C.R. Forster

 4.4 Sterne bei 8 Bewertungen
C.R. Forster

Lebenslauf von C.R. Forster

C.R. Forster ist der Künstlername einer in Österreich lebenden Autorin, die bereits in jungen Jahren ihre Liebe zum Schreiben entdeckt hat. C.R. malt leidenschaftlich gern mit Worten Bilder in den Kopf und schenkt somit ihren Träumen und Gefühlen Form und Gestalt. Auch heute noch, mit beiden Beinen fest am Boden stehend, schwebt sie mit ihrem Kopf weit in den Wolken. Eine realistische Träumerin! Oder eine verträumte Realistin? Sucht es euch aus!

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C.R. ForsterBittersüßes Vermächtnis
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Bittersüßes Vermächtnis
Bittersüßes Vermächtnis
 (8)
Erschienen am 15.09.2014

Neue Rezensionen zu C.R. Forster

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Rezension zu "Bittersüßes Vermächtnis" von C.R. Forster

Lesenswert, wenn man historische Romane mag
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

(eigentliches Rating: 3.5)

Ich muss damit beginnen, dass ich kein Fan von historischen Büchern bin. Nicht, weil ich nicht an der Geschichte oder der Vergangenheit interessiert wäre, sondern wegen der Sprache. Dieser Roman benutzt die übliche 'theatralische' Sprache wie so viele andere historische Bücher (besonders Romanzen). Beispielsweise wäre ich gut mit weniger Adjektiven zurecht gekommen. Aber das ist persönlicher Geschmack.

Die Geschichte an sich hat mich gefesselt, besonders Sofies Teil. Sie muss so viele Hindernisse überwinden und dabei überleben... und ihre Entwicklung ist interessant. Das Leben ihrer Expartnerin hat mich weniger interessiert. Rhona war eher langweilig in meinen Augen. Vielleicht hätte sich das geändert, wenn die Bedrohung der arrangierte Ehe größer gewesen wäre, aber vielleicht auch nicht.

Obwohl das Hauptaugenmerk auf der Romanze liegt, sind politische Geschehnisse wie die Revolution in Irland ebenfalls ein Thema. Es gibt sehr viel Drama in diesem Roman, zum Teil dank der politischen Situation, aber größtenfalls durch die vielen verschiedenen romantischen Affären.

Bittersüßes Vermächtnis ist C.R. Forsters erster Roman, soweit ich weiß (jedenfalls habe ich keine weiteren Bücher finden können) und es ist vielversprechend. Falls ein Buch erscheinen sollte, das nicht dem historischen Genre zu zuordnen ist, werde ich es gerne lesen.

Disclaimer: Ich habe vom Butze Verlag ein kostenloses Exemplar im Austausch für eine ehrliche Rezension erhalten. Vielen Dank.

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MissReadings avatar

Rezension zu "Bittersüßes Vermächtnis" von C.R. Forster

Bittersüßes Vermächtnis - C. R. Forster
MissReadingvor 3 Jahren

Ich möchte euch heute ein ganz besonderes Buch vorstellen. Ich habe es vom Butze Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Der Butze Verlag ist ein Verlag für schwule und lesbische Literatur. Bei diesem Buch handelt es sich um einen historischen Roman, nämlich um


Bittersüßes Vermächtnis – von C. R. Forster


Irland im Jahre 1814.
Rhona McLeods ist eine junge Aristokratin. Niemand ahnt etwas von ihrem Verhältnis zu der Zofe Sofie, dachte sie zumindest. Bis sie einestages von ihrer Mutter, der Baroness von Kilkenny, erwischt wurde, wie sie mit Sofie nach einer leidenschaftlichen Nacht nackt im Bett lag. Dieser Morgen verändert sowohl das Leben von Rhona, als auch das Leben von Sofie. Rhona muss zu ihrem Onkel, der sie wieder auf den Pfad der Tugend bringen soll. Doch es kommt alles anders. Rhona verliebt sich in die Countess Elisabeth. Dabei plant ihre Mutter doch die Hochzeit mit einem jungen Lord.

Währenddessen hat es auch Sofie nicht leicht. Nachdem sie vom Hof gejagt wurde, muss sie ihr Land verraten um zu Überleben.

