Was mir gefallen hat:
King of Corium hat mich von Anfang an gefesselt und mich emotional stark mitgenommen. Besonders Quinton ist ein Charakter, der besonders viel mit sich selbst und seinen inneren Konflikten zu kämpfen hat. Seine Entwicklung war spannend zu verfolgen, auch wenn ich nicht immer mit seinen Entscheidungen einverstanden war. Trotzdem fand ich es sehr schön zu sehen wie eifersüchtig und beschützend er Aspen gegenüber war, denn dadurch wurden seine Gefühle für sie immer wieder deutlich.
Aspen hat mir während der gesamten Geschichte unglaublich leid getan. Trotz allem was sie durchmachen musste, blieb sie eine starke und bewundernswerte Person. Ihre Widerstandskraft und ihr Durchhaltevermögen haben mich schwer beeindruckt. Gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr auf ihre Gesundheit achtet. Unabhängig von den Umständen ist Essen lebenswichtig und es war schwer mitanzusehen, wie sehr sie sich selbst vernachlässigt hat.
Ein weiteres Highlight war für mich Brittney. Ich habe sie als Freundin von Aspen wirklich geliebt. Sie war immer für Aspen da, hat zu ihr gehalten und sich nicht darum geschert, was andere Menschen von ihr denken. So eine Freundschaft machen eine Geschichte für mich noch viel besonderer.
Auch Scarlet, die Schwester von Quinton, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie war einfach das süßeste Mädchen überhaupt🥹. Besonders gefallen hat mir, wie herzlich sie Aspen behandelt hat und wie sie Quinton immer wieder darauf aufmerksam gemacht hat, wie sehr er Aspen eigentlich mag. Man hat auch immer wieder gemerkt, wie sehr sie Quinton am Herzen liegt. Solche Szenen haben der Geschichte eine schöne und oft auch emotionale Leichtigkeit verliehen.
Das Ende hat mich vollkommen überrascht und mitgenommen. Der vermeintliche Mord an Aspen hat mich schockiert zurückgelassen und ich bin unglaublich gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht und ob sie wirklich gestorben ist.
Was mir nicht gefallen hat:
So sehr mich das Buch insgesamt begeistert hat, gab es auch einige Punkte, die mir weniger gefallen haben. Einige der Sexszenen waren für meinen Geschmack zu brutal dargestellt. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass Aspen praktisch dazu gezwungen wurde, die Situation zu genießen, was bei mir ein unangenehmes Gefühl hinterlassen hat.
Außerdem hätte Quinton in sexueller Hinsicht deutlich mehr auf Aspen und ihre Bedürfnisse achten können. Gerade in Anbetracht ihrer Situation hätte ich mir mehr Rücksichtsnahme und Verständnis von seiner Seite gewünscht.
Den Charakter Matteo habe ich mehr als nur gehasst. Seine Handlungen waren für mich kaum zu ertragen. Besonders die Tatsache, dass er sich die Vergewaltigung an Aspen regelrecht zum Ziel gesetzt hat, macht ihn zu einem der abscheulichsten Charaktere, die ich seit Langem kennenlernen durfte. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man so unmenschlich sein kann.
Für die Zukunft hoffe ich außerdem, dass Quinton aus seinen Fehlern gelernt hat😅. Oft hatte ich das Gefühl, dass er vorschnell urteilt und nur seine eigene Sichtweise betrachtet. Deshalb wünsche ich mir, dass er sich künftig auch die andere Seite des Konflikts anhört, bevor er Entscheidungen trifft.
Insgesamt hat mich King of Corium emotional sehr bewegt. Trotz einiger Kritikpunkte konnte mich die Geschichte mit ihren intensiven Charakteren, den starken Emotionen und den vielen spannenden Wendungen überzeugen. Besonders die offenen Fragen am Ende sorgen dafür, dass ich unbedingt wissen möchte wie es weitergeht.
Ich empfehle dieses Buch hiermit weiter!⭐️















