Ach ja, Bücher mit Dinosauriern sind schon was herrliches, jedenfalls wenn der Klappentext genau das verspricht. Bei Predator X - Wächter der Tiefe könnte man das im ersten Moment vermuten, aber die Story nimmt nach der Hälfte des Buches eine überraschende Wende.
Aus der Sicht der Höhlenforscherin Megan wird die Geschichte erzählt, bei der es um Fraking geht und der Kontakt zu einem ersten Forschungsteam unvermittelt abbricht. Zunächst ist nicht klar, was der Grund dafür ist, aber bereits nach wenigen Seiten bekommt man einen unterirdischen See oder besser gesagt eine Art Meer präsentiert in dem ein Meeressaurier unterwegs ist. Soweit, so klar, würde man annehmen, doch hier fängt dann der eigentliche Schwenker im Genre an und man gerät schnell zu der Frage, wem Megan eigentlich trauen kann.
Am Anfang hatte ich durch die Ich - Perspektive ein paar Probleme in die Story reinzukommen. Stellenweise dümpelt die Handlung dahin, während Megan sich in kleinlichen Gedanken verliert und ihren ständigen Panikattacken. Das ist zu Beginn ganz reizvoll beschrieben, ist dann irgendwann aber auch anstrengend, insbesondere wenn sie zwei Seiten vorher noch zu der Erkenntnis kommt das sie als einzige für etwas den Mut aufbringt.
Für zwischendurch mal eine willkommene Abwechslung, allerdings mit einem sehr sprunghaft Storyverlauf, der ruhig ein paar Erklärungen mehr hätte haben können.




