C. J. Cooke

 3.8 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorenbild von C. J. Cooke (©Daniel Dale)

Lebenslauf von C. J. Cooke

Von Shakespeare zu psychologischer Spannungsliteratur: C. J. Cooke ist das Pseudonym der Schriftstellerin Carolyn Jess-Cooke. Geboren wurde sie 1978 in Belfast. Sie arbeitet als Dozentin für kreatives Schreiben an der Universität in Glasgow. 2004 promovierte sie zu den Film-Adaptionen Shakespeares und schrieb wissenschaftliche Bücher zum Thema. Ihr schriftstellerisches Debüt gab C. J. Cooke als Carolyn Jess-Cooke 2009 mit dem Roman „The Guardian Angel’s Journal“ (deutsch: „Tagebuch eines Engels“, 2011). Das Buch erzählt die Geschichte einer Frau, die einen gewaltsamen Tod stirbt und als ihr eigener Schutzengel ihr Leben erneut durchlaufen soll. Der Roman wurde in 23 Sprachen veröffentlicht und avancierte zum internationalen Bestseller. Der Nachfolge-Roman „The boy who could see demons“ (deutsch: „Die Psychologin“, 2012) wurde bereits in Hollywood verfilmt. Für ihren Psychothriller „Broken Memory“ (2018), den sie als C. J. Cooke veröffentlichte, wird für das Fernsehen adaptiert. Neben Romanen und Thrillern verfasst C. J. Cooke auch Lyrik. Für ihre Werke hat sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. C. J. Cooke lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern im Nordosten Englands.

Neue Bücher

Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?

 (10)
Neu erschienen am 01.04.2020 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Broken Memory

 (12)
Erscheint am 01.09.2020 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von C. J. Cooke

Cover des Buches Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?9783426524992

Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?

 (10)
Erschienen am 01.04.2020
Cover des Buches Broken Memory9783426307366

Broken Memory

 (12)
Erscheint am 01.09.2020

Neue Rezensionen zu C. J. Cooke

Neu

Rezension zu "Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?" von C. J. Cooke

Verderben. C.J. Cooke
miissbuchvor 12 Tagen

INFOS ZUM BUCH

Titel: Verderben
Autor: C.J. Cooke
Seiten: 400
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-52499-2 € 9,99 [D] (Taschenbuch)
Erstveröffentlichung: 01. April 2020
Handlungsort: Belize, England, Frankreich 


INFOS ZUM AUTOR

„C. J. Cooke, geboren in Belfast, ist das Pseudonym einer preisgekrönten Autorin. Sie arbeitet als Dozentin für „creative writing“ an der Universität von Glasgow und beschäftigt sich insbesondere mit der literarischen Gestaltung psychisch labiler Helden. „Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?“ ist ihr zweiter psychologischer Spannungsroman, der in vielen verschiedenen Ländern erscheinen wird. Für ihren ersten Roman „Broken memory“ ist eine Fernseh-Adaption in Arbeit. C. J. Cooke lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Irland.“ (Quelle)

REZENSION

An dieser Stelle möchte ich herzlich beim Knaur-Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung zum Buch ist aber vollkommen subjektiv. 

Wenn ein einziger Moment dein gesamtes Leben beeinflusst, wenn ihr euch geschworen habt, nie wieder über diesen Moment zu sprechen. Wenn irgendjemand euch einen Strich durch die Rechnung macht, weil dieser jemand endlich die Wahrheit wissen und somit eine gesamte Familie in Gefahr ist.  

Ich finde das Cover ist eines der bedrohlichsten, die ich gesehen habe und ich finde den Berg als Cover mehr als passend für dieses Buch. Den Titel kann man trotz des massiven Berges gut lesen. Zu diesem Titel kann ich allerdings keinen Bezug zum Inhalt des Buches herstellen. Die beiden Fragen raten auf dem Cover etwas in den Hintergrund und bei mir in Vergessenheit

Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven geschrieben (Helen, Michael und Reuben) und das Buch ist in unterschiedliche Teile gegliedert. Die einzelnen Kapitel spielen zu unterschiedlichen Zeiten, sodass man von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft Einblicke in das Leben der Familie bekommt. Trotz des kleinen Systems, welches in diesem Buch eine Rolle spielt, sind ziemlich viele Charaktere involviert.

