C.R. Schmidt Sherman's End

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Inhaltsangabe zu „Sherman's End“ von C.R. Schmidt

Nach einem verheerenden Krieg liegt das Nordamerika der Zukunft in Schutt und Asche. Der junge Hud hält sich mit zwielichtigen Geschäften über Wasser, zieht als Plünderer durchs Land und ist vor allem eins: sich selbst der Nächste. Als ihm eine Karte zum geheimnisumwobenen Sherman's End in die Hände fällt, beschließt Hud kurzerhand, diesen Ort zu finden, denn zahlreiche Schätze sollen dort verborgen sein. Auf seiner Reise schließt sich ihm ein Mann namens Archie an, der über sonderbare Fähigkeiten verfügt und sich insgeheim geschworen hat, Sherman's End um jeden Preis zu vernichten.

Ein Roadtrip durch die Apokalypse mit interessanten Sci-Fi-Elementen. Leider wurde nicht das ganze Potential der Geschichte genutzt.

— BlueSunset

Eine actionreiche und skurrile Tongue-in-Cheek Dystopie. So was liebe ich!

— loralee

ungewöhnlich, neu, fesselnd - aber mit überzogenem Ende

— niklas1804

Actionreiche Dystopie für Erwachsene! Interessante Charaktere, nur zum Schluss wurde es etwas absurd!

— Luiline
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  • Rezension zu "Sherman's End"

    Sherman's End

    ElkeK

    16. April 2016 um 13:32

    Inhaltsangabe: In Amerika, weit in die Zukunft: Nach dem nuklearen Krieg versuchen die Menschen wieder eine Zivilisation aufzubauen. Dennoch herrscht das Recht des Stärkeren. Bildung gibt es kaum, ebenso wenig wie eine zuverlässige Strom- und Wasserversorgung. Mutationen, genannt Freaks, zeugen von nuklearer Verstrahlung und deren Folgen. In dieser sehr unsicheren Zeit ist Hud, unterwegs. Vor Jahren kam er zufällig an eine große Menge Junk heran und benutzt es seither als Handelsware. Eines Tages kann er dem Boss einer kriminellen Bande eine gewisse Karte abluxen, die Karte zu Sherman’s End. Sherman’s End liegt an der Westküste der USA und ein Gefangener von diesem Boss scheint irgendwie verrückt davon zu sein. Es ranken sich Mythen und Legenden, so will Hud zur Westküste aufbrechen, um herauszufinden, was sich dort wirklich verbirgt. Unterwegs trifft er auf Archi, der eine besondere Gabe hat und zudem keinen Schatten besitzt. Gerade lernen sie sich kennen, als die Apokalyptischen Reiter auftauchen. Sie sind im Auftrag des Bosses unterwegs und suchen Hud wegen der Karte. Und dann ist da noch Melvin, eine Mutation, der in die Körper seiner Opfer schlüpft, um andere Opfer zum Verzehr anzulocken. Da Hud ihm auf wundersame Weise entkommen konnte, ist auch Melvin hinter ihm her, denn bislang ist ihm noch kein Opfer entwischt. Archi und Hud haben das gleiche Ziel: Sherman’s End. Und während sie sich in den Westen begeben, sind ihnen Melvin und die Apokalyptischen Reiter auf den Fersen und erleben lebensgefährliche Abenteuer. Und doch übersteigt es ihre Vorstellung, als sie Sherman’s End wirklich entdecken und feststellen, dass es noch viel bösere Dinge auf der Welt gibt. Mein Fazit: Ich möchte mich bei dem Verlag „inFarbeundBunt“ (www.ifub-verlag.de/) für dieses sehr interessante Rezensions-Exemplar bedanken. Aus dem hiesigen Programm durfte ich es mir aussuchen und ich bereue diese Entscheidung nicht. Selten beurteile ich das Cover eines Buches, in diesem Falle mache ich eine Ausnahme, denn es führt ein wenig in die Irre. Ja, die Welt ist in Chaos versunken. Und es kommt gerade so etwas wie eine Zivilisation auf – aber noch mit sehr wenigen Strukturen. Dennoch halte ich den abgebildeten Mann für das falsche Motiv. So ist die beschriebene Welt im Buch nicht. Es ist durchaus Existenz möglich, wenn auch mit großen Gefahren. Giftgas gehört nicht zu den Gefahren! Wann spielt die Geschichte? Das wird nicht wirklich deutlich. Ein paar Jahrhunderte später, soviel steht fest. Es gab einen Krieg, mit atomaren Sprengköpfen. Dieser Krieg hat die Zivilisation völlig aus den Angeln gehoben. Neben den Siedlungen, die inzwischen neu entstehen, gibt es Mutanten – Menschen wie Tiere – mit sechs Beinen oder drei Köpfen oder ähnliches, die durchaus auch Menschenfleisch verzehren. Und es gibt die Dingos, die keine wirkliche Heimat haben, so wie Hud. Es kommen in diesem Buch unterschiedliche Lebensgeschichten vor und sie alle zeugen von mangelnder Bildung, Verrohung der Menschen und stetem Gebrauch von Waffen – und Junk. Hud ist ein erklärter Junkie, der dieses Zeug – genannt Mary-Jane – liebt und es zum Handel anbietet, wenn er irgendwo in einer Siedlung Halt macht. Ständig stopft er sich die Pfeife und dröhnt sich zu. Auch seine Mitreisenden bietet er davon an. Man muss es nicht gut finden, bei Hud gehörte es doch irgendwie dazu. Was hat die Geschichte zu bieten? Überraschungen! Nichts davon ist, wie es scheint. Ich habe beim Lesen mitgerätselt, was Sherman’s End sein könnte. Auf diese Lösung bin ich nicht gekommen und es bleibt bis buchstäblich zur letzten Seite spannend, ob Hud alles gelingt, was er tun muss. Während des Lesens kam ich jedoch nicht umhin, in Hud eigentlich Mel Gibson zu sehen, denn das Buch erinnerte mich ganz stark an Mad Max und „The Book of Eli“, einem Film mit Denzel Washington. Beide Filme sind postapokalyptisch angelegt mit all seinen Facetten! In wie weit der Autor sich von Mad Max und „The Book of Eli“ inspirieren ließ, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber die Geschichte ist durchaus lesenswert und die einzelnen Elemente sind schön heraus gearbeitet. Die Figuren waren greifbar und hatten Persönlichkeit. Die Überschriften zu den Kapiteln bestanden aus einem Schlagwort und dessen Definition nach dem Duden. Mal etwas Anderes! Für mich ist es ein echter Geheimtipp und ich wünsche mir mehr von dem Autoren. Ich wäre jedenfalls äußerst gespannt, was denn als nächstes käme. Dieses Werk erhält von mir vier Sterne. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

