C.A. Fletcher

 3,8 Sterne bei 44 Bewertungen

Lebenslauf von C.A. Fletcher

C. A. Fletcher lebt in Schottland, zusammen mit seinen Kindern und seinen Hunden. Sein Roman »Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt« erschien zuerst in England und berührte mit seiner bewegenden Geschichte über Mut, Hoffnung und Überleben in einer den Menschen fremd gewordenen Welt unzählige Leser.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von C.A. Fletcher

Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783764532321)

Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

 (37)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783837150773)

Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

 (5)
Erschienen am 27.04.2020
Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: B0874GSBXS)

Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

 (2)
Erschienen am 27.04.2020

Neue Rezensionen zu C.A. Fletcher

Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783764532321)
K

Rezension zu "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" von C.A. Fletcher

Erst etwas holprig, dann nimmt es an Fahrt und Spannung auf
Kathi_Stockivor 6 Monaten

ERZÄHLSTRUKTUR: Aus der Sicht von Griz (1. Person Singular), Protagonist des Romans 

ORT/ZEIT DER GESCHICHTE: Eine Insel im Schottischen Meer und Schottland / mind. 100-200 Jahre in der Zukunft

ÜBER DAS BUCH: Erst etwas holprig, dann nimmt es an Fahrt und Spannung auf. Zu Beginn des Buches fällt es etwas schwer, sich in den Protagonisten hineinzufinden. Verwirrend war auch zu Beginn die Ansprache an den Leser, man ist sich nicht ganz sicher wer gemeint ist, der Leser, oder die fiktive Figur auf dem Foto, welches Griz findet. Hat man sich aber einmal in die Figur und die Erzählzeit eingefunden, nimmt die Geschichte an Spannung und auch an unerwarteten Wendungen zu. 

ERGÄNZUNG ZUM HÖRBUCH: Eins zu Eins-Lesung, ohne Kürzung!

SPRECHER: Wanja Mues und Weitere

Erschienen bei: Random House Audio

SPRECHERBEURTEILUNG: spannend und gefühlvoll erzählt, nach meinem Empfinden etwas zu alt für das geschätzte Alter des Protagonisten. Zweite Sprecherin passt gut. Beiden gelingt es, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen, so dass man sich alles sehr gut bildlich vorstellen kann

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Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783764532321)
Fromme_Helenes avatar

Rezension zu "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" von C.A. Fletcher

Leben voller Mut, Herz und Unvernunft
Fromme_Helenevor einem Jahr

Ich liebe Dystopien, besonders wenn die Protagonisten Kinder oder Jugendliche sind, die sich mit viel Mut und Ehrlichkeit ihrem Schicksal stellen und über sich hinauswachsen. Dieses Buch hat alles, um diesen Wunsch zu erfüllen.

Und doch hat es bei Griz' Geschichte etwas gedauert, bis mich die Erzählung völlig vereinnahmt hat. Das liegt hauptsächlich an der etwas ungewöhnlichen Erzählweise. Griz schreibt die Geschichte im Rückblick für einen unbekannten Jungen nieder, dessen Foto der einzige Vertraute auf der Reise ist. Griz wirkt durch diese Konstruktion sehr weit entfernt und lässt mich erst nach ungefähr einem Viertel näher heran.

Griz lebt mit der Familie und den Hunden zurückgezogen auf einer kleinen Insel vor dem britischen Festland. Die Menschheit stirbt aus und die wenigen Menschen, die jetzt noch leben sind Selbstversorger und leben weit verstreut. Als ein Fremder auf der Insel auftaucht und in der Nacht die Hündin Jess entführt, bricht Griz mit dem Terrier Jip zur Verfolgung auf - ohne einen Moment des Zögerns. Ein Hund ist ein Familienmitglied, da gibt es nichts zu überlegen. Griz' Verfolgung entpuppt sich als ein lebensgefährliches Abenteuer in einer verlassenen Welt, in der die seltene Begegnungen mit anderen Menschen genauso eine Gefahr darstellen wie Wildtiere oder Unfälle, in dem unwegsamen Gelände.

Das Buch liest sich anfänglich wie Tagebucheinträge und enthält im ersten Teil viele Erklärungen über die Veränderung der Welt in den letzten Jahrzehnten und die Lebensweise der Überlebenden. Mehr und mehr nehme ich den Platz des Zuhörers ein und Griz Worte über das frühere Leben und die Menschheit sind direkt an mich gerichtet. Das ändert sich aber völlig, als die Reise beginnt und Griz sich den Gefahren und dem unbekannten Terrain auf dem Festland stellen muss. Ich vergesse völlig, dass ich doch nur zuhöre, und fiebere mit Griz, für den jeder Tag ein Überlebenskampf sein kann, und spüre die wundervolle Verbindung zwischen Griz und Jip, die das tägliche Überleben sichert. Der unbändige Wunsch die Hündin Jess zu befreien, treibt Griz voran – so unvernünftig das Vorgehen auch manches Mal erscheinen mag, so sehr nimmt es mich dieser Drang, alles zu einem guten Ende bringen zu wollen, ein.