Helen und Michael haben vor 22 Jahren erlebt, wie ihr Freund Luke in den Bergen gestorben ist. Seit 22 Jahren haben sie nie wieder darüber gesprochen doch auf einem Urlaub in Belize wird das Auto der Familie gerammt. Helen wacht im Krankenhaus wieder auf, die 6-jährige Saskia liegt mit einer schweren Kopfverletzung im Koma, der 14-jährige autistische Reuben, weicht seiner Mutter kaum von der Seite, auch Michael ist schwer verletzt und liegt im Koma. Die Polizei in Belize nimmt die Ermittlungen auf und können den Fahrer des Autos finden, er behauptet Michael hätte ihn dafür bezahlt seine Familie und ihn zu töten. Als Michael dann aus dem Krankenhaus verschwindet verdichten sich die Hinweise, allerdings kann und will Helen das nicht glauben. Gemeinsam mit ihrer Schwester und deren Freund und den Kindern reist sie zurück nach England und will die Wahrheit aufdecken. Schnell wird ihr klar, dass alles mehr Schein als Sein ist, jeder Geheimnisse in sich trägt und alle Fäden in den Bergen vor 22 Jahren beginnen.  

Ich fand das Buch und gerade den Aufbau sehr interessant und spannend. Mir haben besonders die Passagen von vor 22 Jahren und der Zeit danach spannend. Hier waren die Charaktere für mich irgendwie authentischer, die Story spannender und die Energien irgendwie lebendiger. Besonders gelungen fand ich auch die Kapitel, die aus der Sicht von Reuben geschrieben wurden. Wie realistisch das Bild des Autisten war, kann ich nicht gut beurteilen, ich konnte ihn mir mit seiner Krankheit aber gut vorstellen. Für mich boten diese Kapitel auf jeden Fall die größte Gefahr.

Der Schreibstil war durchweg gut. Leider war für mich die Vergangenheit zu früh abgehakt und ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass man 22 Jahre die Augen vor der Vergangenheit verschließen kann, wenn man mit den gleichen Personen tagtäglich zusammenlebt. Außerdem fand ich die Story rund um die Vergangenheit nach der Auflösung weder spannend, noch in dem Ausmaß relevant für die Story, noch wirklich außergewöhnlich. Mit diesem Ausgang der Geschichte hatte ich eigentlich gerechnet. Das finde ich persönlich sehr schade. Das Ende finde ich gut, gerade weil sich nicht alles erklären lässt und alles perfekt ineinander passt.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, da es tatsächlich nur um die Familie und ihre Geschichte ging. Es war außergewöhnlich, interessant, überwiegend spannend und definitiv lesenswert. Von mir gibt’s 4 Sterne.

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Rezension zu "Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?" von C. J. Cooke

Über Schuld und Sühne
brauneye29vor 15 Tagen

Zum Inhalt:

Seit Jahren erhalten Helen und  Michael Briefe, die sie an ein Ereignis erinnern und immer wieder löst das wieder das Grauen von damals aus, was ist damals geschehen? 

Meine Meinung:

Das Buch hat einen extrem hohen Spannungsbogen und das ohne, dass sonderlich viel passiert. Das muss man als Autor erstmal hin kriegen. Erst ganz zum Schluss erfährt man, was wirklich passiert ist. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, so dass es mal eben an einem Tag gelesen war. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die Geschichte, die immer wieder die Perspektive und die Zeit wechselte war extrem gut und kurzweilig.

Fazit:

Über Schuld und Sühne   



Kommentare: 3
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Rezension zu "Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?" von C. J. Cooke

spannend und gut durchdacht
Butivor 2 Monaten

Inhalt:

Vier Freunde. Ein Toter. Wie lebst du mit der Schuld? Raffiniert komponierter psychologischer Spannungsroman um ein Berg-Unglück und die Macht von Schuld und Sühne Vier Freunde – drei Männer und eine Frau – brechen im Juni 1995 zu einer anspruchsvollen Klettertour auf den Mont Blanc auf. Bald kommt es zu Reibereien und Rivalitäten unter den Männern. Am Ende kehren nur drei der Freunde vom Berg zurück. 20 Jahre später ist Helen mit ihrem Mann Michael und den Kindern auf dem Heimweg aus dem Urlaub, als ihr Auto von einem weißen Van gerammt wird. Helen erwacht im Krankenhaus, Michael und die Kinder sind schwer verletzt. Doch das ist nicht der größte Schock für Helen: Die Polizei eröffnet ihr, dass ihr Mann den Fahrer des Vans für den Unfall bezahlt haben soll. Kurz darauf flüchtet Michael aus dem Krankenhaus und Helen ahnt, dass die Vergangenheit sie nun endgültig eingeholt hat 

Meine Meinung:

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen. 

 

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Krimis. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert.  Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

 

Fazit:

Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt.

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