C. Juliane Vieregge

 4,7 Sterne bei 25 Bewertungen
Autorin von Was wirklich zählt, Lass uns über den Tod reden und weiteren Büchern.
Autorenbild von C. Juliane Vieregge (©privat)

Lebenslauf

C. Juliane Vieregge, Autorin, Bloggerin und Online-Journalistin, wuchs in Kamen/Westfalen und Essen auf. Sie studierte Evangelische Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster, Hamburg und Tübingen mit 1. und 2. Staatsexamen.

Im Stuttgarter Literaturhaus absolvierte sie von 2011 bis 2013 eine 2-jährige Ausbildung* im literarischen und journalistischen Schreiben und qualifizierte sich für Creative Writing, das sie in Tübingen und Eisenach seit vielen Jahren erfolgreich – mit jährlichen Publikationen – unterrichtet.

C. Juliane Vieregge hat zwei erwachsene Kinder. Mit ihrem zweiten Mann, der in der Ahrtalflut sein gesamtes Hab und Gut verlor, ist sie 2022 nach Eisenach / Thüringen gezogen.

 

Veröffentlichungen

Am 18. April 2025 wurde "Junge Texte aus Eisenach" im Schüren-Verlag, Marburg, veröffentlicht.

Am 27. April 2025 hat ihr neues erzählendes Sachbuch "Was wirklich zählt - 18 Mal Hoffnung in Krisenzeiten" das Licht der Welt erblickt.

Am 13. März 2019 erschien ihr erzählendes Sachbuch "Lass uns über den Tod reden" im Ch. Links Verlag, Berlin.

2012 wurde ihr Essay "Die Perle in der Auster – ein Plädoyer für mehr Leidenschaft" bei Pabst Science Publishers veröffentlicht.

Unter Pseudonym veröffentlichte sie zwei Romane bei Goldmann und mehrere Kurzgeschichten, die in fünf Rowohlt-Anthologien und einer Wunderlich-Anthologie erschienen, sowie in  der Zeitschrift „Das Magazin“ und in der „taz“.

Eine Kurzgeschichte erschien in der Anthologie „Ausgehen“ der Tübinger Poetik-Dozentur/Würthpreis 2009.

Ein neuer Roman ist in Arbeit.

Literarisches Blog: www.tage-und-begegnungen.julianevieregge.de


___________________________________- 

* in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Kultusministerium Baden-Württemberg

Botschaft an meine Leser

Entstanden ist das Buch im 2. Lockdown.

Was macht anderen Menschen Hoffnung? 

Schnell wurde deutlich: Es würde  kein Buch über Corona werden.Ich war neugierig auf Geschichten: Auf Heldengeschichten genauso wie auf solche, die von Zweifeln und Überforderung erzählen, von Krisen und im besten Fall überwundenen Krisen, von Träumen, Mut und Lebenslust.

Fakt: Es gibt ein Leben nach den Krisen. Eine neue Liebe, neue Pläne ...

WAS WIRKLICH ZÄHLT - 18 Geschichten vom Aufbrechen und Ankommen im richtigen Leben. Es sind Geschichten, die eine wohltuende Zuversicht widerspiegeln - und manchmal das pure Glück.


Alle Bücher von C. Juliane Vieregge

Cover des Buches Was wirklich zählt (ISBN: 9783741002953)

Was wirklich zählt

(14)
Erschienen am 27.04.2025
Cover des Buches Lass uns über den Tod reden (ISBN: 9783962890445)

Lass uns über den Tod reden

(11)
Erschienen am 13.03.2019
Cover des Buches Junge Texte aus Eisenach (ISBN: 9783946310525)

Junge Texte aus Eisenach

(0)
Erschienen am 07.04.2025

Neue Rezensionen zu C. Juliane Vieregge

Cover des Buches Was wirklich zählt (ISBN: 9783741002953)
svesos avatar

Rezension zu "Was wirklich zählt" von C. Juliane Vieregge

sveso
Inspirierende Einblicke

C. Juliane Vieregge hat mit 18 verschiedenen Menschen aus den unterschiedlichsten  Lebensbereichen und mit vielfältigen Lebenshintergründen gesprochen und ihre Geschichten verschriftlicht. Alle Menschen berichten von Krisenzeiten und Herausforderungen in ihrem Leben, wie sie diese überlebt oder überwunden haben, was ihnen Hoffnung und Zuversicht gegeben hat und was sie daraus für ihr Leben mitgenommen haben. Angesichts der verschiedenen Perspektiven und (Lebens)Geschichten passt der Buchtitel "Was wirklich zählt" meines Erachtens sehr gut. Zu Wort kommen unter anderem die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher, Dragqueen Betty BBQ, STELP-Gründer Serkan Eren und Klimaforscher Mojib Latif. Sie alle erzählen von starken Entscheidungen, ihren Beweggründen und dessen Konsequenzen für ihr heutiges Leben.