Seite für Seite verschmelze ich mit Griz' Blicken auf das Leben, auf die Leere der Welt, die Schönheit der Natur, die Liebe zu Büchern, dem Willen Geheimnisse zu lüften und dem Wunsch nach Wahrheit. Die gefährliche Verfolgung wird zu einer Reise zu den Grundlagen des Menschseins und bleibt trotzdem ein spannendes Abenteuer.

In die Tage der Sicherheit brechen Momente der größten Gefahr herein. Diese extremen Tempowechsel treiben immer wieder den Puls hoch und sorgen für eine kontinuierliche Suspense. Auf den letzten 100 Seiten nimmt die Erzählung so eine überraschende Wendung, dass ich völlig geplättet bin. Niemals hätte ich gedacht, welches Geheimnis Griz vor der Welt verborgen hält, und mein Blick auf die Geschichte und ihre Wahrheiten hat sich noch einmal völlig verändert.

Für mich ein Buch, mit dem man wunderbar der Realität entkommen kann, um ein Abenteuer zu erleben und sich dem Mensch-Sein bewusst zu werden.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt (ISBN: 9783764532321)
Rosecaries avatar

Rezension zu "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" von C.A. Fletcher

Der Autor hält einen ganz schön hin...:D
Rosecarievor 2 Jahren

Die Menschheit steht kurz vor dem Aussterben. Aus Gründen, die inzwischen nicht mehr ganz nachvollziehbar sind – es gibt einige Theorien – sind die Menschen nicht mehr in der Lage, Nachkommen zu zeugen. Sie nennen es „die Kastrierung“ und es gibt nur noch eine Handvoll Menschen auf der Erde. Griz ist einer dieser wenigen Menschen. Er lebt mit seiner Familie und seinen beiden Hunden, Jip und Jess, auf einer Insel. Dort jagen und fischen sie und (über)leben dort ein einigermaßen zufriedenes Leben. Bis ein Fremder auf der Insel andockt und das Leben von Griz vollkommen auf den Kopf stellt.

Ich hatte echte Startschwierigkeiten, die weit über 200 Seiten hinausgingen ^^ Wir lesen ein Tagebuch, das Griz verfasst hat. In den Schreibstil musste ich erst reinfinden, denn es fühlte sich tatsächlich so an, als würde Griz vor mir stehen und von seinen Erlebnissen berichten. Das machte ihn auch besonders nahbar. Ich hatte das Gefühl, eine echte Person erzählt mir diese Geschichte. Nachdem ich einige Seiten gelesen hatte, mochte ich den Schreibstil sehr gerne. Es war mal was anderes, einfach besonders.   Das Buch erzählt die Geschichte von der Entführung von Griz‘ Hündin Jess und seine Bemühungen, sie wieder zurückzuholen. Die Entschlossenheit, mit der Griz seine Hündin und deren Entführer verfolgt, war so beeindruckend. Sie ist seine Familie und sie gehört zu ihm. Die Bindung zu seinem anderen Hund Jip fand ich so schön. Wie die beiden füreinander da sind - Jip mit seiner Wärme, seiner Aufmerksamkeit, seiner Freundlichkeit und seiner Loyalität und Griz mit seinem Mut, seinem Schutz und seiner Liebe. Die beiden haben mich während ihrer Reise sehr berührt.

Die Figuren waren authentisch und überwiegend sympathisch und die Geschichte wurde sehr ausgeglichen humorvoll und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit erzählt.  Es war so eine ehrliche Geschichte, nichts wirkte aufgesetzt. 

Aber…

Ich habe mich über die Hälfte des Buches so sehr gelangweilt… Es passiert so wenig und was passiert, war irgendwie lahm. Die Geschichte war schon interessant, ich hätte mir nur ein bisschen mehr gewünscht. Mehr Action, mehr Spannung, mehr Drama, mehr I R G E N D W A S. Dafür, dass es sich um eine postapokalyptische Story handelt, war das Buch sehr ruhig. Das, was auf den ersten Seiten gefehlt hat, überrollt uns dann plötzlich in einer riesen Welle an Ereignissen und Erkenntnissen auf den letzten paar Seiten. Diese letzten 100 Seiten haben es noch soo rausgerissen, dass ich am Ende des Buches die Quälerei der ersten 350 Seiten fast vergessen hatte. Es war so zäh und stellenweise so uninteressant... Aber dann BÄM hier eine Wendung, da eine Überraschung, hier ein Schlag ins Gesicht. Die Verteilung von 350 Seiten Langeweile und 100 Seiten pures Adrenalin waren einfach ungeschickt.

Das Ende war MEGA und die Wendungen und Plot-Twists haben mich umgehauen.

Vielleicht war ich einfach zu ungeduldig für das Buch, aber es war mir eben zu ausschweifend, zu viel Bla Bla. Wobei das Bla Bla schon auch tiefsinnig und interessant war. Aber eben zu viel…

Die Reise war beschwerlich, aber letztlich hat sie sich gelohnt. Wer sich durch dieses Werk durchkämpft, wird es am Ende nicht bereuen. Allen, die sich diesem Buch annehmen, wünsche ich gutes Durchhalten :D

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