C. J. Sansom

 4.2 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Die Schrift des Todes, DISSOLUTION und weiteren Büchern.

Lebenslauf von C. J. Sansom

Christopher John Sansom wurde 1952 in Großbritannien geboren und studierte Geschichte an der Universität von Birmingham, wo er auch promovierte. Er übte einige Berufe aus, bevor er Rechtsanwalt wurde. In diesem Beruf war er einige Jahre in Sussex tätig, bevor er sich vollständig dem Schreiben widmete. Mit seiner Serie über Heinrich VIII. im 16. Jahrhundert mit der Hauptfigur Matthew Shardlakegelang Sansom der Durchbruch. 2006 verfasste er "Winter in Madrid", einen historischen Kriminalromen im Spanien während des Bürgeskrieges.

Neue Bücher

Winter in Madrid

Neu erschienen am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von C. J. Sansom

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Die Schrift des Todes

Die Schrift des Todes

 (24)
Erschienen am 24.11.2016
Dissolution

Dissolution

 (1)
Erschienen am 04.09.2008
Winter in Madrid

Winter in Madrid

 (0)
Erschienen am 10.12.2018
DISSOLUTION

DISSOLUTION

 (10)
Erschienen am 18.05.2007
Revelation

Revelation

 (9)
Erschienen am 23.02.2010
DARK FIRE

DARK FIRE

 (4)
Erschienen am 18.05.2007
Heartstone

Heartstone

 (3)
Erschienen am 04.03.2011
Lamentation

Lamentation

 (4)
Erschienen am 24.02.2015

Neue Rezensionen zu C. J. Sansom

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lacrimosadiesillas avatar

Rezension zu "Tombland (The Shardlake series Book 7)" von C. J. Sansom

EIn historisches Epos, das seinesgleichen sucht.
lacrimosadiesillavor einem Monat

Mit "Tombland" legt C.J. Sansom den bereits 7. Roman seiner Reihe um den in der Tudor-Zeit praktizierenden Rechtsanwalt Matthew Shardlake vor. Und was für ein gewaltiges Werk dieser Band geworden ist!


Die 16jährige Elizabeth Tudor, die spätere Königin, schickt den Anwalt auf eine Mission nach Norwich. Einer ihrer entfernten Verwandten wird beschuldigt, seine Frau ermordet zu haben. Doch während Shardlake ermittelt, braut sich in Norfolk eine Rebellion zusammen und ehe er es sich versieht, ist er mitten im Getümmel. Und was er dort miterlebt, wird nicht nur sein Leben für immer verändern.

Sansoms große Stärke war schon immer das Einweben einer spannenden Handlung in einen beispielhaft recherchierten historischen Kontext. So auch hier. Sei es die Mordermittlung, die mit vielen rechtshistorischen Details gespickt ist, oder die epische Darstellung der letztlich gescheiterten Rebellion der einfachen Leute gegen die Grundherren im Sommer 1549 - Sansom schafft es scheinbar mühelos, die Tudor-Zeit zum Leben erstehen zu lassen.   Abschließend gibt der Autor in einem umfangreichen Essay einen Überblick über die Vorgeschichte und den Ablauf von Kett's Rebellion.

Fazit: "Tombland" ist ein historisches Epos, das seinesgleichen sucht. Schon jetzt mein persönliches Lesehighlight 2018.

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Schnicks avatar

Rezension zu "Die Schrift des Todes" von C. J. Sansom

Zu lang geratener Whodunit im mittelalterlichen London
Schnickvor 3 Monaten

Mit "Die Schrift des Todes" liefert C. J. Sansom den 6. Teil der Serie um Anwalt Matthew Shardlake ab und er bietet einen klassischen Whodunit. Sansoms Serie ist in London während der Herrschaft Heinrich VIII. angesiedelt und tatsächlich ist der Hof in den Fall, der Shardlake auf Trab hält, verwickelt, so dass viele Szenen in Whitehall spielen.


