C.L. Polk

 4 Sterne bei 61 Bewertungen

Lebenslauf von C.L. Polk

Romatische Fantasy: C.L. Polk ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie fing mit Kurzgeschichten und Beiträgen auf ihrem Blog an, bis sie anfing Romane aus dem Fantasy- und Romantikgenre zu verfassen. Ihren Durchbruch schaffte sie mit ihrer erfolgreichen Webserie „Shadow“. Ihr Debütroman Witchmark wurde 2019 für den Nebula und Lambda Literary Award nominiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Darunter Französisch und Türkisch. Die Autorin lebt heute in Süd-Alberta.

Neue Bücher

Witchmark

 (60)
Neu erschienen am 23.03.2019 als Taschenbuch bei Klett-Cotta.

Witchmark: Die Spur der Toten

 (1)
Neu erschienen am 23.03.2019 als Sonstige Formate bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von C.L. Polk

Witchmark

Witchmark

 (60)
Erschienen am 23.03.2019
Witchmark: Die Spur der Toten

Witchmark: Die Spur der Toten

 (1)
Erschienen am 23.03.2019

Neue Rezensionen zu C.L. Polk

Neu

Rezension zu "Witchmark" von C.L. Polk

Die Geschichte ist einfach nicht rund
Darkmoon81vor 4 Stunden

Adlige Sturmsänger sind verantwortlich für die Geschicke Aelands. Dies hat viel Fortschritt gebracht, aber auch den Krieg. Und die Soldaten kehren verändert von der Front zurück. Um ihnen zu helfen, kann Miles Singer seine magischen Fähigkeiten nur im Verborgenen einsetzen.

Miles Singer ist Arzt und er flieht vor seiner Vergangenheit. Bei einem Notfall, den er behandelt, stellt er fest, dass der Patient eine Hexe ist und was noch viel schlimmer ist – er wurde vergiftet. Und er hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt. Zusammen mit Tristan, den ebenfalls ein Geheimnis umgibt, versucht er den Mordfall zu klären. Doch was werden sie wirklich aufdecken?

Zunächst möchte ich auf das Cover des Buches eingehen. Es ist ganz in Grün und weiß gehalten. Zu sehen sind im Hintergrund Bäume und in der Mitte des Covers ein Mann auf dem Fahrrad, dessen Schatten nicht stimmt. Denn dort sind zwei Personen zu sehen. Mir gefällt das Cover sehr gut, es ist recht puristisch gehalten und doch gibt es ein paar Dinge zu entdecken. Und was es wirklich bedeutet, bekommt man erst im Laufe des Buches heraus.

Für mich ist es das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie sich manches Mal Wörtern bedient, die nicht mehr gängig sind, die dann aber auch nicht erklärt werden. Ich konnte die Bedeutung dann aber im Zusammenhang heraus finden.

Es ist der Zeit geschuldet, in der das Buch spielt. Ich würde es in den 20er Jahren ansiedeln. Zumindest wenn man bedenkt, dass Automobile eine Seltenheit waren, hauptsächlich auf Kutschen oder Fahrrädern gefahren wurden. Das Setting aus dieser Zeit hat mir recht gut gefallen.

In das Buch und die Geschichte zu kommen fiel mir relativ schwer. Viele Infos, viele Namen, nichts wurde aber richtig erklärt. Es hat fast drei Viertel des Buches benötigt, bis ich wirklich gewusst habe, worum es denn jetzt eigentlich geht. Davor war ich ziemlich ratlos.

Die Autorin hat versucht, ihren Charakteren Tiefe zu verleihen. Das ist ihr bei manchen mehr, bei anderen weniger gut gelungen. So richtig nahe bin ich aber keinem gekommen. Am interessantesten war für mich Tristan und sein Geheimnis. Davon hätte ich mir gerne noch viel mehr gewünscht.

Ansonsten war die Geschichte für mich wirklich verwirrend. Ich habe einfach zu lange nicht verstanden, worum es geht. Die Erklärung bzw. Auflösung kam für mich viel zu spät.

Für mich war auch absolut nicht nachvollziehbar, warum Miles genau in diese Stadt zurück kehrt. Er hätte so viele Möglichkeiten gehabt. Und diese Liebesgeschichte hätte es für mich absolut nicht gebraucht. Ich fand sie schlicht und ergreifend überflüssig.

