C.L. Taylor Detox

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Inhaltsangabe zu „Detox“ von C.L. Taylor

Jane Hughes ist eine ganz normale Frau. Sie lebt in einem kleinen Haus, arbeitet in einem Tierheim und ist in einen netten Mann verliebt. Doch ihr Leben ist eine Lüge. Jane Hughes gibt es nicht. Ihre wahre Identität hat sie begraben, zusammen mit der Schuld und den Erinnerungen daran, was vor fünf Jahren in dem Wellness-Resort in Nepal geschah. Mit ihren drei besten Freundinnen wollte sie die Reise ihres Lebens machen – doch nur zwei von ihnen kamen lebend zurück. Jetzt will jemand Rache. Und wird nicht ruhen, bis er Janes Leben und alles, was sie liebt, zerstört hat.

was vielversprechend klingt, wird sehr schnell zur Enttäuschung, die Autorin hat einfach zu viel Potential verschenkt

— Buchmagie

Tolle Grundidee mit einigen wirklich sympathischen Charakteren, allerdings ist die Ausführung in einigen Hinsichten nicht optimal!

— Benni_Cullen

Ein eher ruhiger Thriller ohne große Spannungsmomente, aber mit einer interessanten Idee!

— Unzertrennlich

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  • Detox

    Detox

    Kleine8310

    11. February 2017 um 04:20

    Buchidee:  Die Buchidee ist nicht gänzlich neu, aber bei solchen Themen, mit Charakteren die sich eine neue Identität erschaffen, bin ich immer sehr neugierig. Meistens sind sie auch spannend, vorallem, wenn die Vergangenheit die Charaktere dann doch noch einholt ...   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Jane Hughes. Jane lebt in einem kleinen Haus und arbeitet in einem Tierheim. Die junge Frau ist zudem in einen netten Mann verliebt, doch was niemand ahnt ist, dass es Jane Hughes gar nicht gibt. Ihre wahre Identität hat sie begraben, als fünf Jahre zuvor etwas Schreckliches in Nepal geschah. Mit ihren drei besten Freundinnen sollte es ein wunderbarer Urlaub werden, doch nur zwei von ihnen überlebten ihn. Und jetzt will jemand dafür Rache nehmen ... Schreibstil:  Der Schreibstil von C. L. Taylor hat mir gut gefallen. Ich mochte es, dass die Art gut zur Geschichte passte und sich durchweg flüssig lesen liess. Charaktere:  Die Charaktere hat die Autorin gut ausgearbeitet und ich habe die Entwicklungen interessiert mitverfolgt. Manches war ein bisschen überzogen und grenzte auch ans Unrealistische, was aber irgendwie zu der Thematik mit den psychologischen Aspekten, die sich bei den Charakteren zeigen, gepasst hat. Wenn man nicht zu oft überprüft wie realistisch alles ist und sich auf die Geschichte einlässt, ist sie in der leichten Überzogenheit aber stimmig.   Spannung:  Den Spannungsbogen hat C. L. Taylor leider nicht wirklich gut gehalten. Ich hatte mir bei der Auflösung sehr viel mehr Spannung erhofft und auch am Spannungsaufbau zu Beginn der Geschichte gab es, meiner Meinung nach, leider zuviel Luft nach oben.   Emotionen:    Wenn man nicht zu streng auf die Geschichte schaut, ist manches durchaus interessant und ich habe in manchen Momenten auch mit den Charakteren mitgefiebert. Leider hielt das nie sehr lange an und daher war mir der Punkt der Emotionen nicht überzeugend genug.   "Detox" ist ein Thriller, der mich mit einer guten Idee gelockt, aber in der Umsetzung leider nicht ganz überzeugt hat!