Sansom gelingt es, historisch gesicherte Fakten, zu einem durchaus spannenden (fiktiven) Kriminalfall zusammenzusetzen, der allerdings meiner Meinung nach viel zu lang geraten ist. 50 Seiten weniger hätten es durchaus sein dürfen. Zumal Sansom - und das ist sehr schade - es vermissen lässt, die damaligen Zeiten tatsächlich aufleben zu lassen. 

Sicher: Die Intrigen bei Hofe, die historischen Fakten rund um Ketzerei & Co. und die Angst des Volkes werden benannt, aber lebendig wird das damalige London nie. Das hat Paul Doherty (unter dem Pseudonym Paul Harding) wesentlich besser und unterhaltsamer niedergeschrieben.

Insofern war ich von "Die Schrift des Todes" enttäuscht. Ich hätte mir ein lebendigeres Buch gewünscht, eines, bei dem der Leser hineingezogen wird. Stattdessen war ich als Leserin immer eine tendenziell distanzierte Beobachterin, obwohl Sansom sich entschieden hat, die Abenteuer Shardlakes in Ich-Form niederzuschreiben.

Schade ist auch, dass die Spannung weitestgehend ausbleibt. Natürlich habe ich mitgeraten, wer denn nun hinter allem steckt, aber das liegt mehr in der Natur des Buches, weniger an den Fertigkeiten des Autors. 

Das Hauptproblem ist aber die Länge des Buches: Sansom füllt das Buch mit so vielen Belanglosigkeiten, die weder zum Fall noch zur Lebendigkeit beitragen, dass es irgendwann langweilig wird. Und gerade zum Ende - als ich nichts weiter als fertig werden wollte mit dem Buch - wurde es noch schlimmer. 

Immerhin, das Ende bietet eine Überraschung, allerdings lässt sich darüber streiten, wie realistisch es ist. 

Fazit: Kann man lesen, muss man nicht. Die Bücher von z. B. Paul Harding (bzw. Paul Doherty) sind meiner Meinung nach deutlich besser, realistischer, lebendiger und vor allem unterhaltsamer. 




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Fornikas avatar

Rezension zu "Die Schrift des Todes" von C. J. Sansom

Klage einer Sünderin
Fornikavor 2 Jahren

Catherine Parr, sechste und letzte Ehefrau von Henry VIII, muss im Sommer 1546 große Ängste ausstehen. Gerade hat sie sich mit ihrem Ehemann wieder gut gestellt, den Vorwurf des Ketzertums abschütteln können, da droht ihre wahre Gesinnung endgültig ans Licht zu kommen. Sie hat ein Büchlein verfasst, welches sie in große Schwierigkeiten bringen könnte. „Die Klage einer Sünderin“ ist voller freigeistiger Gedanken, die Catherine schnell wieder als Reformerin entlarven würde und somit ihren Kopf kosten könnte. Das Büchlein wurde aus dem Inneren des Palasts entwendet und so wendet sich Catherine an den Anwalt Matthew Shardlake, der sie schon mehrfach unterstützt hat. Ein Kampf um den Kopf der Königin beginnt.

 „Die Schrift des Todes“ ist bereits der sechste Band um Matthew Shardlake; ich kenne die vorherigen (noch) nicht, bin aber trotzdem sehr gut in die Geschichte gekommen. Die Zeit von Henry VIII fand ich schon immer sehr spannend, in diesen letzten Jahren spitzt sich die politische Situation noch einmal richtig zu, schließlich werden die Fäden für die Zeit nach Henrys Tod schon fleißig gezogen. Auch die große Glaubensfrage zwischen neu und alt, Rom und England, nimmt neue Formen an und hat mich wieder aufs Neue fasziniert. In diesem Umfeld entwickelt Sansom einen spannenden Kriminalfall, der den Leser zusätzlich fesselt. Shardlake hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen, ein sympathischer Kerl mit kleinen Makeln, die ihn umso authentischer erscheinen lassen. Sansoms Erzählstil gefiel mir auch sehr gut, er erzählt sehr flüssig und findet trotzdem Zeit politische Hintergründe ordentlich zu erklären. Alles in allem eine gelungene Mischung aus Krimi und historischem Roman, die große Lust auf die restlichen Bände der Reihe macht.

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