C. Juliane Vieregge

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Autorenbild von C. Juliane Vieregge (©privat)

Lebenslauf von C. Juliane Vieregge

Biografisches

C. Juliane Vieregge, Autorin, Bloggerin und Online-Journalistin, wuchs in Kamen/Westfalen und Essen auf. Sie studierte evangelische Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster, Hamburg und Tübingen mit 1. und 2. Staatsexamen.

Im Stuttgarter Literaturhaus absolvierte sie von 2011 bis 2013 eine 2-jährige Ausbildung* im literarischen und journalistischen Schreiben und qualifizierte sich für Creative Writing, das sie in Tübingen sei acht Jahren erfolgreich – mit jährlichen Publikationen – unterrichtet.

 

Veröffentlichungen

Am 13. März 2019 erschien ihr neues erzählendes Sachbuch Lass uns über den Tod reden im Ch. Links Verlag, Berlin.

2012 wurde ihr Essay Die Perle in der Auster – ein Plädoyer für mehr Leidenschaft bei Pabst Science Publishers veröffentlicht.

Unter Pseudonym veröffentlichte sie zwei Romane bei Goldmann und mehrere Kurzgeschichten, die in fünf Rowohlt-Anthologien und einer Wunderlich-Anthologie erschienen, sowie in  der Zeitschrift „Das Magazin“ und in der „taz“.

Eine Kurzgeschichte erschien in der Anthologie „Ausgehen“ der Tübinger Poetik-Dozentur/Würthpreis 2009. Ein Sachbuch und ein neuer Roman sind in Arbeit.

Literarisches Blog: www.tage-und-begegnungen.julianevieregge.de


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* in Kooperation mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Kultusministerium Baden-Württemberg

Botschaft an meine Leser

Entstanden ist das Buch aus der Erfahrung der Sterbebegleitung meines Vaters.

Sein Tod bedeutete einen Einschnitt in meiner Biografie, der diese existentielle Beschäftigung mit dem Thema 'Tod und Trauer' einforderte.

Ich wollte wissen: Wie haben andere das erlebt? Was haben sie in der Situation gemacht? Wie sind sie mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgegangen? 

18 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik habe ich interviewt, die alle einen nahen Angehörigen verloren haben. 

Das Buch lädt Sie ein, sich von 18 intensiven Geschichten bereichern zu lassen.

Alle Bücher von C. Juliane Vieregge

Cover des Buches Lass uns über den Tod reden (ISBN: 9783962890445)

Lass uns über den Tod reden

 (12)
Erschienen am 13.03.2019
Cover des Buches Die Perle in der Auster (ISBN: 9783899677287)

Die Perle in der Auster

 (0)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu C. Juliane Vieregge

Neu
B

Rezension zu "Lass uns über den Tod reden" von C. Juliane Vieregge

Was macht der Tod Anderer mit mir?
belanaherminevor einem Jahr

Inhalt

Juliane Vieregge hat berühmte Menschen interviewt, wie sie mit dem Tod enger Verwandter und Freunde umgegangen sind, was er in ihnen ausgelöst, was er für sie bedeutet und wie er ihr Leben und ihre Einstellungen verändert hat.

Die Erzählungen untergliedert sie danach, welche konkrete "Folge" der Tod für die Hinterbliebenen hatte: Der Tod als ... Auftraggeber, Versöhner, Lebensbegleiter, Weichensteller, Lehrmeister, Berufender. Jeder Gruppe von Erzählungen ist eine kurze Einleitung im Sinne einer Hinführung zu dieser "Funktion des Todes" vorangestellt.

Am Ende des Buches finden sich ein Nachwort, zwei Seiten Literaturhinweise sowie Dankesworte der Autorin.

Subjektive Eindrücke

Ich stimme der These zu, dass wir den Tod zu sehr aus dem Leben verbannt haben, dass wir mehr über ihn sprechen sollten, dass wir eine zeitgemäße Form des Umgehens mit dem Tod finden müssen. Über den Tod zu reden und darüber, was der Tod eines mir nahestehenden Menschen für mich bedeutet, ist dazu sicherlich ein erster Schritt, denn man holt so den Tod wieder etwas ins Bewusstsein.

In diesem Sinne ist dies ein wichtiges Buch, das durch die realen Fallgeschichten einen Bezug zum eigenen Leben herstellen kann. Die Berichte sind realistisch und glaubwürdig geschrieben, gehen aber nie in Richtung Voyeurismus, bleiben pietätvoll und wertschätzend, sind anrührend, gehen unter die Haut.

Die Geschichten haben mich jede auf ihre eigene Art und Weise berührt. Da der Tod in unserer Familie schon recht viel und früh in meinem Leben gewütet hat, konnte ich an vielen Punkten Vergleiche anstellen, entdeckte manches wieder und konnte einiges neu bzw. in neuem Licht sehen.

Allerdings geht es in dem Buch nicht darum, was der eigene Tod und das eigene Sterben für einen selbst bedeuten. Es geht um den Tod von Anderen und bleibt damit noch immer ein stückweit distanziert. Aus welchen Gründen auch immer - aber das war eigentlich meine Erwartung an das Buch, sodass ich - trotz der vielen interessanten Einblicke und Anregungen - doch etwas enttäuscht aus dem Buch herausging. Hierzu gibt es dann ja aber auch andere Bücher.

Deswegen oder trotzdem ist dieses Buch rundum lesens- und empfehlenswert, insbesondere für diejenigen, die selbst noch nicht viel in Berührung mit dem Tod gekommen sind.