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  • was vielversprechend klingt, wird sehr schnell zur Enttäuschung

    Detox

    Buchmagie

    30. January 2017 um 12:17

    Rezi zu: „Detox“ Autorin: C.L. Taylor Genre: Thriller Verlag: Piper Buchinhalt: „Ich werde dich finden. Und zerstören.“ Als Jane von ihrer Chefin einen Brief erhält in dem steht „Ich weiß, dass Du nicht Jane Hughes heißt.“ holt sie die längst vergessene Vergangenheit ein. Denn der Briefeschreiber hat Recht, Jane ist nicht Jane, sondern Emma Woolfe. Alles begann vor fünf Jahren, wo sie noch in London lebte und zusammen mit ihren Freundinnen Al, Daisy und Leanne die Zeit verbrachte und all abendlich um die Häuser zog. Als die Freundin sich jedoch von ihr trennt und sie nicht damit klar kommt beschließen die Freundinnen zusammen eine Auszeit zu nehmen. Diese führt sie in ein „Wellnessresort“ nach Nepal. Die dort erhoffte Ruhe finden sie dort allerdings nicht, denn schnell werden hier aus Freundinnen, Feindinnen, die sich bis auf den Tod bekriegen. Zweien von ihnen gelingt die Flucht. Meinung: Der Klapptext lies mich auf einen spannenden Thriller hoffen und ich hatte mich auf die Lektüre gefreut. Leider wurde ich sehr schnell enttäuscht, denn auf Spannung, Überraschende Wendungen und Charaktere die einen mitreißen, wie sie einen guten Thriller ausmachen habe ich hier nicht vorgefunden. Vielmehr war die Handlung von Anfang bis Ende langweilig und vorhersehbar, es gab weder etwas Packendes noch Mitreißendes. Einige Handlungsstränge waren sogar unlogisch und nicht nachvollziehbar aufgebaut. Ebenfalls haben mich hier das ständige auf und ab und die immer wieder aufkehrende Frage der Protagonisten wer nun mit wem fremd gegangen ist enorm gestört. Die Protagonistin war mir in ihren Handlungsweisen doch sehr naiv, stellenweise waren diese ebenfalls nicht nachvollziehbar und zum Ende war sie einfach nur noch nervig. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit ihr von Anfang an nicht „warm“ geworden bin, aber sie war mir letztendlich sehr unsympathisch. Ebenso erging es mir mit den Nebencharakteren, niemand hat mich hier so richtig „angesprochen“. Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut und gewährleistet ein flüssiges Lesen, dennoch vermochter er mich nicht in den Bann zu ziehen, was größtenteils der sehr langweiligen Handlung und den nervigen Protagonisten zuzuschreiben war. Was so auf den ersten Blick sehr verheißungsvoll und spannend klang, scheitert leider an einer sehr spannungsarmen, zum Teil nicht nachvollziehbaren Handlung und den enttäuschenden Protagonisten. Die Autorin hat hier leider sehr viel Potential verschenkt. In Kürze: Schreibstil: gut, flüssig zu lesen Protagonisten: Handlungsweise nicht immer nachvollziehbar, zum Ende hin nur noch nervig Handlung: Spannungsarm, teilweise vorhersehbar Fazit: was vielversprechend klingt, wird sehr schnell zur Enttäuschung, die Autorin hat einfach zu viel Potential verschenkt

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  • Tolle Grundidee, aber nur teilweise gute Realisierung

