C.J. Kingston Make Me Feel Real

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Inhaltsangabe zu „Make Me Feel Real“ von C.J. Kingston

Eine besondere Geschichte über Freundschaft, die Liebe und das Leben, das nur mit einer anständigen Portion Sarkasmus zu überleben ist ... Zum Aktionspreis von nur € 3,99 Eric O’Brien ist vor allem eines: unzufrieden. Die Vermieterin seiner Wohnung ist seine Mutter, er hat außer seiner Katze Flo keine Freunde und bekommt bei fremden Leuten kein vernünftiges Wort über die Lippen. Als er sich einmal zu oft über sein vertracktes Leben aufregt, hat sein Schutzengel Leo genug und beschließt, das Leben seines Mündels komplett umzukrempeln. Gemeinsam mit Leo, der nie um ein Wort verlegen ist, begibt sich Eric auf Selbstfindungsreise und muss schon bald feststellen, dass es nur ein unlösbares Problem für ihn gibt – denn wie zur Hölle geht man damit um, wenn man sich in seinen Schutzengel verliebt?

Ein Buch, das mich absolut verzaubert hat! Ich liebe den Sarkasmus der Protagonisten! Eine absolute Empfehlung!

— Haveny
Haveny

eine wundervolle Lovestory

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

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  • [Rezension] Make me feel Real - C. J. Kingston

    Make Me Feel Real
    Jenny_C

    Jenny_C

    25. April 2015 um 16:33

    „Make me feel real“ habe ich beim Romance Edition Verlag gewonnen. Es handelt sich hierbei um einen Gay Romance Roman, dessen Leseprobe mich zu Anfang schon recht neugierig gemacht hat. Eric, einer der beiden Hauptprotagonisten, ist ein junger Tierarzthelfer der ein ziemlich großes Problem hat. Er kann sich einfach nicht mit anderen Menschen unterhalten, hat sogar Panik davor, was durch ein Ereignis aus seiner Vergangenheit noch schlimmer wurde. Aus diesem Grund ist er eher mürrisch und distanziert und lebt sein Leben quasi allein und schottet sich von allen ab. Doch als sein Schutzengel Leo in sein Leben tritt, ändert sich für Eric so einiges.  Leo ist der zweite Hauptprotagonist und einfach toll. Er ist äußerlich mal ein ganz normal aussehender Typ mit Brille. Aber sein unscheinbares Äußeres wird durch seinen Charakter noch mal aufgewertet. Bei Leo erlebt man nämlich ein ständiges Auf und Ab seiner Gefühle. Immer hat er den Schalk im Nacken und ärgert Eric, er ist lustig, benimmt sich dann aber auch mal sehr kindisch und nachtragend. Er ist zwar manchmal schon etwas nervig, aber ich mochte ihn total gerne und man hat doch öfter über ihn schmunzeln müssen.  Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es ist eine echt schöne Lovestory, die ich so gar nicht erwartet hatte. Auch wenn man den Verlauf der Geschichte natürlich erahnen kann, gab es doch ein bis zwei Stellen im Buch, die mich überrascht hatten. Das Ende war dann auch noch sehr nach meinem Geschmack!  Insgesamt war es eine tolle Geschichte, sehr gefühlvoll und schön. Der Protagonist Eric war zwar vor allem am Anfang doch etwas nervig und im Selbstmitleid versunken, aber das ändert sich zum Glück noch. So ein Buch kann man super zwischendurch mal lesen. http://book-dreams.blogspot.de/

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  • Mehr als nur "Gay-Romance" ...

