Der Kreidemann

von C.J. Tudor 
4,3 Sterne bei209 Bewertungen
Der Kreidemann
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Positiv (174):
Mysazes avatar

Ansich fand ich den Kreidemann gut aber die Übergänge von 1986 zu 2016 waren sehr holprig....

Kritisch (7):
Y

Hätte mehr erwartet!

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Inhaltsangabe zu "Der Kreidemann"

Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442314645
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:29.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.05.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 11 Stunden
    Kurzmeinung: Für mich kein wirklicher Thriller, es fehlte mir trotz interessanter Geschichte deutlich an Spannung.
    Rezension zu Der Kreidemann

    Der zwölfjährige Eddie traf den Kreidemann zum ersten Mal auf dem jährlichen Jahrmarkt. Der Kreidemann brachte Eddie auf die Idee, dass er mit Kreidezeichnungen geheime Botschaften zwischen sich und seinen Freunden austauschen kann. Aber die Kreidezeichnungen scheinen nicht geheim zu bleiben, denn eines Tages führen die Kreidefiguren ihn und seine Freunde zu der Leiche eines jungen Mädchens.
    Nach dreißig Jahren, erhält Eddie einen Brief mit einer Strichmännchen Zeichnung und einem Stück Kreide, und ihm wird klar das die Vergangenheit doch noch nicht hinter ihm liegt…

    Der Kreidemann ist das Thriller-Debüt der Autorin C. J. Tudor.

    Der Prolog und der Anfang der Geschichte versprach ein spannender Thriller zu werden, leider konnte er dieses Versprechen für mich über weite Teile des Buches nicht einhalten.
    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, 1986 und 2016 aus Sicht von Eddie. 1986 ist Eddie ein 12-jähriger Junge, der am liebsten mit seinen Freunden die Zeit verbringt und mit ihnen die Leiche eines Mädchens findet. Im Jahr 2016 ist Eddie ein alkoholabhängiger Lehrer, der mehr oder weniger durchs Leben dümpelt ohne vom Fleck zu kommen.

    Beide Erzählstränge sind leider nur am Anfang und am Ende interessant, dazwischen fehlte es für mich deutlich an Spannung und hatte für mich nichts mit einem Thriller gemein.
    Der Erzählstrang von 1986 hat mir deutlich besser gefallen und war auch stellenweise wirklich interessant aber halt nicht spannend. Die Zusammenstellung von Eddies Freunden 1986 war für mich zu klischeehaft besetzt, zu bekannt um mich wirklich für sich einzunehmen.

    Der Kreidemann, der Namensgeber für den Titel (auch im englischen Titel) kommt eigentlich nur am Rande vor, hier hatte ich mir einfach was anderes versprochen, als die Kindheits- bzw. Lebensgeschichte von Eddie.

    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, so kam ich trotz einem Mangel an Spannung gut durch die Geschichte. Das Finale bei dem dann wirklich ein Spannungsgefühl bei mir aufkam wurde dann leider in wenigen Seiten abgehandelt.

    Mein Fazit:
    Mich konnte dieses Buch nicht ganz überzeugen, die Geschichte ist stellenweise interessant, aber nicht wirklich spannend und für mich über große Strecken einfach kein Thriller. 

    2,5 Sterne die ich auf 3 aufrunde.

    Kommentare: 2
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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt.
    Gelungenes Debüt mit kleinen Schwächen

    Der zwölfjährige Eddie und seine Freunde verleben 1986 eine unbeschwerte Kindheit in einer typischen Kleinstadt. Als sie eines Tages auf dem Jahrmarkt dem sogenannten „Kreidemann“ begegnen, reift in ihnen die Idee, sich mit Hilfe von Strichen und Symbolen geheime Nachrichten zukommen zu lassen. 

    Was als unterhaltsames Spiel beginnt, entpuppt sich als todernst, denn eines Tages entdecken sie eine Mädchenleiche. Und ihre Kindheit nimmt ein abruptes Ende. 30 Jahre später, 2016, erhält Eddie einen geheimnisvollen Brief und muss erkennen, dass die Vergangenheit dabei ist, ihn einzuholen. 

