C. C. Humphreys

 3,9 Sterne bei 76 Bewertungen
Autor*in von Vlad, Die Hand der Anne Boleyn und weiteren Büchern.

Alle Bücher von C. C. Humphreys

Cover des Buches Die Hand der Anne Boleyn (ISBN: 9783492045995)

Die Hand der Anne Boleyn

(11)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Der Fluch der Anne Boleyn (ISBN: 9783492248563)

Der Fluch der Anne Boleyn

(5)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Vlad (ISBN: 9781402253515)

Vlad

(57)
Erschienen am 01.05.2011
Cover des Buches Vlad the Last Confession (ISBN: 9781409102991)

Vlad the Last Confession

(2)
Erschienen am 30.09.2009
Cover des Buches Plague (ISBN: 9780099581178)

Plague

(1)
Erschienen am 26.03.2015

Neue Rezensionen zu C. C. Humphreys

Cover des Buches Die Hand der Anne Boleyn (ISBN: 9783492045995)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Hand der Anne Boleyn" von C. C. Humphreys

Bellis-Perennis
Nicht der beste Roman rund um die Hand der Anne Boleyn

Gleich vorweg, um keine falschen Erwartungen zu schüren: Hier geht es nicht per se um Anne Boleyn. Sie bzw. ihre Hinrichtung ist nur der Aufhänger einer Hetzjagd quer durch Europa. 

Das Buch beginnt mit der Hinrichtung von Anne Boleyn am 19. Mai 1536. Sie wird, auf Grund ihrer hohen Stellung durch das Schwert hingerichtet. Dazu hat man den französischen Scharfrichter Jean Rombaud, dem Meister von Calais, nach London geholt. Er soll Anne Boleyns letzten Wunsch, ihre legendäre sechsfingrige Hand an einer bestimmte Weggabelung vergraben, um sie vor dem MIssbrauch durch die katholische Kirche zu bewahren. 

Damit beginnt eine Hetzjagd quer durch Europa .... 

Meine Meinung: 

Um Anne Boleyn (1501-1536), die zweite von insgesamt sechs Ehefrauen von Könige Heinrich VIII. ranken sich allerlei Geschichten wie jene von Nicolas Sander, einem Jesuitenpriesters in Umlauf gebrachte Anmerkung, Anne hätte an der rechten Hand sechs Finger gehabt. Und genau um diese Hand geht es hier. In einer Zeit, in der man glaubt, Könige seien von Gottes Gnade erleuchtet und in ihr Amt eingesetzt, sowie dass das Handauflegen eines gekrönten Hauptes Krankheiten heile, kommt der Hand von Anne Boleyn eine beinahe hysterische Bedeutung zu. 

Nun, dieser historische Roman ist eine Aneinanderreihung von Stechen und Hauen an unterschiedlichen Schauplätzen. Jean Rombaud und seine wenigen Getreuen, darunter ein Mitglied der Familie Fugger, hetzt mit der Hand in der Satteltasche durch die Lande. Sie werden von diversen anderen Gruppen hartnäckig verfolgt. 

Nicht alles ist historisch belegt und glaubwürdig. Dieser Roman ist eher dem Subgenre Abenteuerroman mit Fantasyelementen zu zuordnen. 

Fazit:

Nicht der beste historische Roman rund um Anne Boleyn, dem ich mit Nachsicht 3 Sterne gebe. 

Cover des Buches Vlad (ISBN: 9781402253515)
Kolibri_liests avatar

Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

Kolibri_liest
Spannend und interessant

Bis zum sechsten Kapitel ist es etwas trocken. Hier empfehle ich dran zu bleiben! Denn es lohnt sich. Das Buch ist ab da gut geschrieben und die Idee Dracula seine Geschichte als eine Art der Beichte erzählen zu lassen ist sehr gut verarbeitet. Wie bei jeder historischen Figur gibt es auch bei Dracula oder Vlad Tsepesch. Teile des Lebens, die im Schatten liegen, doch C.C. Humphreys hat diese Lücken gut geschlossen, um eine runde Geschichte anzubieten. Bis zum Schluss weiß man nicht, auf wessen Seite man stehen sollte und das Ende hat mich überrascht, was ich nicht erwartet habe als eingefleischter Dracula-Fan!

Cover des Buches Plague (ISBN: 9781780891439)
CelinaSs avatar

Rezension zu "Plague" von C. C. Humphreys

CelinaS
Toller historischer Roman!

London: 1665: Der Straßenräuber William Coke hat einen wirklich schlechten Tag, als er seine ausgewählten Opfer tot in deren Kutsche findet – auf bestialische Weise ermordet. Noch schlechter wird der Tag, als er erfährt, dass alle Welt ihn für den Mörder hält. Bald tauchen weitere Opfer auf und neben ihrer Todesursache haben sie alle eines gemeinsam: ein Edelstein steckt in ihrem Mund. Der Detektiv Pitman heftet sich an Cokes Fersen. Doch als es ihm gelingt, den Räuber und vermeintlichen Mörder festzunehmen, regen sich in ihm Zweifel an dessen Schuld. Und so machen sie sich zusammen auf die Suche nach dem wahren Mörder – während gleichzeitig in den Slums der Stadt ein anderer Massenmörder wieder erwacht: die Pest.

Ich bin wirklich froh darum, das Buch gelesen zu haben.
Zum einen wartet es mit wunderbaren Charakteren auf, die alle eine interessante Vergangenheit haben und (mindestens genauso wichtig) sehr realistisch sind. Sie wirken gut recherchiert und fallen nicht aus dem Rahmen dessen, was zur damaligen Zeit erlaubt war. Dies gilt im übrigen nicht nur für die Charaktere, sondern für das ganze Buch: es ist alles sehr authentisch und wahrheitsgetreu beschrieben. Ich habe nie, wie in manch anderem historischen Roman, das Gefühl bekommen, dass es so doch niemals hätte laufen können.
Wenn man mal von meiner Schwärmerei für authentische historische Romane absieht, ist es Humphrey auch sehr gut gelungen, Spannung in der Mörderjagd aufzubauen. Man fiebert mit Pitman und Coke mit und das zusätzliche Themenfeld, das sich durch den Ausbruch der Pest ergibt, steigert die Spannung noch einmal. Zudem schafft der Autor es mühelos, Mitgefühl im Leser zu wecken und ihn mitleiden zu lassen. Der Geschichte hat auch gut getan, dass es zwar hin und wieder einen kleinen Cliffhanger gab, Humphreys es damit aber nicht übertrieben hat.
Das einzige was mich stellenweise gestört hat, ist, wie detailgetreu auch die blutigsten Szenen beschrieben wurden. Klar sind auch Thriller und Fernsehserien/-filme heute recht blutgetränkt und das Mittelalter war auch nicht unbedingt das sanftmütigste aller Zeitalter, aber ich hatte es nicht erwartet. Das heißt aber nicht, dass es das Buch schlechter macht – ich habe es wirklich geliebt und werde mir auch C. C. Humphreys Buch Fire auf die Wunschliste schreiben!

Dem Autor ist es gut gelungen, die Atmosphäre Londons zur Zeit der Pest einzufangen und einen wunderbar realistischen Roman zu schreiben!

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