C. Baxter Kruger

 2.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Patmos, Wie wir Gott begegnen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von C. Baxter Kruger

Patmos

Patmos

 (2)
Erschienen am 27.03.2017
Wie wir Gott begegnen

Wie wir Gott begegnen

 (1)
Erschienen am 05.10.2012
The Shack Revisited

The Shack Revisited

 (0)
Erschienen am 02.10.2012

Neue Rezensionen zu C. Baxter Kruger

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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Patmos" von C. Baxter Kruger

Glaube
Seelensplittervor einem Jahr

Meine Meinung zum Buch:
Patmos
Drei Tage, zwei Männer, eine Begegnung mit Gott

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erläutere ich euch näher auf meinem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Wenn man auf einmal bei dem größten Apostel landet, in einer Zeit, die weit vergangen ist, und doch noch Streifzüge davon übrig sind, dann verzweifelt man zu erst einmal und appelliert an seinem eigenen Verstand, wenn man merkt, dieser ist in Ordnung, doch das was einem da begegnet ist keine leichte Kost und haut das Denkvermögen komplett über den Haufen, dann weiß man, es wird eine Reise zu sich selbst.
Zumindest ging es Aiden so.
Lässt du dich in die Zeit von knapp 2000 Jahren hinabgleiten?

Wie ich mit dem Buch zurecht gekommen bin?
Ich tat mir leider ziemlich schwer mit dem Buch. Die ersten Kapitel waren wirklich einfach zu lesen und luden mich ein, tiefer zu blicken, doch irgendwann wurde alles wiedergekaut bis ich gar nichts mehr vom Buch verstand, irgendwann kamen so viele Fremdwörter, die ein Pfarrer wohl eher versteht und irgendwann hatte ich auch das Gefühl, ich kann hier nicht mehr mit.
Die Grundidee zum Buch fand ich klasse. Wie oft wünschte ich mir selbst, mit einer Persönlichkeit aus der Bibel zu sprechen, sei es Lazarus oder Paulus, doch nach diesem Buch frage ich mich, würde ich die beiden überhaupt verstehen?
Denn der Apostel im Buch war mir irgendwann zu wirr ich verstand seine Sprache nicht und war traurig, dass mir Spannung und auch Blickwinkel neu zu setzen, versprochen worden sind, die es doch nicht gab.

Sicherlich hat das Buch mit ganz vielen Punkten recht.
1) Wir Europäer denken anders als die Juden, die Römer dachten anders als die Griechen. Das lässt sich nicht von der Hand weisen. Die einen verstehen das Verstehen anders, als die anderen und dennoch ist das für mich eine Mystik und ein Rätsel, das für mich nicht leicht umsetzen ist.
2) Ein Buch wo es um den Heiligen Geist geht, finde ich ansprechend, und fand das auch toll, jedoch das gehobene hat es geschafft das ich mich eher entfremdet gefühlt habe, als dem Buch nahe.
3) Wer in Jesus ist, ist in ihm und zugleich in seinem Vater, das schreibt die Bibel ja, doch die Erklärung dazu im Buch war mir viel zu hoch und auch viel zu fremd. Leider hab ich somit die Kernbotschaft nicht zu hundert Prozent auffassen können und finde das schade.
4) Die Bibel ist für die einen ein Märchenbuch, für die anderen die Grundbotschaft des Lebens, das ist auch gut so, dennoch sollte man in einem Buch, wo man das christliche Grundsatzdenken hervorheben möchte nicht in einer Sprache verfassen, die abgehoben und für gebildete Menschen ist, denn so haben "normale" Menschen, keine Chance dem Autor zu folgen. Dennoch ist es gut, dass das Buch aufmerksam machen möchte, dass man die Bibel wieder ernster nimmt und sich damit auseinander setzt, egal ob man daran glauben kann, was darin steht oder nicht. Für mich ist die Bibel ein Schatz den ich nicht ganz verstehe, ein Buch, das mich durch mein Leben begleitet.

Somit hoffe ich, dass ihr etwas nachvollziehen könnt, warum ich vom Buch enttäuscht worden bin.
Seit zwei Monaten versuche ich dieses Buch zu beenden und wirklich bis an das Ende zu gelangen, das ist alles andere als einfach gewesen und ich musste mich ertappen, kaum war ich ein Kapitel weiter, wusste ich nicht, was im Kapitel davor geschrieben war, das ist mir bisher noch nie so mit einem Buch passiert.

Empfehlung:
Wie soll ich euch ein Buch empfehlen, mit dem ich selbst nicht warm geworden bin, das mich mehr mit Fragen hinterließ als mich irgendwie aufzuklären? Dennoch finde ich die Kernbotschaften des Buches sinnvoll und wertvoll. Ich hätte mir aber eine leichtere Sprache gewünscht, nicht zu viele Wiederholungen des Themas, denn wenn man ein einzelnes Thema aus gefühlt 100 Sichten erklärt bekommt, hat man irgendwann nur noch einen Gedankenbrei im Kopf, denn man schlecht verstehen kann. Ich hatte sogar einmal das Gefühl das eine Irrlehre angesprochen wird. Denn Jesus starb ja nicht umsonst am Kreuz um die Menschen zu sich und zu Gott zu bringen, in diesem Buch hab ich aber heraus gelesen, dass wir eigentlich eh schon alle in Jesus sind, und alle gerettet werden. Ob das nun wirklich eine Botschaft des Buches war, oder ich mir das durch meine Verwirrung die dieses Buch bei mir auslöste nur heraus gelesen habe, das weiß ich nicht. Klar ist, das ich euch das Buch nur sehr begrenzt weiter empfehlen möchte, für mich war es einfach zu hoch. Zu schwer zu verstehen und ich sitze mit gefühlt 100 Fragen mehr hier als ich davor hatte.