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  • Interessante Idee, jedoch mit Schwächen

    Sherman's End

    anra1993

    19. September 2015 um 20:02

    Das Cover strahlt schon aus, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt. Allerdings bin ich nicht ganz schlau daraus geworden, was es eigentlich ausdrücken möchte. Klar kommt jemand mit Maske vor und Waffen und Zerstörungen spielen auch eine Rolle, allerdings kann ich das Bild trotzdem nicht richtig einordnen. Aber trotzdem gefällt mir das Cover sehr gut. Ich glaube, dass mein größtes Problem mit dem Buch, im Schreibstil des Autoren lag. Für mich ist dieser sehr gewöhnungsbedürftig und ich habe lange gebraucht, um mich in das Buch hineinzufinden. Unter anderen Sätze wie >>Wenn ich hier jemals rauskomme, schlitze ich dir deine ekelhafte Fresse auf und kack dir in dein viel zu großes Maul, du hässlicher Hundesohn!<< oder auch die ständige Aussage "Schieß mir den Schwanz" ab waren für mich mehr verstörend, als schön zu lesen. Ich hatte im Laufe des Buches oft das Gefühl, dass mehr das männliche Geschlecht mit dem Buch angesprochen wird, als das weibliche. Erst ca. ab der Hälfte des Buches kommt dann auch mal eine Frau vor, wodurch ich gleich das Gefühl hatte, dass das Buch besser wird. Das lag aber auch sicherlich daran, dass sich der Schreibstil des Autoren etwas veränderte und dadurch auch das Buch spannender wurde. Auch wenn ich den Anfang etwas seltsam fand, finde ich die Idee des Buche doch sehr gut und außergewöhnlich. Vor allem finde ich es schön, dass der Autor neue Kreaturen erschaffen hat und diese dem Protagonistin Hud immer über den Weg laufen. Allerdings sehe ich auch dort wieder eine Schwäche darin. So toll die Idee ist, so sehr hatte ich ein Problem damit, dass die Geschichte für mich doch sehr vorhersehbar war und ich das Gefühl hatte, dass sich viele Geschehnisse immer wiederholen, bis dann gegen Ende doch noch mal etwas Neues passiert.  Das Ende hatte mir dann doch noch gefallen und es war auch ein wenig traurig. Aber vor allem spannend bis zur letzten Sekunde, da ich dort dann doch nicht mehr wusste, was als nächstes Geschehen könnte, da der Autor doch viele unvorhersehbaren Ereignisse hervorzauberte.