C. Juliane Vieregge schreibt flüssig und nach meinem Gefühl hat sich der Schreibstil jeder Person und jeder Geschichte etwas angepasst. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die intensiven Gesprächsinhalte gut festgehalten und nahbar dargestellt wurden. So konnte ich die verschiedenen Geschichten auf mich wirken lassen, darin eintauchen und in jedem Fall mit inspirierenden oder bereichernden Gedanken wieder auftauchen und mich der nächsten Geschichte widmen.

Für mich auf jeden Fall ein Buch, das ich gern gelesen habe. Manche Menschen kannte ich schon und genoss, mehr über sie zu erfahren, andere waren mir noch nicht bekannt und auch bei ihnen hatte ich das Gefühl, sehr viel von ihnen und über sie erfahren zu haben.

Cover des Buches Was wirklich zählt (ISBN: 9783741002953)
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Rezension zu "Was wirklich zählt" von C. Juliane Vieregge

mielikki
Mehr Nachdenk--als Hoffnungsgeschichten

18 Menschen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, er zählen, was sie antriebt. Es ist ein guter Querschnitt durch die Gesellschaft in Bezug auf Alter, Religion, Geschlechter und vor allem Erfahrungen.

Ich konnte das Buch gut und schnell lesen, der Schreibstil ist sehr schön. Auch wenn ich viele der Personen nicht kannst, fand ich die Einblicke in das Leben dieser unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr interessant, und über viele Aussagen habe ich auch länger nachgedacht. Zuerst hatte ich befürchtet, es könnte ein sehr christliches Buch sein, aber das war zum Glück nicht der Fall. Es ist wirklich für jeden, egal was er glaubt oder nicht , interessant. Den Untertitel "18 Mal Hoffnung in Krisenzeiten" kann ich nicht ganz einordnen, denn als Hoffnungsmacher sehe ich die Geschichten nicht. Es sind aber Mutmach-Geschichten, Nachdenk-Geschichten, biographische Geschichten, Lebensgeschichten und vieles mehr. Und es macht großen Spaß, einzutauchen in viele verschiedene Gedanken interessanter Menschen

Auf jeden Fall ein interessantes Buch, das sich zu lesen lohnt.

Cover des Buches Was wirklich zählt (ISBN: 9783741002953)
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Rezension zu "Was wirklich zählt" von C. Juliane Vieregge

Lainybelle
Aus dem Erfahrungsschatz anderer neue Blickwinkel gewinnen

Ich mag diese Art Bücher, in denen ganz verschiedene Menschen zu einem Thema zu Wort kommen. So eine Perspektivenvielfalt vermag oft den Blick auf die Dinge zu weiten, kann inspirieren, vielleicht auch mal herausfordern und man kann sie sich in kleinen Lektürehäppchen zu Gemüte führen.


Wie der Titel schon verrät, sind es in diesem Fall achtzehn Persönlichkeiten (die vollständige Auflistung findet sich im Inhaltstext des Verlags), deren biografisch geprägte Gedanken C. Juliane Vieregge gesammelt hat. Berichten sollten sie vom Wesentlichen in ihrem Leben, von dem, was sie trägt und ihnen Hoffnung gibt.

Das Buch ist in fünf mit einem Statement betitelten Kapitel unterteilt, die jeweils von Frau Vieregge mit einer persönlichen Einleitung eröffnet werden, auf die wiederum jeweils die Vorstellungen von drei bis fünf der Persönlichkeiten folgen. Von allen gibt es kleine Porträtfotos in Graustufen, sodass man auch Gesichter zu den Lebensgeschichten hat.  


Die Stärke eines solchen Konzepts kann zugleich eine kleine Schwäche sein, da es in der Natur der Sache liegt, dass einen manche Beiträge mehr ansprechen als andere. Bei dem einen oder anderen Text hatte ich den Eindruck, dass er am Kern des eigentlichen Themas vorbeischrammt, weil es dann doch mehr um die eigenen Hintergründe und Standpunkte an sich geht als um das, was sich daraus an Hoffnung schöpfen lässt bzw. was sich in Krisenzeiten bewährt und die Resilienz gestärkt hat. Zudem hätte ich mir an manchen Stellen prägnantere Headlines gewünscht, die mehr Neugier wecken, statt sich ein wenig wie Plattitüden zu lesen (vielleicht ist es damit allerdings leichter, eine breitere Masse anzusprechen?). Nichtsdestotrotz dürfte sich wirklich jede und jeder aus diesem Buch etwas mitnehmen können, sei es an Einblicken in die ganz verschiedenen Felder oder Bereicherndes für die persönliche Haltung, das sich aus dem jeweiligen Erfahrungsschatz ableiten lässt.