    Detox

    Benni_Cullen

    28. January 2017 um 14:21

    Nach den Wintermonaten, die ich vornehmlich mit romantischen, emotionalen und/oder weihnachtlichen Lektüren verbrachte, hatte ich mal wieder total Lust auf einen guten Thriller und entschied mich da für "Detox", denn der Klappentext hörte sich wirklich interessant an und ich wollte einfach wissen, wie die beiden Geschichten, die in der kurzen Zusammenfassung vorgestellt werden, zusammenhängen. Und so begab ich mich auf die Reise in Jane's Leben, welches atemberaubender nicht sein könnte.Jane hat alles, was man sich nur wünschen könnte: Einen großartigen Freund, einen tollen und erfüllenden Job und ihr eigenes Cottage in einer süßen kleinen Stadt in Wales. Doch Jane ist eigentlich gar nicht Jane, sondern Emma. Und diese lebte bis vor fünf Jahren noch in London, wo sie jeden Abend mit ihrem Freundinnen Al, Daisy und Leanne verbrachte. Als Al sich jedoch von ihrer Freundin trennt, beschließen die Frauen nach Nepal zu fahren, um sie abzulenken - doch die Reise gibt ihnen nicht die Ruhe, die sie sich erhoffen, denn mit dem Resort stimmt etwas nicht und aus den Freundinnen werden schnell Feindinnen, die sich bis auf den Tod bekriegen werden. Überleben sie dieses "Detox"?Allein durch den Klappentext wird deutlich: Das Buch verspricht eine spannende Geschichte, besonders durch die Tatsache, dass man weiß, dass Jane bzw. Emma am Ende davon kommt und sich ein neues Leben aufgebaut hat. Doch diese beruhigende Tatsache wird durch die immer kehrenden Flashbacks gebrochen und führt so dazu, dass man als Leser ständig unruhig auf neue Informationen aus der Zeit in Nepal hofft. Denn nur durch diese versteht man die gegenwärtigen Sorgen, Probleme und Ereignisse von Jane. Dabei ist mein einziger Kritikpunkt, dass die Story an manchen Stellen ziemlich vorhersehbar war und mir an einigen Punkten erhofft hätte, dass mich die Autorin überrascht und die Darstellungen damit eine Wendung erhalten. Diese blieb leider aus, weshalb ich schon ziemlich früh eine Ahnung hatte, wie das Buch enden könnte.Dennoch muss ich sagen: Zumindest die Entwicklung der Figuren ist sehr bemerkenswert, denn für mich unterschieden sich die Erzählungen von Jane und die von Emma wesentlich. Während ich mit Jane total sympathisierte und richtig mitfieberte, war mir Emma anfangs viel zu schwammig dargestellt und gleichzeitig auch viel zu unsicher in ihrer Person. Man merkt einfach, dass Emma sich in ihrem Leben überhaupt nicht wohl fühlt, während Jane wirklich total angekommen ist. Dieses Ungleichgewicht ändert sich im Laufe des Buches und man merkt die Zusammenhänge immer mehr, was dazu führt, dass die beiden Figuren, die ja ein und die selbe Person nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten darstellen, zusammenfallen und ein gesamtes Bild ergeben. Sehr schön gemacht von der Autorin an dieser Stelle und ein großes Kompliment dafür!Mein Fazit:Wie fühle ich mich also nach Beenden des Buches? Ich muss sagen, dass ich mir wirklich Zeit genommen habe, um meine Gedanken zu sortieren. Die wie bereits geschrieben, fand ich die Story einerseits total vorhersehbar, andererseits fieberte ich aber auch mit und besonders im letzten Drittel des Buches, nahm die Geschichte Fahrt auf und konnte mich noch einmal richtig überzeugen. Dennoch muss ich aber auch die knapp über 300 Seiten davor auch mit einschließen. Und da war es mir dann einfach ab und an zu langatmig und zu ereignislos. Die Autorin schafft es nicht, die Distanz zwischen Leser und Ereignissen verschwinden zu lassen, was dazu führt, dass man oft nicht wirklich betroffen reagiert, wenn etwas vermeintlich furchtbares passiert. Dies gelingt nur gegen Schluss, was schade ist, schließlich hätte man diese Spannung auch früher bereits einsetzen können. Dennoch gefiel mir die Grundidee und die Charaktere dann doch sehr gut, besonders wenn man die oben angesprochene Entwicklung mit einfließen lässt. Was vergibt man also für Sterne? Wie bewertet man ein solches Gefühl? Für mich immer wirklich schwer. Doch letztendlich muss ich mir die Frage stellen: Würde ich diesen Thriller weiterempfehlen? Und hier lautet meine ehrliche Antwort: Wahrscheinlich eher nicht. Wenn mich jemand auf das Buch ansprechen würde, dann würde ich sagen: Probier es aus! Es hat spannende Grundideen, die eben nur teilweise gut umgesetzt werden, dafür aber Charaktere, mit denen man mitfiebern kann. Und für diese Aspekte gibt es von mir objektiv schlussendlich 3 Sterne, auch wenn der Thriller bei mir persönlich vielleicht 3,5 Sterne erhalten würde.

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  • Was geschah im Wellness-Ressort Ekanta Yatra/Nepal?

