Cécile Calla Tour de Franz

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Inhaltsangabe zu „Tour de Franz“ von Cécile Calla

Eine Pariserin in Berlin: Als Cécile Calla des Jobs und der Liebe wegen von der Seine an die Spree zieht, ist die Verzweiflung groß. Im Land der Bratwürste und Frauenversteher ticken die Uhren anders als in der geliebten Heimat - das fängt schon mal damit an, dass ihr auf der Straße tatsächlich niemand hinterherpfeift. Mon dieu - unglaublisch! Cécile Calla geht den Geheimnissen des deutschen Alltags auf den Grund und räumt mit deutsch-französischen Missverständnissen auf - charmant, aufschlussreich und mit einem Augenzwinkern.

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  • Vive la France!

    Tour de Franz
    Bibliomania

    Bibliomania

    30. December 2013 um 21:23

    Was sind die Deutschen doch komisch! Cécile Calla ist gebürtige Pariserin und wegen der Liebe nach Deutschland gekommen. In Berlin ist sie Auslandskorrespondentin und versucht ihren Landsleuten die eigenartigen Deutschen Sitten näher zu bringen. Was für ein amüsanter, erheiternder Bericht! Dass die Deutschen eher unsichtbar flirten und überkorrekt an der roten Ampel warten bis diese auf grün umspringt, ist ja noch allgemein bekannt, aber die Unsitte Sonntagabends vor dem Fernseher Tatort zu gucken, ist ja nun wirklich vergeudete Zeit! An etlichen Stellen habe ich selbst erkannt, was wir doch für Eigenarten haben und die Franzosen ein deutlich entspannteres Leben führen als wir. Auch wenn die Bewohner der Grand Nation sehr patriotisch sind und einem armen Deutschen keinen Deut entgegenkommen würde, in Sprache oder anderer Hilfe, bin ich ein absoluter Frankreich-Fan. Dieses Buch hat es mir wieder einmal verdeutlicht. Der Zwist zwischen Franzosen und Engländer (Stephen Clarke) ist ja schon äußerst witzig, aber der Vergleich zu Deutschen hinkt kein bisschen hinterher. Ein super Buch für alle Frankreich-Liebhaber und solche, die die über unsere kulturellen Unterschiede lachen statt meckern können. Einfach toll!

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  • Rezension zu "Tour de Franz" von Cécile Calla

    Tour de Franz
    Stefan_Albus

    Stefan_Albus

    03. March 2011 um 18:30

    Tagesschau? Bild-Zeitung? Spiegel? Reicht nicht. Wer wissen will, wie wir Deutschen wirklich ticken, sollte sich ab und zu mal mit Ausländern zusammensetzen, die eine Zeit lang hier leben und einen guten "Blick" haben. Oder Bücher wie Cécile Callas "Tour de Franz" lesen. Hier bekommt der deutsche Michel auf charmante und witzige Art einiges um die Ohren gehauen. Und es tut nicht mal weh - sondern schmeckt eher wie ein freundlicher Begrüßungskuss: Karneval, Spargel- und Steuerwahn, Malle - zu allem kann Calla, die es als junge Berlin-Korrespondentin einer französischen Zeitung nach Deutschland verschlagen hat, eine erfrischende Story erzählen. Und ich habe immer wieder mitgegrinst, -gelacht, -geprustet. Nicht zuletzt auch, weil Cécile Calla weiß, dass auch in Frankreich so mancher Nagel schräg in der Wand sitzt. Letztlich ist es gar nicht so schlimm, ein deutscher Spießer zu sein - wer keine Eigenart hat, ist noch langweiliger. Also: lieber Gartenzwerge sammeln als gar kein Hobby haben. Oder, anders ausgedrückt: Nur wer ein Gesicht hat, kann auch lachen. Dann ist ab und zu ernst gucken auch kein Problem. Mein Fazit: "Tour de Franz" hat meinen Horizont erweitert und richtig Spaß gemacht! OK, ist kein Elias Canetti, aber ich empfehl's trotzdem gerne weiter. Einziger Haken: Cécile Calla findet Bücheregale im Wohnzimmer seltsam - in Frankreich gelten die Lieblingsbücher als was intimes. Die zeigt man nicht jedem. Ich fürchte, LovelyBooks hätte es zwischen Bayeux und Nizza ziemlich schwer ;-)

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