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  • Eine außergewöhnliche und spannende Geschichte, mit einem nicht ausgereiften Ende

    Sherman's End

    BlueSunset

    31. August 2015 um 13:26

    Meine Meinung… „Sherman’s End“ spielt in einer vom Krieg zerstörten Ödlandschaft der ehemaligen USA. Die Überlebenden müssen sich gegen Radioaktivität, Raider und mutierte Lebewesen, sogenannte „Freaks“, behaupten. Obwohl dieses Setting schon sehr verbreitet ist und oft genutzt wird, schafft das Buch trotzdem nicht verbraucht zu wirken. Im Verlauf der Geschichte wird wenig auf den Krieg eingegangen – die gegenwärtige Handlung steht im Vordergrund. Was dem Buch zusätzlichen Charme verleiht, sind die außergewöhnlichen Protagonisten. C. R. Schmidt verbindet hier verschiedene Elemente aus Science-Fiction, Dystopie und Fantasy und schafft somit eine interessanten Endzeit Thriller mit Roadtrip- und Westernelementen, der trotz des immer öfter genutzten Settings nicht verbraucht wirkt. Fazit: Alles in allem ist „Sherman’s End“ eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Mir gefällt die Mischung der verschiedenen Genres sehr gut. Die Handlung erschien mir zwar kreativ durchdacht, jedoch an einigen Stellen nicht genug ausgearbeitet. Besonders am Ende wurde das Potential nicht vollkommen ausgeschöpft. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Ich bin aber gespannt, was C. R. Schmidt uns in Zukunft bieten wird.

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  • Eine skurrile tongue-in-cheek Dystopie. Köstlich!

    Sherman's End

    loralee

    25. August 2015 um 12:09

    Leute, was musste ich bei diesem Buch schallend lachen! Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass diese Geschichte so unterhaltsam ist. Das Cover sieht sehr finster aus und der Klappentext verspricht eine Dystopie à la Mad Max, deshalb war meine Überraschung umso größer. Köstlich! Sherman’s End ist eine Dystopie - Science Fiction – Fantasy Geschichte mit rasanter Action und britischem Witz. Kurz: eine Tongue-in-cheek-Dystopie. Die Welt ist durch den Atomkrieg vor etlichen Jahrhunderten in einen desolaten Zustand versetzt worden. Es herrscht das Gesetz der Straße, jeder ist sich selbst der Nächste. Wer die besten Waffen und Autos hat, kommt durch. In dieser Welt spielen aber auch Worte eine wichtige Rolle. Wer die Worte, die in Vergessenheit geraten sind, die Worte des alten Volks (das sind wir), wie "Gentleman", "Elefant", oder "Tohuwabohu" kennt, ist angesehen. Diese Worte bedeuten Macht und manchmal auch Magie. Manchmal werden sogar Duelle mit Worten statt mit Waffen ausgetragen. Aber wenn jemand die Worte durcheinanderbringt, wie es Hud manchmal passiert, können auch sehr skurrile Situationen entstehen. Hud ist der Hauptprotagonist der Geschichte. Er begibt sich auf einen Roadtrip quer durch das, was mal als Nordamerika bekannt war, auf der Suche nach einem legendären Schatz in Sherman’s End. Unterwegs schließen sich ihm mehrere Weggefährten an, mit denen er die wildesten Abenteuer besteht. Sie müssen sich vor „Freaks“ (eine Art Zombie) in Acht nehmen, gegen Raider (plündernde Motorradgangs) behaupten und sich mit „Superfreaks“ (Menschen mit besonderen Fähigkeiten) auseinandersetzen. Hud ist besessen von Wörtern. Und so ist auch die Geschichte aufgebaut. Jedes Kapitel beginnt mit einer Definition aus dem Wörterbuch. Die Macht und Wunder, die Wörter bewirken können, ziehen sich als roter Faden durch das ganze Buch. Der Autor schreibt in sehr klarer, leichter Sprache und selbst die brutalsten Szenen lösen sich manches Mal in einem Scherz auf. Ich musste oft überrascht schallend lachen auch wegen der unerwarteten und kritischen Bezüge zu unserer Zeit. Es entstehen sehr skurrile und ungewöhnliche Situationen, die man in einem actionreichen Buch nicht erwartet. Selbst das Ende, das leicht ins kitschige bzw. beliebige hätte abrutschen können, wird gut aufgelöst. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten. Action und Skurrilität in einem dystopischen Setting ist eine ungewöhnliche Paarung, die der Autor gut umgesetzt hat. Wenn du den Humor britischer Science Fiction und Fantasy Autoren wie Terry Pratchet oder Douglas Adams und gleichzeitig Actionstreifen wie Mad Max magst, bist du mit diesem Buch sehr gut bedient.