    Detox

    JanaBabsi

    05. January 2017 um 00:13

    Als Jane Hughes von ihrer Chefin einen Brief ausgehändigt bekommt, bleibt für einen kurzen Moment ihr Herz stehen. Auf dem Blatt, das sie aus dem Umschlag zieht, steht nur ein einziger Satz, mittig auf dem Papier und mit blauem Kugelschreiber von Hand geschrieben: „Ich weiß, dass Du nicht Jane Hughes heißt“. Der Absender hat Recht; Jane Hughes heißt in Wirklichkeit Emma Woolfe, aber das kann eigentlich niemand wissen. Vor 5 Jahren hat Emma ihre Identität gewechselt, arbeitet seit dem in einem Tierheim, wohnt in einem kleinen eigenen Haus und trifft sich seit ein paar Wochen mit Will. Ein ganz normales Leben, dessen Beschaulichkeit von jetzt auf gleich auf der Kippe steht. Denn … was möchte der Briefeschreiber von Jane? Und woher weiß er (sie?) von ihrer wahren Identität?Was genau vor 5 Jahren geschehen ist, erfährt der Leser aus der Sicht von Emma Woolfe. Die Ereignisse im Hier und Jetzt beschreibt Jane Hughes. Vor 5 Jahren haben sich 4 junge Frauen auf den Weg gemacht, um gemeinsam einen Urlaub in Nepal zu verbringen. Alexandra (Al) Gideon, Daisy Hamilton, Leanne Cooper und Emma Woolfe. Die Mädchen sind 25 bzw. 26 Jahre alt. Um Abstand von ihrem Alltag zu bekommen, aber auch um Al ein wenig von ihrem Liebeskummer abzulenken, möchten sie ein paar Tage im Wellness-Ressort Ekanta Yatra verbringen. Nachdem die 4 dort angekommen sind, zeigt das Paradies jedoch sein wahres Gesicht. Als Emma und Al das Ressort verlassen wollen, wird ihnen klar, dass sie den Ressortbetreibern hoffnungslos ausgeliefert sind – der Rückweg wird ihnen verwehrt. Was dann folgt, wird zum Albtraum aller Beteiligten. Ich lese seit fast 3 Jahren überwiegend Bücher von deutschen oder deutschsprachigen Autoren, die keiner Übersetzung bedürfen. Immer wieder stelle ich in letzter Zeit fest, dass ich mit Büchern, die aus dem Englischen übersetzt wurden, nicht mehr so gut klar komme. Sie fühlen sich für mich nicht rund an, irgendwie holprig, aber es handelt sich dabei nicht um Übersetzungsfehler sondern einfach um ein Gefühl, das mich beschleicht, wenn ich ein solches Buch lese. Was die 4 Frauen miteinander verbindet, konnte sich mir nicht so ganz erschließen. Schon direkt ab dem 1. Tag kam es zu Streitigkeiten untereinander und jede redete über die jeweils Andere schlecht. Für mich als Leser sah das nicht unbedingt nach Freundschaft aus. Vermutlich hätte ich schon gleich wieder umgedreht und wäre nach Hause gefahren. „Al und Leanne grunzen vor Vergnügen, und es ist genau wie an unserem ersten Abend in Nepal, in der Bar in Bathmandu, nur dass dieses Mal kein spielerischer Unterton in Daisys Neckereien mitschwingt und in ihren Augen kein freundliches Funkeln liegt. Sie würdigt mich keines Blickes, etwa um zu sehen, ob ich mitlache. Es ist so, als würde ich nicht mehr existieren.“Bei den Streitigkeiten geht es oft um Dinge, die lange in der Vergangenheit liegen – und die immer und immer wieder „aufgewärmt“ werden. Unter Freunden sollten solche Dinge eigentlich nicht so viele Jahre vor sich hin gären können. Zudem wird ständig thematisiert, wer wem wann den Sexualpartner abspenstig gemacht hat, was auf Dauer etwas nervend wird. Streckenweise zieht sich das Buch sehr in die Länge und letztendlich hat mir der Thrill gefehlt, der einen Thriller ausmachen sollte. Emmas Handlungen in der Vergangenheit waren nicht immer nachvollziehbar und manchmal musste ich sogar zurückblättern und einzelne Passagen nochmals lesen um zu verstehen, um was es hier eigentlich gerade ging. Alles in allem konnte mich dieses Buch leider ganz und gar nicht überzeugen. 

