C. C. Humphreys

 3.9 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Vlad, Die Hand der Anne Boleyn und weiteren Büchern.

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Die Hand der Anne Boleyn

Die Hand der Anne Boleyn

 (9)
Erschienen am 01.01.2004
Der Fluch der Anne Boleyn

Der Fluch der Anne Boleyn

 (5)
Erschienen am 01.01.2007
Vlad

Vlad

 (56)
Erschienen am 01.05.2011
Plague

Plague

 (1)
Erschienen am 26.03.2015
Absolute Honour

Absolute Honour

 (0)
Erschienen am 06.05.2014
The French Executioner

The French Executioner

 (0)
Erschienen am 03.10.2002
Jack Absolute

Jack Absolute

 (0)
Erschienen am 21.08.2007

Neue Rezensionen zu C. C. Humphreys

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CelinaSs avatar

Rezension zu "Plague" von C. C. Humphreys

Toller historischer Roman!
CelinaSvor 3 Jahren

London: 1665: Der Straßenräuber William Coke hat einen wirklich schlechten Tag, als er seine ausgewählten Opfer tot in deren Kutsche findet – auf bestialische Weise ermordet. Noch schlechter wird der Tag, als er erfährt, dass alle Welt ihn für den Mörder hält. Bald tauchen weitere Opfer auf und neben ihrer Todesursache haben sie alle eines gemeinsam: ein Edelstein steckt in ihrem Mund. Der Detektiv Pitman heftet sich an Cokes Fersen. Doch als es ihm gelingt, den Räuber und vermeintlichen Mörder festzunehmen, regen sich in ihm Zweifel an dessen Schuld. Und so machen sie sich zusammen auf die Suche nach dem wahren Mörder – während gleichzeitig in den Slums der Stadt ein anderer Massenmörder wieder erwacht: die Pest.

Ich bin wirklich froh darum, das Buch gelesen zu haben.
Zum einen wartet es mit wunderbaren Charakteren auf, die alle eine interessante Vergangenheit haben und (mindestens genauso wichtig) sehr realistisch sind. Sie wirken gut recherchiert und fallen nicht aus dem Rahmen dessen, was zur damaligen Zeit erlaubt war. Dies gilt im übrigen nicht nur für die Charaktere, sondern für das ganze Buch: es ist alles sehr authentisch und wahrheitsgetreu beschrieben. Ich habe nie, wie in manch anderem historischen Roman, das Gefühl bekommen, dass es so doch niemals hätte laufen können.
Wenn man mal von meiner Schwärmerei für authentische historische Romane absieht, ist es Humphrey auch sehr gut gelungen, Spannung in der Mörderjagd aufzubauen. Man fiebert mit Pitman und Coke mit und das zusätzliche Themenfeld, das sich durch den Ausbruch der Pest ergibt, steigert die Spannung noch einmal. Zudem schafft der Autor es mühelos, Mitgefühl im Leser zu wecken und ihn mitleiden zu lassen. Der Geschichte hat auch gut getan, dass es zwar hin und wieder einen kleinen Cliffhanger gab, Humphreys es damit aber nicht übertrieben hat.
Das einzige was mich stellenweise gestört hat, ist, wie detailgetreu auch die blutigsten Szenen beschrieben wurden. Klar sind auch Thriller und Fernsehserien/-filme heute recht blutgetränkt und das Mittelalter war auch nicht unbedingt das sanftmütigste aller Zeitalter, aber ich hatte es nicht erwartet. Das heißt aber nicht, dass es das Buch schlechter macht – ich habe es wirklich geliebt und werde mir auch C. C. Humphreys Buch Fire auf die Wunschliste schreiben!

Dem Autor ist es gut gelungen, die Atmosphäre Londons zur Zeit der Pest einzufangen und einen wunderbar realistischen Roman zu schreiben!

