C. C. Humphreys Die Hand der Anne Boleyn

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Inhaltsangabe zu „Die Hand der Anne Boleyn“ von C. C. Humphreys

Anne Boleyn - Balladen wurden über ihre Schönheit gesungen, über ihre Augen, ihren Körper. Doch Jean Rombaud war gekommen, um die englische Königin hinzurichten.§§Auf dem Schafott nimmt sie ihrem französischen Henker einen letzten Schwur ab - und schickt Rombaud auf die gefahrvollste Mission seines Lebens ...

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  • Rezension zu "Die Hand der Anne Boleyn" von C. C. Humphreys

    Die Hand der Anne Boleyn
    Cheburashka

    Cheburashka

    18. June 2009 um 11:49

    Langweilig.
    Leider mit Anne Boleyn ist es außer den Titel nichts zu tun. Enttäuschend. Schade um die Zeit.

  • Rezension zu "Die Hand der Anne Boleyn" von C. C. Humphreys

    Die Hand der Anne Boleyn
    Catblue22

    Catblue22

    22. June 2007 um 01:47

    Der Sommer an sich ist eine wunderbare Jahreszeit. Fast jeden Morgen wird man von der Sonne geweckt, die Vögel trillern fröhlich ihre Liedchen von den Bäumen und selbst ich als Morgenmuffel ringe mir ein kleines Lächeln ab, wenn ich wach werde und aus dem Fenster in den Garten blicke, der mit seiner Blütenpracht eine unglaubliche Farbenvielfalt zeigt und das Auge und die Sinne streichelt. An diesem Sommermorgen blickte ich vergnügt nach draußen und freute mich schon auf meinen lauschigen Platz da unten am Teich, als mein Auge auf das vor dem Zaun geparkte Wohnmobil fiel. Die Sattelitenantenne war schon in die korrekte Himmelsrichtung ausgerichtet und ein Kabel führte direkt über unseren Zaun in die Außensteckdose. Mir schwante Übles - und richtig, unten im Garten stand Onkel Härmann im ballonseidenen Jogginganzug und fachte gerade den Grill an. Vorsichtig versuchte ich mich zurückzuziehen und drückte mit dem großen Zeh schon mal die Einschalttaste meines PCs in der Hoffung, ich könnte noch schnell eine Turbo-Last-Minute Reise buchen, so nach dem Motto >>Kommen sie sofort mit ihrem Koffer zum Flughafen, ihr Flug nach Feuerland geht in genau 2 Stunden>>, doch er hatte mich schon entdeckt und winkte freudig nach oben >> Da staunste Kind, datt wa dich ma besuchen komm?>> Gequält lächelte ich zurück, schaltete den PC wieder aus und ging hinunter um Gundi und Härmann willkommen zu heißen. Verschmitzt drückte Gundi erst mich an ihren üppigen Busen und dann mir ein Päckchen in die Hand >> Guck ma rein, ich weiß ja dat de imma so feine Lietratur lesen tust. Erst wollte ich ja einen von de Bianca Romane mitbringen, aba du liest ja so wat anspruchsvolles und da hab ich extra innen Buchladen gefragt, wat nu in is>> Zögernd packte ich das mit Weihnachtspapier eingewickelte Päckchen aus und hielt Folgendes in meiner immer noch vor Schreck zitternden Hand: - Die Hand der Anne Boleyn, ein Taschenbuch aus dem Piper-Verlag München/Zürich - Erstaunlich aktuell, dachte ich und bedankte mich freundlich. Ich würde es sicher lesen, wenn die beiden wieder abgezogen waren. Nachdem ich zum Frühstück ein Steak und zwei von Härmann`s Bratwürstchen essen musste (du bist ja so mager Kind), beschlossen sie, mit meinem Auto mal eben in den Zoo zu fahren und so hatte ich viel Zeit, mich mit dem Buch zu beschäftigen. - Wer hat es geschrieben? - Der Autor C.C. Humphreys wurde in Toronto geboren und ist in London und L.A. aufgewachsen. Er war Schauspieler und Verfasser von Theaterstücken, sie mit großem Erfolg in England und Kanada aufgeführt wurden. Zurzeit lebt er in London und hier hat er auch seinen ersten Roman, den ich nun in der Hand hielt, geschrieben. Mehr Informationen gab der Klappentext