C. S. Lewis Überrascht von Freude

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Inhaltsangabe zu „Überrascht von Freude“ von C. S. Lewis

Spannend beschreibt C. S. Lewis seinen Weg vom erklärten Atheisten zum überzeugten Christen. Das Buch kann auf zweierlei Weise eingeordnet werden: als echte Autobiografie oder als eine Art geistiger Roman, sozusagen das Forschen eines Detektivs nach dem roten Faden und dem Motiv. Kurztext neu: Die spannend erzählte Autobiographie von C.S. Lewis, dem Schöpfer des Bestsellers „Der König von Narnia“. Unterhaltsam und nachdenklich schildert er seine Wandlung vom überzeugten Atheisten zum gläubigen Christ. Wer sich für C.S. Lewis interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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    Überrascht von Freude

    gst

    Der irische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Clives Staples Lewis ist im angloamerikanischen Raum vor allem durch seine Kinderbuchserie „Die Chroniken von Narnia“ bekannt. Geboren wurde er am 29. November 1898 in Belfast und starb nur eine Woche vor seinem 65. Geburtstag in Oxford (am 22. November 1963, dem Tag des Attentates auf John F. Kennedy, an dem auch Aldous Huxley sein Leben aushauchte). In dem vorliegenden Buch erzählt C.S. Lewis von seiner Kindheit, seiner Jugend und den frühen Erwachsenenjahren. Im Haus seines Vaters gab es Bücher in Hülle und Fülle, die er jeder Zeit zur Hand nehmen durfte. So entwickelte er schon früh seine ausgeprägte Liebe zu Büchern. Sie halfen ihm auch mit dem frühen Verlust seiner an Krebs gestorbenen Mutter zurecht zu kommen. Allerdings war er ab seinem neunten Lebensjahr nur noch in den Ferien zu Hause. Die Schulzeit verbrachte er in englischen Internaten, über die er so einiges schrieb, was mir die Haare zu Berge stehen ließ. Diese Zeit dort machte den Sohn einer Pfarrerstochter zum überzeugten Atheisten. Die Liebe zur Natur blieb ihm allerdings erhalten. „Wandern und Reden sind zwei große Freuden, aber es ist ein Fehler, sie miteinander zu verbinden. Unser eigener Lärm übertönt dann die Geräusche und die Stille der Welt dort draußen … Der einzige Freund, mit dem man wandern kann, ist einer, der so exakt die eigenen Empfindungen für jede Stimmung der Landschaft teilt, dass ein Blick, ein Stehenbleiben oder höchstenfalls ein Anstoßen genügt, um uns zu vergewissern, dass die Freude geteilt wird.“ Seiner zweiten Lebensfreude – dem Lesen – widmet er einen Großteil des Buches. Er erwähnt eine Menge Klassiker, von denen mir einige nur vom Namen her bekannt sind und das nicht einmal alle. Er verbrachte Jahre seiner Ausbildung vor allem mit dem Lesen – so lernte er Sprachen und die Geisteswelt kennen. Sein Wissen führte ihn früh zum Atheismus: „Ich ließ mich in völligem Unglauben auf die Konfirmation vorbereiten und konfirmieren und nahm mein erstes Abendmahl wie ein Schauspieler, der eine Rolle spielt … Die Feigheit trieb mich zur Heuchelei und die Heuchelei zur Blasphemie“ (also zur „Verhöhnung Gottes“). Erst, als er im Erwachsenenalter über Freunde die Steinersche Weltanschauung kennenlernte, änderte sich seine Meinung. Die Antroposophie hatte zu seinem Erstaunen „keine zerstörerische Wirkung auf den Charakter jener, die sich ihr anschlossen; bei einem Menschen, den ich kannte, hatte sie sogar eine sehr gute Wirkung.“ Nach und nach fand C.S. Lewis wieder zum Glauben an Gott zurück – allerdings auf einer Ebene, der ich leider nicht folgen konnte. So las ich das Buch zwar bis zum Ende, konnte aber die Gedanken zur Freude, die mir in Bezug auf die Natur noch sehr nachvollziehbar erschienen, nicht bis zum Ende auskosten. Freude hat mir das Lesen dieser (Teil-)Biografie trotzdem gemacht. Allein die herausgeschriebenen Zitate werden mich auch weiterhin begleiten: „Mein Vater konnte seinen eigenen Verstand nie so weit entleeren oder zum Schweigen bringen, dass darin Raum für einen fremden Gedanken gewesen wäre.“ „Die Freude ist kein Ersatz für Sex, freilich ist Sex sehr oft ein Ersatz für Freude. Ich frage mich manchmal, ob nicht alle Vergnügungen ein Ersatz für die Freude sind.“ „Wir sehnen uns zu Recht nach jener Einheit, die wir niemals erreichen können.“ „Selbst für autobiografische Zwecke ist ein Tagebuch bei weitem nicht so nützlich, wie ich gehofft hatte. Man schreibt jeden Tag nieder, was man für wichtig hält, doch natürlich kann man nicht jeden Tag sehen, was sich auf lange Sicht als wichtig erweisen wird.“

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