Greta ist die Burgherrin im hohen Norden. Als ihr Sohn schwer krank wird, sieht sie nur eine Möglichkeit, ihn zu retten: Sie muss den Berg besteigen, auf dessen Gipfel der Palast der Schneekönigin steht. Diese scheint sie schon seit Monaten zu sich zu rufen.
„Die Schneekönigin“ ist an sich bereits ein dunkles Märchen. Diese Adaption ist noch eine Stufe dunkler und gruseliger. Wir begleiten Greta auf ihrer Reise durch den dunklen Winterwald, auf der ihr einige Wald-Geister begegnen, die es nicht gerade gut mit ihr meinen.
Das Buch ist rückblickend aus der Ich-Perspektive von Greta geschrieben. Einerseits erfahren wir dadurch viele Details auch aus ihrem Innenleben, andererseits wird die Stimmung dadurch noch unheilvoller, wenn an bestimmten Stellen bereits erwähnt wird, dass etwas noch schlimme Folgen haben wird.
Am Anfang war es für mich etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden. Die dunkle Stimmung war schon sehr bedrückend und ich bin mir nicht sicher, ob ich das so gut fand. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weiter geht.
Wer Märchenadaptionen mag und auch gerne düstere Geschichten liest, sollte sich dieses Buch mal genauer ansehen!
3,5 ⭐️


