    Make Me Feel Real
    Bibilotta

    Bibilotta

    18. April 2015 um 22:53

    Meine Meinung Meine Neugier war groß und ich wollte unbedingt mein Näschen in das Genre “Gay-Romance” eintauchen … vorab dachte ich schon da kommt so einiges bestimmt auf mich zu gerade auch was die Sex-Szenen angeht … aber das war hier mehr als Soft und das fand ich klasse. Doch nun erstmal zum Inhalt: Eric ist ein junger Mann, der sehr in sich zurückgezogen lebt. Er wohnt in der Wohnung seiner Mutter (sie ist die Vermieterin) und hat ausser seiner Katze Flo keine Freunde. Er geht geregelt seiner Arbeit in einer Tierarztpraxis nach, aber ansonsten hält er sich nur zu Hause bei seiner Katze, seinen Büchern und dem Fernseher auf. Gelegentlich besucht er seine Mutter … aber das wars dann auch schon. Als er sich wieder einmal über sein vertracktes Leben aufregt hat sein Schutzengel Leo genug und taucht vor Eric auf …. ab dem Moment ist nichts mehr was es war … und das ist teilweise wahnsinnig lustig und unterhaltsam aber auch sehr tiefgründig. Wer hier in diesem Buch auf heiße Sexszenen hofft, der ist hier total falsch. Denn das wird nur am Rande und ganz beiläuftig in schwacher Form (mehr ist hier ja auch nicht möglich) angedeutet- und das hat die Autorin C.J. Kingston richtig toll gemacht. Ansonsten spielt sich alles um Eric und Leo, die gemeinsam ihre Vergangenheit verarbeiten und das Leben so richtig auf Vordermann wieder bringen. Die Charaktere sind mir sofort ins Herz gewachsen und ich hab mich gefragt, wie Eric so einsam vor sich hinleben kann … bis Leo aufgetaucht ist … und der ist einfach nur Knaller, wie ich finde. Er nimmt sich der Sache an und geht mit Eric den Weg in die Gesellschaft, hilft ihm die Probleme zu verarbeiten und einen Neuanfang zu starten. Als Leser bekommt man hier einen Einblick in Erics Vergangenheit und in seine Probleme, welche es zu bekämpfen gilt. Spannend, romantisch, gefühlsvoll und wirklich einfühlsam, aber auch lustig und unterhaltsam wird man durch diese Geschichte begleitet. Verliebt sein kann so schön sein … auch wenn es in den Schutzengel ist .. aber auch dieser hat eine Geschichte, die man so nicht vermutet hätte… Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die es nicht einfach haben, zueinander zu kommen und ihren Problemen entgegenzutreten … und das hat mir sehr gut gefallen.   Fazit Ein Gay-Romance, der nicht Hardcore Sex im Mittelpunkt stehen hat, sonder zeigt, dass es auch zwischen Männern, eine wirklich sehr romantische, schwere aber doch auch glückliche Bindung geben kann, die einiges an Überraschungen mit sich bringt.

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  • Kurzweilig

    Make Me Feel Real
    Sophie333

    Sophie333

    18. April 2015 um 21:55

    „Make me feel real“ - ein Buch welches mich fast ausnahmslos überzeugen konnte. Eric lebt mit seiner Katze ein Einsiedlerleben. Er arbeitet seit einigen Jahren in einer Tierklinik und hat neben seiner Chefin nur mit seiner Mutter Kontakt. Nach einem unverzeihlichen Vorfall vor einem Jahr, hat er nicht nur seinen besten Freund, sondern auch seinen Vater abgeschrieben. Doch so langsam reicht es Leo! Er ist nicht nur Erics Schutzengel – er muss sich sein Selbstmitleid und Gejammer nun schon seit 20 Jahren anhören. Höchste Zeit etwas zu ändern. Doch was passiert, wenn man sich in seinen Schutzengel verliebt? Der doch eigentlich auch überhaupt nicht existieren sollte... „Make me feel real“ erzählt die typische Geschichte eines jungen Mannes, der nicht nur fast keinerlei Kontakt zu anderen Menschen hat – sondern dies auch gar nicht will. Das ist auch der entscheidende Unterschied zu anderen Geschichten. Diese Selbstgewählte Einsamkeit hat zwar einen Grund, allerdings war er auch schon vor diesem Ereignis eher ein kontaktscheuer Mensch. Die Geschichte plätschert zu Anfang etwas vor sich hin – bis Leo auftaucht und sofort frischen Wind in die ganze Sache bringt. Er hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben und Eric soll bald mit ihnen konfrontiert werden. Auch wenn Eric glaubhaft rüber kommt und in gewisser Weise auch liebenswert ist, ist er doch ein wenig langweilig. Leo versucht diesen Umstand aber schnell zu ändern. Allerdings manchmal mit fragwürdigen Mitteln. Auch das Miteinander der beiden ist herrlich erfrischend, humorvoll, aber auch ernste Gespräche kommen nicht zu kurz. Genauso wie auch die Entwicklung von Eric, die nicht nur authentisch war, sondern auch sehr viel Spaß beim Verfolgen gemacht hat. Das es dabei auch den ein oder anderen Rückschlag gegeben hat, hat sicherlich auch dazu beigetragen. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, sodass man das Buch sehr schnell durch hat. Auch das Ende konnte mich vollends überzeugen. Wobei ich zeitweise schon an einem Happy End gezweifelt habe. Allerdings – und das ist nur eine kleine Kritik – empfand ich den Schreibstil manchmal als etwas oberflächlich. Oder anders gesagt, manches war zu ausführlich, anderes ging mir nicht genug in die Tiefe. Ich konnte zwar eine Bindung zu den Protagonisten aufbauen, aber zum Teil waren sie mir dann doch etwas blass. Alles in allem ist „Make me feel real“ eine nette Geschichte für zwischendurch. Ein wenig übersinnlich, aber doch mit einer Liebesgeschichte im Vordergrund.

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  • Absolute Buchempfehlung!

