Rezension zu Bis zur letzten Seite von C. J. Box
Spannung im Wilden Westen...
von parden
Kurzmeinung: Spannung im Wilden Westen - nicht schlecht für einen Kurzkrimi!
Rezension
parden
SPANNUNG IM WILDEN WESTEN...
Der erfahrene Rechtsanwalt Paul Parker beginnt seinen Tag wie immer: er wird geweckt von seinem alten Hund, der dringend vor die Tür muss. Kaum hat er diese geöffnet, erwartet ihn jedoch nicht nur der beginnende Schneefall, sondern auch eine böse Überraschung. Zwei Männer lauern Parker auf und bringen ihn in ihre Gewalt. Der Anwalt kennt einen von ihnen von einer Begegnung vor Gericht, auch wenn diese schon Jahre her ist.
"Aus Kojoten würden niemals Hunde werden, genauso wenig wie aus Raben jemals Singvögel würden. So würde auch aus Lyle Peebles niemals ein anständiger Mensch werden. Er gehörte zu den Männern, deren Existenz auf nichts als Kummer und Leid beruhte."
Lyle Peebles ist der Meinung, dass Parker ihm noch etwas schulde, denn seinetwegen hat er damals bei Gericht einen wichtigen Fall verloren. Mit Waffengewalt zwingen Lyle und sein Kumpel Juan den Rechtsanwalt, in ihr Auto zu steigen und mit ihnen zu einer alten Ranch zu fahren. Dort hofft Lyle, mit Hilfe der Schlüssel des Anwalts in die Bibliothek des Anwesens zu gelangen, wo es äußerst wertvolle Sammlerstücke gibt. Der Verkauf der Bücher, so hofft er, wird ihn für erlittene Schmach entschädigen. Doch dann kommt alles anders als geplant...
"Er verachtete Männer, die Geschehenes für die Situation verantwortlich machten, in der sie steckten, als wäre das Leben vorherbestimmt. Hatte Lyle nicht begriffen, das man sich im Westen einfach nur neu erfinden musste?"
C. J. Box erzählt hier eine erfundene Geschichte rund um ein reales Foto, das hier am Ende auch abgedruckt ist. Dieses Foto ist in der Tat beeindruckend, und so verwundert es nicht, dass es die Fantasie eines Autors beflügelt hat.
Die Geschichte selbst lebt von der Spannung, wie wohl der Ausgang sein wird und überrascht am Ende gleich mehrfach. Eine der Überraschungen ließ mich doch etwas schlucken, aber da sich keine Alternative bot, sei dem Autor verziehen. Jeder passionierte Leser, der an diese Stelle gelangt, wird sofort wissen, was ich meine... Insgesamt war dies jedoch wieder eine gelungene Folge der Biblio-Mysteries-Reihe, die Spannung aus dem winterlichen Wyoming brachte.
Dies war Band 6 der Biblio-Mysteries Reihe (13 Folgen gibt es insgesamt), in der es immer um Kriminalfälle geht, die im Zusammenhang mit Büchern stehen: mit alten Büchern, seltenen Manuskripten, unschätzbaren Stücken. Und natürlich geht es auch um diejenigen, die sie unbedingt haben wollen: Buchhändler, exzentrische Sammler, Bibliothekare, Buchliebhaber - oder einfach: Leser.
Ich freue mich auf mehr!
© Parden
Der erfahrene Rechtsanwalt Paul Parker beginnt seinen Tag wie immer: er wird geweckt von seinem alten Hund, der dringend vor die Tür muss. Kaum hat er diese geöffnet, erwartet ihn jedoch nicht nur der beginnende Schneefall, sondern auch eine böse Überraschung. Zwei Männer lauern Parker auf und bringen ihn in ihre Gewalt. Der Anwalt kennt einen von ihnen von einer Begegnung vor Gericht, auch wenn diese schon Jahre her ist.
"Aus Kojoten würden niemals Hunde werden, genauso wenig wie aus Raben jemals Singvögel würden. So würde auch aus Lyle Peebles niemals ein anständiger Mensch werden. Er gehörte zu den Männern, deren Existenz auf nichts als Kummer und Leid beruhte."
Lyle Peebles ist der Meinung, dass Parker ihm noch etwas schulde, denn seinetwegen hat er damals bei Gericht einen wichtigen Fall verloren. Mit Waffengewalt zwingen Lyle und sein Kumpel Juan den Rechtsanwalt, in ihr Auto zu steigen und mit ihnen zu einer alten Ranch zu fahren. Dort hofft Lyle, mit Hilfe der Schlüssel des Anwalts in die Bibliothek des Anwesens zu gelangen, wo es äußerst wertvolle Sammlerstücke gibt. Der Verkauf der Bücher, so hofft er, wird ihn für erlittene Schmach entschädigen. Doch dann kommt alles anders als geplant...
"Er verachtete Männer, die Geschehenes für die Situation verantwortlich machten, in der sie steckten, als wäre das Leben vorherbestimmt. Hatte Lyle nicht begriffen, das man sich im Westen einfach nur neu erfinden musste?"
C. J. Box erzählt hier eine erfundene Geschichte rund um ein reales Foto, das hier am Ende auch abgedruckt ist. Dieses Foto ist in der Tat beeindruckend, und so verwundert es nicht, dass es die Fantasie eines Autors beflügelt hat.
Die Geschichte selbst lebt von der Spannung, wie wohl der Ausgang sein wird und überrascht am Ende gleich mehrfach. Eine der Überraschungen ließ mich doch etwas schlucken, aber da sich keine Alternative bot, sei dem Autor verziehen. Jeder passionierte Leser, der an diese Stelle gelangt, wird sofort wissen, was ich meine... Insgesamt war dies jedoch wieder eine gelungene Folge der Biblio-Mysteries-Reihe, die Spannung aus dem winterlichen Wyoming brachte.
Dies war Band 6 der Biblio-Mysteries Reihe (13 Folgen gibt es insgesamt), in der es immer um Kriminalfälle geht, die im Zusammenhang mit Büchern stehen: mit alten Büchern, seltenen Manuskripten, unschätzbaren Stücken. Und natürlich geht es auch um diejenigen, die sie unbedingt haben wollen: Buchhändler, exzentrische Sammler, Bibliothekare, Buchliebhaber - oder einfach: Leser.
Ich freue mich auf mehr!
© Parden