Auch wenn sich der Inhalt sowieso nicht in einem Preis ermessen lässt, würde ich bei 28 € von der Ausstattung her und vom Korrektorat etwas mehr erwarten und finde es schade, dass viele, denen das Buch Gutes mitgeben könnte, vor diesem Preis sicher zurückschrecken.


In einem Satz:


„Was wirklich zählt" ist eine gut konzipierte Zusammenstellung von Beiträgen, die einem Eindrücke von ganz verschiedenen Lebenswelten vermitteln – und von dem, was sie an Hoffnungspotenzial verbindet.

Gespräche aus der Community

Was gibt uns in Zeiten der Herausforderungen Hoffnung? Worauf können wir uns verlassen? Was zählt wirklich?

18 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft mit einschneidenden und z.T. krassen Erfahrungen geben persönliche Einblicke in ihr Leben und erzählen, was sie trotz allem nach vorne blicken lässt.

"Was wirklich zählt" sind Geschichten, die Hoffnung machen.

109 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Lainybelle
Die Portraitfotos der 18 ProtagonistInnen stehen jeweils am Anfang des Beitrags. Weitere Fotos im Fließtext gibt es nicht.

Das ist mir bewusst, aber sie stehen ja relativ klein direkt neben dem Fließtext. Aus ähnlichen Büchern kenne ich es, dass sie mehr hervorgehoben sind, manchmal sogar ganzseitig. Das ist jetzt aber nur ein persönlicher Eindruck und keine Kritik. Natürlich kann es sein, dass z. B. mehr Seiten die Kalkulation gesprengt hätten.

Der Punkt mit dem Lektorat bestürzt mich.

Das tut mir leid, so drastisch habe ich auch das nicht gemeint. Ich bin selbst Lektorin in einem Kleinverlag und schaue vor dem Hintergrund mit dem Branchenblick drauf. Auch wenn das mit den Ressourcen so ist, wie Du sagst, waren zwei externe Korrekurleser in allen Häusern, in denen ich war, Standard. Hier sind mir einfach mehr Fehler aufgefallen als gewöhnlich. Das Lektorat sehe ich hierbei aber nicht in der Verantwortung und auch nicht Dich als Autorin (die eigenen Texte Korrektur zu lesen, ist ja eine Sache für sich). Alles, was ich zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass ich angesichts des hohen Ladenpreises über das Korrektorat (nicht Lektorat) überrascht war.

Jedenfalls hoffe ich, Du nimmst diese Anmerkungen nicht als wesentliche Rückmeldungspunkte von mir wahr. Ich finde das Buch wirklich gut und bereichernd.


Anlass des Buches:  Als mein Vater starb, kam ich sehr lange nicht über seinen Tod hinweg.  Mit meiner eigenen Rolle als Sterbebegleiterin war ich nicht immer zufrieden gewesen. Ich vermisste eine Kultur des Sterbens, ich vermisste auch verlässliche Rituale.  Deshalb fing ich irgendwann an, andere Menschen zu befragen: Wie hast Du das gemacht, als Du einen geliebten Menschen verloren hast

Ich bekam einen ganzen Strauß von Geschichten zu hören, die mich betroffen machten wegen ihrer unendlichen Traurigkeit,  die mich bewegten, weil so viel Wärme aus ihnen sprach, die mich begeisterten, weil hier Menschen immer im Gespräch miteinander geblieben waren.   

Meine Gesprächspartner*innen sind bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Sie alle haben einen geliebten Angehörigen verloren und sehr offen mit mir über ihre Verlusterfahrung gesprochen. Aus den Interviews sind 18 unglaublich persönliche und berührende Geschichten entstanden.  

Jede dieser Geschichten ist ein Angebot.  

Zum Lesen dieser insgesamt 18 Geschichten in Lass uns über den Tod reden möchte ich Euch gerne einladen.   

»Der Tod ist wie die Liebe, er ist einfach da.« 

Das sagt  Dieter Thomas Kuhn in dem Gespräch, das ich mit ihm geführt habe.

Meine Frage an Euch: Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Verlust eines Menschen gemacht?

Ich freue mich über viele Beiträge. An die Verfasser*innen der fünf besten Beiträge werde ich jeweils ein Leseexemplar für eine Rezension verschicken ...


134 BeiträgeVerlosung beendet
dieschmitts avatar
Letzter Beitrag von  dieschmitt

Die Einleitung hat mich sehr gut auf das Buch eingestimmt und sie ist, wie der Rest des Buches, sehr berührend.

Zusätzliche Informationen

C. Juliane Vieregge im Netz:

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