C. C. Humphreys Vlad

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Inhaltsangabe zu „Vlad“ von C. C. Humphreys

Sein Name heute: Dracula. Sein Name damals: Vlad … Rumänien im Jahre 1431. In der eisigen Kälte des Winters wird dem Fürsten der Wallachei ein Sohn geboren und auf den Namen Vlad getauft. Noch viele weitere Namen werden dem jungen Fürsten verliehen, doch es sind zwei Titel, die ihn zur Legende machen: Dracul, Sohn des Drachen – und Vlad, der Pfähler … Ein noch nie da gewesener Roman über den dunkelsten Mythos unserer Zeit …

Ich hab mich nicht reingefunden in die Geschichte, obwohl ich ein großer Fan dieser Geschichte bin, und das Ende hat mir gar nicht gefallen.

— Skyhawksister
Skyhawksister

Sehr guter Lesefluss. Historisches sehr gut mit Mystery und Liebe vereint. Intensive Passagen, die es nie langweilig werden lassen.

— Einserl
Einserl

Nicht nur für Fans von "Dracula" überaus interessant!

— RobinBook
RobinBook

Wer am wahren Dracula interessiert ist, kommt an diesem Roman eigentlich nicht vorbei. Ein herausragendes Buch und das ganz ohne Vampire!

— Steppenwolf
Steppenwolf

Solche Bücher bereiten mir Vergnügen!

— Arun
Arun

Düster und fesselnd ... Eine fiktive Story auf der Grundlage des historischen „Vlad“, mit viel Liebe zum Detail.

— Katya_K
Katya_K

Ich habe es heute spontan gekauft. Es wandert erst mal auf den SuB, aber ich bin schon echt mehr als neugierig!

— Maggi
Maggi

Für alle Draculafans die hinter die Vampifassade schauen wollen!

— Julia^-^
Julia^-^

Absolut empfehlenswert. Auch wenn keine Vampire darin vorkommen. Durchgehend spannend.

— Blackfairy71
Blackfairy71

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  • Der wahre Dracula

    Vlad
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    Zum Inhalt: Vlad Dracula oder auch Vlad der Pfähler, wie er später genannt wird, geht auf eine türkische Schule, ein Zugeständnis welches sein Vater, Vlad Dracul, dem Sultan machen musste. Diese Zeit bei den Türken prägt Vlad ganz entscheidend, liegt doch hier der Grund für seine spätere Schreckensherrschaft. Er wird zum Fürst der Walachai, wird gestürzt, geht ins Exil und steigt Jahre später wieder zum Herrscher empor. Stets in seinem Nacken sind die Türken, welche ihn anfänglich tolerieren, gegen jene er aber bald offensiv in die eine oder andere Schlacht zieht. Dabei ist die Rache für seinen Vater nicht das einzige, was ihn antreibt. Meine Meinung: Über Dracula gibt es viele Bücher, sei es der ursprüngliche gleichnamige Roman von Bram Stoker oder all diejenigen die folgten und das Dracula-Thema aufnahmen, von Verfilmungen ganz zu schweigen. Doch hier bekommt man etwas abseits all der Vampirthriller und Gruselgeschichten. Hier wird die historische Person Vlad Dracula in den Focus gerückt. Trotz dichterischer Freiheit, gibt es viele geschichtliche Ereignisse zu entdecken, welche hilfreicher Weise auch am Ende des Buches nochmals aufgeführt sind. Vlad ist sicherlich kein Sympathieträger, dachte ich mir, aber dennoch, der Autor schafft es diesen Fürsten trotz seiner zutiefst abscheulichen Handlungen so darzustellen, dass man nicht anders kann als seine Partei zu ergreifen. Man kann sein Handeln anhand der Umstände und Einflüsse unter denen er aufwuchs wirklich ausgezeichnet nachvollziehen und man versteht vor allem, warum er so geworden ist wie man ihn aus den Geschichtsbüchern kennt. Natürlich ist das kein Freifahrtschein, seine Handlungen kann man so zwar verstehen, aber das heißt selbstverständlich nicht, sie auch billigen zu müssen. Trotzdem bleibt Dracula in diesem Buch Sympathieträger und auch Held in gewisser Weise, was mir beim Lesen schon seltsam vorkam, aber konnte ich mich dem dennoch nicht entziehen. Als besonders gelungen empfand ich die Konstruktion der Geschichte und wie sie erzählt wird. Denn so sind es drei Vertraute Draculas, die sein Leben erzählen und das Ende war mehr als würdig, das hat gepasst und lies mich das Buch zuklappen mit dem Gefühl: „Wow, was für ein geniales Buch!“. Was einem eventuell zu schaffen machen kann, ist die Darstellung der Gewalt und Brutalität in manchen Szenen, aber letztlich sind sie unumgänglich. Ansonsten bekäme der Leser eine verzerrte und letztlich auch verharmloste Darstellung. Man muss sicher einige Male schlucken, aber das ist ein Teil dessen, auf was man sich einfach einlassen muss, wenn man Dracula verstehen will. Fazit: Fakt und Fiktion sind hier in wunderbarer Form zu einem großartigen Roman verwoben. Wer am wahren Dracula interessiert ist, kommt an diesem Roman eigentlich nicht vorbei, ist er doch ungleich unterhaltsamer, als ein historischer Lebenslauf.

