Kylie könnte sich ihr Leben nicht schrecklicher vorstellen. Erst vergrault ihre Mutter ihren Vater und das ausgerechnet kurz nachdem ihre geliebte Großmutter gestorben ist und dann wird sie auch noch in ein Camp voller Freaks geschickt. Als könnte es nicht schlimmer kommen, stellt sich heraus, dass in diesem Camp alle übernatürlich sind, außer ihr. Oder etwa doch nicht? Schlummert auch in Kylie etwas übernatürliches? Zu allem Überfluss gibt es in dem Camp auch noch heiße Jungs, wie soll ein Teenager das alles denn ertragen?
Das Buch ist aus der Sicht von Kylie erzählt, die eine ziemlich ich-bezogene Teenagerin ist. Sie denkt wirklich fast nur an sich und ihr größtes Ziel ist es einfach nur normal zu sein. Dabei vergisst sie leider öfter einmal die Gefühle ihrer Mitmenschen um sich herum, was sie teils ziemlich unsympathisch macht.
Gleichzeitig dreht sich vieles bei ihr um die Frage, ob und wem sie vertrauen kann. Das war für mich schon etwas spannender, weil ich leider einfach ziemlich auf so Teenie-Drama-Bücher stehe. Die Anziehung ist süß, ich mochte es, dass es immer wieder Geheimnisse hinter Geheimnissen gibt und nicht direkt klar ist, wer das Loveinterest sein wird.
Neben den Jungs gibt es noch ein paar weitere Bezugspersonen, die ich interessant fand. Da sind Miranda und Della, aber auch Holliday, die Leiterin des Shadow Falls Camp.
Insgesamt weiß ich echt nicht mehr, warum ich das Buch mal sehr geliebt habe. Es ist interessant, aber kein absolutes Highlight mehr, wie ich es in Erinnerung hatte.