nicht her. - Inhalt nach Klappentext - Anne Boleyn - Balladen werden über ihre Schönheit gesungen, über ihre Augen, ihren Körper. Doch Jean Rombaud ist gekommen, um die englische Königin hinzurichten. Auf dem Schafott nimmt sie ihrem französischen Henker einen letzten Schwur ab - und schickt Rombaud auf die gefahrvollste Mission seines Lebens. In den Wirren des 16. Jahrhunderts begibt sich der tapfere Scharfrichter auf eine abenteuerliche Odyssee, die ihn quer durch Europa führt und Freundschaft, Liebe, aber auch Schmerz und Verrat für ihn bereithält. - Inhalt nach dem Lesen - Jean Rombaud ist ein außergewöhnlicher Mann. Als Henker reist er durch die Lande und betrachtet seine Opfer als Kunden. Vor jeder Hinrichtung spricht er mit seinen Kunden über die Einzelheiten der Hinrichtung. Als er Anne Boleyn trifft, ist er fasziniert von dieser Frau, die übersinnliche Kräfte zu haben scheint, und die gelassen auf ihren Tod wartet. Sie bittet ihn, ihre Hand in Frankreich an einer bestimmten Wegkreuzung zu begraben und er schwört ihr, diesen letzten Wunsch zu erfüllen. Leider gibt es da noch den Erzbischof von Siena, der diese Hand auch haben möchte, da er mit ihr und seiner Alchimie die Welt verändern will. So lässt er Rombaud auflauern und stiehlt ihm die Hand. Rombaud landet zuerst in einem Galgenkäfig, aus dem noch nie ein Mensch lebend herausgekommen ist und lernt dort den Galgenwächter, einen Sohn der berühmten Fuggerfamilie kennen, der ihn letztendlich befreit und ihm hilft, den Handdieb zu verfolgen. Doch so einfach ist das nicht, denn der Feind hat überall mächtige Freunde. Rombaud muss an einem Henkerwettbewerb teilnehmen und lernt hier den nächsten Gefährten für seine Abenteuer kennen, den Nordländer Haakon, der unglaublich stark ist, und seinen Wolfshund Fenrir dabei hat. Fugger wird übrigens von einem sprechenden Raben begleitet. Immer und immer wieder sind sie so nah dran, die Hand zu bekommen, doch die Hindernisse sind gewaltig. Sie beschließen nach Siena in die Höhle des Löwen zu gehen und treffen auf ihrem Weg einen weiteren Menschen, dessen Ziel diese Stadt und dessen Feind der besagte Erzbischof ist. - Eine als Mann verkleidete Frau, die sich natürlich in Jean verliebt. Ihre Odyssee ist sagenhaft. - So landen sie z.B. als Sklaven auf einer Galeere, von der noch niemand lebend und als freier Mann wiedergekehrt ist, nehmen an einer Seeschlacht teil und geraten in die Belagerung der Stadt Münster, in der die "Wiedertäufer" ausgehungert werden sollen. Eigentlich wechseln in jedem Kapitel die Orte, die sie besuchen und ein Abenteuer holt das nächste. Mehr möchte ich nun auch nicht verraten, denn vielleicht gibt es tatsächlich jemanden, der Interesse an diesem Buch hat… - Leseprobe? Man muss einfach…- Mit einem Mal wurde sie Stille von einem Körper hinweggefegt, der ihn nach hinten stieß und auf ihm landete. Jean schmeckte Blut, fremdes Blut, so befand er, und als er sich unter den toten Gliedmaßen hervorrappelte, sah er Haakon, der splitternackt und blutbesudelt vor ihm stand und wie ein Irrer lachte. "Damit steht es eins zu eins" rief er. "Der Hund wollte dir nämlich gerade einen Speer in die Brust rammen. Ich wette, ich rette dich öfter als du mich. Der Verlierer spendiert das erste Fass Wein!" Und sogleich stürzte er sich wieder mit wirbelnder Axt ins Kampfgetümmel (…) "Hoch, Hoch!" erscholl aus dem Mund von Jean und Haakon der Kriegsruf der Söldner, der auf den Schlachtfeldern Europas Angst und Schrecken verbreitet hatte. Obwohl sie zahlenmäßig unterlegen waren, lösten ihr plötzliches Auftauchen, die Heftigkeit ihres Angriffes und die schwere Rüstung der Soldaten in den Reihen der Piraten