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    • 6
  • Vlad aus der Walachei

    Vlad
    RobinBook

    RobinBook

    03. September 2015 um 10:40

    Mit Vampiren habe ich, abgesehen von Roman Polanskis Film "Tanz der Vampire", nichts am Hut, auch Bella und Edward liebten an mir vorbei, aber von C. C. Humphreys war mir bereits ein Buch über eine der Gattinnen des ob seines Frauenverschleißes berühmt-berüchtigten englischen Königs Heinnrich VIII. und Mutter von Elizabeth I., Anne Boleyn, positiv in Erinnerung. Deshalb wollte ich dieses Buch hier ebenfalls lesen. Es erzählt angelehnt an das reale und historisch belegte Leben und die Taten des wahren Vlad Dracula, einstmals Fürst der Walachei, eine fiktive und sehr spannende Geschichte, die mir immerhin 4 Sterne wert ist.   

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  • Vlad Dracula

    Vlad
    NiWa

    NiWa

    1431 erblickt Vlad als Sohn des Prinzen Dracul von Transsylvanien das Licht der Welt. Dracula - der Sohn des Drachen - wird während der Kreuzzüge für Gott und Christentum als Vlad, der Pfähler bekannt, und in seiner Heimat aufgrund kaltblütiger Gräueltaten der Sohn des Teufels genannt. Und Jahrhunderte nach seinen blutrünstigen Verbrechen hat der Prinz als Bram Stokers düstere Vampirfigur Graf Dracula Weltruhm erlangt. Dieser historische Roman beleuchtet die Geschichte hinter der Geschichte und bedient sich hierzu an 3 Perspektiven: Draculas Mätresse, sein bester Freund und sein Beichtvater legen im Namen Vlad Draculas die Lebensbeichte ab. Auf diese Weise versucht der Autor, Sagen, Legenden und Fakten zu einem Gesamteindruck des dunklen Prinzen zu verdichten. Der Leser durchlebt mit Vlad Dracula eine Kindheit in Gefangenschaft bei den Osmanen, den Beginn seiner unbarmherzigen Herrschaft im eigenen Reich sowie Siege und Verluste in schlamm- und blutverschmierten Schlachten, die im Kreuzzug gegen das Osmanische Reich ihren Höhepunkt finden. Dieser Roman war für mich eine höchstinteressante Lektüre. Nachdem ich letztes Jahr den Klassiker Dracula gelesen habe, wurde meine Neugier auf den wahren „Grafen“ geweckt. C.C. Humphreys veranschaulicht Vlads historischen Werdegang anhand einer dramatischen Romanhandlung, die sich gut und flüssig lesen lässt. Leider wurde es nicht so ganz geschafft, Dracula tatsächlich greifbar darzustellen. Es war, als ob ich ihn durch einen Nebelschleier sehe, was vielleicht an der Erzählung aus zweiter Hand (Mätresse, bester Freund, Beichtvater) und den spärlich vorhandenen Fakten über den Prinzen liegen mag. Auf jeden Fall spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus, gebe aber zu bedenken, dass es sich um einen historischen Roman handelt, der vom transsylvanischen Prinzen Vlad Dracula erzählt und sich daher kaum an Vampirgeschichten unserer Zeit orientiert.