Ich denke, dass es einfach zu viele Stellen gab, an der die Autorin eine Geschichte angefangen hat und nichts war dann so richtig ausgereift. Sie hat zu viel gewollt, dieser Eindruck ist zumindest bei mir entstanden. Alleine schon durch ihre Beschreibung der „besseren“ Gesellschaft, die in zwei Klassen eingeteilt war. Hier wussten alle Bescheid, dass es Magie gibt und wozu sie gewirkt wird. Im Krankenhaus, in dem Miles arbeitet, wurde dann aber so getan, als wäre alles normal, gleichzeitig wurden die feinen Damen und Herren aber anders behandelt. Das war einfach nicht rund.

Richtig Fahrt aufgenommen hat die Geschichte dann in den letzten 25% des Buches. Das war für mich dann aber zu wenig. Alles was bei mir viele Fragezeichen produziert hat, wurde aufgeklärt. Hier ging dann alles ganz schnell und das Ende war für mich so „Ah ja, das war es dann also“.

Der Klappentext hat sich spannend und neu angehört und richtig neugierig gemacht hat mich Tristan, der dort ja als jemand beschrieben wird, der zwischen der Welt und dem Totenreich wandeln kann. Aber genau das, was mich gecatcht hat, wurde dann viel zu wenig thematisiert.

Von mir gibt es 2 Sterne, mehr sind leider nicht drin. Die Geschichte war zu verwirrend, es ist zu wenig passiert, es gab eine für mich unnötige Liebesgeschichte und das Verhalten des Protagonisten konnte ich auch nicht nachvollziehen. Leider keine Leseempfehlung von mir.



Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Witchmark" von C.L. Polk

eine Prise Kitsch, eine Spur Magie und ganz viel Drama
Christine2000vor einem Tag

Miles ist eine Hexe. Er tarnt sich als gewöhnlicher Arzt und arbeitet mit Kriegsveteranen in einem Krankenhaus. Seine magischen Fähigkeiten muss er verstecken, denn Hexen gelten als gemeingefährlich. Doch das ist nicht sein einziges Geheimnis. Als ein vergifteter Mann in seinen Armen stirbt, erhält Miles unerwartet Hilfe von einem mysteriösen, verteufelt attraktiven Gentleman namens Tristan Hunter. Schon der Name klingt nach Groschenroman und ein wenig Schund und Kitsch steckt auch im Buch. Zwar ist die Romanze hier originellerweise eine homoerotische Variante, aber eigentlich folgt sie der klassischen Aschenputtel- Nummer. Nur dass Miles, der etwas zu gut für diese Welt erscheint, eben kein Mädchen sondern ein Junge ist. Es gibt statt der bösen Stiefmutter einen teuflisch bösen Vater und statt zwei Schwestern eben nur eine. Aber die hat es in sich. Der Charakter der Grace ist der einzige, der eine Entwicklung durchmacht. Zwar nicht immer ganz stimmig aber doch interessant. Miles ist mir zu lieb, Tristan zu harmlos. Die Bösen sind wirklich von Herzen böse, was ja immerhin die Spannung erhält. Die Autorin C.L. Polk hat eine altmodisch anmutende Welt voller Magie, Fahrrädern und Kutschen entworfen, die nicht hundertprozentig überzeugt, aber doch charmant ist. Der Adel ist sehr abgehoben, das sogenannte einfache Volk zu wenig lebendig. Die Figuren werden kurz vorgeführt ( wie zum Beispiel Schwester Robin), spielen dann aber einfach keine Rolle mehr, Stränge verlaufen im Nichts ( z.B. der Verfolger mit dem Schnauzbart). Es hätte mehrere Gelegenheiten gegeben, tiefer einzutauchen ins lebendige Leben, aber sie werden leider vertan. So bleibt die erotische Anziehung zwischen Tristan und Miles das einzig wirklich feurige Element der Geschichte. Tausende verlorener Seelen jedoch konnten mir keinerlei Mitgefühl entlocken, weil sie mir einfach nicht echt erschienen. Und daran krankt das ansonsten recht schöne, originelle Buch. Es wird permanent eine Spur zu dick aufgetragen. Ich frage mich warum? Was soll das ganze „ Ende-der -Welt-Getue“, wo die Autorin doch so hübsche Ideen hat, die sie gerne in mehreren Bänden kunstvoll entwickeln könnte. Ein bißchen kommt es mir so vor, als hätte Hollywood ein Kinderbuch in die Fänge bekommen und auf Teufel komm raus die Dramaturbine angeworfen. Ich fand das echt schade. Denn ich mag den braven Miles, seinen wackeren Geliebten und all die tollen magischen Gimmicks. Ein bißchen verliebt in den tollen Tristan bin ich auch. Ich traue ihm für eine Fortsetzung noch einiges zu. Der furchtbar aufgeblasene Schluss jedoch kostete für mich mindestens einen Stern.