    Das Erstlingswerk von C.J. Tudor ist in einer klaren Sprache geschrieben, in einem Stil, der sich angenehm und leicht lesen lässt .Er verbindet auf zwei Zeitebenen zwei Handlungsstränge, die zwischen Vergangenheit – erzählt aus der Sicht von Eddie - , und der Gegenwart hin und her wechseln. Auf diese Art und Weise wird fast durchweg eine unterschwellige Spannung aufrecht erhalten. 
    Für meine Begriffe handelt es sich hier allerdings nicht um einen Thriller, sondern eher um ejnen spannenden Kriminalroman mit eknigen gewollt surrealen Momenten, die aber bei mir nicht punkten konnten. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. 

    Dennoch ein sehr guter Debütroman, dem ich gern vier Sterne gebe und eine Leseempfehlung ausspreche. 

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    E
    Elonaivor einem Monat
    Spannendes Buch mit kleinen Schwächen

    Mir hat das Buch "Der Kreidemann" von C. J. Tudor recht gut gefallen. Besonders haben mich die einzelnen Charaktere angesprochen. Deren Schicksale und Erlebnisse werden toll beschrieben und dargestellt. 
    Auch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft sorgt für Spannung. Positiv fand ich weiterhin die Wahl der Erzählweise aus der Ich-Perspektive. So erhielt man mehr Nähe zur Hauptperson. 
    Leider kann der Bogen meiner Meinung nach nicht ganz bis zum Ende gehalten werden. Zwar hat mich die Auflösung überrascht, aber es gab auf dem Weg dahin einige Längen. Das war durchaus ausbaufähig. Einige Zusammenhänge fand ich am Ende doch etwas unstimmig und "steif". 
    Dennoch freue ich mich in Zukunft noch mehr von der Autorin C.J. Tudor zu lesen.

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    G
    Gisevor einem Monat
    Kurzmeinung: dieses Buch hat alles, was ein guter Thriller braucht!
    Subtile Gefahr zwischen den Zeilen

    Als Eddie zwölf Jahre alt ist, tritt zum ersten Mal der Tod in sein Leben: Eine junge Frau wird tot im Wald aufgefunden, zerstückelt, allerdings bleibt ihr Kopf unauffindbar. Eddie hatte sie einige Zeit vorher schon kennengelernt, auf dem Jahrmarkt, als sie plötzlich verletzt wurde, woraufhin ein Lehrer ihr mit Eddies Hilfe das Leben rettete. Dieser Lehrer gab Eddie auch die Idee, mit Kreide geheime Zeichen aufzumalen, und das haben er und seine Freunde gerne übernommen. Doch der Sommer 1986 hält noch weitere, weniger gute Erinnerungen parat…30 Jahre später tauchen die Kreidezeichnungen wieder auf, plötzlich erhalten er und seine Freunde aus der damaligen Clique einen Brief mit einem Kreidemännchen darin. Eddie ahnt, dass da mehr dahintersteckt. Er beginnt sich zu erinnern und nachzuforschen, was damals wirklich geschah.

    Die Geschichte rollt sich abwechselnd in zwei Zeitebenen auf, in den Geschehnissen von 1986, als Eddie und seine Freunde mit den Kreidezeichnungen begannen, und denen von 2016, als der Kreidemann zurückzukommen scheint. Die Erinnerungen, die ihn überkommen, sind teilweise sehr heftig, manche davon hätte er sicher nicht nochmal auftauchen lassen wollen. Die Verflechtung der beiden Zeitebenen ist ein sicheres Stilmittel, um den Spannungsbogen weiter anzuziehen, der Leser erhält Bruchstücke, die wichtig sind, um das Geheimnis um Elisas Tod zu lüften. Sehr authentisch erzählt die Autorin die Geschehnisse aus der Sicht des zwölfjährigen Jungen Eddie wie auch aus der des zweiundvierzigjährigen Lehrers. Die Auflösung kam für mich völlig überraschend, die Autorin C.J. Tudor hat einige verblüffende Wendungen eingebaut, die im Nachhinein den Geschehnissen eine ganz andere Konnotation ergeben.