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    • 13
  • Interessant, spannend und sehr geheimnisvoll

    Vlad
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    Bei dem Buch kann man von Anfang an nicht sagen, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Es ist schön, dass hierbei nicht der vordergründige Aspekt des Vamiprs ausgearbeitet wurde, sondern man sich wirklich voll und ganz auf den Menschen Vlad konzentrieren kann. Wie handelt er? Was denkt er? Und ist er mit seinen Entscheidungen wirklich zufrieden? Aber vor allem, was hat ihn erst dazu gebracht, dass er von allen Seiten als der Pfähler bekannt wurde? Alles Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Kann man doch tief in Vlads Kindheit und sein weiteres Leben Einblick nehmen. Wirklich gelungen und jedem zu empfehlen der mal abseits des üblichen Draculakults etwas über die Gestalt Vlad Tepes erfahren will.

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    • 5
    bond

    bond

    10. August 2014 um 13:28
  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Also...zunächst mal an alle, die das Buch noch lesen wollen, weil sie glauben, es geht um Vampire: Es kommen keine Vampire darin vor. Auch wenn es um Dracula geht. Aber Humphreys schreibt eben über den "wahren" Dracula, den Woiwoden der Walachei. Und das macht er wirklich gut. In der Geschichte wird Vlad Dracula immer als grausamer und blutrünstiger Feldherr dargestellt. Seine Folter- und Tötungsmethoden geben ihm bald den Namen "Der Pfähler". Dies ist natürlich bei weitem eine der brutalsten Arten der Tötung, die in einigen Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Aber es wird auch der Mensch in Vlad Dracula dargestellt und dass ihn erst seine jahrelange Gefangenschaft und Versklavung bei den Türken zu dem gemacht hat, als der er später berühmt bzw. berüchtigt wurde. Eines ist ganz klar: Dracula war ein äußerst stolzer Herrscher und alles was er wollte, war Freiheit für sein Land und sein Volk. Um jeden Preis. Leider hat das nicht geklappt. Wer weiß, wie Europa sonst heute aussehen würde...

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    • 4
  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    vormi

    vormi

    Na gut, wenn man ein Buch über Vlad Dracula "den Pfähler" liest, darf man sich dann nicht über Blutrünstigkeit beschweren. Ansonsten fand ich es teilweise sehr langatmig. Aber die Idee, mal die Geschichte hinter der Geschichten über Dracula zu betrachten, fand ich großartig.

    • 2
    Arun

    Arun

    15. July 2014 um 15:40
  • Sohn des Drachen

    Vlad
    Arun

    Arun

    Vlad ein Roman von C.C. Humphreys welcher entgegen der Beschriftung auf der Buchrückseite: „Wahre Geschichte des Königs aller Vampire“ überhaupt nichts mit Vampiren zu tun hat. Es ist kein Horrorroman sondern ein überaus gelungener Historischer Roman, welcher uns das Leben von Vlad Dracula – Fürst der Walachei erzählt. Meiner Meinung nach stellt das Hauptthema in diesem Roman den Glaubenskrieg zwischen Islam und Christenheit dar, auf der einen Seite das Großreich der Osmanen, gegenüber Europäische Kleinstaaten. Vlad und sein jüngerer Bruder Radu leben als Geißeln in der Osmanischen Hauptstadt, sozusagen als Pfand damit ihr Vater auch Pünktlich seine Abgaben zahlt. Dabei werden sie auch im Sinne des Islams unterrichtet. Es werden einige Osmanische Vorlieben und Besonderheiten vorgestellt: Man erfährt einiges über die Falknerei, es gibt Schulen an denen die Folter in allen Abarten gelehrt wird und auch der Aspekt das Männer nicht nur Frauen lieben kommt zum tragen. Nachdem der Vater und sein älterer Bruder ermordet wurden kehrt Vlad in seine Heimat zurück um seine Ländereien im Sinne des Sultans weiter zu verwalten. Sein jüngerer Bruder Radu verbleibt weiterhin als Geißel bei den Osmanen, er steigt aber zum Geliebten des zukünftigen Sultans auf. Vlad sucht und stellt die Mörder seiner Familie und rächt ihren Tod auf grausame Art und Weise. Danach regiert er mit harter Hand, schon kleinste Verfehlungen ziehen große Strafen nach sich, alles im Dienste der Abschreckung, dabei entwickelt sich die Todesart des „Pfählens“ zu seiner Spezialität. Viele Intrigen, Kämpfe, Folterungen und Kriege oft im Namen des Glaubens folgen. Möchte nicht zu viel verraten - spannend bis zur letzten Seite. Für mein Geschmack ein hervorragender Roman aus dem 15. Jahrhundert. Kleine Warnung, für empfindliche Leser/innen eher nicht geeignet da einige Folterszenen haargenau beschrieben werden und auch Kampfszenen kommen drastisch daher. Habe die 622 Seiten in drei Tagen gelesen, von mir volle Punktzahl.

