C. J. Box Mörderischer Abschied

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Inhaltsangabe zu „Mörderischer Abschied“ von C. J. Box

Es schien das vollkommene Glück. Mit ihrer Adoptivtochter Angeline hatten die McGuanes endlich das lang erhoffte Kind. Doch neun Monate später geschieht das Unvorstellbare. Der leibliche Vater will das Kind zurück. Durch einen damaligen Protokollfehler steht ihm dies rein rechtlich auch zu. Schon bald entbrennt ein grausames Machtspiel. Als die McGuanes den wahren Hintergrund hinter der Rückgabe des Kindes zu kennen glauben, eskaliert die Lage.

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    Mörderischer Abschied

    Stefan83

    06. October 2011 um 22:52

    Ein neues Buch von C.J. Box erscheint auf dem deutschen Markt? Alles klar, wird gekauft. Wie bei kaum einem anderen Krimiautoren kann ich mir bei dem Autor indianischer Herkunft sicher sein, dass ich gut und spannend unterhalten werde. Und auch "Mörderischer Abschied" hat mich wieder mal auf (fast) ganzer Linie überzeugt. Dazu muss man sagen, dass mit dem Plot sicherlich nicht das Rad neu erfunden wurde, das Ganze insgesamt schon ziemlich konstruiert daherkommt und man als Krimi-Vielleser wohl sehr schnell die wahren Hintergründe enträtselt. Warum also sollte ich das Buch dann lesen, wäre die folgerichtige Frage. Nun schlichtweg deshalb weil es einen Riesenspaß macht. Während die Konkurrenz mit sozial kaputten, alkoholkranken Ermittlern oder schönen grossbusigen, in Blut badenden Latina-Profilern den Markt überschwemmt, sind die "Helden" in Box' Krimis stets ein Jedermann, jemand Echtes, zu dem der Leser umso schneller eine Beziehung hergestellt hat. In diesem Fall ist es der Familienvater Jack McGuane, der aus seiner Sicht die schockierenden Ereignisse des vergangenen Winters erzählt: Gemeinsam mit seiner Frau Melissa scheint Jack endlich das vollkommene Glück erreicht zu haben. Lange haben sich die zwei ein eigenes Kind ersehnt. Nun scheint dieser Traum mit ihrer Adoptivtochter Angeline in Erfüllung gegangen zu sein. Die schwere Zeit ihrer Beziehung scheint vergessen, die Zukunft rosig auszusehen. Bis eine Nachricht diese Kleinfamilienidylle in den Grundfesten erschüttert: Der leibliche Vater, der 18-jähriger Garrett, will sein Kind zurück. Und durch einen damaligen Protokollfehler steht ihm dies rein rechtlich auch noch zu. Garretts Vater, ein Bundesrichter mit Einfluss bis hin zum Präsidenten, zeigt sich verständnisvoll, gibt den McGuanes drei Wochen (engl. Titel "Three Weeks To Say Goodbye") Zeit, alles für die Übergabe des Kindes vorzubereiten. Jack ist entschlossen das Machtspiel mitzumachen, wühlt mit Hilfe seiner Freunde, dem Polizisten Cody und dem einflussreichen Brian, in der Geschichte des Bundesrichters. Als Jack den Grund für die Rückgabe des Kindes zu kennen glaubt, eskaliert die Lage ... in mörderischer Gewalt. Wie auch in seinen anderen Büchern, z.B. der Joe-Pickett-Reihe, spielt auch hier das Motiv der Selbstjustiz eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Genauer gesagt ist das Handeln Jacks sogar das gesamte Spannungselement dieses Romans, der sich besonders in der ersten Hälfte unspektakulär liest und seine Anziehungskraft in erster Linie in den mysteriösen offenen Fragen hat. Was will der Bundesrichter mit dem Kind? Was hat es mit seinem Sohn Garrett auf sich? Ähnlich einem Richard Laymon sind die Aktionen der Figuren hier zwar nicht immer realitätsgetreu, im Gegensatz zu diesem Schmalspurautor aber in vernünftigen Bahnen gehalten, die man als normaler Mensch noch nachvollziehen kann. Box trifft den Ton genau, rührt an den Gefühlen des Lesers, dem Jack sehr schnell, trotz seiner Fehler, ans Herz wächst. Bereitwillig folgt man seinen Wegen fernab des Gesetzes, lässt man sich von der sich im weiteren Verlauf stetig zuspitzenden Story in den Bann ziehen. Wohldosierter Humor mit Tarantino-Anleihen (Jeter Hoyts Barauftritt) lockert die ernste Atmosphäre dabei immer wieder auf. Das Ende ist dann, wie bereits erwähnt, alles andere als eine Überraschung, hat mir persönlich aber bestens gefallen. Überhaupt kam bei mir über immerhin gut 410 Seiten keine Spur von Langeweile auf, was ich aber von diesem Autor auch nicht anders erwartet hatte. Insgesamt ist "Mörderischer Abschied" wieder mal gelungene Spannungsliteratur fernab der so erfolgreichen Joe-Pickett-Reihe, die jedoch nicht an die Qualität von "Stumme Zeugen" anknüpfen kann. Dennoch: Beste Urlaubslektüre und empfehlenswerte Alternative für alle Freunde von Linwood Barclay. Ich freue mich auf mehr!

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  • Rezension zu "Mörderischer Abschied" von C. J. Box

    Mörderischer Abschied

    abuelita

    21. May 2010 um 22:18

    Melissa und Jack, die jahrelang vergeblich versucht haben, ein Kind zu bekommen, adoptieren die kleine Angelina und das Glück scheint perfekt. Doch nach neun Monate erhält das Paar die schockierende Nachricht, dass der leibliche Vater das Kind zurückwill -und rein rechtlich, durch einen Formfehler, steht ihm das auch zu. Alle Versuche, den jungen Mann und seinem Vater, einem erfolgreichen Bundesanwalt, umzustimmen, sind zwecklos - noch zwanzig Tage und dann müssen sie sich von Angelina verabschieden... Soweit so gut. Die Themen des Buches würden auch Stoff für ein großartiges Buch bieten - aber - es artet imgrunde sehr schnell aus in Selbstjustiz, wüste Action-Szenen, die einen aber doch eher gähnen lassen (da unwahrscheinlich und plump überzogen) und das "Glück der kleinen Familie" wird genauso öde dargestellt. Dass etwas anders dahinterstecken muss,als einfach das Baby wieder zu bekommen, ist dem Leser auch klar - aber irgendwie versteht der Autor es nicht, Spannung aufzubauen und zu halten. Ich musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen....

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  • Rezension zu "Mörderischer Abschied" von C. J. Box

    Mörderischer Abschied

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2009 um 15:14

    Das kinderlose Paar Melissa und Jack adoptiert ein kleines Mädchen. Neun Monate später fordert der leibliche Vater mithilfe seines Vaters, einem einflussreichen Richter, das Baby wieder zurück...
    Der Anfang des Buches lässt auf einen spannenden Thriller hoffen, aber das war auch schon der einzige Lichtblick. Ich fand das Buch langweilig, die Story bleibt wirr und schwer nachzuvollziehen.

  • Rezension zu "Mörderischer Abschied" von C. J. Box

    Mörderischer Abschied

    Silvester

    26. August 2009 um 19:35

    Genau wie das erste Buch des Autors ist auch dieses absolut empfehlenswert. Superspannend, ein echter Pageturner, ein absoultes Lesevergnügen. Die Story selbst ist außergewöhnlich, erfrischend anders als die gängige Spannungsliteratur. Kaufen und Lesen!

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