    Make Me Feel Real
    Haveny

    Haveny

    06. April 2015 um 23:26

    Inhalt: Eric O'Brien ist unzufrieden mit seinem Leben. Zwar mag er seinen Job als Tierarzthelfer, doch beschränken sich seine sozialen Kontakte auf seine Kollegen und seine Mutter, welche zugleich seine Vermieterin ist. Freunde hat er keine, wenn man von seiner Katze Flo absieht. Dies liegt unter anderem daran, dass er in Gegenwart unbekannter Menschen einfach kein Wort über seine Lippen bringt und selbst, wenn er die Leute etwas kennt, fällt es ihm schwer, frei zu sprechen. Nach einem weiteren schrecklichen Tag, an dem Eric gefrustet und wütend nach Hause kehrt, steht ihm plötzlich Leo gegenüber, der sich als sein Schutzengel vorstellt. Leo kann das trübselige Leben von Eric nicht mehr mit ansehen und macht sich daran, ihm zu helfen sein Leben zu verändern. Doch der schlagfertige Leo schleicht sich immer mehr in Erics Herz und bald muss er sich fragen: Was tut man, wenn man in seinen Schutzengel verliebt ist? Meine Meinung: Das Cover finde ich wirklich superschön. Es ist einfach supergut durchdacht, von den roten Regenschirmen über die Pose des jungen Mannes, bis hin zum "Heller-werden" des Covers nach unten hin. Es werden Akzente gesetzt und auch mich wirkt es einfach rundum gelungen. Ich hätte in einer Buchhandlung auch sicherlich neugierig nach diesem Buch gegriffen, da das Cover einfach das Interesse weckt und Fragen aufwirft, zum Beispiel, was es mit diesen roten Schirmen auf sich hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen und sie schafft es die Charaktere sehr lebensecht wirken zu lassen. Sie verleiht Leo und Eric einfach eine ganz persönsliche Note und konnte mich damit verzaubern. Das Buch ließ sich deswegen auch superleicht und flüßig lesen, weshalb es leider bereits viel zu früh zu Ende war. Gerne hätte ich noch 100, gerne auch 200 weitere Seiten mit den beiden gelesen, da es mir nie langweilig wurde, wie auch bei einer so tollen Geschichte :D Wie bereits erwähnt, waren die Charaktere ganz große Klasse! Man merkte einfach, dass das Herzblut der Autorin in ihnen floss und sie nicht einfach typische "Mainstream-Charaktere" waren. Sie waren bis ins kleinste Detail ausgestaltet und hätten verschiedener nicht sein können und doch merkt man von Anfang an, dass sie auch abgesehen von der Schutzengel-Schützling-Sache supergut harmonieren und einfach zusammengehören. Eric ist fast eine Art Einsiedler, da er außer zu seiner Mutter und zu seiner Chefin keine wirklichen sozialen Kontakte pflegt. Er ist ja selbst mit seinem Leben unzufrieden und doch schafft er es nicht, sich zu überwinden und die richtigen Worte im Umgang mit anderen Menschen zu finden. Doch durch Leo verändert er sich zusehends und wird zumindest etwas offener im Umgang mit anderen Menschen, was ja ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ich mochte Eric wirklich total gern und konnte mich super in ihn hineinversetzen. Außerdem fand ich es toll zu sehen, wie er sich selbst durch Leo verändert. Am besten war aber wirklich sein Sarkasmus, der mir ständig ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat und mir sicher auch den einen oder anderen fragenden Blick von den Leuten um mich herum eingebracht ;) Nun aber zu Leo. Es fällt mir wirklich schwer ihn, kurz zu charakterisieren. Leo ist einfach absolut umwerfend. Ich liebe seine bissigen Kommentare und seinen Humor einfach und es ist schön zu sehen, wie sehr er sich für Eric einsetzt. Klar, er hat "Schutzengel-Verpflichtungen", doch auch deswegen müsste er nicht so weit gehen. Denn egal wie sehr Eric ihn ignoriert und beleidigt, er gibt nicht auf und lässt nicht locker - Er hat wirklich ein wahnsinniges Durchhaltevermögen ;) Kurz: Er ist einfach ein toller Schutzengel, um den man Eric nur beneiden kann :) Die Schutzengel-Idee hat bei mir erst Zweifel geweckt, da ich dachte, dass es an der Umsetzung mangeln könnte, doch die Umsetzung war perfekt. Die Autorin lässt sich eine Lösung einfallen, mit der ich rundum zufrieden bin. Und auch wenn nicht alle Fragen geklärt werden, konnte mich die Story absolut überzeugen. Toll fand ich diese Schutzengelidee auch mal im Boys Love Genre anzutreffen, da sie im Hetero-Bereich ja recht häufig sind, aber im Gay-Bereich habe ich bis jetzt noch keine angetroffen. Dieses Buch kommt ganz ohne explizite sexuelle Handlungen aus, vor denen man ja bei vielen Boys Love Büchern "gewarnt" wird. Es wären aber auch keine Sexdarstellungen oder ähnliches notwendig gewesen, da diese Liebesgeschichte auch so traumhaft süß ist. Außerdem könnten die beiden gar nicht miteinander schlafen, da Leo ja keinen wirklichen Körper hat und auch durch Wände, etc. gehen kann :) Mein Fazit: Dieses Buch ist absolut unglaublich! Die Autorin hat mich mit ihrem Debüt definitiv überzeugt und ich würde ohne zu zögern auch nach ihrem nächsten Werk greifen! Die Idee wurde super umgesetzt und sie schafft Charaktere, die sich absolut nicht in irgendein Klischee quetschen lassen. Auch die Lovestory kommt nicht zu kurz und hat mich verzaubert. Sogar am Cover habe ich diesmal nichts auszusetzen und ich kann nur noch einmal betonen, wie sehr ich dieses Buch liebe und jede Sekunde beim Lesen genossen habe :) Aus diesem Grund 5 Sterne von meiner Seite, denn dieses Buch ist ein ABSOLUTES BUCHHIGHLIGHT!!