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  • Nachricht aus der Vergangenheit

    Detox

    buecherwurm1310

    03. January 2017 um 10:34

    Jane Hughes scheint eine ganze normale Frau zu sein, die liebt und ihrer Arbeit in einem Tierheim nachgeht. Doch in Wirklichkeit gibt es Jane Hughes gar nicht. Diese Identität hat sie sich ausgesucht, weil sie ihr Leben als Emma hinter sich lassen wollte. Denn Emma hat etwas erlebt, das Jane unbedingt vergessen will. Sie will nicht von Schuldgefühlen belastet werden, welche die Erinnerungen mit sich bringen. Emma, Daisy, Leanne und Al sind jung und beste Freundinnen, als sie einen Urlaub in Nepal verbringen. Das abgelegene Wellness-Resort in den Bergen wird von einer merkwürdigen Gruppe Menschen geleitet und plötzlich tun sich Konflikte auf, die immer unter der Decke gehalten wurden. Als Al und Emma das Gelände verlassen wollen, gibt es Probleme. Was geschehen ist, lernen wir aus Emmas Sicht kennen. Dabei wechseln die Zeiten zwischen dem Geschehen von vor fünf Jahren und dem Erleben von Jane in der jetzigen Zeit. Was damals geschah, hat seinerzeit für einiges Aufsehen gesorgt. Doch nun hat irgendjemand ihre Identität aufgedeckt, denn sie erhält Nachrichten mit Details, die nur jemand wissen kann, der seinerzeit dabei war. Da hat sich Jane mühevoll ein neues Leben aufgebaut und muss sehen, wie das Stück für Stück auseinanderbricht. Mich hat die Geschichte nicht wirklich überzeugt. Die jungen Frauen sind sehr individuell und die beste-Freundinnen-Geschichte habe ich ihnen von Anfang an nicht so recht abgenommen. Es gibt keine Freundschaften, wo immer alle nur perfekt und konfliktfrei verläuft. Umso heftiger bricht dann alles auf und es geht um Dinge, die weit in die Vergangenheit reichen. Wie konnte das so lange unausgesprochen bleiben? Dadurch wurde die Geschichte, die durchaus Potenzial hat, für mich etwas langatmig und die Spannung blieb auf der Strecke. Interessanter war auf jeden Fall der Teil, der in der Vergangenheit in dieser seltsamen sektenähnlichen Gemeinschaft spielt. Emma und Al sind genügend charakterisiert, dass ich ihr Denken und Handeln nachvollziehen konnte. Leanne und Daisy blieben mir aber fremd. Eine interessante Geschichte, aber für mich fehlte der Thrill.

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  • Bist du bereit für deinen Detox?