    Mich hat das Buch sehr schnell in seinen Bann gezogen, die subtile Gefahr zwischen den Zeilen ließ mich nicht los. Für mich hat die Geschichte alles, was ein guter Thriller braucht, deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf möglichen Sterne und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus.

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    Page1of_s avatar
    Page1of_vor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend.
    Super Debut

    Dadurch, dass die Autorin zwischen den Jahren 1986 und 2016 hin und her springt, kam mir beim Lesen oft der Vergleich mit Stephen King's "Es" oder "Stand by me", was ich sehr interessant fand, da ich großer Fan von ihm bin, wie auch C. J. Tudor selbst. 

    In "Der Kreidemann" geht es um hauptsächlich um Eddie. Als dieser eines Tages eine Nachricht, die ein Stück Kreide und ein Strichmännchen enthält, in seinem Briefkasten findet, begreift er, dass nicht nur für ihn die Geschehnisse aus dem Jahr 1986, die auch sein Leben geprägt haben, unvergessen sind. 
    Begonnen hatte es damals mit dem Besuch eines Jahrmarktes, dem Unglück auf dem Karussell, bei dem ein junges Mädchen schwer verletzt wurde und der Bekanntschaft mit einem außergewöhnlichen Mann, den Ed, damals als zwölfjähriger noch Eddie genannt, fortan bewundert. Es stellt sich heraus, dass der fremde Mann zukünftig an Eddies Schule unterrichten wird. Seine Gestalt und seine Worte sind der Anlass für eine Geheimschrift aus Kreide-Strichmännchen, die begeistert in Eddies Freundesclique aufgenommen wird. Diese Clique, zu der auch ein Mädchen, die Tochter des Pfarrers, gehört, verabredet und verständigt sich im Sommer 1986 mit dieser Geheimschrift, sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, so schwierig die Lebensumstände eines jeden einzelnen auch sind. 

    Als Leser dieses Thrillers fühlt man sich eingebunden in die Geschehnisse als sei man Teil davon. Glaubhaft berichtet er von schönen und auch schrecklichen Vorkommnissen, bis hin zu dem Tag, als die Strichmännchen den Weg zu einer Frauenleiche ohne Kopf anzeigten. Damals ist dieses Verbrechen nie richtig aufgeklärt worden, in der Folgezeit passieren Unfälle, die zumindest Fragen aufwerfen.

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    gesils avatar
    gesilvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Handlung wirkt überfrachtet
    Der Kreidemann ist zurück

    C. J. Tudors Thrillerdebüt handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die in die seltsamen Umstände eines Tötungsdeliktes an einer jungen Fau hineingezogen werden. Und obwohl der Täter gefunden scheint, beginnt 30 Jahre später eine erneute Serie seltsamer Vorgänge, bei denen wieder Menschen sterben und damals wie heute Kreidezeichnungen eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

    Zunächst hat mir der Beginn mit seinen zwei Handlungssträngen, in denen abwechselnd die Ereignisse in den Jahren 1986 und 2016 thematisiert werden, sehr gut gefallen. Zumal zur leichteren Orientierung die Kapitel für 1986 im Präteritum geschrieben sind, die des Jahres 2016 hingegen im Präsens, doch irgendwann merkte ich, dass mich die Jahreszahlen über den Kapitelanfängen irritierten und ich automatisch davon ausging, mit jeder neuen Jahreszahl wieder den Handlungsstrang zu wechseln. Doch dem war nicht immer so. Vielleicht wäre es besser gewesen, diese auch wirklich nur bei einem Wechsel zu vermerken.

    Auch wurden mir die handelnden Personen, deren Verflechtungen miteinander und die Geschichten der einzelnen beteiligten Familien zu viel. Als Ed, einer der Jugendlichen, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, zum Ende hin alle losen Fäden zusammen führen will, führt das zu vielen, verschiedenen Verantwortlichen, was der Geschichte nicht gut tat und sie letztendlich etwas überfrachtet hat.

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    YH110BYvor einem Monat
    Kurzmeinung: Hätte mehr erwartet!
    Sehr enttäuschend!