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R

Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

Vlad aus der Walachei
RobinBookvor 3 Jahren

Mit Vampiren habe ich, abgesehen von Roman Polanskis Film "Tanz der Vampire", nichts am Hut, auch Bella und Edward liebten an mir vorbei, aber von C. C. Humphreys war mir bereits ein Buch über eine der Gattinnen des ob seines Frauenverschleißes berühmt-berüchtigten englischen Königs Heinnrich VIII. und Mutter von Elizabeth I., Anne Boleyn, positiv in Erinnerung. Deshalb wollte ich dieses Buch hier ebenfalls lesen. Es erzählt angelehnt an das reale und historisch belegte Leben und die Taten des wahren Vlad Dracula, einstmals Fürst der Walachei, eine fiktive und sehr spannende Geschichte, die mir immerhin 4 Sterne wert ist. 

 

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Steppenwolfs avatar

Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

Der wahre Dracula
Steppenwolfvor 4 Jahren

Zum Inhalt: Vlad Dracula oder auch Vlad der Pfähler, wie er später genannt wird, geht auf eine türkische Schule, ein Zugeständnis welches sein Vater, Vlad Dracul, dem Sultan machen musste. Diese Zeit bei den Türken prägt Vlad ganz entscheidend, liegt doch hier der Grund für seine spätere Schreckensherrschaft. Er wird zum Fürst der Walachai, wird gestürzt, geht ins Exil und steigt Jahre später wieder zum Herrscher empor. Stets in seinem Nacken sind die Türken, welche ihn anfänglich tolerieren, gegen jene er aber bald offensiv in die eine oder andere Schlacht zieht. Dabei ist die Rache für seinen Vater nicht das einzige, was ihn antreibt.

Meine Meinung: Über Dracula gibt es viele Bücher, sei es der ursprüngliche gleichnamige Roman von Bram Stoker oder all diejenigen die folgten und das Dracula-Thema aufnahmen, von Verfilmungen ganz zu schweigen. Doch hier bekommt man etwas abseits all der Vampirthriller und Gruselgeschichten. Hier wird die historische Person Vlad Dracula in den Focus gerückt. Trotz dichterischer Freiheit, gibt es viele geschichtliche Ereignisse zu entdecken, welche hilfreicher Weise auch am Ende des Buches nochmals aufgeführt sind.

Vlad ist sicherlich kein Sympathieträger, dachte ich mir, aber dennoch, der Autor schafft es diesen Fürsten trotz seiner zutiefst abscheulichen Handlungen so darzustellen, dass man nicht anders kann als seine Partei zu ergreifen.

Man kann sein Handeln anhand der Umstände und Einflüsse unter denen er aufwuchs wirklich ausgezeichnet nachvollziehen und man versteht vor allem, warum er so geworden ist wie man ihn aus den Geschichtsbüchern kennt. Natürlich ist das kein Freifahrtschein, seine Handlungen kann man so zwar verstehen, aber das heißt selbstverständlich nicht, sie auch billigen zu müssen. Trotzdem bleibt Dracula in diesem Buch Sympathieträger und auch Held in gewisser Weise, was mir beim Lesen schon seltsam vorkam, aber konnte ich mich dem dennoch nicht entziehen.

Als besonders gelungen empfand ich die Konstruktion der Geschichte und wie sie erzählt wird. Denn so sind es drei Vertraute Draculas, die sein Leben erzählen und das Ende war mehr als würdig, das hat gepasst und lies mich das Buch zuklappen mit dem Gefühl: „Wow, was für ein geniales Buch!“.
Was einem eventuell zu schaffen machen kann, ist die Darstellung der Gewalt und Brutalität in manchen Szenen, aber letztlich sind sie unumgänglich. Ansonsten bekäme der Leser eine verzerrte und letztlich auch verharmloste Darstellung. Man muss sicher einige Male schlucken, aber das ist ein Teil dessen, auf was man sich einfach einlassen muss, wenn man Dracula verstehen will.

Fazit: Fakt und Fiktion sind hier in wunderbarer Form zu einem großartigen Roman verwoben. Wer am wahren Dracula interessiert ist, kommt an diesem Roman eigentlich nicht vorbei, ist er doch ungleich unterhaltsamer, als ein historischer Lebenslauf.

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