    Detox

    Unzertrennlich

    13. December 2016 um 09:58

    Schreibstil "Detox" ist mir bereits im Verlagsprogramm von Piper aufgefallen. Zwar hört es sich in erster Linie wie eine typische Thrillergeschichte an, in der unser Protagonist von seiner Vergangenheit eingeholt wird, aber dennoch beinhaltet das Buch eine interessante Geschichte, die sich vor fünf Jahren in Nepal abgespielt hat und nun in der Gegenwart wieder präsent wird. C.L. Taylors Schreibstil fand ich angenehm, allerdings muss ich hier erwähnen, dass "Detox" ein sehr ruhiger Thriller ist, der sich für mich als eingefleischter Thriller-Fan eher wie ein Roman gelesen hat. Richtige Spannung kommt erst zum Ende hin auf und auch die typischen Cliffhanger sucht man hier vergebens. Trotzdem besitzt das Buch einen gewissen Sog, vor allem durch die Geschichte von Ekanta Yatra und dem geheimnisvollen Detox! Charaktere - Jane beziehungsweise Emma - Wir begegnen unserer Protagonistin erst einmal in der Gegenwart. Sie arbeitet in einem Tierheim und muss sich mit einigen verzwickten Fällen rumschlagen. Jane, die früher Emma hieß und ihren Namen geändert hat, wird von ihrer Vergangenheit überrollt, als sie eine seltsame Nachricht bekommt und auch auf der Website des Tierheimes seltsame Posts auftauchen. Ich muss sagen, dass mir die Sicht der Vergangenheit um Längen besser gefallen hat. Hier lernen wir Jane, beziehungsweise Emma kennen, die ihren eigenen Weg noch nicht gefunden hat und an Panikattacken leidet. Zusammen mit ihren Freundinnen Al, Leanne und Daisy reist sie nach Nepal, um dort endlich so richtig auszuspannen. Doch diese Reise soll ihr Leben verändern ... Ich empfand Jane als tollen und tiefgründigen Charakter. Sie ist zerbrechlich, aber dennoch eine Kämpferin, die sich hier der eigenen Vergangenheit ein zweites Mal stellen muss. - Al, Leanne und Daisy - Hier haben wir die drei Freundinnen von Jane, obwohl ich das, was die drei verbindet, nicht wirklich Freundschaft nennen würde. Es ist jene schlechte Bindung, die Ekanta Yatra in Hinblick auf ein freies Leben untersagt. Al empfand ich noch als halbwegs sympathisch. Leider waren mir Leanne und Daisy, obwohl sie sehr wichtig für die Geschichte sind, nicht ausreichend charakterisiert. Beide blieben in meiner Vorstellung recht eindimensional, was meiner Meinung nach das Ende ein wenig abschwächt! Meine Meinung "Detox" ist eine sehr ruhige Erzählung. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt und offenbart dem Leser nach und nach das Grauen, das sich in Ekanta Yatra abgespielt hat. Im Klappentext wird Ekanta Yatra als Wellness-Resort bezeichnet, was vielleicht auf den ersten Blick tatsächlich stimmt. Nachdem Jane, beziehungsweise Emma, dort mit ihren Freundinnen angekommen ist, wird jedoch schnell klar, dass dies eine Kommune ist, die einen sehr eigentümlichen "Freiheitsgedanken" folgt. Theoretisch könnte man Ekanta Yatra als Sekte bezeichnen, als eine gesteigerte Form der Hippie-Bewegung.  Die Idee rund um diese Kommune in der Abgeschiedenheit Nepals hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hier kommt einiges an Spannung auf, die allerdings von dem Gegenwartsstrang immer wieder kaputt gemacht wird. Leider muss ich hier sagen, dass die Autorin einiges an Potenzial verschenkt hat, denn die Gefahr in der Gegenwart war leider kaum spürbar. Das Buch kommt ohne viele Tatverdächtige aus. Ich bin mir nicht sicher, ob das positiv oder negativ bewerten soll, denn die Autorin versucht krampfhaft, zwei Personen ins Zentrum der Verdächtigungen zu drängen. Es gelingt ihr nur teilweise. Meiner Meinung nach wäre das Buch besser gewesen, wenn sie sich nur auf den Vergangenheitsstrang konzentriert hätte. Hier hätte ein tieferer Einblick in diese Kommune mit Sicherheit dafür gesorgt, dass sich dieser Thriller/Roman von der Masse abhebt. "Detox" ist definitiv kein schlechtes Buch. Ich habe es trotz meiner Kritik sehr gerne gelesen und die Geschichte von Ekanta Yatra hat mich begeistern können. Auch die Auflösung fand ich passend, auch wenn ich die Überraschungen, die C.L. Taylor in ihrer Danksagung erwähnt, ein wenig vermisst habe. Die Thematiken, die von der Autorin hier angesprochen werden, haben mich aber zum Nachdenken gebracht. Möchte nicht jeder Mensch sich von allem "Schlechten" lösen? Endlich den inneren Frieden finden? Sich von schlechten Beziehungen "entgiften"? Fazit "Detox" ist zwar kein Thriller/Roman, der sich von der Masse abhebt, besitzt aber dennoch eine interessante Geschichte über eine Kommune in Nepal und einem Detox der anderen Art!