    Eddie ist 12 Jahre alt, als eine Bekannte von ihm tot im Wald aufgefunden wird. Ihr fehlte jedoch der Kopf und auch ihre Gliedmaßen wurden vom Körper abgetrennt. Die Stelle im Wald fanden Eddie und seine Freunde durch kleine Kreidemännchen, die auf die Bäume gemalt waren. Fast 30 Jahre später sucht Eddies Freund Mickey ihn auf. Er plant, ein Buch über das ermordete Mädchen von damals zu schreiben und er wüsste, wer der Mörder war. Doch einen Tag später wird Mickey ertrunken aufgefunden...Das Buch wird aus der Sicht von Eddie geschrieben. Abwechselnd geht es um den 12jährigen Eddie und dann spielt die Geschichte im Jahr 2016. Ich habe einen richtig guten Thriller erwartet, doch weit gefehlt. Für mich war bis auf sehr wenige Stellen so gut wie gar keine Spannung vorhanden. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, eher wie ein Roman oder ein seichter Krimi und konnte mich überhaupt nicht fesseln. Insgesamt war ich sehr enttäuscht von diesem so hochgelobten Buch.

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich kann den Wirbel um das Buch nicht verstehen und bin eher gelangweilt und enttäuscht.
    Der Kreidemann. C.J.Tudor

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Der Kreidemann
    Autor: C.J. Tudor
    Seiten: 378
    Verlag: Goldmann
    Handlungsort: Bournemouth; Anderbury, England
    Erstveröffentlichung: 29.Mai 2018

    INFOS ZUM AUTOR

    „C.J. Tudor wuchs auf in Nottingham, wo sie auch heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer kleinen Tochter lebt. Im Lauf der Jahre hatte sie eine Vielzahl von Jobs, unter anderem als Synchronsprecherin, Werbetexterin, TV-Moderatorin und Dogwalkerin. Ihr erster Thriller „Der Kreidemann“, ebenfalls im Goldmann Verlag erschienen, sorgte international für Furore und wurde in 40 Länder verkauft.“ (Quelle)

    REZENSION

    Als allererstes möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Auch wenn ich dieses Buch geschenkt bekommen habe, gebe ich hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

    Eddie ein Junge der eine fast normale Kindheit hatte und Ed, von der Person her der gleiche Mensch wie früher, nur 30 Jahre älter, erwachsener, verantwortungsvoller, aber genauso seltsam wie der kleine Eddie.

    Das Cover finde ich absolut schön und war auch einer der Gründe, wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich finde der Titel passt hervorragend zum Inhalt und zur Gestaltung des Covers. Einzig das viele Rot auf dem Cover kann ich nicht nachvollziehen, denn so blutig war das Buch gar nicht.

    Ich bin eigentlich immer ein großer Fan von Büchern die zu zwei komplett verschiedenen Zeiten spielen. Die einem Einblicke in die Vergangenheit der Protagonisten geben und manche Charakterzüge erklären. Allerdings muss ich sagen, dass ich von diesem Buch eher enttäuscht bin.
    Mir persönlich hat die Geschichte in 1986 viel besser gefallen als die in 2016. Auch wenn Eddie 1986 viel jünger war, so war er doch irgendwie vernünftiger und hat nachvollziehbarer gehandelt. Der erwachsene Eddie war mir absolut unsympathisch. Zum einen weil er mir vorkam, wie ein Eigenbrötler und zum anderen, weil ich ihn doch sehr aufdringlich empfunden habe.
    Die Handlung in der Vergangenheit war für mich auch viel lebendiger und vorstellbarer, als die in 2016. Ich habe den Sinn hinter der Handlung in 2016 auch einfach nicht nachvollziehen können.
    Den Schreibstil fand ich demnach auch eher durchwachsen. Man hat beim Lesen zwar total gemerkt, in welcher Zeit man liest, aber in der 2016-Handlung fehlte die Spannung. Diese war in der 1986-Handlung fast durchgängig da.
    Die Charaktere hingegen fand ich im Gesamten sehr gelungen. Ich fand sie authentisch, kindlich und erwachsen, so wie sein sollten. Aber die Handlung der beschrieben Personen und die Gedanken haben nun mal nicht immer zusammengepasst.