 

Eigene Meinung:
Das Buch "Bittersüßes Vermächtnis" ist eine gelungene Mischung aus Romanze, Drama und historischem Roman. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit dem Einstieg in die Geschichte, da die Autorin mitten in der Geschichte startete und die Details so nach und nach liefert. Somit muss sich der Leser nicht mit einem Anfang herumschlagen der sich zieht wie Kaugummi. Sowohl am Anfang als auch im Mittelteil des Buches wurden auf die geschichtlichen Hintergründe geachtet. Zum Schluss muss ich leider sagen ist die Autorin sehr unrealistisch geworden und hat meiner Meinung nach vergessen, dass dies ein historischer Roman werden soll. Deshalb gibt es von mir 4-Sterne für dieses Buch. Dennoch finde ich dieses Buch, wenn man die Geschichte als Ganzes betrachtet, sehr gelungen. Ich hatte teilweise sogar Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen und mich anderen Dingen des Lebens zu widmen.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. Ich persönlich mag es sehr, wenn das Cover schlicht gehalten werden.

Autorin:
Die Autorin lebt in Österreich und C. R. Forster ist ihr Künstlername. Mit diesem Buch "Bittersüßes Vermächtnis" feierte sie ihr Debüt. Allerdings hoffe ich, dass es nicht lange dauern wird, bis die Autorin ein weiteres Buch auf dem Markt bringt.

Charaktere:
In diesem Buch konnten mich alle Charaktere überzeugen. Meiner Meinung nach haben sie auch alle eine angemessene Entwicklung durchlebt. Am meisten konnte ich mich aber mit Rhona identifizieren. Rhona wird nämlich als junge, starke Frau beschrieben, die nichts von den Regeln des Adels hält und ihr Leben so lebt wie sich es will.

Schreibstil: 
Ich habe mich von diesem Buch gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Spannung hält die Autorin von Anfang bis Ende. Was mir besonders gut gefallen hat an diesem Buch ist, dass die Autorin auf eine detaillierte Beschreibung der Sexszenen verzichtet hat.

Fazit:
"Bittersüßes Vermächtnis" ist ein gelungener historischer Roman, der durch einen guten Schreibstil und eine fesselnde Geschichte besticht. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Sollten von dieser Autorin noch weitere Bücher veröffentlicht werden, werde ich diese mit großer Wahrscheinlichkeit lesen.

Abschließend möchte ich mich nochmals beim Butze Verlag bedanken, dass er mir dieses tolle Buch als Rezenssionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich fand das Buch richtig toll. Ich kann das Buch nur jeden empfehlen der gerne historische Romane oder Liebesgeschichten mit gleichgeschlechtlichen Paaren liest. Ich werde auf jeden Fall mehr Bücher von diesem Verlag lesen. Denn ich finde alleine die Idee, schwule und lesbische Literatur auf den Markt zu bringen, richtig klasse. Es muss meiner Meinung nach nicht immer die typische Frau trifft Mann Geschichte sein.

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Korikos avatar

Rezension zu "Bittersüßes Vermächtnis" von C.R. Forster

Gelungener lesbischer, historischer Roman
Korikovor 4 Jahren

Story:
Irland 1814: Für die junge, burschikose Adelige Rhona bricht eine Welt zusammen, als sie von ihren Eltern mit ihrer Zofe Sofie im Bett erwischt wird. Ihre Mutter ist alarmiert und schickt sie zu ihrem Bruder, damit er Rhona auf den Pfad der Tugend zurückführen kann und sie auf die Hochzeit mit einem passenden Aristokraten vorbereitet. Im Exil trifft Rhona unerwartet auf die willensstarke Countess Elisabeth O’Callahan, in die sie sich verliebt und die ihre Gefühle erwidert. Doch die Countess und ihre Familie verbinden ein düsteres Geheimnis, und ein windiger Verehrer der Countess sorgt für weitere Probleme.