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  • Zu wenig Spannung

    Detox

    Pelikanchen

    09. December 2016 um 00:17

    Emma erzählt uns ihre Geschichte abwechselnd in der Gegenwart, in der sie jetzt Jane ist  und als Emma aus der Zeit vor 5 Jahren, als alles in Nepal begann.Emma ist vor 5 Jahren mit ihren Freundinnen Daisy,Leanne und Al nach Nepal gegangen, um dort mal richtig schönen Urlaub zu machen und Al nach der Trennung von ihrer Freundin wieder auf andere Gedanken zu bringen. Doch anders als geplant, streiten die Freundinnen miteinander und alte Geschichten kochen wieder auf.Noch dazu wird dieses Ressort in den Bergen des Himalaja scheinbar von einer Sekte geführt und schnell wird klar, das es sich nicht um gute Menschen handelt, denn sie wollen nichts gutes von Emma und Al,Daisy und Leanne als sie das Gelände verlassen wollen.Heute lebt sie als Jane und arbeitet in einen Tierheim und versucht das Leben als Emma hinter sich zu lassen. Die damaligen Geschehnisse in Nepal gingen durch die Presse und aus gutem Grund hat sie ihr früheres Leben komplett aufgegeben.Doch dann bekommt sie einen Brief und kurz darauf eine weitere Nachricht, die nur jemand Wissen kann der damals dabei war. Ihr neues leben scheint zu bröckeln.Ich fand die Geschichte, die ich nicht unbedingt Thriller nennen würde etwas langatmig und auch vieles war mir zu Ungereimt. Emmas Handlungen kann ich leider nicht wirklich nachvollziehen und wer wann, wem den Partner ausgespannt hat oder wen hintergangen hat, das war mir alles zu viel und hat nicht wirklich in diesem ausmass in die Geschichte gepasst. 

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  • "Menschen, die völlig harmlos wirken, weisen oftmals die grausamsten Charakterzüge auf"

    Detox

    R_Manthey

    05. December 2016 um 16:49

    Zu dieser Erkenntnis kommt Jane Hughes in einer Rückblende auf albtraumhafte Ereignisse, die Jahre zurückliegen. Zu dieser Zeit trug sie noch den Namen Emma, den ihr ihre Mutter gab. Damals war sie mit ihren drei Freundinnen zu einem Retreat in den Nepal gefahren. In den Bergen des Himalaja wollten die vier Freundinnen ihre Seelen von den Lasten der Vergangenheit reinigen. Jede von ihnen schleppte schon lange ungelöste und verdrängte Probleme mit sich herum. Nie waren die Beziehungen der vier angeblichen Freundinnen irgendeiner nennenswerten Belastung ausgesetzt worden. Diese oberflächlichen Beziehungen und die unter der Decke der Verdrängung lauernden ungelösten seelischen Probleme bilden gewöhnlich ein aggressives Gemisch, das hier sofort explodiert, als sich das Camp nicht als das herausstellt, für das es sich ausgegeben hatte. Den vier Frauen ist der Rückzug abgeschnitten während sie in die Fänge esoterischer Psychopathen geraten, die schon auf sie gewartet hatten. Für Jane, die geglaubt hatte, diesen Albtraum hinter sich zu haben, beginnt er von neuem als jemand ihr schreibt, dass er ihren wahren Namen kenne. Diese verstörende Nachricht bildet für die Autorin die Klammer zwischen der Reise in den Nepal und der Gegenwart. So wechseln sich die Kapitel mit den Überschriften "heute" und "Vor fünf Jahren" ab. Gemeinsam mit Emma-Jane, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, kann sich der Leser langsam zur Wahrheit durcharbeiten. Manchmal gestaltet sich dies als ein wenig zähflüssig, weil es der Autorin nicht durchgehend gelingt, die Spannung hochzuhalten. Die Idee, oberflächliche Alltagsfreundschaften plötzlich einer harten Belastungsprobe auszusetzen, in der sich sehr schnell herausstellen wird, was sie wirklich wert sind, sollte sich eigentlich als tragfähig erweisen. Allerdings vermag es die Autorin ebenso wie die meisten Menschen nicht, die Zeichen zu deuten und zu benennen, die auf grausame Charakterzüge scheinbar harmloser Zeitgenossen hinweisen. Nichts geschieht aus heiterem Himmel, wenn man die Zeichen kennt und lesen gelernt hat. Doch an diesem Berg der Erkenntnis scheitert die Autorin. Sie macht noch nicht einmal den Versuch, in zu erklimmen. Das lässt vermuten, dass sie wirklich glaubt, dass völlig harmlos wirkende Menschen oft die grausamsten Charakterzüge aufweisen. Der Satz selbst ist ein Widerspruch in sich, weil Menschen mit grausamen Charakterzügen nicht harmlos sein können und das nicht völlig verborgen bleiben kann. Aber einen wirklichen Vorwurf kann man daraus der Autorin nicht machen. Was man nicht versteht, kann man auch nicht in Literatur umsetzen. So bleibt es bei einem durchschnittlichen Roman, den man gutwillig auch als Thriller bezeichnen kann. Zwar unterhält dieses Buch, aber die Idee hätte man durchaus auch tiefgreifender umsetzen können.

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