    Mir hat dieses Buch tatsächlich nur in den Teilen der Vergangenheit gefallen und als Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung, aber für die Idee und die Geschichte der Vergangenheit gibt es von mir 3 Sterne

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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gutes Mittelmaß - erinnert stark an Stand by me, Ende leider etwas trashig und einige Aspekte zu schwammig.
    Stand by me trifft ES

    Das wird richtig krass, dachte ich. Gleich auf den ersten Seiten erfährt der Leser von einem verstümmelten Mordopfer und ich erwartete eine ziemlich heftige Geschichte. Aber so heftig wurde es dann nicht. Die Grundidee erinnert stark an den 80er Jahre Streifen „Stand by me“, gemixt mit kleinen (sehr kleinen!) Splatterelementen und einer etwas schwammigen, übersinnlichen Komponente, die an Stephen Kings ES denken lässt. Vielleicht war das ein bisschen das Problem: Es gibt von vielem Etwas, ohne dass C.J. Tudor sich in ETWAS besonders originell hervortut. Letzten Endes fehlt die Einzigartigkeit.

    Die Bezeichnung Thriller weckt womöglich falsche Erwartungen. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse einer Gruppe Kinder im Sommer 1986. Erzählt werden sie von Eddie und zwar abwechselnd 1986, als er zwölf war sowie 2016. Da ist Eddie ein erwachsener Mann Anfang 40 und erhält Besuch von seinem alten Kumpel Mickey, der ein Buch schreiben will und damit die Geister der Vergangenheit heraufbeschwört. Das alles liest sich ruhig, streckenweise fast gemütlich.

    Der titelgebende Kreidemann taucht eher am Rande auf. Ich hatte mit der klassischen Mordserie und obligaten Mördersuche gerechnet. C.J. Tudor befasst sich jedoch vielmehr mit den Umständen, die zu dem Mord geführt bzw. diesen zeitlich eingerahmt haben. Dabei schafft sie in erster Linie ein gutes Gefühl für die 80er Jahre und die Lebensumstände von Ed und seiner Clique: Fat Gav, Hoppo, Metal Mickey und Nickie. Tudors Beschreibungen wirken authentisch, melancholisch, teilweise mysteriös und ein bisschen gruselig.

    Ich mochte die atmosphärischen Schilderungen aus Eddies Kindheit, von seiner Clique und dem Leben in der Kleinstadt, das sich unter der Oberfläche – wie so oft – nicht ausschließlich beschaulich darstellt. Gewalt, Sadismus, geheuchelte Moral. Zwischen sommerlich-idyllischen Szenen wird die Stimmung bisweilen unangenehm, fast klaustrophobisch. Ich war hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, tiefer in Eddies Erfahrungen zu versinken und dem Drang, möglichst schnell wieder aus Eddies Kaff verschwinden zu können.

    Wen Ängste vor Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen plagen, dem ist das Buch nicht unbedingt zu empfehlen. Auf der Suche nach Wissen und Wahrheit spielen die Erkrankungen eine besondere Rolle. Zweifelsohne gibt es aber Romane, in denen sie vielschichtiger und geschickter in die Handlung eingebaut werden. Tudor nutzt sie als Mittel, um Ängste zu schüren. Und das nicht mal besonders subtil. Allerdings auch nicht zu aufdringlich – der Aspekt bleibt Randerscheinung und ist nett erdacht, wie so vieles an dem Buch.

    Echte Sympathieträger konnte ich unter den Charakteren nicht finden. Manche Figuren sind Kotzbrocken, man muss es so sagen. Selbst zu Eddie – der einige seltsame Marotten besitzt – hatte ich immer eine gewisse Distanz. Jedoch ist er ein guter Erzähler und mit ihren abwechslungsreichen, kurzen Kapiteln und Zeitwechseln lässt sich die Geschichte leicht und schnell lesen. Leider kommt das Ende ziemlich abrupt und trashig daher und bis zuletzt integrierte sich der übersinnliche Teil nicht wirklich schlüssig, weshalb ich „Der Kreidemann“ nicht hundertprozentig zufrieden beendet habe.