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  • eine wundervolle Lovestory

    Make Me Feel Real
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    03. April 2015 um 11:02

    Eric ist 20 Jahre alt und ein ausgemachter Pechvogel. Er hat keine Freunde und nur wenig Kontakt zu anderen Personen. Die persönlichen Kontakte beschränken sich auf seine Mutter und seine Chefin. Er besitzt noch eine Katze und lebt bei seiner Mutter als Mieter in Manchester. Häufig versinkt er in Selbstmitleid und verflucht sein Leben. Eines Tages hat sein Schutzengel genug. Leo, der sonst unsichtbar ist zeigt sich ihm und versucht ihm nun aktiv zu helfen sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Was aber nicht geplant war, ist die Tatsache, dass Eric sich in seinen Schutzengel verliebt. Wie geht er damit um? Gibt es eine Chance für die Liebe? und wie kann man mit jemandem zusammen sein, der für andere unsichtbar ist und den man nicht berühren kann? Ich war zunächst ein wenig skeptisch, weil Gay Romance bisher nicht so mein Genre war. Die Leseprobe hatte mir jedoch gut gefallen und so dachte ich mir, dass ich dem Buch eine Chance gebe. Ich war wirklich positiv angetan von dem Buch und kann euch versichern, dass sich eine süße Lovestory dahinter verbirgt, die ohne Erotikszenen auskommt. Erics Emotionen sind sehr gut nachvollziehbar und ich konnte richtig mit ihm mitfühlen. Seine Sichtweise ist so wunderbar geschrieben, dass man beim Lesen merkt es geht einfach nur um eine unerreichbare Liebe. Die Autorin hat ihre Erzählung auch immer mal wieder mit einer Prise Humor aufgelockert. Gerade zu Beginn in der Leseprobe musste ich mehrfach grinsen, weil Eric es geschafft hat den Regenschirm abzulehnen, den seine Chefin ihm leihen wollte und dann natürlich pitschnass zu Hause ankommt. In dieser Szene merkt man den lockeren Schreibstil schon. Dieser Schreibstil erleichterte mir das Eintauchen in die Geschichte und hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Das Buch ist ein Einzelband und in sich abgeschlossen.

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  • Make Me Feel "Good" :)

    Make Me Feel Real
    Fenja1987

    Fenja1987

    Eric O’ Brians Leben geriet vor einem Jahr vollständig aus den Fugen. Seitdem befindet er sich in einem Teufelskreis aus Selbsthass, Wut und Frustration. Aber am liebsten suhlt er sich in seinem Selbstmitleid und entzieht sich gekonnt jeder Interaktion mit seinen Mitmenschen. Aus Angst die Menschen könnten ihn verletzen und verraten. Seine Arbeit als Tierarzthelfer macht ihm auch nur bedingt Freude. Für ihn ist sie eigentlich auch nur ein notwendiges Übel. Doch nachdem Erics „Schutzengel“ Leo, beschließt dem Trauerspiel ein Ende zu bereiten ist es mit Erics bisherigen eintönigen Leben vorbei. Eric der verständlicherweise wenig begeistert davon ist, das sich sein „Schutzengel“ einmischt, schließlich ist Leo nicht auf den Mund gefallen und weiß wie er Eric aus der Reserve locken kann, doch je länger er Zeit mit ihm verbringt desto mehr kann er ihn leiden und schließlich sogar viel mehr als nur leiden. Doch kann es für einen Schutzengel und seinen Schützling je eine gemeinsame Zukunft geben? Mit „Make Me Feel Real“ von C.J. Kingston hat sich der Romance Edition Verlag nun auch an das Genre Gay Romance gewagt. Das Debüt der Österreichischen Autorin kann sich dann auch wirklich sehen lassen. In ihrem erfrischenden, leichten und humorvollen Schreibstil erzählt sie eine originelle Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die wohl nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Eine ein pessimistischer Einzelgänger und der andere das genau Gegenteil von ihm. Und doch spricht dieser Roman auch die ernsten Seiten im Leben an. Wie Verrat, Misstrauen Wut, Trauer und Verletzlichkeit. So sind die Dramatischen Hintergründe zu den Ereignissen von vor einem Jahr ein Kerntehma, welches nach und nach aufgearbeitet wird. Da der Roman vom Verlag aber auch als „Young Adult Gay Romance“ geführt wird, wird auf Erotik in dieser Geschichte verzichtet. Somit sicherlich auch für Leser geeignet die bisher einen großen Bogen um dieses Genre gemacht haben. Durch den durchweg vorhandenen Humor, sei es Erics Sarkastische Art oder dem Gegenüber Leos Art die Dinge geradeheraus beim Namen zu nennen, wird es nie langweilig. Währen Eric nämlich nichts lieber tut als nur die negativen Dinge zu sehen, so ist es gerade Leo mit seiner ehrlichen und direkten Erscheinung, der es schafft Leo aus der Reserve zu holen. Was das Thema Homosexualität betrifft, fand ich es wunderbar das, das kein großes Drama daraus gemacht wird. Eric und Leo verlieben sich und damit ist auch schon alles gesagt. Gerade auch deswegen fand ich gut das die Autorin hier gänzlich auf Sex verzichtet hat. So bleibt mehr Raum für die Charaktere und die Handlung. Fazit: „Make Me Feel Real“ ist ein wirklich gelungenes Debüt von C.J. Kingston. Liebenswerte und sympathischen Charaktere finden sich ebenso wie eine originelle Handlung. Ebenfalls positiv zu bewerten ist auch der Wegfall von Erotischen Szenen, obwohl ich die ja eigentlich schon sehr gerne lese, dies ermöglicht aber auch Lesern eine Chance die das Genre deswegen gemieden haben, mal eine M/M Geschichte auszuprobieren. Von mir gibt es daher 5 von 5 Punkten und eine klare Leseempfehlung!