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    • 4
    AmberStClair

    AmberStClair

    26. March 2014 um 19:36
  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    kornmuhme

    kornmuhme

    Um es vorweg zu sagen: Mich hat das Buch seltsamerweise ziemlich kalt gelassen. Nicht nur das Buch, sondern auch die Charaktere darinnen, seien es Vlad selbst, sein bester Freund und Begleiter Ion oder Ilona. Teilweise halte ich auch einige Schachzüge des Autors für ... kitschig? unrealistisch? Nun gut, aber kommen wir kurz zum Inhalt. Es geht in diesem Buch um die Person Vlad Dracula, den Bram Stoker im 19. Jh. zum Vampir und damit - im wahrsten Sinne des Wortes - unsterblich gemacht hat. Der Autor C.C. Humphreys jedoch geht historisch (soweit dies bei dieser Figut möglich ist) vor und will Vlad Dracula in seiner Person, seinen Motivationen und seiner Zeit beschreiben. Er geht so vor, dass er etwa 5 Jahre nach Draculas Tod 3 ehemalige Begleiter Draculas und somit Zeugen seiner Handlungen bei einer Art geheimem Gericht Zeugnis ablegen und Draculas Geschichte erzählen lässt. Die Erzählungen reichen von Vlads Jugendzeit als Geisel bei den Türken, wo sich der Hass gegen diese fremde Übermacht genährt hat, über die jahre seiner ersten und dann zweiten, gefestigten herrschafft als Woiwode über die Walachei bis hin zu seinem letzten "Kreuzzug" gegen die Türken. Was mich an dem Buch stört, ist seine Episodenhaftigkeit. Ich habe das Gefühl, es gibt keinen roten Faden durch die Geschichte, im Gegenteil, es reiht sich Episode an Episode aus Draculas Leben, wobei oftmals biografische Lücken von mehreren Jahren (einmal sogar über ein Jahrzehnt) gelassen werden. Viel Raum wird Draculas Zeit bei den Türken sowie den immer wiederkehrenden Kämpfen eingeräumt. Was mir dagegen sehr fehlt, sind Eindrücke des Landes, der Bevölkerung, der Machtkämpfe zwischen den einzelnen Ländern, ihren Herrschern und dem Adel der Walachei. Ich vermisse den Zeitkolorit - und vor allem Charakterentwicklungen und -differenzierungen. Vlad hasst die Türken, führt das Pfählen als grausame Bestrafungsmethode ein und kämpft. Das war's. Ion ist sein treuer Begleiter, der Dracula liebt, verehrt und in die Frau verliebt ist, die Dracula liebt (für mich etwas kitschig). Ilona dagegen ist völlig zweidimensional und unrealistisch gezeichnet: Von Dracula einst davor bewahrt, die Konkubine des (späteren) Sultans zu werden, verliebt sie sich unsterblich in ihn (und er in sie) und wartet immer ganz brav und geduldig, dass er mal zu ihr kommt und sie beglückt. Auch Dracula hat immer nur Ilona geliebt. Das ist das "Kitschige" oder wie immer man es nennen will, was ich zu Anfang schrieb. Das Buch lässt mich insgesamt unbefriedigt zurück. Ich hätte mir mehr gewünscht, vielleicht wäre die Geschichte mir eher nehegekommen, wenn sie 500 Seiten mehr gehabt hätte, dafür aber auch mehr "gefüllt" wäre mit den von mir angeführten Mängel. Daher nur 3 Sterne.