Fazit

Es geht darum, was der Tod eines mir nahestehenden Menschen mit mir macht, mit einigen wenigen Anklängen davon, was der Tod für mich selbst bedeutet.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Rezension zu "Lass uns über den Tod reden" von C. Juliane Vieregge

Der Tod ist so individuell wie das Leben, Erfahrungsberichte und Hintergrund. Empfehlenswert.
dieschmittvor einem Jahr

Zum Inhalt:

Tod ist ein Thema das in unserer Gesellschaft oft tabuisiert wird. Wie geht man mit dem Thema um? Welche Fragen stellt man sich? Gibt es etwas, das uns beim Umgang mit dem Tod helfen kann?

 

Nachdem so selten über das Thema gesprochen wird, gibt es wenig Erfahrungsaustausch daz. Eine Kultur des Sterbens und der Trauer gibt es nicht. Ein Buch mit 18 persönlichen Geschichten mit Hintergrund rund um das Thema Tod und Sterben.

 

Meine Meinung:

Ich nehme vorab. Das Buch ist keine leichte Kost, dennoch eine die ich empfehle, da es sich um ein wichtiges Thema handelt, das sehr berührend aufgearbeitet ist. Das Buch ist sehr gut lesbar, dennoch habe ich es nur Stück für Stück gelesen, da ich das Gelesene sich etwas setzen lassen wollte.

 

Die Gespräche, welche in dem Buch widergegeben sind wirken sehr authentisch und sind gut verständlich.

Es kommt sehr gut heraus, dass es nicht einfach „den Tod“ gibt, sondern jedes Schicksal so individuell ist wie der Umgang damit.

 

Ich werde noch einige Zeit über das Buch nachdenken und es sicherlich auch immer mal wieder zur Hand nehmen um Teile daraus zu lesen. Ich empfehle es gerne weiter, da es ein Thema ist, mit dem man sich dringend beschäftigen sollte.

 

Fazit:

Der Tod ist so individuell wie das Leben, Erfahrungsberichte und Hintergrund. Empfehlenswert.

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Rezension zu "Lass uns über den Tod reden" von C. Juliane Vieregge

Ein wichtiges Buch über ein tabuisiertes Thema - den Tod.
Fotomomofthreevor einem Jahr

Wir alle werden sterben - irgendwann - wie all die Menschen vor uns, die oft eine Lücke hinterlassen, über die ungern und viel zu selten gesprochen wird.

Der Tod ist nach wie vor ein eher tabuisiertes, verschwiegenes Thema, er wirkt oftmals beängstigend. Was man tun sollte, um dieser Angst, diesem Schweigen zu begegnen - REDEN!

Mit dem Buch "Über den Tod reden" räumt die Autorin durch 18 Geschichten, erzählt von Angehörigen, die ganz unterschiedlich damit  umgegangen sind und noch umgehen, dem Tod einen Platz ein. Es sind Väter, Söhne, Töchter, Mütter, Geschwister, die zu Wort kommen, Bilder und Erinnerungen an den Toten teilen und so ihrem Verlust, der Trauer, dem Tod , begegnen.
Dabei nimmt der Tod verschiedene Rollen ein, so dass das Buch in 6 Themengebiete eingeteilt wird.

Es ist sicherlich kein leichtes Thema, sondern ein Thema - ein Buch - welchem man sich bewusst und mit Ruhe widmen sollte, aber dann mit einem doch sehr gefüllten Herzen entlassen wird. Es hallt nach und einige Geschichten bewegten mich stärker als andere, aber es macht auch Mut.

Fazit: Ein wichtiges, gut strukturiertes Buch, über ein totgeschwiegenes Thema, welches endlich eine offene Stimme im gesellschaftlichen und kulturellen Diskurs braucht und hier  bekommt.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Lass uns über den Tod reden

Anlass des Buches:  Als mein Vater starb, kam ich sehr lange nicht über seinen Tod hinweg.  Mit meiner eigenen Rolle als Sterbebegleiterin war ich nicht immer zufrieden gewesen. Ich vermisste eine Kultur des Sterbens, ich vermisste auch verlässliche Rituale.  Deshalb fing ich irgendwann an, andere Menschen zu befragen: Wie hast Du das gemacht, als Du einen geliebten Menschen verloren hast

Ich bekam einen ganzen Strauß von Geschichten zu hören, die mich betroffen machten wegen ihrer unendlichen Traurigkeit,  die mich bewegten, weil so viel Wärme aus ihnen sprach, die mich begeisterten, weil hier Menschen immer im Gespräch miteinander geblieben waren.   

Meine Gesprächspartner*innen sind bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Sie alle haben einen geliebten Angehörigen verloren und sehr offen mit mir über ihre Verlusterfahrung gesprochen. Aus den Interviews sind 18 unglaublich persönliche und berührende Geschichten entstanden.  

Jede dieser Geschichten ist ein Angebot.  

Zum Lesen dieser insgesamt 18 Geschichten in Lass uns über den Tod reden möchte ich Euch gerne einladen.   

»Der Tod ist wie die Liebe, er ist einfach da.« 

Das sagt  Dieter Thomas Kuhn in dem Gespräch, das ich mit ihm geführt habe.

Meine Frage an Euch: Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Verlust eines Menschen gemacht?

Ich freue mich über viele Beiträge. An die Verfasser*innen der fünf besten Beiträge werde ich jeweils ein Leseexemplar für eine Rezension verschicken ...


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