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    • 3
  • Make me feel real - durch Erics Schutzengel

    Make Me Feel Real
    Blonderschatten

    Blonderschatten

    29. March 2015 um 21:10

    Cover: Ein junger Mann, der äußerlich so stark wirkt und sein Gesichtsausdruck dennoch so viel Unglück ausstrahlt. Im Rotlicht gehalten, wirken auch die fliegenden Regenschirme als besonderer Kontrast. Meinung: Dies war mein erstes Buch im Genre "Gay Romance" und es hat mir sehr gefallen. In der Welt von Eric muss man seine Heterosexualität nicht offenbaren, niemand wird falsch angeguckt wenn er zu seiner Sexualität steht. Ein Zeichen, was mir sehr gut gefallen hat und in unserem Alltag leider nicht immer der Fall ist. Die Aussage "Gott hätte das nicht gewollt, er hat Mann und Frau zusammen gebracht um Nachfahren zu zeugen." ist in meinen Augen schon sehr lange kein Grund mehr seine Abneigung zu untermauern. Gott hätte ebenfalls nicht gewollt, dass die Menschheit ihren eigenen Planeten mit CO² zerstört, Gott hätte nicht gewollt, dass Menschen ihrer gerechten Strafe entkommen, geschweige denn, dass überhaupt irgendwelche Verbrechen geschehen ob Diebstahl, Vergewaltigung oder Mord. Liebe ist ein Geschenk, dass wir auch als solches anerkennen und uns darüber freuen sollten, wenn jemand anderes diesen Menschen an seiner Seite gefunden hat. Ob Mann & Frau, Frau & Frau oder Mann & Mann sollte dabei keine Rolle spielen. >>Wünscht du dir manchmal, du hättest Flügel?<< Er lachte überrascht auf. >>Wieso? Was soll ich mit Flügeln?<< >>Sollten Engel nicht Flügel haben?<< Irgendwie fehlte mir das. Schon zu Beginn der Geschichte wird klar, dass Eric mit sozialen Defiziten zu kämpfen hat. Mit sich alleine hält er sein großes Mundwerk nicht verborgen, doch sobald er unter Menschen ist die er kennt, die ihn mögen und um sich sorgen, ist er verschlossen und in sich gekehrt. Als Leo in sein Leben tritt, ist Eric zunächst wenig begeistert davon, zumal sein Schutzengel ihm unverblümt seine Meinung mitteilt. Doch schon bald wird aus dem gezwungenen zusammen sein ein tolles miteinander. Hier hat die Autorin einen tollen Kontrast zwischen den Charakteren Leo und Eric geschaffen, die beide grundlegend verschieden sind und trotzdem miteinander wachsen. Scheiße, was zum Teufel wollte er mir zeigen? Der Fakt, dass er sich unwohl fühlte, brachte mich nur umso mehr dazu, mich auch so zu fühlen. Und gleichzeitig wollte ich dem Grund seines Unwohlseins, der ihn sich so fühlen ließ, eine verpassen. Ich hatte die entfernte Ahnung, dass es unangebracht wäre, aber der Dran war da. Woher die Wesenszüge von Eric rühren, die ihm am Anfang in ein dunkleres Licht gerückt haben, kristallisiert sich im Laufe der Geschichte immer weiter raus. Eric und somit auch Leo werden auf einer harte Probe gestellt doch letztendlich erfüllt Leo Eric sein "stummes" flehen "Make me feel real". Charaktere: Eric ist wütend und einsam und das, obwohl er so viele Menschen um sich herum hat, die sich um ihn bemühen. Erst mit seinem Schutzengel Leo beginnt er wieder sich lebendig zu fühlen. Leo spricht die Tatsachen offen und ehrlich aus, ebenso seine Meinung und hält auch mit den unschönen Dingen nicht hinterm Berg. Mit ihm gerät Eric wieder auf die richtige Bahn und bekommt noch ein unbezahlbares Geschenk dazu. Schreibstil: C.J. Kingston hat mich mit einer ordentlichen Portion Humor und der liebe zum Detail in ihren Bann gezogen. Eric und Leo sind ein tolles Team, dessen Schlagabtausch erfrischend und unglaublich fesselnd gewirkt hat. Der Kontrast der Protagonisten war von Anfang an enorm, doch gerade dadurch sind die beiden ein tolles Team geworden. Unerwarteter weiße, wurde hier komplett auf Sex-Szenen verzichtet, was dem Inhalt jedoch keinen Abstrich einbringt. Im Vordergrund werden viele Themen abgearbeitet und dennoch kommt die wachsende Liebe zwischen Eric und Leo nicht zu kurz. Toll gemacht von der Autorin und ich hoffe auf viele weitere Geschichten von ihr.