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    • 3
    NiWa

    NiWa

    19. March 2014 um 06:32
  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    winter-chill

    winter-chill

    30. June 2013 um 22:37

    Dracula ist der wohl berühmteste Vampir der Literatur- und Filmgeschichte und die Legenden über ihn kennt jeder. In diesem Buch wird nun die wahre Geschichte des walachischen Fürsten Vlad Dracula erzählt. Angefangen von seinen Jugendjahren als Geisel am türkischen Hof bis hin zu seinen Gräueltaten als grausamer Krieger. Humphrey erzählt sehr atmosphärisch und ausdrucksstark und es fällt einem wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Seite um Seite taucht man immer tiefer in Draculas Leben ein und beginnt zu verstehen, wie aus einem mutigen, intelligenten Jungen ein brutaler Mörder werden konnte. "Vlad" ist historisch interessant, toll geschrieben, spannend, aber auch ein wenig beklemmend. Denn vor allem die Gewaltszenen werden sehr detailliert und authentisch beschrieben. Insgesamt ist "Vlad" gute Unterhaltung, aber nicht immer leichte Kost. Auf jeden Fall ein Buch für alle, die den Menschen hinter dem König der Vampire kennen lernen möchten.

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  • Der Mensch hinter dem Monster

    Vlad
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    30. May 2013 um 10:21

    Der Balkan in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Als Geisel der Türken, wächst ein junger Mann heran, der schon bald als Vlad der Pfähler in die Geschichte Europas eingehen soll und heute allen eher als Graf Dracula bekannt ist. Ein Mann der das Pfählen als Foltermethode der Türken erlernt und der nur eins möchte, Freiheit und Gerechtigkeit für sein Land. Getreu dem Motto „Wenn sie dich nicht lieben, dann lehre sie dich zu fürchten“, setzt er seine Ziele grausam und ohne Gnade durch. Doch seine Verbündeten erweisen sich als wankelmütig und so erliegt er ein ums andere Mal seinen erklärten Feinden den Türken, jedoch nicht ohne zahlreiche blutige Opfer. C.C. Humphrey erzählt die Geschichte des Pfählers aus historischer Sicht. Was trieb ihn an? Was ließ ihn zu diesem Monster werden, dass wir heute kennen?. Es dauerte ein bisschen bis ich in die Geschichte kam, denn sein Leben wird in dem Buch 5 Jahre nach Vlads Tod von drei seiner engsten Vertrauten erzählt. Von seinem getreuen Freund, seiner Mätresse und seinem Beichtvater. Aber einmal mittendrin gibt es kein Halten. Dass der Autor sein Handwerk versteht, merkt man daran, dass man beginnt hinter dem grausamen Schlächter, den Menschen zu sehen und Verständnis für sein Handeln bekommt. Ich muss gestehen an einigen Stellen war mir die Figur sogar sympathisch. Verraten von seinen Freunden, deffamiert durch die Propaganda seiner Feinde und im Stich gelassen von Untergebenen ist er nie gewillt aufzugeben. Er will die Walachei befreien, koste es was es wolle und wenn man dazu den Kopf eines Türken auf einer Tischplatte festnageln muss. Zartbesaiteten würde ich das Buch wegen, der doch sehr anschaulich beschriebenen Pfählung und anderer Foltermethoden nicht ans Herz legen. Wer sich aber für die historische Figur des Dracula und den Balkan interessiert, der ist bei „Vlad“ genau richtig.

