...

Achille und ich tun unser Bestes. Versprochen :-)

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