    Fazit: Nett! Nicht mehr, nicht weniger. Man hätte sicher mehr aus der Idee herausholen können. Trotzdem: Die ruhige Kleinstadt-Stand-by-me-Atmosphäre von 1986 ist gelungen und mir gefiel das Zusammenspiel der Charaktere. Obwohl es dem Buch an Originalität fehlt und das hektisch-übertriebene Ende nicht ganz zum Rest der Geschichte passt, hebt sie sich doch positiv von den vielen immergleichen Girl-Thrillern ab.

    Kommentare: 2
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    Adoras avatar
    Adoravor einem Monat
    Kurzmeinung: hätte mit mehr Thrill gerechnet. War irgendwie nicht so spannend wie gedacht.
    naja, hätte es mir spannender vorgestellt

    Inhalt:


    Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

    Meinung:

    Okay, ich habe das Buch verschlungen. Nicht mal einen Tag und ich war durch. Also ist schon mal vom Schreibstil her nichts schlechtes zu berichten. Das Buch hatte wohl auch eine bestimmte Grundspannung, sonst hätte ich es wohl nach der Hälfte in die Ecke geklobbt oder wäre vielmehr nicht so schnell durch gewesen. Aber so wirklich richtig gefesselt hat es mich nicht. Einiges war ein bisschen durchschaubar. Mir hat der Thrill gefehlt. Ich fand es gut, dass es die zwei Stränge gab. Einmal das was sich 86 abgepielt hat und einmal 30 Jahre später. Aber man hätte mehr mit Cliffhangern machen können um das ganze viel Spannender zu gestalten.Die Story ist lesenswert nebenbei, wenn man nichts ganz großartiges erwartet.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Endlich da! "Der Kreidemann" von C.J. Tudor erscheint am 29. Mai!


    Ein Meisterwerk von einem Thriller! Wenig Blut, aber zum Zerreißen angespannte Nerven - so muss das sein!
    — MissStrawberry

    Dieses Buch war mein Monatshighlight. Lest es, es wird sich lohnen!
    — Ninas_Buecherbasar

    Ich war von diesem Buch begeistert und möchte unbedingt mehr von C.J. Tudor lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Fans von Stephen King und denen der sanften Thriller.
    — AnnaMagareta


    Schon vorab konnten einige Leser im Rahmen unserer Leserunde in diesen hochspannenden Thriller abtauchen. Wir möchten euch die ersten begeisterten Meinungen dazu natürlich nicht vorenthalten. Ihr möchtet ein Buch lesen, das euch das Blut in den Adern gefrieren lässt? Dann ist "Der Kreidemann" aus dem Goldmann Verlag euer Buch!

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    Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...

    >> Leseprobe

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    claudi-1963s avatar
    Ihr möchtet ein Buch lesen, das euch das Blut in den Adern gefrieren lässt? Dann ist "Der Kreidemann" aus dem Goldmann Verlag euer Buch!

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    Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig
    Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...


    Ich habe das Buch komischerweise doppelt erhalten, deshalb möchte ich nun eines davon gerne an einen Leser weitergeben.
    Bewerben sollten sich bitte nur Leser aus Deutschand, die mehr als 4-5 Rezensionen auf ihrem Portal haben. 

    Nach Beendigung werde ich das Buch unter den Bewerbern auslosen und dem Gewinner zusenden. Viel Glück den Bewerbern!!!

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    Daniliesings avatar

    Unheimlich spannend, unheimlich gut!


    Am 29. Mai erscheint im Goldmann Verlag "Der Kreidemann", ein raffinierter Thriller der britischen Autorin C.J. Tudor, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Wir möchten euch schon vor dem Erscheinen zu einer spannenden Leserunde zum Buch einladen. Was hat es wohl mit dem Kreidemann auf sich? Lasst es uns gemeinsam herausfinden!

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    >> Gleich reinlesen!

    Geheime Botschaften, ein gefährliches Spiel - seid ihr bereit für diesen hochspannenden Thriller? Wir suchen für diese Leserunde 40 besonders schnelle Testleser, denn wir benötigen eure Rezensionen zum Buch schon bis zum 21. Mai, also noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin des Buches. Aber bei einer so packenden Story könnt ihr das Buch sicher gar nicht mehr zur Seite legen und fliegt nur so durch die Seiten.

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