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  • Gruselig! =)

    Vlad
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 10:45

    Ein Schauer jagt den anderen. Manche Szenen in diesem Buch sind wirklich sehr heftig beschrieben, aber es ist nie zu brutal oder krank, denn zu dieser Zeit gab es keine Grenzen. Ich habe diesen Roman verschlungen. Wenn man ein Fan von Dracula ist sollte man sich auch dieses Buch nicht entgehen lassen. Es kommen keine Vampire in diesem Buch vor. Mich hat diese Tatsache jedoch nicht im geringsten gestört. Sehr empfehlenswert!! 4/5 Sternen

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  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    Kebiha

    Kebiha

    07. January 2013 um 21:51

    Die wahre Geschichte des Grafen Dracula. Ich wollte zwischen all den Vampirromanen einfach mal was anderes lesen und bin per Zufall über dieses Buch gestolpert. Ich muss sagen, es ist eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe. Und ich kann sagen, am Ende des Buches war ich ein Freund von Vlad. Trotz allem. Vorweg muss ich sagen, dass es zeitweise schon recht brutal und blutig zugeht. Aber das machte mir absolut nichts aus. Der Autor erzählt diese Geschichte von Vlad einfach ganz toll. Es liest sich wie nichts, der Schreibstil ist echt gut. Es wird absolut nie langweilig. Der Autor wechselt im Laufe des Buches auch öfter die Sichten. Einmal die Geschehnisse damals und dann die Menschen heute, die die Geschichte erzählen. 3 Stück an der Zahl, die geladen wurden um genau diese Geschichte zusammen zu tragen. Jeder aus seiner Sicht. Genial. Vor allem aber erfährt man, wieso dieser Mensch so geworden ist. Welche Erlebnisse ihn zu dem gemacht haben.

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  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    19. December 2011 um 14:02

    Inhalt Die Geschichte beginnt zu einem Zeitpunkt, da Dracula bereits seit fünf Jahren als tot gilt. Ein Gericht soll darüber entscheiden, ob ihm seine Grausamkeiten vergeben und der Drachenorden wieder rehabilitiert werden kann. Draculas Taten grassieren als Schauergeschichten durch alle Herrenländer und niemand wagt zu sagen, was wahr ist und was eine Lüge. Lediglich drei Augenzeugen sollen noch existieren, die ein Bekenntnis darüber ablegen können. Ion Tremblac, Freund und Weggefährte, Ilona Ferenc, Vlads Geliebte und Bruder Wassili, der Beichtvater. Sie beginnen zu erzählen: von der Kindheit im Lager der Türken, vom Kampf um den walachischen Thron, von Sieg und Niederlage gegen das osmanische Reich, von Liebe, Verrat und Tod. Einschätzung Wer kennt ihn nicht, den blutsaugenden Dämon, der die arme Mina in ihr Verderben stürzte. Doch wer war dieser Vlad Dracula wirklich, den der Autor Bram Stoker als Vorlage für seinen Roman erkor? Er hat rein gar nichts gemein mit der historischen Figur, der C.C. Humphreys dieses Buch gewidmet hat. Ich war von Anfang an fasziniert und gleichermaßen schockiert ob der Gräueltaten, die der junge Vlad unter Sultan Murad erdulden musste. Kein Wunder also, dass er zu dem Mann wurde, den wir aus den Geschichtsbüchern kennen. Sein Bestreben lag stets darin, die Osmanen von seinem Reich fernzuhalten und seinem Volk ein besseres Leben zu ermöglichen. Zugegeben, seine Methoden mögen umstritten sein, doch die geschichtlichen Aufzeichnungen sowie die Verbrecherstatistik sprechen für sich. Die Türken zogen unverrichteter Dinge ab, als sie auf hunderte gepfählte Menschen trafen. Und man erinnere sich nur an die Geschichte vom goldenen Kelch, der für alle zugänglich auf dem Dorfbrunnen stand und niemals gestohlen wurde. Auch in unseren Tagen gehen die Meinungen bezüglich seiner Person in unterschiedliche Richtungen. Es ist von einem Volkshelden die Rede, von einem Strategen und Philosophen bis hin zum größten Massenmörder in der Geschichte der Menschheit. Ich finde es schade, dass Dracula ausschließlich mit Bram Stokers Romanfigur in Verbindung gebracht wird. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich dieses Buch entdeckt habe. Vlad Dracula ist zu Beginn des Buches ein junger Mann mit Idealen, der, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Radu, im Lager der Türken unaussprechliche Grausamkeiten erfährt. Getrieben von Rachegelüsten gegen seine Peiniger und in der Absicht ein guter Herrscher zu sein, bedient er sich fortan der Methoden, die ihm im Folterlager beigebracht worden sind. Weder seine 1. Ehefrau Elisabeta, noch seine 2. Ehefrau Ilona ahnen etwas von seiner Grausamkeit. Lediglich seine Mätresse Ilona Ferenc bekommt sie am eigenen Leib zu spüren. Sie ist eine Konkubine, die Vlad aus den Fängen des Sultans befreit und die vermutlich als einzige jemals wirklich sein Herz besitzt – zumindest, was die Romanfassung anbelangt. C.C. Humphreys erzählt eine grandiose Geschichte zwischen Fiktion und Historie, die nicht beschönigt, die stellenweise sogar äußerst grausam ist. Sie zeichnet ein Bild von einem einsamen Anti-Helden, mit dem die Leser trotz seiner Taten sympathisieren. Einen großen Pluspunkt erhält der Autor für sein Nachwort, in dem er schildert, welche Begebenheiten den Tatsachen entsprechen und welche nicht. Das Cover ist in Grautönen gehalten und zeigt auf düstere Weise die Burg Poenari. Der blutrote Schriftzug „Vlad“ weckt Erinnerungen an den Vampir Dracula. Stimmungsvoll verspricht das Cover, was der Roman hält. Fazit Eine düstere Legende um einen Mann, der von Grausamkeiten geprägt, stets danach strebte, sein Land bestmöglich zu regieren. Für dieses historische Meisterwerk vergebe ich 5 von 5 Punkten – und ein blutrotes Amazing! (LK)