Kommentieren0
7
Teilen

Rezension zu "Witchmark" von C.L. Polk

Klasse Mix aus Fantasy und Krimi
Aelynvor 2 Tagen

Das Cover: Wow, es sieht nicht nur optisch richtig toll aus mit seiner toller grünlichen Gestaltung und dem schönen Motiv das super zum Buch passt aus. Nein, macht mal das Licht aus..es LEUCHTET wenn es dunkel ist und das ist wirklich mal ein klasse Einfall. Ob nicht nur das Cover toll ist sondern auch der Rest, erfahrt ihr sofort.

Die Handlung
Fantasy mit einem Schuss Krimi kann das gutgehen? Oh ja es kann. Miles unsere Hauptfigur arbeitet als Arzt und fühlt sich sehr wohl bei dem was er tut. Etwas anderes möchte er gar nicht als anderen zu helfen. 

Eines Tages wird sein Leben aber auf den Kopf gestellt. Er wird in einen Mordfall verwickelt und dabei muss er seine Gabe einsetzen. Das alleine ist nicht so leicht, denn seine Kollegen sind nicht alle so gut auf ihn zu sprechen. Dazu kommt, das der schöne Unbekannte der mit ihm ermitteln will, schlaflose Nächte bereitet.

 Miles wird gezwungen sich seiner Vergangenheit zu stellen und diese ist alles andere als rosig. Und wie man es nicht anders erwarten kann schlägt sich unser Held auch bald mit Intrigen und Co herum. Es wird also eine sehr vielschichtige Handlung geboten, die Spaß macht mitzuerleben. Beim Lesen musste ich mich oft richtig zwingen das Buch wegzulegen.
Es ist einfach so das dieser Mix zwischen Fantasy und Krimi eine ganz eigene Wirkung auf mich als Leserin hatte. Das Setting hat mir mit den Kutschen und Fahrrädern, das man hier zur Fortbewegung nutzt, super gefallen.


Die Charaktere
Miles ist mit Leib und Seele Arzt, er wirkte auf mich auf Anhieb sehr sympathisch. Zum Anfang war er ein wenig zurückhaltend und fast schon übervorsichtig, was allerdings auch seine Gründe hat. Dann wurde er mutiger und lockerer, ist über sich hinausgewachsen. Es hat mir richtig gut gefallen das er sich auch nicht herumschubsen lies. Was mir hier bei Miles gut gefiel, man sieht wie sehr er in der Rolle des Heilers aufgeht, denn das zieht sich beinahe durch sein ganzes Leben, sprich es spielt auch mit in sein Privatleben ein.

Tristan ist für mich auch ein richtig toller Charakter. Zu Beginn war ich nicht sicher ob ich ihn richtig eingeschätzt habe, aber dann wurde es immer klarer. Kein Wunder das Miles in seiner Nähe mit ungeahnten Gefühlen zu kämpfen hatte. Mir wäre es wohl nicht viel anders ergangen.
 Grace, war auch ein Charakter bei dem ich zu Anfang geraten habe auch welcher Seite sie eigentlich steht. Alles in allem finde ich die Figuren allesamt sehr gelungen, das trifft auch auf den Antagonisten zu. Auch dieser spielt seine Rolle richtig gut und überzeugend.
Der Mix ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung war spannend mit vielen unvorhersehbaren Ereignissen, gepaart mit wirklich liebenswerten Charakteren, Action, Intrigen und einem schönen und leicht leserlichen Schreibstil. Ich würde mich hier in jedem Fall auf eine Fortsetzung, wenn denn eine geplant sein sollte, freuen. Für Fans von Fantasy und Krimis ist dieses Buch ein echtes Lese-vergnügen. Mir persönlich hat es sehr gefallen.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

C.L. Polk im Netz:

Community-Statistik

in 144 Bibliotheken

auf 46 Wunschlisten

von 17 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks