Célia Mercier Sie behandelten uns wie Tiere

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Inhaltsangabe zu „Sie behandelten uns wie Tiere“ von Célia Mercier

August 2014, die Jesidin Sara steckt gerade mitten in den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit, als IS-Soldaten ihr Dorf im Irak überfallen. Sie ermorden alle Männer und nehmen die Frauen und Kinder mit. Die jungen Mädchen werden allesamt von ihren Müttern getrennt und von den islamistischen Terroristen als Sexsklaven missbraucht. Sara hat bei dem Angriff drei ihrer Brüder und ihren Vater verloren. Gemeinsam mit ihren Schwestern ist sie gefangen genommen. Gewalt wird zum Teil ihres Lebens. Nach Wochen des Leidens und der Angst gelingt ihr schließlich die Flucht nach Kurdistan und später nach Frankreich. Was aus ihrer Familie geworden ist, weiß sie bis heute nicht. Sie behandelten uns wie Tiere erzählt die Geschichte dieser mutigen Frau, die sich heute ganz offen gegen den IS stellt. In aller Öffentlichkeit, in Zeitungen und im Fernsehen klagt sie den IS an und nimmt jede Gelegenheit wahr, für eine Welt ohne Terrorismus zu kämpfen.

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    Sie behandelten uns wie Tiere
    R_Manthey

    R_Manthey

    02. July 2017 um 17:19

    Als der IS die jesidischen Dörfer im Norden Iraks einnahm, begann das 74. Massaker an diesem Volk seit dem 7. Jahrhundert, in dem der Islam durch seinen Propheten begründet wurde. In diesem Buch erzählt eine Jesidin ihr Schicksal und das ihrer Dorfgemeinschaft unter der Knute des IS. Auch wenn die Vertreter dieser salafistischen Sekte sicher nicht die ganze Bandbreite des Islam vertreten, so können sie sich auf seine Grundlagen, nämlich auf wesentliche Suren des Koran berufen, in denen genau solche Handlungen an Ungläubigen gefordert werden, wie man sie in diesem Buch als Tatsachen beschrieben nachlesen kann. Dies ist sicher keine angenehme Lektüre. Aber sie entlarvt und verdeutlicht die Ideologie, die bei der Entfaltung des Islamischen Staates im Irak und Syrien in Taten umgesetzt wurde. Eigentlich sind die Jesiden ein friedliches Volk, das heute selbst unter den Kurden eine Minderheit darstellt und das auch darunter leidet, dass ihm der Westen vor vielen Jahrzehnten mit der Neuordnung des Nahen Ostens ei n eigenes Staatsgebiet verweigerte. Man findet im Text, der sich bis zur Hälfte mit der Beschreibung des jesidischen Lebens vor dem Einfall der IS-Barbaren beschäftigt, auch viele Erklärungen zur jesidischen Geschichte und zum Brauchtum dieses kleinen Volkes. Danach folgen Aussagen zum Terror des IS und zum Leiden der Autorin und ihrer Dorfgemeinschaft. Dieser Text beabsichtigt auch ein Dokument gegen den IS zu sein, sollte es später einmal zu einer juristischen Aufarbeitung kommen. Ungläubige besitzen unter der Herrschaft eines salafistischen (also ursprünglichen)  Islam keine Rechte. Wer das nicht begreifen will, sollte sich zum Beispiel in diesem Buch darüber informieren, was das tatsächlich bedeutet. 

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