Cédric Bannel Das Kabul-Komplott: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Das Kabul-Komplott: Thriller“ von Cédric Bannel

Salam aleikum – Kommissar Kandar ermittelt Inmitten von Gewalt und Korruption glaubt Kommissar Osama Kandar in Kabul an Anstand und Ehrbarkeit. Als man die Leiche des Geschäftsmannes Wali Wadi findet, wird er an den Tatort gerufen. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch Kandar entdeckt Indizien, die ihn zweifeln lassen. Gegen die ausdrückliche Anweisung des Ministeriums beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln. Zur gleichen Zeit ist Topagent Nick Snee in Bern auf der Suche nach einem Unbekannten, der offenbar über brisante Informationen verfügt. Die Spur führt nach Afghanistan, zu dem ermordeten Wali Wadi – und bis ins Weiße Haus. Gemeinsam stürzt sich das ungleiche Paar Snee und Kandar in gefährliche Nachforschungen, die sie auf staubtrockenen Straßen und zwischen den bunten Ständen der Bazare plötzlich zu Gejagten macht. Ein spannender und hervorragend recherchierter Thriller, der die Realität des heutigen Afghanistan zwischen internationalen Interessen, den Intrigen der Clans und dem Überlebenswillen der ganz normalen Leute lebendig werden lässt. „Ein explosiver Politkrimi aus meisterhafter Feder.“ LIBÉRATION

athmoshärisch dicht... sauber konstruiert..... eine positive überraschung....

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander
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    Das Kabul-Komplott: Thriller
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    15. February 2014 um 17:57

    wenn es den geneigten Leser nicht stört, lesen zu müssen: dass in diesem Buch Panzerabwehrraketen abgeworfen werden und einige militärische Termini schlecht übersetzt sind, sei hier nun die Frage nach dem Sinn eines,dieses Buches gestellt: ist es möglich eine differenzierte Sicht auf einen aussereuropäischen Schauplatz in einem Spannungsroman eines weissen westlichen männlichen (womöglich ist er sogar noch Protestant) zu implementieren? Ja dies ist möglich, wenn es sich bei dem Autoren um einen Franzosen handelt. Denke ich an amerikanische Spannungsliteratur die in diesem Raum spielt fällt mir Taom Clancy ein. Der Taliban spricht eine Sprache, die ich nicht verstehe (wäre dieses für uns ein Grund Texas auszulöschen?), vögelt kleinjährige Mädchen, schüttet unbotmässigen Zweitfrauen Batteriesäure ins Gesicht, geht ab und an zu einer Steinigung, kennt kein Klopapier, gibt sich nicht die linke Hand, trinkt keinen Alkohol, stampft um steinerne schwarze Würfel, die an viel zu waren Plätzen liegen und freut sich, dass er (gemeiner böser Übersetzungsfehler, beim Barte des Propheten, gepriesen sei sein Name.... Mist wo ist denn jetzt wieder der Sprenstoffgürtel hin? ) im Paradies von einhundert Weintrauben erwartet wird. Abwechselnd schächtet er den einen oder anderen zionistischen Besatzer und/oder einen Hammel..... Der Realitätsentwurf ist sehr klar, ausgesprochen klar, definiert: Die sprechen kein englisch, geisseln sich bis Blut kommt, wenn sie weisse Kapuzen tragen... (ich meine jetzt den Bewohner des arabischen Kulturkreises und keinen Teilnehmer an der"Semana Santa") anstatt unter weißen Kapuzen versteckt Farbige in die Bäume zu hängen oder brennende Holzkreuze auf zu stellen. Sie sind die Fremden/das Fremde, das personifizierte Böse.... Und darüber soll jmd. ein Buch schreiben, ein Buch in dem zwei Kulturräume Schauplatz eines Romans sind, eines Romans der davon profitiert, dass unsere Vorurteile aufgenommen werden, mit unseren Stereotypen gespielt wird und scheinbar bekanntes verfremdet, überzeichnet wird und uns "links und rechts um die Ohren gehauen wird"? Ja hat er der Franzose, einen kleinen feinen schmutzigen Roman über einen afghanischen Polizisten, der Osama heisst und eine Weltverschwörung in Nuristan auflöst. Der zweite Strang ist die Geschichte eines jungen "Nutzlos" (single, rich, white, male) der in einem Unternehmen als Analyst tätig ist, welches Sicherheitsdienstleistungen im grösseren Rahmen vorhält. Wir sprechen über Kohl, viel Geld, viel Geld das es zu verdienen gibt, zu veruntreuen gilt und die Schwierigkeit solche Geldmengen zu "legalisieren". Ein wenig erinnert dieses Buch an die "Reise ans Ende der Nacht" von Celine. Nur geht hier die Reise nach Aghanistan. Ein klein wenig "Herz der Finsternis" nur unser Colonel Kurtz heißt Joseph und verbirgt sich einem Schweizer Bürogebäude..... Nun ja, das Ende.... entweder war hier jemand noch nie mit einem Geländewagen im Gelände, oder ist noch nicht über den Khyber gefahren... aber es geht dann ja doch alles gut aus! P.S. Vielleicht freut sich ja in Zukunft der eine oder andere Leser wenn ER hört, ich habe mich wachsen lassen.....

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