C. R. Junkers

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denises-lesewelts avatar

Rezension zu "Emily Anderson und das Vermächtnis der Gebrüder Ysenhoff" von C. R. Junkers

Unglaublich fantasievoll und bildgewaltig
denises-leseweltvor 2 Jahren

Handlung:
Emily lebt ein ganz normales Leben bei ihren Großeltern, bis der Fund eines schönen Schmetterling-Schmuckstückes ihr ganzes Leben zu verändern scheint.
Mit ihrer besten Freundin will Emily dem Rätsel auf die Spur kommen, doch ist immer alles so schön zauberhaft wie es erscheint? Und wieso will Opa Karl nicht, dass sie den Schmetterling in ihren Besitz bekommt?
Ein großes Abenteuer in malerische Weiten beginnt.

Gestaltung:
Für ein Buch mit einer Zielgruppe von, ich würde sagen 10-13 Jahren, finde ich es ganz zauberhaft. Das Cover ist so schön hell gehalten und wirkt irgendwie frisch. Die Farben harmonieren auch alle miteinander, was ich immer für sehr wichtig empfinde.
Der Schmetterling ist natürlich das Schlüsselsymbol und man kann ihn sich beim Lesen gut vorstellen.
Im Buch selbst gibt es nicht nur kleine Verzierungen wie Blätter oder ähnliches Geäst, übrigens sehr schön gezeichnet, sondern auch kleine Bilder, die das Geschehen festhalten. Zum Ende des Buches gibt es davon allerdings immer weniger.

Meinung:
Für mich war es schwer das Buch einzuschätzen. Es war auf jeden Fall für die Zielgruppe von 12 Jahren geeignet. Eigentlich würde man es mehr als Kinderbuch, als als Jugendbuch bezeichnen, aber der Wendepunkt in dieser Geschichte gibt mir Anlass es wieder anders zu sehen.
Man merkt, das Buch hat mich sichtlich überrascht. Ich hätte einfach nie gedacht, dass es sich so entwickeln würde.

Man merkt auch, dass hier viel Liebe fürs Detail mit eingebracht wurde, weshalb ich die Autorin gerne unterstützt habe.

Zu Beginn der Geschichte war der Schreibstil der Autorin extrem bildreich, oftmals hatte ich Sorge den Faden zu verlieren, weil ausführliche Beschreibungen und Vergleiche sich in die Handlung drängten. Das hat sich im Laufe des Buches schön aufgelockert, so dass es problemlos zu verschlingen war.

Bei den Charakteren gibt es so pro und contras. Die Bösen mag ich ja eh nicht, war klar. Allerdings bin ich auch mit der Protagonistin etwas unzufrieden. An sich war Emily ein tolles Mädchen, doch war alles was ich getan hatte gleich immer perfekt und das kam mir doch oft gestellt vor. Natürlich wurden auch Tiefpunkte eingesetzt, wobei Emilys Figur nur kurz einen kleinen Dämpfer abbekommen hat.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn sie von vornherein natürlicher gewesen wäre, hier auf die immer perfekten Handlungszüge von Emily bezogen.
An sich finde ich die Figurenvielfalt sehr gelungen.

Fazit:
Ein sehr fantasievoller Roman, der seiner Zielgruppe wirklich gut entspricht. Ich habe ihn sehr gerne gelesen und auch für spannend empfunden. Obwohl ich schon lange nicht mehr dieser jungen Zielgruppe entspreche, konnte mich das Buch wirklich verzaubern. Ein gelungener Debütroman, der mit einem wirklich fiesem Cliffhanger endet! <3

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-Anett-s avatar

Rezension zu "Emily Anderson und das Vermächtnis der Gebrüder Ysenhoff" von C. R. Junkers

Fantastisches Märchen
-Anett-vor 5 Jahren

Die 13jährige Emily wächst bei ihren Großeltern auf, nachdem ihre Mutter früh gestorben ist. Ihren Vater kennt sie nicht und ihre Großeltern schweigen darüber. Gerne würde sie mehr über ihn wissen.

Eines Tages findet Emily einen wunderschönen Schmetterling in den sachen ihres Opas und will mehr wissen, aber ihr Großvater Karl ist sehr erschüttert, dass mily in seinen sachen war und nimmt ihr den Schmetterling weg. 
Heimlich holt diese ihn aus dem Müll und behält ihn für sich.
 Als dann eines Tages ihre Freundin Kristin zu Besuch kommt, versuchen sie dem geheimnis des Schmetterlings auf den Grund zu gehen, der jedesmal blau leuchtet, wenn sie ihn in die hand nehmen.
Doch erst kurz bevor Kristin wieder nach Hause muss, finden sie die Lösung des geheimnisses und den beiden Mädchen tut sich eine fremde, neue Welt auf.


