Es gibt eine Bande, mit der man sich an der Prescott High nicht anlegen sollte, es sei denn, man will, dass sie einen vernichtet ... die HAVOC-Jungen. Sie waren nie Heilige gewesen.
Auch Bernadette war vor langer Zeit ihr Opfer. Doch sie wurden zu Freunden und Liebhabern. Und dieses Mal hat sie das Sagen.
Ab sofort legt sich niemand mehr mit ihr, dem HAVOC-Mädchen, an, ohne den Preis dafür zu zahlen.
Dieses Jahr ist das Jahr der Rache.
Meine Meinung
Wie bereits im ersten Teil erwähnt, man muss die Handlungen der Jugendlichen nicht mögen, sie nicht gut finden oder akzeptieren. Aber ... man kann sie nachvollziehen.
Diese Storie ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, ein Thriller, ein ... was weiß ich. Es lässt sich für mich sehr schwer einordnen. Eine Studie benachteilgter Jugendlicher, aufgewachsen in einem Miieu, welches von Missbrauch, Drogen, Alkohol, Vernachlässigung u.s.w. geprägt ist, und ihren Weg aus diesem Alptraum suchen.
Einerseits erlebt der Leser das Chaos der Gefühle der Protagonistin, ihre Liebe und Verbundenheit zu jedem der HAVOC-Jungen, sowie deren Freundschaft, Liebe, Bessenheit zu ihr ... und andererseits die brutalen Handlungen der Jugendlichen.
Der Leser taucht ein in dieses Geschehen und es geht wirklich an die Substanz, dies alles mitzuerleben. Man möchte nach Alternativen suchen, doch ob man die findet? Ich bin jedenfalls hin und hergerissen. Es ist kein Buch mit Friede-Freude-Eierkuchen und Happy End. Für Leser, die der Realität ins Auge blicken und mit den o.g. Details eines sozial benachteilgten Milieus umgehen können, ist dieses Buch lesenswert. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.
Ich für meinen Teil warte auf den nächsten Teil, sofern es einen geben wird, denn die Hoffnung auf ein besseres Leben für die sechs Menschen bleibt immer irgendwie im Hinterkopf.