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  • Fantasievoller Gay Romance

    Make Me Feel Real
    Koriko

    Koriko

    19. March 2015 um 12:45

    Inhalt: Vor einem Jahr ist das Leben des 20-jährigen Eric O’Briens vollständig aus den Fugen geraten und hat ihn in einen Teufelskreis aus Selbsthass, Zorn und Selbstmitleid getrieben. Seine Unfähigkeit sich mit Fremden auseinander zu setzen und die passenden Worte zu finden, sorgt dafür, dass er sich mehr und mehr zurückzieht und seine Arbeit als Tierarzthelfer eher zum notwendigen Übel mutiert. Nach einem besonders schlechten Tag hat Erics Schutzengel Leo genug von den Zweifeln seines Schützlings und beschließt Eric endgültig aus seiner Misere zu retten – notfalls mit Gewalt. Doch so einfach kommen die beiden unterschiedlichen Männer nicht miteinander klar, denn Leo ist selten auf den Mund gefallen, offenherzig und weiß wirklich alles über Eric. Als dieser endlich beginnt ins Leben zurückzukehren, entwickeln sich auch Gefühle zwischen den beiden, die sie jedoch vor ein elementares Problem stellen: Hat eine Beziehung zwischen ihnen überhaupt eine Chance? Eigene Meinung: Mit dem Roman „Make me feel real“ von C.J. Kingston wagt sich der Verlag Romance Edition erstmals in das Genre Gay Romance vor und präsentiert einen ungewöhnlichen Roman über Liebe, Vertrauen und Freundschaft. Für die junge Autorin stellt „Make me feel real“ ihr Debüt dar und man darf gespannt sein, welche Romane folgen werden. Der Verlag bezeichnet das Buch als Young Adult Gay Romance und empfiehlt älteren Lesern (17+) – was nicht verkehrt ist, allerdings sollte man nicht von vornherein Erotik erwarten, denn trotz der empfohlenen Altersgrenze verzichtet C.J. Kingston komplett auf Sexszenen. Inhaltlich ist das Thema nicht unbedingt neu, doch überraschend mitreißend umgesetzt. Man ist recht schnell in der Handlung und bei den Charakteren. Mit viel Liebe zum Detail, Humor und einer wohl dosierten Portion Dramatik erzählt C.J. Kingston von Eric, dessen Leben von seiner Freundin und seinem Vaters auf den Kopf gestellt wurde (auch wenn sie die wahren Hintergründe erst nach und nach offenbaren) und der mit sozialen Defiziten zu kämpfen hat. Zu Beginn kommt Eric daher sehr emo-haft daher, doch glücklicherweise legt er diese Züge ab, sobald Leo die Bildfläche betritt. Diesen schließt man schnell ins Herz, man versteht seine Beweggründe, Gedanken und Gefühle. Die beiden unterschiedlichen Charaktere sind gezwungen miteinander klarzukommen, auch wenn Eric zu Beginn von der Einmischung seines Schutzengels nicht wirklich begeistert ist. Dennoch meistern sie gemeinsam das ein oder andere Problem und so entwickelt sich Eric im Laufe der Zeit weiter. Dies macht den großen Reiz der Geschichte aus: Erics Entwicklung und sein Weg zurück ins Leben, ebenso die ungewöhnliche Beziehung, die die beiden am der Hälfte des Buches führen und sie vor ein großes Problem stellt. Leo als unstofflicher Schutzgeist kann Eric natürlich alles geben, immerhin gehört zu Liebe auch Berührung und Sex. Und gerade letzteres findet man kaum in dem Roman, was jedoch kein Minuspunkt ist. Es ist angenehm, dass C.J. Kingston auf Erotik verzichtet und lieber ausblendet, als zu sehr ins Detail zu gehen. Dies hätte auch gestört, immerhin wird mehr Wert auf die Handlung gelegt, als darauf Eric und Leo miteinander ins Bett zu bringen. In diesem Punkt hebt sich „Make me feel real“ angenehm aus der breiten Masse der Gay Romance Veröffentlichungen heraus. Einzig das Ende ist ein wenig seltsam und wirkt „an den Haaren herbeigezogen“, um Eric und Leo ein Happy End zu verschaffen – aber das ist Geschmackssache. Stilistisch hat C.J. Kingston einen erfrischenden, gut lesbaren Stil, dessen Stärken in der Beschreibung der Örtlichkeiten (man merkt, dass sie sich in Manchester auskennt), den Dialogen und dem feinen Sinn für Humor und Situationskomik liegen. Die Chemie zwischen Leo und Eric stimmt einfach, egal ob sie sich in den Haaren liegen, oder miteinander im Reinen sind. Zugegeben fällt es zu Beginn ein wenig schwer sich an den lockeren Stil der Autorin zu gewöhnen, doch mit der Zeit taucht man in die Geschichte ein und kann „Make me feel real“ nur schwer aus der Hand legen. Zudem baut C.J. Kingston immer wieder witzige Pointen und Seitenhiebe auf aktuelle Filme, Fernsehserien, Bücher und Superhelden ein, die sowohl die Figuren, als auch die Handlung lebendig und greifbar machen. Fazit: „Make me feel real“ ist ein gelungenes Debüt aus dem Hause Romance Edition, das mit liebenswerten, sympathischen Charakteren, einer gut durchdachten Handlung und einem erfrischenden Schreibstil punkten kann. Dem ein oder anderen mag das Buch zu wenig Erotik haben, andere mögen es genau deswegen, da es wirklich angenehm ist, einen Gay Romance zu lesen, in dem die Helden nicht alle 50 Seiten miteinander ins Bett fallen. Man darf gespannt sein, was die Autorin als nächstes veröffentlicht – ich halte auf jeden Fall die Augen offen. Zu empfehlen.