vorübergehend Panik aus, so dass sie auseinander stoben, den Weg zu den Stufen des erhöhten Decks freigaben, auf das die Angreifer es abgesehen hatten….. - Meine Meinung - Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch, als ich das Buch geschenkt bekam und genau das bestätigte sich dann auch. Ich habe selten solch eine Schmonzette gelesen. Ein Abenteuer holt hier das nächste und jede Situation wird meisterhaft bestanden. Die Wahrscheinlichkeit, zu dieser Zeit (im 16. Jahrhundert) in ganz Europa auf mehrere Menschen zu treffen, die genau dasselbe Ziel und denselben Feind haben, erscheint mir doch sehr gering, genauso, wie die Wahrscheinlichkeit, aus einem Galgenkäfig zu fliehen, als Sklaven auf einer Galeere erst eine siegreiche Seeschlacht zu führen und dann mit dem erbeuteten Schiff fliehen zu können. Der Spannungsaufbau gelingt dem Autor jedoch ganz sicher und so wird es wenigstens niemals langweilig. Auf jeder Seite erwartet den Leser etwas neues, doch egal, wie verwickelt und aussichtslos die Situation auch aussieht, die "Helden" finden immer einen Ausweg. Die Dialoge im Kampf sind verkrampft witzig und beim Lesen kam mir der Verdacht, der Verfasser könne ein heimlicher Fan von Bud Spencer und Terence Hill Filmen sein. So bekommt z.B. Haakon bei einem Kampf einen tiefen Hieb in die Hüfte und selbstverständlich bricht er dadurch nicht zusammen, sondern sagt nur:" Ich mag es nicht, wenn ich blute!" und kämpft unbeeindruckt weiter. In jede Schlacht rasen sie wie Asterix und Obelix und stoßen ihren Kampfruf "Hoho" aus. Und natürlich darf bei so tapferen Männern die Liebe nicht fehlen. Deshalb hat ihnen Mr. Humphreys die in vielen Romanen schon fast übliche, als Mann verkleidete Frau geschickt. Selbstverständlich merken unsere sonst hochintelligenten Protagonisten nicht, dass sie es mit einem weiblichen Wesen zu tun haben und der achso harte und weise Henker Jean zweifelt sogar an seiner Heterosexualität, da er ein Kribbeln verspürt, wenn er den neuen Gefährten ansieht. Schon merkwürdig, dass diese als Mann verkleideten Frauen in ziemlich vielen Geschichten auftauchen. Wahrscheinlich sollen sie für Spannung und das berühmte Knistern sorgen, doch in meinen Augen lassen sie nur die männlichen Hauptpersonen, die diese Verkleidung nicht entlarven können, ziemlich blöd aussehen. Ich weiß noch, dass ich mit 14 oder 15 Jahren tatsächlich mal eine kurze Zeit Groschenromane gelesen habe und nach einigen Heftchen beschloss, dass ich diese Art von Geschichten niemals mehr lesen müsste, weil man nach dem Konsum einiger dieser Werke genug fürs Leben hat - Doch nun bin ich tatsächlich wieder an einen Roman dieses Genres geraten…gut verpackt als Buch. Mein Fazit: Ich kann es nicht weiterempfehlen und werde bestimmt kein weiteres Buch dieses Autors kaufen. Das ist natürlich nur meine Meinung und wer Unterhaltung und Ablenkung sucht, wird sich mit diesem Schmöker sicher nicht langweilen. Zum Entspannen und Abschalten taugt er sicherlich und spannend ist er allemal, doch das ist auch schon das einzig Positive, das ich über das Buch sagen mag. Wer gut geschriebene historische Romane mag, der sollte sich doch besser nach einem anderen Buch umsehen, denn auch, wenn z.T. die Lebensumstände des 16. Jahrhunderts gut recherchiert sind, so gleicht das Ganze wie schon gesagt eher einem schlichten Mantel - und Degen Stück, als einem wirklich gutem Roman. Nachbemerkung…Ich habe das Buch Gundi in die Hand gedrückt, damit sie auch mal "Lieteratur" zu lesen bekommt und nach ein paar Tagen kam dann ein Anruf, es wäre das spannendste und anspruchsvollste Buch gewesen, dass sie je

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