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  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    Julia^-^

    Julia^-^

    27. April 2010 um 13:56

    Vlad Dracula, der Woiwode der Walachai im 15ten Jahrhundert. Auch bekannt als der Pfähler. Dies ist die Geschichte des einzigartigen Kriegsherrn, der nie in Vergessenheit geraten wird! Noch heute sehnen sich die Bürger nach dem zeitalter des Pfählers, wo man noch einen Goldenen Kelch auf einen Dorfbrunnen stellen konnte ohne das einer diesen klaute! C. C. Humphreys lässt Dracula neu auferstehen und fazsiniert die Leser mit seinem Atemberaubenden Leben. Doch es war von Trauer, Verrat, Freundschaft und auch von Liebe durchzogen...nichtsdestotrotz gewann meist die Traurigkeit. ich selber hatte ein ums andere mal Mitleid mit dem "Blutrünstigen Woiwoden", denn sein leben war alles andere als Rosig! ` Vlad ´ ist ein Muss für alle Dracula Fans, denn er beschreibt das Leben hinter der Facette des Vampirkönigs und das ohne über ihn und über seine Taten zu richten. Denn wie sie sagen allein Gott vermag das! Auch wenn in diesem Buch kein einziger Vampir drinn vorkommt, ist es doch emphelenswert es zu lesen. Ich dachte es sei ein Buch über einen Vampir, und wurde Positiv mit einem raffitückischen Kriegsherrn überrascht. Das Buch ist oft Langatmig und zäh zu lesen, trotzdessen ist der Schreibstyl sehr gut und es ist spannend! Wer jedoch immer nur Fantasy-Liebes-Erotik -was-weiß-ich-denn-Romane liest, sollte wahrscheinlich die Finger davon lassen, außer er interessiert sich für eine Hystorische Geschichte. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne da es einfach ...unbeschreiblich ist!

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  • Rezension zu "Vlad" von C. C. Humphreys

    Vlad
    satis

    satis

    16. March 2010 um 16:11

    Sein Name heute: Dracula. Sein Name damals: Vlad … Rumänien im Jahre 1431. In der eisigen Kälte des Winters wird dem Fürsten der Wallachei ein Sohn geboren und auf den Namen Vlad getauft. Noch viele weitere Namen werden dem jungen Fürsten verliehen, doch es sind zwei Titel, die ihn zur Legende machen: Dracul, Sohn des Drachen – und Vlad, der Pfähler … Ich dachte auch zuerst das es wieder ein Vampirroman ist aber dann hab ich erfahren das es eigentlich eine Geschichte über Vlad Dracula ist,den es ja wirklich gab.Das Thema hat mich sehr interessiert daher dachte ich,daß Buch muß ich unbedingt lesen und es hat sich auch sehr gelohnt.

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