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  • Schöne Gay Romance

    Make Me Feel Real
    Romanticbookfan

    Romanticbookfan

    18. March 2015 um 09:41

    Make me feel Real ist die erste Gay Romance, die bei Romance Edition erscheint. Zum Inhalt: Eric O`Brien ist unzufrieden und unglücklich mit seinem Leben. Seit dem schlimmen Ende einer Beziehung hat er sich von allen zurückgezogen und hat keine Freunde. Sein sozialer Kontakt beschränkt sich auf sehr kurze Gespräche mit seinen Kollegen und Telefonaten mit seiner Mutter. Irgendwann kann sein Schutzengel Leo das Ganze nicht mehr mitansehen: Er zeigt sich Eric und liest im erst mal ordentlich die Leviten. Anfangs ist Eric alles andere als begeistert, doch Leo schleicht sich immer mehr in sein Herz... Meine Meinung: Eric erzählt aus der Ich-Perspektive über sein Leben und man merkt recht schnell, wie unglücklich und einsam er ist. Und er ist einfach wütend darüber, dass es ihm nicht gut geht. So ein bisschen Selbstmitleid ist auf jeden Fall auch dabei. :-) Der Auftritt von Schutzengel Leo kam sehr überraschend sowohl für den Leser als auch für Eric. Leo sagt ihm geradeaus ins Gesicht, was er über Erics schlechte Laune und Selbstzweifel denkt. Das hat mir sehr gut an Leo gefallen, er nimmt nämlich kein Blatt vor den Mund! Leo ist genau der Tritt in den Hintern, den Eric gebraucht hat und nach einer anfänglichen und für den Leser lustigen Eingewöhnungsphase fängt Eric tatsächlich langsam an, sein Leben umzukrempeln und seine Schüchternheit zu überwinden. Langsam erfährt der Leser auch, was Eric in der Vergangenheit zugestoßen und warum er so in sich verschlossen ist. Leos offene Art ist ein toller Kontrast zu Erics eher introvertiertem Charakter und ich finde, dass die beiden sich perfekt ergänzen. Leo sorgt dafür, dass Eric spontaner wird und sich auch traut, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir auf jeden Fall gut gefallen und man merkt auch, wie langsam vor allem von Erics Seite aus, die Gefühle wachsen.  Die Lösung, welche die Autorin am Ende gewählt hat, fand ich ebenfalls sehr gelungen! Fazit: Make me feel real ist eine schöne Liebesgeschichte, bei der Leo Eric langsam aus seinem Schneckenhaus befreit. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, aber gerade das macht auch den Reiz der Story aus.

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  • Amüsanter, fantasievoller Gay Romance