>>Du wirst mit Zwergen, Riesen und einem verwunschenen König auf einem Pferd in der finstersten Nacht, die man sich vorstellen kann, durch eine Wüste reiten und nicht einmal wissen, was dich erwartet - dort, wo du eben hinreitest.<<
Dieses Erstlingswerk der Autorin ist so wunderschön märchenhaft erzählt, dass man einfach mit Emily, Kristin und Ben mitfiebern muss. Eine wundervolle Fantasygeschichte, mit richtig tollen Personen und herrlich durchdachten Charakteren. Eine Märchengeschichte, die nicht nur Mädchen ab einem Alter von 10 Jahren verzaubert, sondern auch junggebliebene Erwachsene.

Besonders schön fand ich auch die kleinen Zeichnungen, gerade auch die Wappen der einzelnen Gebiete des Königreiches fand ich gut. Aber auch alle anderen dazwischen - bei einem Kinderbuch finde ich das einfach Wichtig - und wenn es in einem E-Book ebenfalls umgesetzt wird finde ich das klasse!

Die einzelnen Charaktere waren wundervoll herausgearbeitet und man konnte die sich richtig gut vorstellen. Emily und Kristin machen eine tolle Wandlung und werden richtig mutig. Sie haben beide ein gutes Herz - das öffnet ihnen viele Tore.

Doch auch Finsterlinge muss es in Märchen geben. Und so ist auch natürlich hier einer vorhanden, der auch richtig böse ist und heimtückisch.

Fazit


Eine märchenhafte Kinder-Fantasygeschichte, die einfach nur verzaubert. Auch wenn es manche Sätze gibt, die so unendlich lang sind, wo meine 9jährige Tochter doch zweimal lesen musste, um zu wissen, was eigentlich dran war, ist das auch der einzige (klitzekleine) Kritikpunkt und ich kann die Geschichte allen Mädchen ab 9 Jahren empfehlen!

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MeinbesterFreundisteinBuchs avatar

Rezension zu "Emily Anderson und das Vermächtnis der Gebrüder Ysenhoff" von C. R. Junkers

Entführt in eine Fantasiewelt, die man nicht alle Tage sieht (:
MeinbesterFreundisteinBuchvor 5 Jahren

Im Großen und Ganzen hat mir die Erstveröffentlichung von C. R. Junkers gut gefallen, denn ich konnte in eine neue gänzlich neue Welt eintauchen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem für Kinder im Alter von 10-13 Jahren. Für mich war es schon fast wieder zu kindlich gestaltet, was allerdings nicht mit der Qualität des Buches zusammenhängt.
Die Charaktere waren von Anfang an plastisch, hier im Vordergrund Emily, die ängstliche der beiden Freundinnen und Kristin, die aus reichem Elternhaus stammt und ein Mundwerk hat, das ihr manchmal zum Verhängnis wird.
Auf eine Art fand ich die Art der beiden sehr angenehm und irgendwie erinnerten sie mich an die Zeit, die man als Kind hatte, als man noch an Dinge geglaubt hat, die da Draußen auf einen warten und einen verzaubern wollen und gerade, weil Emily und Kristin keinen Zweifel an der Welt haben, die sie neu entdecken, denke ich, dass sie zu jenen gehören, die noch von solchen Dingen träumen können.
Leider, obwohl ich den Schreibstil als sehr angenehm und auch irgendwie besonders empfand, war mir der Anfang zu schleppend und es dauerte lange, bis ich endlich in die Geschichte eingezogen wurde. Aber als ich dann, kurz vor der Hälfte des Buches, wirklich mitgefiebert habe, gab es nichts zu meckern: Es war durchaus spannend und ich habe für jeden einzelnen Charakter gehofft, dass er es schafft.
Eines, weswegen ich es eher jüngeren Personen empfehle, hat mich jedoch gestört: Irgendwie kam mir die Fantasiewelt unrealistisch vor, zu fantasievoll und einige Fragen taten sich mir beim Lesen auf. Jüngere wird die Geschichte aber durchaus verzaubern, aber ich glaube, ich bin langsam aus solchen Geschichten herausgewachsen. Dennoch hat mir die Geschichte und die Welt, die C. R. Junkers aufgebaut hat, gut gefallen und konnte auch mich begeistern. Besonders zum Ende hin, hat das Buch mir immer besser gefallen und schließlich war ich sogar ein bisschen traurig, dass es schon zu Ende ist. Dennoch war ich froh über das Ende, denn es ist eines der besten das ich kenne!

Emily Anderson und das Vermächtnis der Gebrüder Ysenhoff ist wirklich lesenswert, weil man in eine Fantasiewelt entführt wird, die man nicht alle Tage sieht. Außerdem hat es wenig zu tun mit der typischen realitätsbezogenen Fantasy und gerade  deshalb kann man sich gut aus seinem Alltag flüchten.
Empfehlen würde ich es dennoch eher jüngeren Lesern, weil auch die Protagonisten noch nicht sehr reif sind und sich auch dementsprechend verhalten. Ein Lesespaß war es auf jeden Fall!

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