Bewertung:
Für mich ist es schwer das Buch zu bewerten, andererseits hab ich in meinem Text ja schon ordentlich verurteilt und beurteilt. Und somit schließe ich mich der Stimme auf Amazon an, die dem Buch nur zwei Sterne gab. Irgendwie traurig, dass ich mir dank der Vorstellung des Buches so viel mehr versprach, als ich letztlich geliefert bekam.

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Starry-skys avatar

Rezension zu "Patmos" von C. Baxter Kruger

Tiefgründig und lesenswert
Starry-skyvor einem Jahr

Klappentext:
Als Aidan weit weg von Zuhause in einer Höhle erwacht, kann er nicht glauben, was ihm widerfährt. Ein bärtiger Greis erklärt ihm, er sei jetzt auf Patmos und müsse sich gefälligst vor den Römern in Acht nehmen. Der ausgebrannte Professor lässt sich auf die Begegnung ein. Sollte er wirklich in der Zeit Jesu gelandet sein? Und sitzt ihm gegenüber etwa sein Jünger Johannes? Je tiefer ihre Gespräche werden, desto mehr erschüttern sie Aidans Weltbild. Die Sache mit Gott und mit Jesus ist ganz anders als er bisher dachte!

Über den Autor:
Dr. C. Baxter Kruger stammt aus Mississippi. Der Theologe und Schriftsteller leitet das Perichoresis-Institut in Jackson, Mississippi, das sich die Erneuerung des christlichen Gottesbildes zum Ziel gesetzt hat. Kruger studierte Politikwissenschaften sowie Psychologie und promovierte in Philosophie am King’s College der Aberdeen University in Aberdeen, Schottland. In den USA, Kanada, Australien und Schottland ist er ein gefragter Redner und spiritueller Lehrer. Sein Buch“Wie wir Gott begegnen. ‚Die Hütte‘ und das neue Bild von Gott“ wurde in Deutschland mehr als 6.000 Mal verkauft.

Rezension:
Eine der Hautptfiguren dieses Buches ist Aidan. Er hat Theologie studiert und geht auch regelmäßig in die Kirche. Nach dem Studium ist sein Glaube allerdings abgeflacht, und er hat mit seinem Herzen keine wirklich tiefe Beziehung zu Jesus. Dies mag einer der Gründe sein, warum Aidan sich gewissermaßen unvollständig fühlt. Unerwartet gerät er auf Patmos, eine Insel, und weiß zuerst nicht, ob seine Erlebnisse real sind oder nicht. Auf Patmos trifft Aidan auf einen älteren Mann, der sich ihm als Johannes vorstellt. Nicht irgendein Johannes, sondern der Johannes, den er aus der Bibel kennt. Nach dieser Begegnung begreift Aidan langsam, wann und wo er gelandet ist. Anfangs scheint ihm seine Situation absolut nicht geheuer zu sein, doch das änder sich schnell. Die beiden beginnen ein Gespräch, in dem Aidan Johannes viele Fragen über ihn und seinen Glauben stellt, wordurch er selbst den Glauben besser kennen lernt und von dem Glauben tief berührt wird.

Um das Gespräch zwischen den beiden besser zu verdeutlichen, verwendet der Autor viele Beispiele und Bilder, um Sachverhalte besser verständlich zu machen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es das Lesen (und Verstehen) enorm erleichtert. Der Blickwinkel dieses Buches war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, weil man sich als Zuhörer bzw. Leser eines dreitägigen Gespräches fühlt. Durch die Bilder wird dies aber aufgelockert und die Interessanten Aussagen regen zum eigenen Nachdenken an, sodass man sich wirklich in das Gespräch hineinversetzt und dessen Fortgang gespannt entgegen sieht. Mir gefällt das Konzept des Buches und auch dessen Umsetzung sehr gut, weswegen es eine klare Leseempfehlung von mir bekommt. Ich denke, dass dieses Buch nicht nur für gläubige Christen sehr interessant und gewissermaßen „lehrreich“ ist.

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Rezension zu "Wie wir Gott begegnen" von C. Baxter Kruger

Nur für Fans, alle anderen können es sich getrost sparen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich einfach nur aus Interesse (und ganze nebenbei, weil ich es bei den Taschenbuchtagen der Mayerschen gefunden habe) gelesen. Ich fand das Buch ‚Die Hütte‘ schon unglaublich gelungen und deswegen stach mir dieses Buch wirklich direkt ins Auge.

Wer jetzt aber auf einen Roman hofft, wird hier sicher enttäuscht werden, denn hierbei handelt es sich um ein reines Begleitbuch, dass sich mit der Bibel und den Erfahrungen des Autors selbst mischt.

Viel dazu schreiben lässt sich jetzt allerdings wirklich nicht hierzu, sodass ich glaube, es wird eine meiner kürzesten Rezi´s bisher.

Kapitel für Kapitel wird hier auf die Erlebnisse im Originalbuch hingewiesen, sie werden durchgegangen und noch mit allerhand Hintergrundinformationen und Spekulationen behaftet.

Warum ich sage Spekulationen? Ganz einfach, vieles davon, basiert einzig auf der Annahme des Theologen, der sich damit auseinandergesetzt hat.

Für diejenigen, die auch ‚Die Hütte‘ kennen und lieben ist es ein definites Lesemuss, denn einiges hilft die ein oder andere Sache innerhalb des Originalbuches zu verstehen. Allerdings finde ich es eher unnötig, denn es gibt sehr viele Wiederholungen, die, wenn man sie denn streichen würde, mindestens die Hälfte des Buches ausmachen würden.

Daher hierfür 3 Stöberkisten.

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