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  • Dystopie für Erwachsene

    Sherman's End

    Luiline

    04. August 2015 um 15:19

    Heute gibt es eine Rezension zu der Dystopie "Sherman's End" von C.R. Schmidt. Kurzinformationen: Verlag: in Farbe und Bunt / Seitenzahl: 330 / Erscheinungsjahr: Juli 2015 / ISBN: 978-3-941864-47-4 / Preis: 7,49 € Inhalt: Nach einem verheerenden Krieg liegt das Nordamerika der Zukunft in Schutt und Asche. Der junge Hud hält sich mit zwielichtigen Geschäften über Wasser, zieht als Plünderer durchs Land und ist vor allem eins: sich selbst der Nächste. Als ihm eine Karte zum geheimnisumwobenen Sherman's End in die Hände fällt, beschließt Hud kurzerhand, diesen Ort zu finden, denn zahlreiche Schätze sollen dort verborgen sein. Auf seiner Reise schließt sich ihm ein Mann namens Archie an, der über sonderbare Fähigkeiten verfügt und sich insgeheim geschworen hat, Sherman's End um jeden Preis zu vernichten. Meine Meinung: Ich lese sehr gerne Dystopien, wenn auch eher die für Jugendliche. Bei diesem Buch handelt es sich aber um eine Dystopie für Erwachsene! Allein schon das Cover ist sehr auffällig, aber auch ein wenig unheimlich. Dennoch erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um eine Dystopie handelt. Der Einstieg ist mir recht gut gelungen und ich war ziemlich schnell in der Geschichte drin. Man lernt zunächst den Protagonisten Hud kennen, der sich als "Dingo" durchs Land schlägt und mit einer Droge namens "Junk" handelt und dealt. Es geht schon zu Anfang rasant und actionreich los, und schnell wird einem klar, dass es ganz schön brutal in dieser Welt zugeht. Manche Menschen sind sogenannte "Freaks", die äußerlich wie normale Menschen aussehen, sich aber blitzschnell in Monster verwandeln können. Darauf war ich am Anfang nicht vorbereitet, aber insgesamt hat mir dieser Aspekt sehr gut gefallen! Die Beschreibung: "Ein Roadtrip durch die Apokalypse" trifft es sehr gut. Ständig stolpert unser Protagonist in neue Gefahren und Situationen, und ist dabei aber auf der Such nach "Sherman's End". Die Handlung ist sehr "männerbelastet" und erst ab der Hälfte lernen wir auch eine weibliche Protagonistin kennen. Die Figuren gefallen mir alle sehr gut und sind sehr unterschiedlich porträtiert. Auch der Schreibstil von Schmidt konnte mich überzeugen. Er ist sehr flüssig und einfach zu lesen. Zum Ende hin wurde es richtig spannend, aber leider auch etwas unrealistisch und wirr. Es kam ein Aspekt rein, mit dem ich so nicht gerechnet hatte, und der für mich die Geschichte leider etwas kaputt gemacht hat. Ich konnte der Handlung nicht mehr richtig folgen und es wurde einfach zu abgedreht! Fazit: Eine actionreiche und vielfältige Dystopie für Erwachsene, die vor allem durch den Schreibstil und die Charaktere überzeugen kann.Das Ende hat mir leider nicht so gefallen.Trotzdem eine Empfehlung und bestimmt vor allem für die männlichen Leser interessant! Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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