 Währenddessen hat es auch Sofie nicht leicht, nachdem sie aus dem Haushalt geworfen wurde und gezwungen ist, ihr eigenes Land zu verraten, um zu überleben. Als sie im Rahmen einer Intrige wieder auf Rhona trifft, muss sich eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Eigene Meinung:
Mit „Bittersüßes Vermächtnis“ von C. R. Forster legt der Butze Verlag einen historischen, lesbischen Roman vor, der im Irland des beginnenden 19. Jahrhunderts spielt. Bei dem Roman handelt es sich um das Debüt der Autorin C. R. Forster.

„Bittersüßes Vermächtnis“ bietet dem Leser eine gute Mischung aus Drama, Romanze und historischem Roman, der schnell zu fesseln weiß. Der Einstieg gelingt sehr leicht, da die Autorin sich nicht mit allzu langem Vorgeplänkel aufhält, sondern Erklärungen erst nach und nach liefert. Dadurch zieht sich der Anfang nicht unendlich in die Länge, sondern es geht direkt los.
Alles in allem wurden auf geschichtliche Hintergründe und historische Aspekte geachtet, wenngleich einige Dinge ein wenig freier ausgelegt sind – allen voran Rhonas Art sich in Hosen zu kleiden und zu fechten. Sicherlich soll sie burschikoser daherkommen und aus dem weiblichen Schema des braven Mädchens herausfallen, doch ob dies wirklich realistisch ist, wage ich zu bezweifeln. Gerade als Adelige müssten Rhonas Eltern wesentlich stärker auf die Konventionen achten.
Dennoch macht es Spaß C. R. Forsters Roman zu lesen, was nicht zuletzt an der spannenden Geschichte, den Intrigen und der großen Rolle, die Sofie im Laufe der Zeit zufällt, liegt. Es ist positiv, dass die Zofe und ihre Geschichte nicht außer Acht gelassen wird und dass sie später wieder auf Rhona trifft. Allerdings wird der Roman ab diesem Punkt zunehmend unrealistisch, insbesondere wenn es um Sofies Flucht und ihr Auftauchen bei Lady Elisabeth geht.

Auch die Charaktere sind liebenswert und können überzeugen. Rhona ist eine starke, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sich ungern von Konventionen und den Regeln ihres Standes unterdrücken lassen will. Man kann sich schnell in sie hineinversetzen, auch wenn sie teils sehr ich-bezogen und egoistisch daherkommt. Elisabeth O’Callahan ist ebenfalls eine spannende Figur und in ihrer kühlen, ruhigen Art ein guter Gegenpol zu Rhona. Lediglich Sofie ist an einigen Punkten nicht so gut gelungen. Ihr Wandel von der scheuen, zurückhaltenden Zofe zu einer Spionin (und später Mörderin) kommt zu schnell, wenn man bedenkt, dass nur einige Monate ins Land ziehen. Auch beim Finale verhält sie sich nur bedingt logisch, wenn man  bedenkt, was ihr widerfahren ist.
Dennoch sind die Figuren gut gezeichnet und auch die Nebencharaktere sind sympathisch und gut gelungen. Dass die meisten Männer, die in dem Roman auftauchen, eher die Rolle des „Bösen“ abbekommen, war irgendwie logisch, was „Bittersüßes Vermächtnis“ fast ein wenig vorhersehbar macht.

Stilistisch ist „Bittersüßes Vermächtnis“ gut und unterhaltsam geschrieben. C. R. Forster hat einen lebendigen, abwechslungsreichen Stil, der zur Geschichte und den Charakteren passt. Sowohl die dramatischen, als auch die actionreicheren Szenen sind gut umgesetzt und die Spannungskurve hält sich bis zum großen Finale des Romans. Glücklicherweise verzichtet die Autorin auf explizite Sexszenen, die gar nicht zu dem historischen Roman oder ihrem Stil gepasst hätten und beschränkt sich auf Andeutungen bzw. blende an passenden Stellen aus.

Fazit:
„Bittersüßes Vermächtnis“ ist ein gelungener, lesbischer Roman, der durch gut gezeichnete Figuren, einen guten Schreibstil und eine schöne Geschichte besticht, wenngleich sich hin und wieder kleinen Logiklücken und historische Ungenauigkeiten einschleichen. Dennoch legt C. R. Forster ein solides Debüt vor, das zu unterhalten weiß und das Fans lesbischer Literatur bedenkenlos zu empfehlen ist.

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