    Make Me Feel Real
    Koriko

    Koriko

    14. March 2015 um 20:13

    Inhalt: Vor einem Jahr ist das Leben des 20-jährigen Eric O’Briens vollständig aus den Fugen geraten und hat ihn in einen Teufelskreis aus Selbsthass, Zorn und Selbstmitleid getrieben. Seine Unfähigkeit sich mit Fremden auseinander zu setzen und die passenden Worte zu finden, sorgt dafür, dass er sich mehr und mehr zurückzieht und seine Arbeit als Tierarzthelfer eher zum notwendigen Übel mutiert. Nach einem besonders schlechten Tag hat Erics Schutzengel Leo genug von den Zweifeln seines Schützlings und beschließt Eric endgültig aus seiner Misere zu retten – notfalls mit Gewalt. Doch so einfach kommen die beiden unterschiedlichen Männer nicht miteinander klar, denn Leo ist selten auf den Mund gefallen, offenherzig und weiß wirklich alles über Eric. Als dieser endlich beginnt ins Leben zurückzukehren, entwickeln sich auch Gefühle zwischen den beiden, die sie jedoch vor ein elementares Problem stellen: Hat eine Beziehung zwischen ihnen überhaupt eine Chance? Eigene Meinung: Mit dem Roman „Make me feel real“ von C.J. Kingston wagt sich der Verlag Romance Edition erstmals in das Genre Gay Romance vor und präsentiert einen ungewöhnlichen Roman über Liebe, Vertrauen und Freundschaft. Für die junge Autorin stellt „Make me feel real“ ihr Debüt dar und man darf gespannt sein, welche Romane folgen werden. Der Verlag bezeichnet das Buch als Young Adult Gay Romance und empfiehlt älteren Lesern (17+) – was nicht verkehrt ist, allerdings sollte man nicht von vornherein Erotik erwarten, denn trotz der empfohlenen Altersgrenze verzichtet C.J. Kingston komplett auf Sexszenen. Inhaltlich ist das Thema nicht unbedingt neu, doch überraschend mitreißend umgesetzt. Man ist recht schnell in der Handlung und bei den Charakteren. Mit viel Liebe zum Detail, Humor und einer wohl dosierten Portion Dramatik erzählt C.J. Kingston von Eric, dessen Leben von seiner Freundin und seinem Vaters auf den Kopf gestellt wurde (auch wenn sie die wahren Hintergründe erst nach und nach offenbaren) und der mit sozialen Defiziten zu kämpfen hat. Zu Beginn kommt Eric daher sehr emo-haft daher, doch glücklicherweise legt er diese Züge ab, sobald Leo die Bildfläche betritt. Diesen schließt man schnell ins Herz, man versteht seine Beweggründe, Gedanken und Gefühle. Die beiden unterschiedlichen Charaktere sind gezwungen miteinander klarzukommen, auch wenn Eric zu Beginn von der Einmischung seines Schutzengels nicht wirklich begeistert ist. Dennoch meistern sie gemeinsam das ein oder andere Problem und so entwickelt sich Eric im Laufe der Zeit weiter. Dies macht den großen Reiz der Geschichte aus: Erics Entwicklung und sein Weg zurück ins Leben, ebenso die ungewöhnliche Beziehung, die die beiden am der Hälfte des Buches führen und sie vor ein großes Problem stellt. Leo als unstofflicher Schutzgeist kann Eric natürlich alles geben, immerhin gehört zu Liebe auch Berührung und Sex. Und gerade letzteres findet man kaum in dem Roman, was jedoch kein Minuspunkt ist. Es ist angenehm, dass C.J. Kingston auf Erotik verzichtet und lieber ausblendet, als zu sehr ins Detail zu gehen. Dies hätte auch gestört, immerhin wird mehr Wert auf die Handlung gelegt, als darauf Eric und Leo miteinander ins Bett zu bringen. In diesem Punkt hebt sich „Make me feel real“ angenehm aus der breiten Masse der Gay Romance Veröffentlichungen heraus. Einzig das Ende ist ein wenig seltsam und wirkt „an den Haaren herbeigezogen“, um Eric und Leo ein Happy End zu verschaffen – aber das ist Geschmackssache. Stilistisch hat C.J. Kingston einen erfrischenden, gut lesbaren Stil, dessen Stärken in der Beschreibung der Örtlichkeiten (man merkt, dass sie sich in Manchester auskennt), den Dialogen und dem feinen Sinn für Humor und Situationskomik liegen. Die Chemie zwischen Leo und Eric stimmt einfach, egal ob sie sich in den Haaren liegen, oder miteinander im Reinen sind. Zugegeben fällt es zu Beginn ein wenig schwer sich an den lockeren Stil der Autorin zu gewöhnen, doch mit der Zeit taucht man in die Geschichte ein und kann „Make me feel real“ nur schwer aus der Hand legen. Zudem baut C.J. Kingston immer wieder witzige Pointen und Seitenhiebe auf aktuelle Filme, Fernsehserien, Bücher und Superhelden ein, die sowohl die Figuren, als auch die Handlung lebendig und greifbar machen. Fazit: „Make me feel real“ ist ein gelungenes Debüt aus dem Hause Romance Edition, das mit liebenswerten, sympathischen Charakteren, einer gut durchdachten Handlung und einem erfrischenden Schreibstil punkten kann. Dem ein oder anderen mag das Buch zu wenig Erotik haben, andere mögen es genau deswegen, da es wirklich angenehm ist, einen Gay Romance zu lesen, in dem die Helden nicht alle 50 Seiten miteinander ins Bett fallen. Man darf gespannt sein, was die Autorin als nächstes veröffentlicht – ich halte auf jeden Fall die Augen offen. Zu empfehlen.

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